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Wöchentliches Gebet

Wöchentliches Gebet - 21. Januar 2026

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

Der HERR wird gewiss geben, was gut ist.

Hast du jemals sehr lange für jemanden gebetet? Jahrzehntelang vielleicht?

Ich habe eine ältere Freundin (86), die seit vielen Jahren für die Errettung ihres Mannes gebetet hat. Die Last des Gebets für ihren Mann war oft schwer, und so bat sie uns immer wieder, ebenfalls für ihn zu beten – ja, in jedem Brief, den sie uns geschrieben hat. Sie hat wieder und wieder gebetet. Jahrzehntelang hat sie im Gebet gerungen.

Heute erhielt ich einen Brief, in dem stand, dass ihr Mann „den Herrn erkannt“ hat.

Diejenigen, die über Jahre und Jahrzehnte hinweg für Wiederherstellung und Erweckung beten, spüren den Mangel umso schmerzlicher. In ihren Herzen wird die Sehnsucht danach – ja, nach Gott selbst - zu einer Qual. Das ist vom Geist, 

„denn der Geist selbst tritt für uns ein mit unausgesprochenen Seufzern“ (Röm 8,26).

So ging es dem Psalmisten, als er zum Herrn rief:

Oder willst du ewig mit uns zürnen, deinen Zorn währen lassen von Geschlecht zu Geschlecht? Willst du uns nicht wieder neu beleben, dass dein Volk sich deiner freuen kann?“ (Ps 85,6-7)

Zweifellos sprach Gott zu ihm, als er im Gebet vor IHM stand (sonst wäre dieser Psalm nicht Teil der Heiligen Schrift), und der Heilige Geist leitete sein Nachsinnen und offenbarte ihm schließlich die Antwort auf sein Flehen – die großartigste und schönste aller Offenbarungen: Er gewährte ihm einen Einblick in das Werk des Messias.

Wöchentliches Gebet - 14. Januar 2026

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

Die Botschaft Jeremias: Am Ende steht Gottes Gnade

Jer 2,1-6:

„Und das Wort des HERRN erging an mich und sprach: Gehe hin und predige in die Ohren Jerusalems und sprich: So spricht der HERR: Ich denke noch an deine jugendliche Zuneigung, an die Liebe deiner Brautzeit, da du mir nachzogest in der Wüste, in einem unbebauten Lande. Israel war damals dem HERRN geheiligt, der Erstling seines Ertrages; alle, die es fressen wollten, mussten es büßen; es kam Unglück über sie, spricht der HERR. Höret das Wort des HERRN, Haus Jakob und alle Geschlechter des Hauses Israel! So spricht der HERR: Was haben eure Väter Unrechtes an mir gefunden, dass sie sich von mir entfernt haben und dem Eitlen nachgegangen und nichtig geworden sind? Und sie haben nicht gefragt: Wo ist der HERR, der uns aus Ägyptenland heraufgeführt und uns durch die Wüste geleitet hat, durch ein wildes und zerklüftetes Land, durch ein dürres und totes Land, durch ein Land, wo niemand wandert und das kein Mensch bewohnt?“

Der Hintergrund dieser herzzerreißenden Liebeserklärung ist, dass Juda sich vom HERRN abgewandt und unter den Flügeln Ägyptens oder Assyriens Schutz gesucht hatte. Und obwohl Josia nach Jahrzehnten des Götzendienstes eine Erneuerung und Rückkehr zum HERRN angestoßen hatte, hielt diese nicht an; die Herzen des Volkes waren nicht wahrhaft bekehrt.

Und inmitten dieser schrecklichen, zerrütteten Beziehung finden wir Gott, der mit zärtlichsten Worten zu seinem Volk spricht:

„Ich erinnere mich an die Treue deiner Jugend, wie du mich als Braut geliebt und mir durch die Wüste gefolgt bist, durch ein Land, das nicht besät war.“ (Dearman, Jeremiah and Lamentations, Zondervan, 2002, p.38)

Wöchentliches Gebet - 07. Januar 2026

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

Liebe Freunde im Gebet,

anstelle unserer regulären Gebetsbriefe senden wir euch zum Neuen Jahr ein paar Denkanstöße zum Thema „Entscheidungen“. Mögen sie euch allen zum Segen sein!

Entscheidungen

Jakob zeigte sein ganzes Leben lang eine unstillbare Sehnsucht nach Gott. Von seinen Eltern und seinem Großvater Abraham hörte er all die Geschichten von Gottes Erscheinungen, Seinem Bund, Seinem Wort und Seinen Verheißungen. In seinem Herzen entbrannte eine Sehnsucht nach Gott und den Dingen Gottes, und für den Rest seines Lebens war es all dies, was ihm am wichtigsten war.

Wenn man Jakobs Leben im ersten Buch Mose liest, mag die Erzählung zunächst auf sein Wesen fokussiert erscheinen. Doch die Geschichten lassen sich auch unter dem Aspekt der „Entscheidungen“ lesen.

Jeder in der Geschichte trifft Entscheidungen.

Gott wählt.

1 Mose 25,22-23:

„Und die Kinder stießen sich in ihrem Schoß. Da sprach sie: Wenn es so gehen soll, warum bin ich denn in diesen Zustand gekommen? Und sie ging hin, den HERRN zu fragen. Und der HERR sprach zu ihr: Zwei Völker sind in deinem Schoß, und zwei Stämme werden sich aus deinen Eingeweiden scheiden, ein Volk wird dem andern überlegen sein, und der Ältere wird dem Jüngeren dienen.“

In Bethel, während Jakob vor seinem Bruder flieht, bekräftigt Gott erneut Seine Wahl Jakobs und überträgt ihm gleichsam die Segnungen des Bundes Abrahams.

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