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Wöchentliches Gebet

Wöchentliches Gebet - 04. Mai 2022

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

Liebe betende Freunde,

obwohl wir gestern Abend (27.4.) kein Gebetstreffen hatten, möchten wir Euch diese Gebetsnotizen aus verschiedenen Gründen schicken. 

Wie ihr euch vielleicht denken könnt, beten wir am Mittwochabend nicht nur für Israel. Vielmehr wendet sich unser Herz immer wieder an Gott mit dem Wunsch, zu Ihm, unserem Bundesgott, zurückkehren zu können. Er ist unser ewiger Vater, und Sein Sohn ist unser König und Fürst des Friedens.

Wir sehnen uns danach, von Ihm regiert zu werden, und wir sind sicher, dass Yeshua bei Seiner Wiederkunft der beste König, der beste Herrscher sein wird, auf den Israel je hoffen und von dem es träumen konnte. Möge unser Gott unser Rufen hören, wie Er Israel in Ägypten erhört hat. Mögen diese Notizen als Inspiration für Eure Gebete und Fürbitte dienen.

„Und Gott erhörte ihr Wehklagen, und Gott gedachte an seinen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob. Und Gott sah die Kinder Israel an, und Gott nahm Kenntnis davon“ (2 Mose 2,24-25).

Bitte lest Hosea 11,1 - 12,5

Die Beziehung Israels zu Gott steht in Seinem Herzen und in Seinen Gedanken ganz oben; sie steht im Mittelpunkt all Seiner Handlungen mit uns als Nation. Unsere Sicherheit und unsere Existenz als Volk drehen sich um diesen einen zentralen Punkt.

Israel existiert immer noch als Volk, weil Gott sich entschieden hat, Seine Bundesliebe auf uns zu richten, und Er wird nicht nachlassen und seine Meinung über Seine Sehnsucht nach uns als Seiner „Ehefrau" nicht ändern!

Wöchentliches Gebet - 20. April 2022

Hinweis: Wir machen Pause: nächstes „wöchentliche Gebet“ am 04. Mai

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an: „Notes from our Wednesday prayer meeting“ von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem

Fürbitte - eine ernste Angelegenheit

  • Die Bedeutung der Fürbitte: Amos 7,1-6, 2 Mose 33,12-34,10
  • Der Wert der Fürbitte: Jakobus 5,16
  • Gott sucht nach einem Fürbitter: Hesekiel 22,30
  • Gott ist entsetzt, wenn er keinen Fürbitter finden kann: Jesaja 59,16
  • Die Folgen, wenn es keine Fürbitte gibt: Hesekiel 22,31
  • Es ist zu beklagen, wenn es keine Fürbitter gibt: Jesaja 64,7
  • Die Herausforderung der Fürbitte: die Situation so zu sehen, wie sie Gottes sieht: Jeremia 8,11

Wie sehr Israel Gott braucht im Licht der Passahtexte…

Lesungen: 2 Mose 12,1-28, Joh 6,53-54, 1 Kor 5,7-8, Jer 16,14-15, Jer 33,15-16

Jedem, der für die Wiederherstellung und Erlösung Israels betet, muss klar sein, dass Gott nach der Kreuzigung mit der gesamten Menschheit gemäß ihrer Sicht von Yeshua umgeht. Wie jemand sagte, wurden "Zeit und Geschichte in zwei Hälften geteilt", vor Christus (BC) und nach Christus (AD).

Es ist nicht mehr möglich, zu Gott zu kommen oder auf irgendeine andere Weise im Blick auf Erlösung, Vergebung und Sünde eine Beziehung zu Gott zu haben, außer durch Yeshua.

Er ist das Passah-Lamm!

1 Kor 5,7:
„Feget den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, gleichwie ihr ja ungesäuert seid! Denn auch für uns ist ein Passahlamm geschlachtet worden: Christus.“

Wöchentliches Gebet - 13. April 2022

Für Israel

„Aber an jenem Tag will ich das Land Gosen, wo mein Volk wohnt, aussondern, dass keine Fliegenschwärme dort seien, damit du erfährst, dass ich, der HERR bin in mitten der Erde. So will ich eine Scheidung setzen zwischen meinem Volk und deinem Volk. Morgen soll das Zeichen geschehen.“ (2 Mose 8,22-23)

Am Freitagabend beginnt in diesem Jahr das Passahfest. Wir wissen, dass es heftige Auseinandersetzungen gab, ehe die Juden sich auf den Weg in das ihnen von Gott auserwählte Land machten. Gott zeigte durch die Plagen, die Er über Ägypten kommen ließ, sowohl dem Pharao als auch den Juden Seine Macht.

Nach den ersten drei Plagen, von denen das Volk Israel mitbetroffen war, ließ Gott den Pharao wissen, dass Er von jetzt ab das Gebiet Gosen in Ägypten, in dem Israel lebt, absondern werde und dass es nicht unter den weiteren Plagen leiden werde, die nun über Ägypten kommen würden.

Das hebräische Wort für „aussondern“ bedeutet, jemanden in irgendeiner Weise anders - d.h. vor anderen bevorzugt - zu behandeln. „Ich will eine Scheidung setzen zwischen meinem Volk und deinem Volk.“ Das hebräische Wort für „Scheidung“ ist „p’dut“. Es bedeutet „Erlösung“. Diese Scheidung hat eine religiöse Bedeutung und beinhaltet, jemanden zu befreien, indem man für ihn einen Geldbetrag bezahlt, der seinem Wert entspricht. Der Geldbetrag kann für eine Person oder auch für ein Stück Land bezahlt werden.

Dieses Wort deutet auf die letztendliche Erlösung durch das Blut des Messias hin! Die ganze Schrift weist auf den Einen hin – auf Yeshua, unseren Erlöser. Es bewegt uns zu tiefer Demut, dass Gott sich herablässt, um das Blut Seines Sohnes, das von so unendlichem Wert ist, für uns menschliche Wesen hinzugeben - für mich und dich. Das ist unbegreiflich, erstaunlich, großartig. Möge für uns das Wunder dieses Einen - Yeshua - in unseren Herzen aufgehen!

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