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Berührungen

"Berührungen" Nr. 79

1 Kön 17,9-14
V9 „Mache dich auf und gehe nach Zarpat, das bei Zidon liegt, und bleibe daselbst. Siehe, ich habe daselbst einer Witwe geboten, dich zu versorgen.“
V10 „Und er machte sich auf und ging nach Zarpat. Und als er an das Stadttor kam, siehe, da war eine Witwe, die Holz auflas. Und er rief sie an und sprach: Hole mir doch ein wenig Wasser in einem Becher, dass ich trinke!“
V11 „Als sie nun hinging zu holen, rief er ihr nach und sprach: Ich bitte dich, bringe mir auch einen Bissen Brot in deiner Hand mit!“
V12 „Sie sprach: So wahr der HERR, dein Gott, lebt, ich habe kein Brot, sondern nur eine Handvoll Mehl in einem Kasten und ein wenig Öl im Krug; und siehe, ich habe ein paar Hölzer aufgelesen, dass ich hineingehe und es für mich und meinem Sohn zurichte, dass wir es essen und danach sterben.“
V13 „Und Elia sprach zu ihr: Fürchte dich nicht; gehe hin und mache es, wie du gesagt hast, aber mache mir davon zuerst ein kleines Gebackenes und bringe es mir heraus; und danach mache etwas für dich und deinen Sohn.“
V14 „Denn also spricht der HERR, der Gott Israels: Der Mehlkasten soll nicht leer werden und das Öl im Kruge nicht ausgehen bis auf den Tag, da der HERR Regen auf die Erde sendet.“

Als Gott Elia vor Ahab und Isebel verbergen wollte, schickte Er ihn nach Zidon - Isebels Herkunftsland. Er verbarg Elia sozusagen ‚in der Schusslinie‘, im Feindesland.

Die Wunder, die Elia dort wirkte, die Vermehrung des Mehls und wie er den Sohn der Witwe ins Leben zurückbrachte, weisen auf den festen Glauben Elias an Gott hin. Nichts konnte ihn von seinem Glauben an die Überlegenheit des Gottes Israels abbringen, obwohl Israel den Herrn verlassen und sich Götzendienst schlimmster Art hingegeben hatte. Nicht nur das, sondern er dachte auch, er sei der einzige noch übriggebliebene wahre Gottesanbeter. Zu all dem verbarg er sich mitten in grobem Heidentum und schändlichem Baalsdienst.

"Berührungen" Nr. 78

1 Kön 8,26
„Nun deshalb, o Gott Israels, lass doch dein Wort in Erfüllung gehen, welches du zu deinem Knecht David, meinem Vater, geredet hast!“

4 Mose 11,12
„Bin ich mit diesem ganzen Volk schwanger gegangen, oder habe ich es geboren, dass du zu mir sprichst: Trage es in deinem Gewandbausch, wie ein Kindermädchen einen Säugling trägt, in das Land, das du ihren Vätern zugeschworen hast?“

Jes 60,4
„Erhebe ringsum deine Augen und sieh! Sie alle versammeln sich, kommen zu dir; deine Söhne werden von ferne herkommen, und deine Töchter werden auf der Hüfte getragen werden.“

Die hebräische Bedeutung von "in Erfüllung gehen", "trägt" und "getragen" geht auf die die Wurzel "amen" zurück, von der ebenso Glaube, Treue, glauben, vertrauen, zuverlässig abstammen. Es ist auch die Wurzel der Worte für Krankenschwester, Kindermädchen oder Erzieherin.

Der im Hebräischen darin ausgedrückte Gedanke ist der von Verlässlichkeit, liebevoller Treue und Fürsorge. Ein Kindermädchen ist eine Person, die das ihr Anvertraute zuverlässig trägt, ihn oder sie schützt und ihn oder sie zur Reife erzieht.

"Berührungen" Nr. 77

Purim 2021

Est 1,1-3
„Und es begab sich in den Tagen des Ahasveros - des Ahasveros, welcher von Indien bis Äthiopien über hundertsiebenundzwanzig Provinzen regierte -, in jenen Tagen, als der König Ahasveros im Schloss Susan auf seinem königlichen Thron saß, im dritten Jahre seiner Regierung, dass er allen seinen Fürsten und Dienern ein Mahl machte. Die Gewaltigen von Persien und Medien, die Edelsten und Obersten seiner Provinzen waren vor ihm.“

So beginnt diese erstaunliche Geschichte, die ihren Höhepunkt in der Rettung des jüdischen Volkes vor dem bösen Haman findet.

Der Name Gottes erscheint im Buch Ester überhaupt nicht. Auch seine Handlungen und Taten werden nicht erwähnt. Der einzige kleine Hinweis, der auf die Tatsache deutet, dass Er sehr gegenwärtig und tätig ist, findet sich in Mordechais Warnung und Herausforderung an Ester: „Denn wenn du unter diesen Umständen schweigst, so wird den Juden von einer anderen Seite her Trost und Rettung erstehen.“ (Est 414)

"Berührungen" Nr. 76

Mk 6,51
„Dann stieg er zu ihnen in das Schiff, und der Wind legte sich. Und sie erstaunten bei sich selbst über die Maßen und verwunderten sich.“

Mk 6,52
„Denn sie waren nicht verständig geworden durch die Brote; denn ihr Herz war verhärtet.“

Die vorangegangenen Kapitel des Markusevangeliums berichten von den großen Taten Yeshuas, die alle dazu dienen sollten, den Jüngern Sein wahres Wesen zu offenbaren: Das Wesen des souveränen Herrn des Universums.

Die Winde und Meere gehorchen Ihm - Er herrscht über die Natur. Er treibt Legionen von Dämonen aus dem Gadarenischen Mann - Er herrscht über den Teufel. Eine rituell unreine Frau berührt Ihn und ist geheilt und gereinigt - Er herrscht über Sünde und Krankheit. Er weckt die Tochter des Jairus von den Toten auf - Er herrscht über den Tod. Er vermehrt Brot - Er ist der souveräne Herr, der Manna in der Wüste gab.

Berührungen" Nr. 75

Hes 19,14
„Und es ging Feuer aus von einem Zweig seiner Äste, das verzehrte seine Früchte,
so dass er keinen Ast mehr hat, der zu einem Herrscherstab tauglich wäre. Dies ist ein Klagelied und zum Klagegesang bestimmt.
Ps 23,4
„Fürwahr, selbst wenn ich wandere durch das Tal des Todesschattens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich.
1 Mose 32,32
„Und als er an Pniel vorüberkam, ging ihm die Sonne auf; und er hinkte an seiner Hüfte.
Hebr 11,21
„Durch Glauben segnete Jakob, als er starb, die beiden Söhne Josefs und neigte sich anbetend über die Spitze seines Stabes.

Zweig, Zepter und Stab - alles sind Symbole der Souveränität, der Autorität. Gottes Autorität und Macht sind absolut. Er ist souverän, das bedeutet, dass Er die Fähigkeit und das Recht besitzt, alles zu tun, was Er für richtig hält.

Zedekia missbrauchte Gottes Autorität.
David wurde durch Gottes Autorität getröstet.
Jakob wurde durch Gottes Autorität zerbrochen.

"Berührungen" Nr. 74

Mk 6,51
„Dann stieg er zu ihnen in das Schiff, und der Wind legte sich. Und sie erstaunten bei sich selbst über die Maßen und verwunderten sich.“
Mk 6,52
„Denn sie waren um nichts verständiger geworden angesichts der Brote; denn ihr Herz war verhärtet.

Mk 6,56
„…und alle, die Ihn berührten, wurden gesund.“

Mk 5,31
„Aber seine Jünger sprachen zu Ihm: Du siehst, dass dich die Menge umdrängt, und fragst: ‚Wer hat Mich berührt?‘“
Lk 24,32
„Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Wege und als er uns die Schrift öffnete?“

Hast du Gott jemals wirklich berührt?

Ein Großteil unseres christlichen Lebens kann aus einer Art von „Zufallsbegegnungen“ mit Yeshua bestehen, ohne Ihn jemals wirklich berührt zu haben. Das heißt wir haben Ihn nicht wirklich erkannt und GESEHEN als den, der Er ist: Gott Der Sohn!

Dies war weitgehend die Erfahrung der Jünger mit Yeshua. Vielleicht sogar die ganze Zeit - bis nach der Auferstehung. Und selbst dann sahen sie nicht. Ihre Herzen waren verdunkelt, so wie es unsere sind.

"Berührungen" Nr. 73

Hes 16,60-63
V60 „Dennoch will ich Meines Bundes gedenken, den ich mit dir in den Tagen deiner Jugend geschlossen habe, und ich will einen ewigen Bund mit dir aufrichten.“
V61 „Dann wirst du an deine Wege gedenken und dich schämen, wenn du deine älteren und jüngeren Schwestern zu dir nehmen wirst; denn ich will sie dir zu Töchtern geben, aber nicht wegen Meines Bundes mit dir.“
V62 „Und ich will Meinen Bund mit dir aufrichten. Dann sollst du erfahren, dass ich der HERR bin,
V63 „damit du daran denkest und dich schämest und vor Scham den Mund nicht mehr auftust, wenn ich dir Sühnung gewähre für alles, was du getan hast, spricht Gott, der HERR.“

Nach Hesekiel 16 hat Jerusalem (stellvertretend für die ganze Nation) nichts mehr vorzuweisen, absolut gar nichts, wofür es von Gott, den es verraten, verworfen, ja, von dem es sich abgewandt hat, ein Lob bekommen könnte.Das ist es, was Armut im Geist ist.

Gottes Erwählung, Gottes Eingehen einer Liebesbeziehung zu Jerusalem, seine Schönheit, sein Ruhm – alles kam vom Herrn. Es gab nichts in seinem ganzen Handeln, das Jerusalem für Gott lobenswert machte. Und es gab in seiner Geschichte nichts, was diese Liebe verdient hätte, ganz im Gegenteil.

"Berührungen" Nr. 72

Mk 4,9
„Und er sprach zu ihnen: Wer Ohren hat zu hören, der höre!“
 
Lk 8,18
„So sehet nun darauf, wie ihr hört! Denn wer da hat, dem wird gegeben; und wer nicht hat, von dem wird auch das genommen werden, was er zu haben meint.“
 
Welch eine seltsame Äußerung ist das: „Wer Ohren hat zu hören!“ Haben wir nicht alle Ohren? Ja, aber offensichtlich hören wir nicht alle.
 
Hören im Alten wie im Neuen Testament bedeutet gehorchen. Im Hebräischen ist das Wort für ‚hören‘ und das Wort für ‚gehorchen‘ dasselbe. Wenn wir im Hebräischen sagen wollen ‚er hat gehorcht‘, sagen wir ‚er hat seine (oder ihre) Stimme gehört‘.
 
Das ist auch die Bedeutung von ‚das Wort Gottes halten‘.
 
2 Mose 19,5
„Werdet ihr nun Meiner Stimme gehorchen und Meinen Bund bewahren, so sollt ihr Mir vor allen Völkern ein besonderes Eigentum sein; denn die ganze Erde ist Mein.“
 
Das Wort Gottes hat nur dann einen Wert, wenn du es tust; sonst nutzt es dir nichts.

"Berührungen" Nr. 71

Hes 2,8
„Du aber, Menschensohn, höre, was ich dir sage, sei nicht widerspenstig wie das widerspenstige Haus! Tue deinen Mund auf und iss, was ich dir gebe!“
Hes 2,9
„Da schaute ich, und siehe, eine Hand war zu mir ausgestreckt, und siehe, eine Buchrolle war darin.“
Hes 3,2
„Da öffnete ich meinen Mund, und er gab mir jene Rolle zu essen.“
Hes 3,3
„Und er sprach zu mir: ‚Speise deinen Bauch und fülle deinen Magen mit dieser Rolle, die ich dir gebe!‘ Da aß ich, und sie war in meinem Munde so süß wie Honig.“
 
Joh 6,51
„Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, wird er in Ewigkeit leben. Und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, welches ich geben werde für das Leben der Welt.“
 
Mt 4,4
„Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: ‚Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das durch dem Mund Gottes ausgeht.‘"
 
Mt 6,11
„Gib uns heute unser tägliches Brot.“
 
Meistens wird das Gebet „Gib uns unser tägliches Brot“, das Yeshua gelehrt hat, als Bitte um materielle Versorgung verwendet. Wenn man es jedoch ausschließlich dafür nimmt, scheint es nicht dem Zusammenhang zu entsprechen.

"Berührungen" Nr. 70

Mk 1,1-8
V1 „Der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes.“
V2 „Wie geschrieben steht in den Propheten: ‚Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg vor Dir bereiten wird.‘“
V3 „Die Stimme eines, der in der Wüste ruft: ‚Bereitet den Weg des HERRN, macht seine Pfade eben!‘"
V4 „Johannes kam, taufte in der Wüste und predigte eine Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden.“ 
V5 „Dann ging das ganze jüdische Land und alle Bewohner von Jerusalem zu ihm hinaus, und wurden alle im Jordan von ihm getauft, indem sie ihre Sünden bekannten.“
V6 „Nun war Johannes bekleidet mit Kamelhaaren und einem ledernen Gürtel um seine Lenden, und er aß Heuschrecken und wilden Honig.“ 
V7 „Und er predigte und sprach: Es kommt Einer nach mir, der stärker ist als ich, dessen Schuhriemen ich nicht wert bin, gebückt aufzulösen.“
V8 „Ich habe euch mit Wasser getauft; er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.“
 
Plötzlich und erschütternd ist das Erscheinen des Messias und seines Vorläufers Johannes im Markusevangelium.
 
Ohne Einleitung, Erklärung oder Hintergrund, wie wir sie bei Matthäus und Lukas finden, erscheint Johannes plötzlich auf der Bildfläche, predigt und Yeshua ist offenbart; Yeshua, der Messias, der Sohn Gottes. Einfach so!
Nach vierhundert Jahren des Schweigens redet Gott plötzlich wieder durch Johannes mit großer Kraft und offenbart, wie sehr sie den Messias brauchen.

So kraftvoll, so überführend war das Wort. Johannes „nagelte“ sie quasi mit dem Gesetz, um ihnen den Einen zu offenbaren, der für sie ans Kreuz genagelt werden würde.
Wie plötzlich geschah dies – welch eine Gnade!

"Berührungen" Nr. 69

1 Sam 16,1
„Nun sprach der HERR zu Samuel: Wie lange trägst du Leid um Saul, den ich doch verworfen habe, dass er nicht mehr König sei über Israel? Fülle dein Horn mit Öl und gehe; ich sende dich zu Isai, dem Bethlehemiten. Denn ich habe mir einen König unter seinen Söhnen ersehen.“
 
Mt 27,65
„Pilatus sagte zu ihnen: Ihr sollt eine Wache haben; geht hin und bewacht es, so gut ihr könnt.“
Mt 27,66
„Da gingen sie hin, versiegelten den Stein und bewachten das Grab mit der Wache.“
 
Nichts und niemand können Gott davon abhalten, auf der Erde an der Erfüllung Seiner Absichten und Pläne zu arbeiten. Nichts.
 
„Ja, sichert das Grab so gut ab, wie ihr nur könnt.“ Christus ist tot, in einer Höhle begraben, der Stein ist versiegelt, und Soldaten bewachen sie. Nun weiß auch Gott nicht mehr weiter. Stimmt’s?
 
Der Tod konnte den Herrn nicht stoppen. Nichts kann und nichts wird Ihn stoppen. Der Stein wurde beiseite gerollt, nicht damit Christus herauskommen konnte, sondern damit die Jünger hineinkommen und das leere Grab SEHEN konnten. Er ist auferstanden. 

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