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Wöchentliches Gebet

Wöchentliches Gebet - 01. Dezember 2021

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an: „Notes from our Wednesday prayer meeting“ vom 24. November; Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem

Auf welcher Grundlage betest du/betet ihr?

Wir lasen Psalm 65, um uns wieder bewusst zu machen, warum wir erwarten können, dass Gott unsere Gebete erhört. (Wir müssen oftmals geistlich erinnert und wieder neu orientiert werden, wenn wir im Gebet effektiv sein wollen.)

Der Psalmist betet nicht um etwas Spezifisches. Aber er ist zuversichtlich, dass Gott ihn erhören wird, und sagt:

"Du bist es, o Gott, dem Lobgesang gebührt zu Zion, und dem man Gelübde bezahlen soll! Du erhörst Gebet, darum kommt alles Fleisch zu dir!“ (Ps 65,2-3)

Er ist sich der Erhörung seines Gebets durch Gott so sicher, dass er Ihn  als "Du, der Gebet erhört" bezeichnet. Das zeugt von einem starkem Glauben, oder?

Worauf gründet er sein Vertrauen?

Ganz gewiss baut er nicht auf sein gutes Verhalten, seine eigene Gerechtigkeit oder sein Ansehen bei Gott. Vielmehr gibt er zu, dass er ein Sünder ist, der der Gnade bedarf:

„Die Summe der Missetaten ist mir zu schwer geworden …“ (Ps 65,4)

Wöchentliches Gebet - 24. November 2021

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an: „Notes from our Wednesday prayer meeting“ vom 17. November; Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

„Und sage zu ihnen: So spricht Gott, der HERR: Seht, ich will die Kinder Israel aus den Nationen, unter welche sie gekommen sind, zurückholen und sie von überallher sammeln und sie in ihr Land führen und sie im Lande auf den Bergen Israels zu einem einzigen Volke machen; sie sollen alle nur einen einzigen König haben, sie sollen auch hinfort nicht mehr zwei Völker bilden, noch in zwei Reiche zerteilt werden. Und sie sollen sich auch hinfort nicht mehr mit ihren Götzen und mit ihren Greueln und durch allerlei Übertretungen verunreinigen. Und ich will ihnen aus allen ihren Wohnorten, in welchen sie gesündigt haben, heraushelfen und will sie reinigen; sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.

Und mein Knecht David soll ihr König sein, und sie sollen alle einen einzigen Hirten haben. Und sie werden in meinen Rechten wandeln und meine Satzungen beobachten und dieselben tun. Sie werden wieder in dem Lande wohnen, welches ich meinem Knechte Jakob gegeben habe, darin auch ihre Väter gewohnt haben. Ja, darin sollen sie, ihre Kinder und Kindeskinder, allezeit wohnen; und mein Knecht David soll ihr Fürst sein ewiglich. Ich will auch einen Bund des Friedens mit ihnen schließen, ein ewiger Bund soll mit ihnen bestehen, und ich will sie seßhaft machen und mehren; ich will mein Heiligtum auf ewig in ihre Mitte stellen. Meine Wohnung wird bei ihnen sein, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein. Und die Heiden werden erfahren, daß ich der HERR bin, welcher Israel heiligt, wenn mein Heiligtum in Ewigkeit unter ihnen sein wird.“ (Hes 37,21-28)

Wenn wir die obige Passage aus menschlicher Perspektive ansehen, könnte man sie als „Wunschzettel" Gottes verstehen. Es ist das, was Er möchte, dass es geschieht; es ist das, was Er Zustandebringen möchte. Es ist das, was Er auch Sich selbst verspricht zu tun.

Um die Intensität des Verlangens Gottes wirklich schätzen zu können, müssen wir berücksichtigen, wann und zu wem dies gesagt wurde und was das Gesagte über Gott offenbart.

Hesekiel musste um das Jahr 597 v. Chr. mit Jojachin, dem König Judas, in die Gefangenschaft gehen. Fünf Jahre danach berief Gott Hesekiel als Propheten. Im Jahr 586 v. Chr. kam das Gericht, d.h. Jerusalem wurde zerstört und das Volk musste gefangen ins Exil.

Hesekiel prophezeite in einer Zeit des Gerichts einem rebellischen und starrköpfigen Volk, das sich in Hartnäckigkeit von Gott abwandte und Götzendienst allerschlimmster Art betrieb. Mit der Anbetung von Götzen ging immer eine offensichtliche Missachtung des moralischen Gesetzes Gottes einher … bis „das Land mit Blutschuld erfüllt und die Stadt voller Frevel“ war (Hes 7,23).

Wöchentliches Gebet - 17. November 2021

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an: „Notes from our Wednesday prayer meeting“ vom 10. November; Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem

1. Für die Erlösung Israels

In Psalm 80 geht es um gemeinschaftliche Klage und Gebet und eignet sich daher gut als Ausgangspunkt für gemeinsames Gebet. Es ist eine Klage über die Eroberung und den Fall Israels durch die Assyrer. Es ist ein Gebet um nationale Wiederbelebung und Wiederherstellung.

Alte Rivalitäten zwischen Juda und Israel tritt die mächtige Sehnsucht nach der Wiederherstellung des Volkes Gottes zu Gott Selbst als ein Königreich unter dem Sohn Davids - dem Messias.

"Deine Hand sei über dem Mann deiner Rechten, über dem Menschensohn, den du dir großgezogen hast, so wollen wir nicht von dir weichen. Erhalte uns am Leben, so wollen wir deinen Namen anrufen!“ (Ps 80,18-19)

Zu diesen Versen schreibt Spurgeon:

„Zweifellos gibt es hier einen Ausblick auf den Messias, auf den gläubige Juden gelernt hatten als Retter in Zeiten der Not zu blicken.

Durch den Menschen Christus Jesus soll das gefallene Israel noch aufstehen; ja, durch Ihn, der sich herablässt, Menschensohn genannt zu werden, soll die Welt von der Herrschaft Satans und dem Fluch der Sünde befreit werden. O Herr, erfülle deine Verheißung über dem Mann zu deiner Rechten, der an deiner Herrlichkeit teilhat, und schenke es ihm, das Wohlgefallen des Herrn in seiner Hand wachsen zu sehen." (Charles H. Spurgeon, The Treasury of David)

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