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Wachen und Beten

Wachen und Beten – Juli/August 2026

Apg 17,30-32a:

Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, dass sie alle überall Buße tun sollen, weil er einen Tag festgesetzt hat, an welchem er den Erdkreis mit Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat und den er für jedermann dadurch beglaubigte, dass er ihn von den Toten auferweckt hat. Als sie von der Auferstehung der Toten hörten, begannen die einen zu spotten…

Diese Äußerung macht der Jude Paulus im damaligen Zentrum der europäischen Weisheit, auf dem Areopag in Athen.

Er verkündet den „Athener und auch den Ausländern, die sich dort aufhielten“ (Apg 17,21) die Realität und die Wahrheit des Gottes, der Himmel und Erde gemacht hat.

Er fordert sie auf, ihre gottlosen und rebellischen Wege zu verlassen und - er warnt sie auch vor dem kommenden Gericht Gottes.

Damit wiederholte der Jude Paulus für die Europäer, was der Jude Jesus, der Sohn Gottes, der Retter der Welt, ebenfalls in Seiner Liebe zu allen Menschen gesagt hat.

Mk 1,14-15:

Jesus … predigte das Evangelium vom Reiche Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe: Tut Buße und glaubet an das Evangelium!“ 

Wachen und Beten – Juni 2026

Wie sollen wir denn leben?
(Hes 33:10 KJV)

 
Spr 1:7
„Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis;
nur Toren verachten Weisheit und Zucht!“
 
Spr 8:13,15
„Die Furcht des HERRN ist ein Hassen des Bösen; Stolz und Übermut, schlechten Wandel und ein verdrehtes Maul hasse ich. Durch mich herrschen die Könige und erlassen die Fürsten gerechte Verordnungen.“
 
Spr 14:27
„Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens; man meidet durch sie die Stricke des Todes.“
 
Am 3:10
„Sie wissen nicht zu tun, was recht ist, spricht der HERR, sie, die Gewalttat und Zerstörung häufen in ihren Palästen.“

Wachen und Beten – Mai 2026

Die folgende Einleitung entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet (vom 01.05.2026) von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

Was fühlt Gott, was empfindet ER, wenn Er unsere Sünde sieht?

Wir denken selten über diese Frage nach, doch das Wort Gottes enthält Stellen, den Kummer des Herrn über die Sünde und Untreue der Menschen ausdrücken - sogar in emotionalen Worten.

Auch wenn wir diese Ausdrücke als bloße Anthropomorphismen abtun mögen, bezeugt die Heilige Schrift doch Gottes tiefe und Ihm zu Herzen gehende Reaktion auf die Sünde.

1 Mose 6,6

„…da reute es den HERRN, daß er den Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen.“

Jes 43,24

„…aber du hast mir zu schaffen gemacht mit deinen Sünden und mich ermüdet mit deinen Missetaten!“

Jes 1,14

„Eure Neumonde und Festzeiten hasst meine Seele, sie sind mir zur Last gewordenich kann sie nicht mehr ertragen.“

Ps 78,40

„Wie oft empörten sie sich wider ihn in der Wüste und betrübten Ihn in der Einöde!“

Betrübt“ bedeutet hier „von Trauer erfüllt“, „erschöpft“, „ausgelaugt“.

Wachen und Beten – April 2026

1. Beziehung Deutschland-Israel

1 Mose 12,3:

„Und ich will die segnen, die dich (Israel) segnen, und wer dir (Israel) flucht (hebr. qala), den werde ich verfluchen (hebr, arar).“

Im hebräischen Urtext stehen für das Wort „fluchen, verfluchen“ zwei unterschiedliche Wörter, deren Bedeutung durch die deutsche Übersetzung nicht klar wird.

Wir sollten diesen Satz so verstehen: Wer über Israel auch nur negativ oder schlecht redet, den werde ich, YHWH, bitterlich verfluchen und verwünschen.

Damit sagt uns das Wort Gottes: Das Wohlergehen Deutschlands - Segen oder Fluch - hängt von der Haltung unseres Landes gegenüber Israel ab.

Wie ist es darum bestellt?

Steinmeier kritisiert Iran-Krieg der USA und Israels als 'völkerrechtswidrig'

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nennt den Krieg der USA und Israels gegen den Iran 'völkerrechtswidrig'. 'Unsere Außenpolitik wird nicht überzeugender dadurch, dass wir Völkerrechtsbruch nicht Völkerrechtsbruch nennen', sagte Steinmeier in seiner Festrede zum 75. Jahrestag der Wiedergründung des Auswärtigen Amts in Berlin. 'Dieser Krieg ist völkerrechtswidrig – daran gibt es wenig Zweifel', sagte er.

Steinmeier sprach von einem 'doppelten Epochenbruch'. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine 2022 habe mit den Prinzipien der europäischen Sicherheitsordnung gebrochen…

Wachen und Beten – März 2026

„Am Tag der Schlacht

Dein Volk kommt freiwillig am Tage deines Kriegszuges; in heiligem Schmuck, aus dem Schoß der Morgenröte, tritt der Tau deiner Jungmannschaft hervor. (Psalm 110,3)

Gott ist ein Gott der Schlachten. Er ist ein Mann der Kriegszüge. Einer Seiner Haupttitel ist Herr der Heerscharen, d.h. „Herr der Armeen“. Er erschien Josua als der „Fürst über das Heer des Herrn“ (Josua 5,14). Die Bibel offenbart, dass das gegenwärtige Zeitalter mit einem gewaltigen Zusammenstoß der Heere Gottes und der Truppen Satans enden wird. Zu diesem Zweck rekrutiert Gott jetzt Seine Armee.

David erwartet freudig diesen Tag und sagt: „Dein Volk kommt freiwillig am Tag Deines Kriegszuges“ bzw. wörtlich übersetzt: „Deine Truppen werden freiwillige Opfergaben Sein.“ Gott bittet uns heute nicht um irgendwelche Opfergaben wie unser Geld, unsere Talente oder unsere Zeit. Gott erwartet von uns nur eines: Uns selbst. Wir selbst sollen uns Ihm freiwillig ganz hingeben, Ihm völlig zur Verfügung stehen.

David beschreibt diese Armee in lebendigen Bildern. Sie tritt „aus dem Schoß der Morgenröte hervor“ – sie wird aus der Finsternis heraus geboren, so wie aus der Nacht heraus der Tagesanbruch folgt. Sie erstrahlt „in heiligem Schmuck“ wie der Tau, der von der aufgehenden Sonne erleuchtet wird. Was ist reiner und schöner als ein Tautropfen, auf den die ersten Sonnenstrahlen fallen?

So sieht die Armee aus, die Gott jetzt zu sich sammelt. Aus der Dunkelheit der Vergangenheit entsteht ein neuer Tag – ein Tag der Geburt und der Schlacht. Junge Männer in der Taufrische ihrer Jugend werden einberufen, aber nicht, um irgendein Opfer zu bringen, sondern um am Tage der Schlacht ihr eigenes Leben als eine freiwillige Opfergabe für Gott hinzulegen.“  

(Derek Prince, Psalmen, Asaph Verlag 2022, S.152; Bearbeitung und Erweiterung EdP)

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