Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Liebe betende Freunde,
nachdem unsere Tochter, unser Schwiegersohn und ihre drei Kinder ein ganzes Jahr lang aus ihrer Wohnung vertrieben waren – nachdem eine iranische Rakete in der Nähe ihres Wohnblocks eingeschlagen hatte –, beginnen sie nun mit dem Umzug zurück in ihr renoviertes und wieder hergerichtetes Zuhause. Zwei liebe Schwestern reisen heute aus den USA an, um sie dabei zu unterstützen.
Deshalb werden wir in dieser Woche und möglicherweise auch in der nächsten Woche keinen Gebetsbrief verschicken.
Wir wären euch dankbar für eure Gebete für den Umzug und alles, was damit verbunden ist. Die ganze Aktion ist besonders für die Kinder im Alter von 3 bis 9 Jahren, aber auch für die ganze Familie, eine wirkliche Herausforderung.
Vielen Dank und Gottes Segen!
Ofer
Hinweis: wir machen Sommerpause. Nächstes wöchentliche Gebet, so der HERR will, am 12. August
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Was ist der Mensch, dass du ihn beachtest?
Manchmal erscheint der „Mensch“ und all sein Tun größer zu sein als das Leben. Die gegenwärtigen Turbulenzen in der Welt können so überwältigend sein, dass sie uns den Blick auf Gott verdunkeln. Es mag sogar scheinen, als würde der Herr schlafen und nichts von unserer Situation mitbekommen.
Genau so muss es den Jüngern ergangen sein, als sie in einen Sturm gerieten und Jeschua inmitten von allem schlief! (Mk 4,35–41)
In einer ähnlichen Situation betete David zum Herrn.
Er war vom Feind bedrängt und fühlte sich, als würde er im Meer versinken!
Ps 144,7-8:
„Strecke deine Hand aus von der Höhe; rette mich und reiße mich heraus aus großen Wassern, aus der Hand der Söhne des fremden Landes, deren Mund Lügen redet und deren Rechte eine betrügliche Rechte ist.“
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Fenster nach Jerusalem hin offen
Dan 6,10:
„Als nun Daniel erfuhr, das das Edikt unterschrieben sei, ging er hinauf in sein Haus - er hatte aber in seinem Obergemach offene Fenster gen Jerusalem -; und er fiel des Tages dreimal auf die Knie nieder, betete und dankte vor seinem Gott, ganz wie er vordem zu tun pflegte.“
Was bedeutet es, dass Daniel mit nach Jerusalem geöffneten Fenstern betete? Ist dies für unser eigenes Gebetsleben von Bedeutung? Und wenn ja: Wie sollte es unsere eigenen Gebete prägen?
Einerseits spiegelte die Ausrichtung nach Jerusalem beim Gebet die jüdische Praxis wider, sich von jedem Ort aus, wo sie waren, Seiner Wohnstätte in Jerusalem zuzuwenden – gemäß Salomos Gebet in 1. Könige 8,46–49. Zweifellos spiegelte sie auch Daniels Sehnsucht nach der von Gott verheißenen Wiederherstellung Jerusalems nach dem babylonischen Exil wider.
Doch im weiteren Verlauf des Buches wird deutlich, dass das Gebet bei „nach Jerusalem geöffneten Fenstern“ weit mehr bedeutete als nur die Sehnsucht nach der Rückkehr aus der Verbannung. Daniels Gebete waren geprägt von Gottes sich entfaltendem Heilsplan – von der Wiederherstellung Jerusalems über das Kommen des Messias und die Errichtung Seines Reiches bis hin zur letztendlichen Erneuerung aller Dinge. Indem Daniel für Jerusalem betete, nahm er an dem großen, die Zeitalter übergreifenden Kampf um Gottes Reich teil!
Das Buch Daniel entfaltet schrittweise die Geschichte des Königreiches. Jede Vision fügt dem Bild vom Fortgang des Heilsplans gewissermaßen eine weitere Ebene hinzu.
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