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Wachen und Beten

Wachen und Beten – Oktober 2026

Röm 8:1,13,14

„So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist. Wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben müssen; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Fleisches tötet, so werdet ihr leben. Alle, die sich vom Geiste Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes.“

Wie Paulus an die Gemeinde in Rom schreibt, stehen auch wir Christen in unserer Zeit in der Gefahr, im Fleisch zu reagieren. Das geschieht häufig, wenn wir unter Druck sind, wenn sich gewohnte Umstände ändern, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden und gegebene Versprechen nicht gehalten, sondern zu unserem Schaden wieder und wieder gebrochen werden. 

Im Moment erscheint uns diese Gefahr durch die politische und wirtschaftliche Situation in Deutschland - unserem Land - sehr groß zu sein. 

Wir zitieren nur einen Satz aus einem Artikel in der „Welt“: 

„Als Friedrich Merz am Dienstag in der Bundestagsfraktion der Union zur Rede ansetzt, erscheint alles möglich. Panik, Wut und Ratlosigkeit prägen die Gefühlslage der Abgeordneten und suchen ein Ventil.“ https://www.welt.de/politik/deutschland/article6ab139874d159e92cb0ab9b6/unionsfraktion-nach-wahldebakel-dann-stiehlt-dem-reumuetigen-kanzler-ein-anderer-redner-die-show.html

Deshalb ist es wichtig, dass wir immer wieder vor unserem GOTT stille werden und, wo nötig, unsere geistliche Haltung korrigieren lassen.  

Wachen und Beten – September 2026

Psalm 2

„Warum toben die Nationen und sinnen Eitles die Völkerschaften? Die Könige der Erde treten auf, und die Fürsten beraten miteinander gegen den HERRN und gegen seinen Gesalbten: 'Lasst uns zerreißen ihre Fesseln und von uns werfen ihre Seile!' Der im Himmel thront, lacht, der Herr spottet ihrer. Dann wird er zu ihnen reden in seinem Zorn, und in seiner Zornglut wird er sie schrecken. 'Habe ich doch meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berg!' Vom Beschluss will ich erzählen: Der HERR hat zu mir gesprochen: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt. Fordere von mir, und ich will dir die Nationen zum Erbteil geben und die Enden der Erde zum Besitztum. Mit eisernem Zepter wirst du sie zerschmettern, wie ein Töpfergefäß sie zerschmeißen. Und nun, ihr Könige, seid verständig, lasst euch zurechtweisen, ihr Richter der Erde! Dient dem HERRN mit Furcht, und freut euch mit Zittern! Küsst den Sohn, damit er nicht zürnt und ihr umkommt auf dem Weg, wenn nur ein wenig entbrennt sein Zorn. Glückselig alle, die zu ihm Zuflucht nehmen!“

Im Bibelkommentar JFB lesen wir dazu:

„In diesem Psalm von König David wird „die unverbesserliche und wütende, wenn auch vergebliche Feindseligkeit der Nationen gegen Gott und Seinen gesalbten Sohn Jesus  sichtbar. Gleichzeitig wird Gottes Entschlossenheit dargelegt, Seinen Plan zu verwirklichen und die unmittelbare Gefahr für alle benannt, die sich diesem Plan widersetzen, sowie der Segen für alle, die sich Seinem Willen unterordnen.“

Auch in Jesaja 60 werden Gottes Gedanken über Israel im Zusammenhang mit dem Verhalten der Völker der Welt klar erkennbar.

Jes 60,1-3.10,12

„Mache dich auf, werde Licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN erglänzt über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und tiefes Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und Nationen werden zu deinem Lichte wallen und Könige zu dem Glanz, der über dir erstrahlt… Fremde werden deine Mauern bauen, und ihre Könige werden dir dienen. Denn in meinem Zorn habe ich dich geschlagen, aber in meiner Gnade erbarme ich mich über dich.… Aber die Nation und das Königreich, die dir nicht dienen wollen, werden untergehen, und diese Nationen werden gewiss vertilgt werden.“

Wachen und Beten – Juli/August 2026

Apg 17,30-32a:

„Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, dass sie alle überall Buße tun sollen, weil er einen Tag festgesetzt hat, an welchem er den Erdkreis mit Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat und den er für jedermann dadurch beglaubigte, dass er ihn von den Toten auferweckt hat. Als sie von der Auferstehung der Toten hörten, begannen die einen zu spotten…“

Diese Äußerung macht der Jude Paulus im damaligen Zentrum der europäischen Weisheit, auf dem Areopag in Athen.

Er verkündet den „Athener und auch den Ausländern, die sich dort aufhielten“ (Apg 17,21) die Realität und die Wahrheit des Gottes, der Himmel und Erde gemacht hat.

Er fordert sie auf, ihre gottlosen und rebellischen Wege zu verlassen und - er warnt sie auch vor dem kommenden Gericht Gottes.

Damit wiederholte der Jude Paulus für die Europäer, was der Jude Jesus, der Sohn Gottes, der Retter der Welt, ebenfalls in Seiner Liebe zu allen Menschen gesagt hat.

Mk 1,14-15:

„Jesus … predigte das Evangelium vom Reiche Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe: Tut Buße und glaubet an das Evangelium!“ 

Wachen und Beten – Juni 2026

„Wie sollen wir denn leben?“
(Hes 33:10 KJV)

 
Spr 1:7
„Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis;
nur Toren verachten Weisheit und Zucht!“
 
Spr 8:13,15
„Die Furcht des HERRN ist ein Hassen des Bösen; Stolz und Übermut, schlechten Wandel und ein verdrehtes Maul hasse ich. Durch mich herrschen die Könige und erlassen die Fürsten gerechte Verordnungen.“
 
Spr 14:27
„Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens; man meidet durch sie die Stricke des Todes.“
 
Am 3:10
„Sie wissen nicht zu tun, was recht ist, spricht der HERR, sie, die Gewalttat und Zerstörung häufen in ihren Palästen.“

Wachen und Beten – Mai 2026

Die folgende Einleitung entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet (vom 01.05.2026) von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

Was fühlt Gott, was empfindet ER, wenn Er unsere Sünde sieht?

Wir denken selten über diese Frage nach, doch das Wort Gottes enthält Stellen, den Kummer des Herrn über die Sünde und Untreue der Menschen ausdrücken - sogar in emotionalen Worten.

Auch wenn wir diese Ausdrücke als bloße Anthropomorphismen abtun mögen, bezeugt die Heilige Schrift doch Gottes tiefe und Ihm zu Herzen gehende Reaktion auf die Sünde.

1 Mose 6,6

„…da reute es den HERRN, daß er den Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen.“

Jes 43,24

„…aber du hast mir zu schaffen gemacht mit deinen Sünden und mich ermüdet mit deinen Missetaten!“

Jes 1,14

„Eure Neumonde und Festzeiten hasst meine Seele, sie sind mir zur Last geworden; ich kann sie nicht mehr ertragen.“

Ps 78,40

„Wie oft empörten sie sich wider ihn in der Wüste und betrübten Ihn in der Einöde!“

„Betrübt“ bedeutet hier „von Trauer erfüllt“, „erschöpft“, „ausgelaugt“.

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