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Wachen und Beten

Wachen und Beten – Mai 2024

Am 9. Juni 2024 finden wieder einmal Wahlen zum europäischen Parlament statt.

Dies geschieht, im Unterschied zu den jeweils alle 4 Jahre durchgeführten deutschen Bundestagswahlen, nur alle 5 Jahre.

Da die Gesetze der EU zunehmend direkteren und gravierenderen Einfluss auf die Politik Deutschlands haben, beschäftig sich diese Ausgabe von „Wachen und Beten“ mit der EU.

Zur geistlichen Einordnung der Gesamtsituation einige Gedanken zu mehreren Versen aus Psalm 62:

1 Dem Vorsänger. Nach Jedutun. Ein Psalm Davids.

2 Nur auf Gott wartet still meine Seele, von ihm kommt mein Heil.

Da dieses Wort "nur" 6-mal in diesem Psalm vorkommt, wird er auch als der „nur-Psalm“ bezeichnet. Das Thema des Psalms kommt in den ersten drei Worten zum Ausdruck: nur auf Gott - auf IHN allein und niemand anderen - setzt David sein Vertrauen.

 3 Nur er ist mein Fels und mein Heil, meine hohe Burg; ich werde nicht allzusehr wanken.

Diese Verwendung für „Fels“ kommt im hebräischen Alten Testament 74-mal vor und weist uns daraufhin, dass wir auf Gott wie einen riesigen, unbeweglichen Felsen vertrauen können. Er steht fest steht, bietet Sicherheit und Schutz.

Wachen und Beten – April 2024

Gott will, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und gerettet werden.“ (1 Tim 2,4)

 „Deine Gerechtigkeit ist auf ewig gerecht, und dein Gesetz ist Wahrheit.“ (Ps 119,142)

Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit.“ (Joh 17,17)

„Der HERR ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn in Wahrheit anrufen.(Ps 147,18)

Wer in meinen Satzungen wandelt und meine Gebote hält, um nach Wahrheit zu handeln – der ist gerecht; er soll gewiss leben, spricht der Herr, HERR.“ (Hes 18:9)

Gottes Gebote sind Wahrheit

Alle deine Gebote sind Wahrheit‘ (Ps 119:86). Warum finden wir diese Beschreibung für Gottes Gebote?
Erstens, weil Gottes Gebote dauerhaft und verbindlich aufzeigen, was ER von jedem Menschen aus jeder Generation erwartet.
Zweitens, weil sie uns Menschen die unveränderliche Wahrheit über unseren geistlichen Zustand offenbaren.
Eine Aufgabe des göttlichen Gesetzes/ des Wortes Gottes ist es, uns ein klares Bild über wahres Menschsein zu vermitteln. Es zeigt uns, wozu wir erschaffen wurden. Es klärt uns darüber auf, was Menschsein wirklich bedeutet.
Zugleich warnt es uns damit vor moralischer Selbstzerstörung.
Diese Tatsachen sind von größter Bedeutung.

Wachen und Beten – März 2024

Ps 99,1-5:

"Der HERR regiert; die Völker erzittern; er thront über Cherubim, die Erde wankt! Der HERR ist groß in Zion und hoch erhaben über alle Völker. Sie sollen loben deinen großen und furchtbaren Namen - heilig ist er - und die Stärke des Königs, der das Recht liebt; du hast die Redlichkeit fest gegründet; Recht und Gerechtigkeit hast du in Jakob geübt. Erhebet den HERRN, unsern Gott, und fallet nieder vor dem Schemel seiner Füße! Heilig ist er!"

Ps 105,3-4:

"Rühmet euch seines heiligen Namens! Es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen! Fragt nach dem HERRN und nach seiner Macht, suchet sein Angesicht allezeit!"

1 Kor 15,57-58:

"Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus! Darum, meine geliebten Brüder, seid fest, unbeweglich, nehmet immer zu in dem Werke des Herrn, weil ihr wisset, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn!"

Diese Verse ermahnen uns: wir brauchen eine feste, lebendige Beziehung zu Jesus, damit wir in diesen Tagen stehen und mit IHM und für IHN leben können.

Es geschehen zunehmend Dinge in unserem Land, die rational nicht mehr zu erklären sind.

Wachen und Beten – Februar 2024

Der folgende Text wurde von uns bearbeitet wiedergegeben. Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem hat ihn vor einiger Zeit nach einem Aufenthalt in England als Anregung zum Gebet für den Leib Jesu geschrieben.

Beten für eine Neu-Belebung des Wortes Gottes

Während meines Aufenthalts in Großbritannien hatte ich Gelegenheit, das John-Bunyan-Museum in Bedford zu besuchen. Obwohl das John-Bunyan-Museum klein und unscheinbar ist, enthält es ein starkes Zeugnis, nämlich:

Das Wort Gottes ist gefährlich und voller Power.

John Bunyan verbrachte zwölf Jahre im Gefängnis, weil er sich weigerte, bei der Verkündigung des Wortes Gottes Kompromisse einzugehen. Zu seiner Zeit konnte man nicht ohne Predigtlizenz der Church of England (Kirche von England) predigen. Um diese Lizenz zu erhalten, musste man sich verpflichten, sich an die Lehren der Church of England zu halten. Dazu war John Bunyan nicht bereit und zahlte einen hohen Preis - zwölf Jahre Gefängnis. 

Das Wort Gottes wird von den religiösen Systemen der heutigen Zeit als gefährlich empfunden, das Wort Gottes wird auch von den politischen Mächten als gefährlich empfunden. Das Wort Gottes ist wirksam, Menschen zu retten. Das Wort Gottes hat die Macht, Menschen aus der Finsternis zu befreien.

Obwohl John Bunyan aus armen Verhältnissen stammte und nur über eine sehr begrenzte Bildung verfügte, schrieb er im Gefängnis eines der populärsten und einflussreichsten Bücher aller Zeiten in englischer Sprache: Pilgrim's progress (Pilgerreise).

Spurgeon schrieb über ihn: „Ich möchte John Bunyan als Beispiel für das zitieren, was ich meine. Lesen Sie alles von ihm, und Sie werden sehen, dass es fast so ist, als würde man die Bibel selbst lesen. Er hatte unsere autorisierte Version studiert, die meines Erachtens nie verbessert werden wird, bis Christus kommt; er hatte sie gelesen, bis seine Seele mit der Schrift gesättigt war; und obwohl seine Schriften auf reizvolle Weise voller Poesie sind, kann er uns seinen Pilgerweg - das süßeste aller Prosagedichte - nicht geben, ohne uns ständig spüren und sagen zu lassen: 'Dieser Mann ist eine lebendige Bibel!' Stechen Sie ihn irgendwo an, sein Blut ist die Bibel, die Essenz der Bibel fließt aus ihm.“

Archibald Brown, „ein Schüler, Freund und Mitarbeiter von Charles Spurgeon, war von 1908 bis 1911 Pastor des Metropolitan Tabernacle in London, der Kirche, die zuvor von Spurgeon geleitet wurde". (https://en.wikipedia.org/wiki/Archibald_G._Brown)

Wachen und Beten – Dezember 2023/Januar 2024

Die Wochen seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Okt. sind für uns als Beter sehr intensiv und herausfordernd gewesen. Gott hat uns geholfen, häufiger und intensiver zu beten als jemals und eng an den aktuellen Tagesereignissen orientiert zu bleiben. Dafür sind wir IHM sehr dankbar!

Die Zeit „zwischen den Jahren“ kann und sollte für uns nun eine Zeit der Besinnung und Neuorientierung sein. Dazu möchten wir in dieser Dezember/Januar Ausgabe von „Wachen und Beten“ zwei grundlegende Themen ansprechen.

  1. Von der politischen Seite her die bislang starre Festlegung unserer deutschen Regierung auf eine „Zwei-Staaten-Lösung“ und die Frage: Wohin bewegt sich Deutschland in seiner Beziehung zu Israel?
  2. Von der geistlichen Seite her die Dringlichkeit und Ermutigung, als Gemeinde Jesu unseren Blick neu und noch fester auf unseren König und Erlöser zu richten. Worauf ist unser Blick gerichtet?

1. Wohin bewegt sich Deutschland in seiner Beziehung zu Israel?

Die Nachkommen Abrahams sind von Gott berufen, ein Segen für alle Nationen zu sein.

Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus von deinem Land und von deiner Verwandtschaft und von deines Vaters Haus in das Land, das ich dir zeigen will!  Ich will dich segnen und dich zum Stammvater eines mächtigen Volkes machen. Dein Name soll in aller Welt berühmt sein. An dir soll sichtbar werden, was es bedeutet, wenn ich jemand segne. Alle, die dir und deinen Nachkommen Gutes wünschen, haben auch von mir Gutes zu erwarten. Aber wenn jemand euch Böses wünscht, bringe ich Unglück über ihn. Alle Völker der Erde werden Glück und Segen erlangen, wenn sie dir und deinen Nachkommen wohlgesonnen sind.“ (1 Mose 12,1-3)

Zur Erfüllung dieser Berufung hat Gott Seinem Volk Israel als einzigem Volk auf der Erde ein besonderes Land als Wohnort zugewiesen, dessen Grenzen ER selbst bestimmt hat.

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