Vinaora Nivo Slider 3.x

Berührungen

"Berührungen" Nr. 43

1 Mose 49:5
„Simeon und Levi sind Brüder, Werkzeuge der Gewalttat ihre Waffen.“
1 Mose 49:6
„Meine Seele komme nicht in ihren geheimen Rat, meine Ehre vereinige sich nicht mit ihrer Versammlung! Denn in ihrem Zorn haben sie Männer erschlagen und in ihrem Mutwillen Stiere gelähmt.“
1 Mose 49:7
„Verflucht sei ihr Zorn, denn er ist gewalttätig, und ihr Grimm, denn er ist grausam! Ich werde sie teilen in Jakob und sie zerstreuen in Israel.“
 
4 Mose 1:49
„Nur den Stamm Levi sollst du nicht mustern und ihre Zählung nicht aufnehmen unter den Kindern Israel.“
4 Mose 1:50
„Setze aber die Leviten über die Wohnung des Zeugnisses und über all ihr Gerät und über alles, was zu ihr gehört. Sie sollen die Wohnung und all ihr Gerät tragen, und sie sollen für sie sorgen und rings um die Wohnung lagern.“
4 Mose 1:51
„Wenn die Wohnung aufbricht, sollen die Leviten sie abnehmen; und wenn die Wohnung sich lagert, sollen die Leviten sie aufrichten. Falls sich ein Unbefugter naht, soll er getötet werden.“
4 Mose 1:53
„Die Leviten aber sollen rings um die Wohnung des Zeugnisses lagern, damit kein Zorn über die Gemeinde der Kinder Israel komme. Und die Leviten sollen das Zelt des Zeugnisses bewachen.

"Berührungen" Nr. 42

3 Mose 16:1
„Der Herr redete zu Mose nach dem Tod der beiden Söhne Aarons, als sie vor den Herrn hintraten und starben.“
3 Mose 16:2
„Und der Herr sprach zu Mose: Sage deinem Bruder Aaron, dass er nicht zu jeder Zeit in das Heiligtum hineingehe hinter den Vorhang vor den Gnadenthron, der auf der Lade ist, damit er nicht sterbe. Denn ich will in einer Wolke über dem Gnadenthron erscheinen.“
 
Das hebräische Wort, das mit Gnadenthron übersetzt wird, ist Kaporet. Es bedeutet Sühne. Der Gnadenthron ist also der Thron der Sühne. Dort erscheint der Herr in Seiner Herrlichkeit.
 
Das impliziert, dass der Thron der Sühne ein Ort ist, an dem ich ganz und gar akzeptiert bin, nichts ausgenommen. Gott nimmt an und jubelt darüber, indem Er mich allumfassend bedeckt. Es gibt nicht einen Fehler, nicht eine Sünde, nicht eine Eigenart, nicht ein Persönlichkeitsproblem, die Er nicht bereit ist zu akzeptieren und Sühnung dafür zu gewähren! Gott verherrlicht sich genau darin. Er verherrlicht sich in Sühne!

"Berührungen" Nr. 41

Mk 5,25-34
„Und es war eine Frau, die hatte zwölf Jahre den Blutfluss, und hatte viel erlitten von vielen Ärzten und all ihr Gut aufgewendet, ohne dass es ihr geholfen hätte, es war vielmehr noch schlimmer mit ihr geworden. Als sie nun von Jesus hörte, kam sie unter dem Volke von hinten herzu und rührte sein Kleid an. Denn sie sprach: Wenn ich nur seine Kleider anrühre, so ist mir geholfen! Und alsbald vertrocknete der Quell ihres Blutes, und sie merkte es am Leibe, dass sie von der Plage geheilt war. Und Jesus, der sofort in sich selbst bemerkt hatte, dass Kraft von ihm ausgegangen war, wandte sich alsbald unter dem Volke um und sprach: Wer hat meine Kleider angerührt? Und seine Jünger sprachen zu ihm: Du siehst, wie das Volk dich drängt, und sprichst: Wer hat mich angerührt? Und er sah sich um nach der, die das getan hatte. Aber die Frau kam mit Furcht und Zittern, weil sie wusste, was an ihr geschehen war, kam und warf sich vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. Er aber sprach zu ihr: Tochter, dein Glaube hat dir geholfen! Gehe hin im Frieden und sei von deiner Plage gesund!“
 
Gesegnet ist der Mensch, der an den Punkt gebracht worden ist, allein nach Gott zu verlangen. Gesegnet ist der Mensch, dessen Augen sich dafür öffnen, seine Bedürftigkeit für Yeshua allein zu erkennen. Gesegnet ist der Mensch, der entdeckt, dass Yeshua allein genug ist.
 
Zwölf Jahre lang sozial abgeschnitten von menschlicher Berührung, unfähig hinauf in den Tempel zu gehen, vergeblich Heilung suchend unter Einsatz aller verfügbaren finanziellen Mittel, kam die Frau ans Ende all ihrer Hoffnungen. Sie war dem Untergang geweiht und musste gedacht haben, dass sie wohl ihr Leben in dieser Weise bis ans Ende zu leben hatte.

"Berührungen" Nr. 40

Er hat mich berührt
 
3 Mose 13:45
„Es soll aber der Aussätzige, der ein Mal an sich hat, in zerrissenen Kleidern einhergehen, mit entblößtem Haupt und verhülltem Bart, und er soll ausrufen: Unrein, unrein!“
 
Mk 1:40-42
„Und es kam ein Aussätziger zu Ihm, bat ihn, fiel vor ihm auf die Knie und sprach: Wenn Du willst, kannst Du mich rein machen! Da streckte Jesus von Erbarmen bewegt Seine Hand aus und berührte ihn, und sagte zu ihm: Ich will; sei gereinigt! Und sobald Er gesprochen hatte, wich der Aussatz sogleich von ihm, und er war gereinigt.“
 
Das Gesetz Gottes wurde nicht vorrangig aus medizinischen oder gesundheitlichen Gründen gegeben. Vielmehr spiegelte das Gesetz den moralische Zustand des Menschen gegenüber einem Heiligen Gott wider. Sünde ist real. Sie trennte den Aussätzigen von der Gemeinschaft mit den Menschen und mit Gott. Deshalb musste der gereinigte Aussätzige Sündopfer und Schuldopfer bringen, bevor er wieder zur Gemeinschaft zugelassen wurde – und zur Stiftshütte.

"Berührungen" Nr. 39

4 Mose 11:44
„Denn ich, der HERR, bin euer Gott; darum sollt ihr euch heiligen und sollt heilig sein; denn ich bin heilig; und ihr sollt eure Seelen nicht verunreinigen mit allerlei Gewürm, das auf der Erde kriecht.“
4 Mose 11:45
„Denn ich, der HERR, bin es, der euch aus Ägyptenland heraufgeführt hat, um euer Gott zu sein; darum sollt ihr heilig sein; denn ich bin heilig.“
 
Mk 7:18
„Und er sprach zu ihnen: Seid auch ihr so unverständig? Merket ihr nicht, daß alles, was von außen in den Menschen hineingeht, ihn nicht verunreinigen kann?“
Mk 7:19
„Denn es geht nicht in sein Herz, sondern in den Bauch und wird auf dem natürlichen Wege, der alle Speisen reinigt, ausgeschieden.“ (Damit erklärte er alle Nahrung für rein.)
Mk 7:20
„Und er sprach: Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen.“
Mk 7:21
„Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen hervor die bösen Gedanken.“
 
Offb 14:1
„Und ich sah und siehe, das Lamm stand auf dem Berge Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben trugen.“
Offb 14:4
„Diese sind es, die sich mit Weibern nicht befleckt haben; denn sie sind Jungfrauen. Diese sind es, die dem Lamme nachfolgen, wohin es auch geht. Diese sind aus den Menschen erkauft worden als Erstlinge für Gott und das Lamm,“
Offb 14:5
„und in ihrem Munde ist kein Betrug gefunden worden; sie sind unsträflich.“

"Berührungen" Nr. 38

4 Mose 8:1-5
„Und der Herr redete zu Mose und sprach: Rede mit Aaron und sprich zu ihm: Wenn du die Lampen aufsetzest, so sollen alle sieben Lampen ihr Licht nach der gegenüberliegenden Seite werfen. Und Aaron tat also. Vorn an dem Leuchter setzte er seine Lampen auf, wie der Herr Mose geboten hatte. Der Leuchter aber war ein Werk von getriebenem Gold, sowohl sein Schaft als auch seine Blumen; nach dem Gesichte, welches der Herr Mose gezeigt, hatte man den Leuchter gemacht. Und der Herr redete zu Mose und sprach.“
 
Wie man den obigen Versen entnehmen kann, sollte Aaron sicherstellen, dass der Leuchter sein Licht nach vorne wirft.
 
Darauf geht Gordon Wenham im Tyndale Kommentar ein:
 
„…Wenn das Licht nach vorne schien, fiel es auf den Schaubrottisch, auf dem zwölf Brote aufgestapelt lagen, die die zwölf Stämme Israels symbolisierten… Auf diese Weise musste Aaron die Dochte des Leuchters so trimmen, dass deren Licht immer die Schaubrote beleuchtete.“
 
Er bemerkt weiter, dass damit auch der priesterliche Segen verbunden ist.

"Berührungen" Nr. 37

Gal 3,24
„So ist also das Gesetz unser Zuchtmeister geworden auf Christus hin, damit wir durch den Glauben gerechtfertigt würden.“
Gal 3,25
„Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Zuchtmeister.“
Röm 3,20
„Deshalb wird aus Gesetzeswerken kein Fleisch vor Ihm gerechtfertigt, denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.“
 
Ich weiß nicht, wie es möglich ist, die Reichtümer des Messias zu erkennen und sich an ihnen zu erfreuen, ohne ein tiefes Verständnis vom Alten Testament zu haben – in unserem Zusammenhang hier vom Gesetz.
 
Wie ist es zum Beispiel möglich, das Leben des Messias oder den Brief an die Römer und den Brief an die Galater zu verstehen, ohne ein tiefgehendes Verständnis des 3. Buches Mose zu haben?
 
Außer Johannes empfing niemand anderes im Neuen Testament eine größere Offenbarung des erhöhten Messias als Paulus. Er wurde „bis in den dritten Himmel entrückt“ - ins „Paradies“ - und hörte unaussprechliche Worte, „welche keinem Menschen zu sagen vergönnt ist“.

"Berührungen" Nr. 36

2 Chr 24,15
„Nun war Jojada alt und lebenssatt und starb im Alter von hundertdreißig Jahren.“
2 Chr 24,16
„Er wurde bei den Königen begraben in der Stadt Davids, wegen des Guten, das er an Israel für Gott und seinen Tempel getan hatte.“
 
In einer Zeit großer Finsternis in Judas Geschichte, als die Nachkommenschaft Davids beinahe ausgelöscht war, führte ein Mann Juda vom Rande des Abgrunds zurück.
 
Nachdem Joram, der in das Haus Ahab eingeheiratet hatte, alle seine Brüder getötet hatte, leitete er Juda vom Herrn weg in die Anbetung Baals und in all das Böse, was damit verbunden war. Sein Sohn Ahaziah, der bloß ein Jahr regierte, folgte denselben Wegen der Verderbtheit.
 
Als Athalia, Ahaziah’s Mutter, sah, dass ihr Sohn tot war, nahm sie ihr Ziel wieder auf, „alle königlichen Erben des Hauses Juda zu zerstören“.
Welch eine Zeit von Verwirrung, Sünde, Mord und Götzendienst! Welch eine gefährliche Zeit;  stell dir vor – fast wurde die Linie des Messias beendet! Oh, ich kann mir vorstellen, wie der Feind nach der Möglichkeit geiferte, jene Hoffnung zu auszulöschen!
 
Ein Mann jedoch stand fest in Gott. Ein Mann kannte den Herrn. Ein Mann war furchtlos inmitten großer Gefahr – Jojada!
 
Was ist das für ein Drama! Jojada‘s Frau, Jehoshabeath, die Tochter oder Stieftochter von Athalia, rettet das übriggebliebene Baby (Joash) vor dem Tod. Sechs Jahre verstecken sie ihn im Tempelbezirk, und im siebten Jahr führt Jehoiada die Nation zu Gott zurück.

"Berührungen" Nr. 35

3 Mose 25,1-7
„Und der HERR redete zu Mose auf dem Berge Sinai und sprach: Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen: ‚Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch geben werde, so soll das Land dem HERRN einen Sabbat feiern. Sechs Jahre lang sollst du dein Feld besäen und sechs Jahre lang deine Reben beschneiden und ihre Früchte einsammeln. Aber im siebenten Jahr soll das Land einen Sabbat feierlicher Ruhe haben, einen Sabbat dem HERRN. Du sollst weder dein Feld besäen, noch deine Reben beschneiden. Was nach deiner Ernte von sich selber wächst, sollst du nicht ernten; und auch die Trauben deines unbeschnittenen Weinstocks sollst du nicht ablesen, weil es ein Jahr der Ruhe für das Land ist. Und der Sabbatertrag des Landes soll euch Nahrung sein: dir und deinen Knechten und Mägden, deinem Taglöhner, deinen Beisassen und deinem Fremdling, der bei dir wohnt; deinem Vieh und den Tieren in deinem Lande - sein ganzer Ertrag soll zur Speise dienen.“
 
Wie wäre es, wenn ich dir sagen würde, dass es Gottes Wunsch für dich ist, dass du dich an Ihm erfreust und deine Lust an Ihm hast?
 
Ps 37,4
„und habe deine Lust an dem Herrn, so wird er dir geben, was dein Herz begehrt!“
Jes 55,2
„Warum wäget ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und euren Arbeitslohn für das, was nicht sättigt? Höret doch auf mich und esset Gutes, und eure Seele ergötze sich am Fett!“
 
Stelle dir einen Gott vor, der zu dir sagt: „Ich möchte, dass du ausruhst von deinen Ängsten, Sorgen und Werken (Hebr 4,10; 9,14) und dich an mir erfreust und dein Vergnügen darin findest, mit mir zusammen zu sein, mich anzubeten, mir zu vertrauen und in mir zu ruhen.“
Wie wundersam ist es, dass das erste Gebot unseres Gottes für uns lautet: „Liebe mich mit deinem ganzen Herzen, deiner ganzen Seele, mit all deiner Kraft und all deinem Verstand.“

"Berührungen" Nr. 34

3 Mose 23,1-2
„Und der Herr redete zu Mose und sprach: Sage dem Volk Israel und sprich zu ihnen:
Das sind die eingesetzten Feste des HERRN, die du als heilige Festversammlungen einberufen sollst; sie sind meine eingesetzten Feste.“
 
Als ich 3 Mose 23 las, wo die Details über die heiligen Festversammlungen Israels geschrieben stehen, traf mich etwas, das an anderer Stelle erwähnt wird. Gottes Volk wurde überdrüssig, die Feste zu halten.
 
Mal 1,13
„Und ihr sprecht: «Siehe, ist es auch der Mühe wert?» Und ihr verachtet ihn,
spricht der Herr der Heerscharen, und bringet Geraubtes und Lahmes und Krankes herbei
und bringet solches als Opfergabe dar. Sollte ich das von eurer Hand wohlgefällig annehmen? spricht der Herr.“
 
Bist du überrascht? Wie kann sowas sein? Wie kann es sein, dass man nicht nur einfach begeistert ist, nach Jerusalem hinaufzugehen, um Gott zu begegnen, Seine Güte zu feiern und an alles erinnert zu werden, was Er getan hat und was Er ist?
 
Die Wurzel hierzu können wir in einem Wort zusammenfassen: Abhängigkeit.
All diese Feste und Festversammlungen unterstreichen, betonen und feiern unsere Abhängigkeit von Gott. Und seit dem Sündenfall, als der Mensch seine Faust gegen Gott erhob und sagte: „Ich“…, wird der Mensch vom dem Verlangen geplagt, sich aus seiner Abhängigkeit vom Herrn losmachen zu wollen.

"Berührungen" Nr. 33

3 Mose 22,17
„Und der Herr redete zu Mose und sprach:“
3 Mose 22,18
„Sage Aaron und seinen Söhnen und allen Kindern Israel und sprich zu ihnen:
Wenn irgendjemand vom Hause Israel oder von den Fremdlingen in Israel ein Brandopfer als Opfer für irgendeines seiner Gelübde oder als freiwillige Opfer bringt, das sie dem HERRN opfern,“
3 Mose 22,19
„damit es für euch wohlgefällig wird, soll es ein männliches Tier von Rindern, Schafen oder Ziegen sein.“
3 Mose 22,20
„Ihr sollt nichts opfern, was einen Fehler hat, denn es wird nicht wohlgefällig für euch sein.“
3 Mose 22,21
„Und wenn jemand dem HERRN ein Friedensopfer bringt, um ein Gelübde zu erfüllen oder als freiwilliges Opfer von der Herde; um wohlgefällig zu sein, muss es vollkommen sein. Es soll kein Fehler an ihm sein.“
 
Niemand, der recht bei Sinnen ist, würde einem souveränen Herrscher oder König ein zerbrochenes oder verunstaltetes Geschenk überreichen. Diese Art des Schenkens würde eine tiefe Respektlosigkeit offenbaren. Noch unangemessener wäre es, wenn der Untertan damit käme, um Gunst oder Vergebung zu erbitten. 
 
Mal 1,8
„‘Und wenn ihr blinde Tiere zum Opfer bringt, ist das nicht böse? Und wenn ihr die opfert, die lahm oder krank sind, ist das nicht böse? Bringt sie eurem Statthalter; wird er euch annehmen und euch Gunst erweisen?‘, spricht der HERR der Heerscharen.“

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.