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Berührungen

"Berührungen" Nr. 37

Gal 3,24
„So ist also das Gesetz unser Zuchtmeister geworden auf Christus hin, damit wir durch den Glauben gerechtfertigt würden.“
Gal 3,25
„Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Zuchtmeister.“
Röm 3,20
„Deshalb wird aus Gesetzeswerken kein Fleisch vor Ihm gerechtfertigt, denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.“
 
Ich weiß nicht, wie es möglich ist, die Reichtümer des Messias zu erkennen und sich an ihnen zu erfreuen, ohne ein tiefes Verständnis vom Alten Testament zu haben – in unserem Zusammenhang hier vom Gesetz.
 
Wie ist es zum Beispiel möglich, das Leben des Messias oder den Brief an die Römer und den Brief an die Galater zu verstehen, ohne ein tiefgehendes Verständnis des 3. Buches Mose zu haben?
 
Außer Johannes empfing niemand anderes im Neuen Testament eine größere Offenbarung des erhöhten Messias als Paulus. Er wurde „bis in den dritten Himmel entrückt“ - ins „Paradies“ - und hörte unaussprechliche Worte, „welche keinem Menschen zu sagen vergönnt ist“.

"Berührungen" Nr. 36

2 Chr 24,15
„Nun war Jojada alt und lebenssatt und starb im Alter von hundertdreißig Jahren.“
2 Chr 24,16
„Er wurde bei den Königen begraben in der Stadt Davids, wegen des Guten, das er an Israel für Gott und seinen Tempel getan hatte.“
 
In einer Zeit großer Finsternis in Judas Geschichte, als die Nachkommenschaft Davids beinahe ausgelöscht war, führte ein Mann Juda vom Rande des Abgrunds zurück.
 
Nachdem Joram, der in das Haus Ahab eingeheiratet hatte, alle seine Brüder getötet hatte, leitete er Juda vom Herrn weg in die Anbetung Baals und in all das Böse, was damit verbunden war. Sein Sohn Ahaziah, der bloß ein Jahr regierte, folgte denselben Wegen der Verderbtheit.
 
Als Athalia, Ahaziah’s Mutter, sah, dass ihr Sohn tot war, nahm sie ihr Ziel wieder auf, „alle königlichen Erben des Hauses Juda zu zerstören“.
Welch eine Zeit von Verwirrung, Sünde, Mord und Götzendienst! Welch eine gefährliche Zeit;  stell dir vor – fast wurde die Linie des Messias beendet! Oh, ich kann mir vorstellen, wie der Feind nach der Möglichkeit geiferte, jene Hoffnung zu auszulöschen!
 
Ein Mann jedoch stand fest in Gott. Ein Mann kannte den Herrn. Ein Mann war furchtlos inmitten großer Gefahr – Jojada!
 
Was ist das für ein Drama! Jojada‘s Frau, Jehoshabeath, die Tochter oder Stieftochter von Athalia, rettet das übriggebliebene Baby (Joash) vor dem Tod. Sechs Jahre verstecken sie ihn im Tempelbezirk, und im siebten Jahr führt Jehoiada die Nation zu Gott zurück.

"Berührungen" Nr. 35

3 Mose 25,1-7
„Und der HERR redete zu Mose auf dem Berge Sinai und sprach: Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: ‚Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch geben werde, so soll das Land dem HERRN einen Sabbat feiern. Sechs Jahre lang sollst du dein Feld besäen und sechs Jahre lang deine Reben beschneiden und ihre Früchte einsammeln. Aber im siebenten Jahr soll das Land einen Sabbat feierlicher Ruhe haben, einen Sabbat dem HERRN. Du sollst weder dein Feld besäen, noch deine Reben beschneiden. Was nach deiner Ernte von sich selber wächst, sollst du nicht ernten; und auch die Trauben deines unbeschnittenen Weinstocks sollst du nicht ablesen, weil es ein Jahr der Ruhe für das Land ist. Und der Sabbatertrag des Landes soll euch Nahrung sein: dir und deinen Knechten und Mägden, deinem Taglöhner, deinen Beisassen und deinem Fremdling, der bei dir wohnt; deinem Vieh und den Tieren in deinem Lande - sein ganzer Ertrag soll zur Speise dienen.“
 
Wie wäre es, wenn ich dir sagen würde, dass es Gottes Wunsch für dich ist, dass du dich an Ihm erfreust und deine Lust an Ihm hast?
 
Ps 37,4
„und habe deine Lust an dem Herrn, so wird er dir geben, was dein Herz begehrt!“
Jes 55,2
„Warum wäget ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und euren Arbeitslohn für das, was nicht sättigt? Höret doch auf mich und esset Gutes, und eure Seele ergötze sich am Fett!“
 
Stelle dir einen Gott vor, der zu dir sagt: „Ich möchte, dass du ausruhst von deinen Ängsten, Sorgen und Werken (Hebr 4,10; 9,14) und dich an mir erfreust und dein Vergnügen darin findest, mit mir zusammen zu sein, mich anzubeten, mir zu vertrauen und in mir zu ruhen.“
Wie wundersam ist es, dass das erste Gebot unseres Gottes für uns lautet: „Liebe mich mit deinem ganzen Herzen, deiner ganzen Seele, mit all deiner Kraft und all deinem Verstand.“

"Berührungen" Nr. 34

3 Mose 23,1-2
„Und der Herr redete zu Mose und sprach: Sage dem Volk Israel und sprich zu ihnen:
Das sind die eingesetzten Feste des HERRN, die du als heilige Festversammlungen einberufen sollst; sie sind meine eingesetzten Feste.“
 
Als ich 3 Mose 23 las, wo die Details über die heiligen Festversammlungen Israels geschrieben stehen, traf mich etwas, das an anderer Stelle erwähnt wird. Gottes Volk wurde überdrüssig, die Feste zu halten.
 
Mal 1,13
„Und ihr sprecht: «Siehe, ist es auch der Mühe wert?» Und ihr verachtet ihn,
spricht der Herr der Heerscharen, und bringet Geraubtes und Lahmes und Krankes herbei
und bringet solches als Opfergabe dar. Sollte ich das von eurer Hand wohlgefällig annehmen? spricht der Herr.“
 
Bist du überrascht? Wie kann sowas sein? Wie kann es sein, dass man nicht nur einfach begeistert ist, nach Jerusalem hinaufzugehen, um Gott zu begegnen, Seine Güte zu feiern und an alles erinnert zu werden, was Er getan hat und was Er ist?
 
Die Wurzel hierzu können wir in einem Wort zusammenfassen: Abhängigkeit.
All diese Feste und Festversammlungen unterstreichen, betonen und feiern unsere Abhängigkeit von Gott. Und seit dem Sündenfall, als der Mensch seine Faust gegen Gott erhob und sagte: „Ich“…, wird der Mensch vom dem Verlangen geplagt, sich aus seiner Abhängigkeit vom Herrn losmachen zu wollen.

"Berührungen" Nr. 33

3 Mose 22,17
„Und der Herr redete zu Mose und sprach:“
3 Mose 22,18
„Sage Aaron und seinen Söhnen und allen Kindern Israel und sprich zu ihnen:
Wenn irgendjemand vom Hause Israel oder von den Fremdlingen in Israel ein Brandopfer als Opfer für irgendeines seiner Gelübde oder als freiwillige Opfer bringt, das sie dem HERRN opfern,“
3 Mose 22,19
„damit es für euch wohlgefällig wird, soll es ein männliches Tier von Rindern, Schafen oder Ziegen sein.“
3 Mose 22,20
„Ihr sollt nichts opfern, was einen Fehler hat, denn es wird nicht wohlgefällig für euch sein.“
3 Mose 22,21
„Und wenn jemand dem HERRN ein Friedensopfer bringt, um ein Gelübde zu erfüllen oder als freiwilliges Opfer von der Herde; um wohlgefällig zu sein, muss es vollkommen sein. Es soll kein Fehler an ihm sein.“
 
Niemand, der recht bei Sinnen ist, würde einem souveränen Herrscher oder König ein zerbrochenes oder verunstaltetes Geschenk überreichen. Diese Art des Schenkens würde eine tiefe Respektlosigkeit offenbaren. Noch unangemessener wäre es, wenn der Untertan damit käme, um Gunst oder Vergebung zu erbitten. 
 
Mal 1,8
„‘Und wenn ihr blinde Tiere zum Opfer bringt, ist das nicht böse? Und wenn ihr die opfert, die lahm oder krank sind, ist das nicht böse? Bringt sie eurem Statthalter; wird er euch annehmen und euch Gunst erweisen?‘, spricht der HERR der Heerscharen.“

"Berührungen" Nr. 32

3 Mose 19,1
„Und der Herr redete zu Mose und sprach:“
3 Mose 19,2
„Rede zu der ganzen Gemeinde der Kinder Israel und sprich zu ihnen: ‚Ihr sollt heilig sein, denn Ich, der HERR, euer Gott, bin heilig.‘“
 
Ich erinnere mich daran, wie wunderbar ich die Gegenwart Gottes erlebte, als ich gerade neu errettet war. Es gab Augenblicke, in denen ich nicht wusste, ob mein Herz das Brennen, das ich in Seiner Gegenwart empfand, fassen könnte.
 
In dem Wunsch, täglich in der großartigen Gegenwart Gottes zu bleiben, las ich ein kleines Buch von Bruder Lawrence mit dem Titel: „Die Gegenwart Gottes praktizieren“1). Ich war ermutigt zu lesen und zu lernen, dass man mit Gott und in Seiner Gegenwart wandeln kann, während man mit den täglichen Aufgaben des Lebens beschäftigt ist.
 
3 Mose 19 ist eine Einladung des Herrn, im Alltag in Seiner Gegenwart zu leben. Die Heiligkeit, die hier beschrieben wird, ist praktische, alltägliche Heiligkeit.
 
Die Wendung „Ich bin der HERR, dein Gott“ oder „Ich bin der HERR“ wird in 3 Mose 19 fünfzehnmal wiederholt! Hier betont Gott nicht, dass Er der Größte ist, sondern es ist ein Hinweis auf Gottes Willen, Wesen und Charakter.
 
Dies ist nicht als eine unheilverkündende und abschreckende Liste von Verboten zu betrachten, sondern vielmehr als eine Einladung des Gottes zu verstehen, der uns geliebt und Sein Leben für uns hingegeben hat.

"Berührungen" Nr. 31

3 Mose 16,2
„Denn ich werde erscheinen in der Wolke über dem Sühnesitz …“ (so das Hebräische)
 
Es gibt in der ganzen Welt nichts Begehrenswerteres als die Herrlichkeit Gottes, Seine Nähe und Gegenwart.
 
Aber dies erfordert Sühnung. Dort und nur dort allein kann der Mensch Gott begegnen und überleben.
 
Das Zentrum der fünf Bücher Mose ist die Sühnung – 3 Mose 16
Das Zentrum der Propheten ist der Messias, der die Sühnung ist – Jes 53
Das Zentrum der Evangelien ist die Kreuzigung Yeshuas.
Das Zentrum aller Lehren der neutestamentlichen Briefe ist Christus, der Gekreuzigte –
1 Kor 1,23
Durch die Kreuzigung des Sohnes Gottes hat Gott das Unvorstellbarste und Unmöglichste vollbracht. Er hat es für einen gefallenen, sündigen Menschen möglich gemacht, derart umgestaltet zu werden, dass er fähig ist, in der Herrlichkeit und Gegenwart Gottes in Ewigkeit zu leben.
 
Im Vergleich zu dem Werk der Sühnung ist das ganze Werk der Schöpfung wie nichts. Verglichen mit dem Werk der Sühnung am Kreuz, sind alle Wunder, Vorkehrungen und Gnadenerweise wie nichts. Die Sühnung ist die größte aller Vorkehrungen, der größte aller Gnadenerweise.

"Berührungen" Nr. 30

3 Mose 11,1
„Und der HERR redete zu Mose und Aaron und sprach zu ihnen:“
3 Mose 11,2
„Redet mit den Kindern Israel und sprechet: Das sind die Tiere, die ihr von allem Vieh auf Erden essen dürft.“
3 Mose 11,4
„Aber von denen … sollt ihr die folgenden nicht essen…, weil…es euch unrein ist.“
 
Kol 2,16
„So soll euch nun niemand richten wegen Speise oder Trank, oder wegen eines Festes oder Neumonds oder Sabbats.“
Kol 2,17
„Diese sind ein Schatten der Dinge, die kommen sollten, wovon aber Christus das Wesen hat.“
 
Kol 3,1
„Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so suchet, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.“
Kol 3,2
„Trachtet nach dem, was droben, nicht nach dem, was auf Erden ist.“
Kol 3,3
„Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.“
Kol 3,4
„Wenn Christus, euer Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit.“

"Berührungen" Nr. 29

2 Chr 1,7
„In derselben Nacht erschien Gott dem Salomo und sprach zu ihm: ‚Bitte, was ich dir geben soll!‘“
2 Chr 1,9
„O HERR Gott, lass dein Wort an David, meinen Vater, jetzt erfüllt werden, denn du hast mich zum König über ein Volk gemacht, das so zahlreich ist wie der Staub der Erde.“
2 Chr 1,10
„Gib mir nun Weisheit und Erkenntnis, vor diesem Volk aus- und einzugehen, denn wer kann dieses dein Volk regieren, das so groß ist?“
 
Pred 12,13
„Lasst uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das soll jeder Mensch!“
 
Ps 111,10
„Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang; alle, die sie üben, haben ein gutes Verständnis. Sein Ruhm besteht ewiglich!“
 
Angesichts der Geschichte Salomos kann man nur Schmerz darüber empfinden, welche Tragödie sein Leben war. Dazu bestimmt, Israel zu regieren, kam Gott zu ihm in einem Traum (1 Kön 3,5). Auf Salomos Bitte hin, gab Gott ihm große Weisheit und fügte Reichtümer und Ehre hinzu.
Mit diesen und dem Segen des Herrn baute Salomo den Tempel und dehnte das Königreich Israels mächtig aus. Er war ein in allen Dingen höchst erfolgreicher Mann, außer in einem – er versagte im Halten des Wortes Gottes.

"Berührungen" Nr. 28

3 Mose 9,23
„Und Mose und Aaron gingen in das Zelt der Begegnung; und als sie wieder herauskamen, segneten sie das Volk, und die Herrlichkeit des HERRN erschien allem Volk.“
3 Mose 9,24
Und Feuer ging aus vor dem HERRN und verzehrte das Brandopfer und die Fettstücke auf dem Altar, und als alles Volk es sah, jubelten sie und fielen auf ihre Angesichter.“
3 Mose 10,1
„Aber die Söhne Aarons, Nadab und Abihu, nahmen ein jeder seine Räucherpfanne und taten Feuer hinein und legten Räucherwerk darauf und brachten fremdes Feuer vor den HERRN, das er ihnen nicht geboten hatte.“
3 Mose 10,2
Da ging Feuer aus vor dem Herrn und verzehrte sie, dass sie starben vor dem HERRN.“
 
3 Mose 16,1
„Der HERR sprach zu Mose, nach dem Tod der zwei Söhne Aarons, als sie sich dem HERRN nahten und starben,“
3 Mose 16,2
.„und der HERR sprach zu Mose: ‚Sage deinem Bruder Aaron, dass er nicht zu jeder Zeit in das Heiligtum gehe hinter den Vorhang vor den Gnadenthron, der auf der Lade ist, damit er nicht sterbe. Denn Ich werde erscheinen in der Wolke über dem Gnadenthron.“
 
Das Verlangen im Menschen nach Herrlichkeit ist stark, selbst wenn er sie von Gott nehmen muss.

"Berührungen" Nr. 27

1 Chr 26,1
„Was die Abteilungen der Torhüter anbetrifft …“
1 Chr 26,6
„… die Häupter ihrer Familien waren, denn sie waren fähige Männer.“
1 Chr 26,8
„Alle diese waren von den Söhnen Obed-Edoms, mit ihren Söhnen und Brüdern, fähige Männer, tauglich zum Dienst; zweiundsechzig von Obed-Edom.“
 
Offb 3,3
„So denke nun daran, was du empfangen und gehört hast. Bewahre es (behüte, halte fest) und tue Buße. Wenn du nun nicht aufwachst (wachst), werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.“
 
Lk 21,36
„Darum bleibet wach und wachet allezeit (seid umsichtig, aufmerksam und bereit) und bittet, daß ihr alle Kraft und Fähigkeit habt und gewürdigt werdet, all diesen Dingen (insgesamt) zu entkommen, die geschehen werden, und zu stehen in der Gegenwart des Sohnes des Menschen!“
 
Es ist erstaunlich zu sehen, wie sorgfältig Israel darin war, Männer mit großen Fähigkeiten auszuwählen … qualifiziert für den Dienst, den heiligen Ort, das Haus Gottes, vor Verunreinigung zu bewahren.

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