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Berührungen

"Berührungen" Nr. 70

Mk 1,1-8
V1 „Der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes.“
V2 „Wie geschrieben steht in den Propheten: ‚Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg vor Dir bereiten wird.‘“
V3 „Die Stimme eines, der in der Wüste ruft: ‚Bereitet den Weg des HERRN, macht seine Pfade eben!‘"
V4 „Johannes kam, taufte in der Wüste und predigte eine Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden.“ 
V5 „Dann ging das ganze jüdische Land und alle Bewohner von Jerusalem zu ihm hinaus, und wurden alle im Jordan von ihm getauft, indem sie ihre Sünden bekannten.“
V6 „Nun war Johannes bekleidet mit Kamelhaaren und einem ledernen Gürtel um seine Lenden, und er aß Heuschrecken und wilden Honig.“ 
V7 „Und er predigte und sprach: Es kommt Einer nach mir, der stärker ist als ich, dessen Schuhriemen ich nicht wert bin, gebückt aufzulösen.“
V8 „Ich habe euch mit Wasser getauft; er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.“
 
Plötzlich und erschütternd ist das Erscheinen des Messias und seines Vorläufers Johannes im Markusevangelium.
 
Ohne Einleitung, Erklärung oder Hintergrund, wie wir sie bei Matthäus und Lukas finden, erscheint Johannes plötzlich auf der Bildfläche, predigt und Yeshua ist offenbart; Yeshua, der Messias, der Sohn Gottes. Einfach so!
Nach vierhundert Jahren des Schweigens redet Gott plötzlich wieder durch Johannes mit großer Kraft und offenbart, wie sehr sie den Messias brauchen.

So kraftvoll, so überführend war das Wort. Johannes „nagelte“ sie quasi mit dem Gesetz, um ihnen den Einen zu offenbaren, der für sie ans Kreuz genagelt werden würde.
Wie plötzlich geschah dies – welch eine Gnade!

"Berührungen" Nr. 69

1 Sam 16,1
„Nun sprach der HERR zu Samuel: Wie lange trägst du Leid um Saul, den ich doch verworfen habe, dass er nicht mehr König sei über Israel? Fülle dein Horn mit Öl und gehe; ich sende dich zu Isai, dem Bethlehemiten. Denn ich habe mir einen König unter seinen Söhnen ersehen.“
 
Mt 27,65
„Pilatus sagte zu ihnen: Ihr sollt eine Wache haben; geht hin und bewacht es, so gut ihr könnt.“
Mt 27,66
„Da gingen sie hin, versiegelten den Stein und bewachten das Grab mit der Wache.“
 
Nichts und niemand können Gott davon abhalten, auf der Erde an der Erfüllung Seiner Absichten und Pläne zu arbeiten. Nichts.
 
„Ja, sichert das Grab so gut ab, wie ihr nur könnt.“ Christus ist tot, in einer Höhle begraben, der Stein ist versiegelt, und Soldaten bewachen sie. Nun weiß auch Gott nicht mehr weiter. Stimmt’s?
 
Der Tod konnte den Herrn nicht stoppen. Nichts kann und nichts wird Ihn stoppen. Der Stein wurde beiseite gerollt, nicht damit Christus herauskommen konnte, sondern damit die Jünger hineinkommen und das leere Grab SEHEN konnten. Er ist auferstanden. 

"Berührungen" Nr. 68

Mt 2,2
„… die sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden?
 
Joh 19,19
„Pilatus aber schrieb eine Überschrift und heftete sie an das Kreuz; und es war geschrieben: JESUS VON NAZARETH, DER KÖNIG DER JUDEN“.
 
Offb 19,16
„Und Er hat auf seinem Gewand und an seiner Hüfte einen Namen geschrieben: KÖNIG DER KÖNIGE UND HERR DER HERREN."
 
Die Geburt des Sohnes Gottes, des Königs, hat alles verändert. Und dies fordert eine Antwort von allen Geschöpfen – „die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind“. Alle werden auf die eine oder andere Art bezeugen, wer Er ist.
 
Phil 2,10-11
„damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr sei, zur Ehre Gottes, des Vaters.“
 
Der Messias wurde als König geboren, als ein König gekreuzigt, und Er kommt als König zurück.

Er wurde als König geboren:
Wer kann auch nur beginnen, die Demut zu erahnen und was es für Ihn bedeutet hat, als ein Sohn Adams geboren zu werden? Was wissen wir von der Herrlichkeit Gottes, von Ewigkeit, von Licht, von Heiligkeit? Was wissen wir von dem Sein Gottes selbst?
Was wissen wir von dem Weg, den der Messias vom Herrlichkeit-Gott zum Staub-Menschen zurückgelegt hat – vom Schöpfer zum Geschöpf?

"Berührungen" Nr. 67

Mt 26,1
„Nun geschah es, als Jesus alle diese Worte beendet hatte, dass er zu seinen Jüngern sagte:“ 
Mt 26,2
„‘Ihr wißt, dass in zwei Tagen das Passah ist; und der Sohn des Menschen wird ausgeliefert [werden], um gekreuzigt zu werden.‘“
Mt 26,6
„Und als Jesus zu Bethanien im Haus Simons des Aussätzigen war,“ 
Mt 26,7
„trat eine Frau zu ihm, die hatte eine alabasterne Flasche mit sehr kostbarem duftenden Öl; und sie goß es auf sein Haupt, als er zu Tisch lag.“
Mt 26,8
„Aber als das seine Jünger sahen, waren sie entrüstet und sprachen: ‚Wozu diese Verschwendung?‘
 
Maria nahm die Flasche - „es war das teuerste Salböl der Antike“ (1) - und zerbrach sie. Sobald das Behältnis zerbrochen war, gab es kein Zurück mehr; alles Öl wurde über Yeshua ausgegossen. Wahrscheinlich erst dann, als der Duft das Haus erfüllte, erkannten die Menschen, was geschehen war.
 
Die Jünger waren fassungslos! „Welch eine Verschwendung!“, sagten sie.
 
Zwei Tage später „verschwendete“ Yeshua Sein Leben für uns. „Er goss Seine Seele aus bis in den Tod“ (Jes 53,12).
 
Der Bericht des Johannes betont: „Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm zu Tische saßen“ (Joh 12,2). Ein auferstandener Mann aß mit Dem, der sagte: „Ich bin die Auferstehung und das Leben“ (Joh 11,25).

"Berührungen" Nr. 66

Ri 3,9
Als die Kinder Israel zum HERRN schrien, erweckte der HERR einen Retter für die Kinder Israels, der sie befreite: Otniel, den Sohn Kenas, Kalebs jüngeren Bruder.“
Ri 3,11
„Da hatte das Land vierzig Jahre lang Ruhe. Dann starb Otniel, der Sohn Kenas.“
Ri 3,12
Und die Kinder Israel taten wieder, was vor dem HERRN übel war. So stärkte der HERR Eglon, den König der Moabiter, gegen die Kinder Israel, weil sie getan hatten, was vor dem HERRN übel war.“
 
Offb 3,20
„Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm einnehmen und er mit Mir.“
 
Zu Gott um Hilfe zu schreien, ist nicht dasselbe wie sich von ganzem Herzen zu Ihm zu kehren.
 
Dass der Herr Israel oftmals vor seinen Feinden rettete, ist nicht ein Zeichen der Würdigkeit Israels sondern ein Zeichen der Gnade des Herrn. "Yahwehs Eingreifen zugunsten Israels geschieht allein auf der Basis Seines Erbarmens über die Israeliten inmitten ihrer Bedrängnis, nicht auf der Basis ihrer Buße." (1)

"Berührungen" Nr. 65

Ri 16,23
„Nun versammelten sich die Fürsten der Philister, um ihrem Gott Dagon ein großes Opfer zu bringen und zu frohlocken, denn sie sprachen: ‚Unser Gott hat Simson, unseren Feind, in unsre Hände gegeben‘.“
Ri 16,24
Als das Volk ihn sah, priesen sie ihren Gott, denn sie sprachen: ‚Unser Gott hat unseren Feind in unsre Hände gegeben, ja, den Zerstörer unseres Landes, der viele von uns erschlagen hat.‘“
 
Hebr 11,32
„Und was soll ich noch sagen? Die Zeit würde mir fehlen, wenn ich erzählen wollte von Gideon, Barak, Simson, Jephta, David und Samuel und den Propheten,“
 
Ri 16,28-30
V 28 „Dann rief Simson den HERRN an und sprach: ‚O Herr, HERR, bitte gedenke meiner und bitte stärke mich noch dieses Mal, o Gott, damit ich mit einem Mal für meine beiden Augen gerächt werde!‘“
V 29 „Und Simson umfasste die beiden Mittelsäulen, auf welchen das Haus ruhte, die eine mit seiner rechten und die andere mit seiner linken Hand, und stemmte sich gegen sie.“ 
V30 „Und Simson sprach: ‚Lass mich mit den Philistern sterben!‘ Dann bog er sich mit seiner ganzen Kraft, sodass das Haus auf die Fürsten und auf alles Volk fiel, das darin war. So waren die Toten, die er in seinem Sterben tötete, mehr als die er während seines Lebens tötete.“

Du stimmst gewiss zu, dass Simson eine ziemlich tragische Gestalt in der Bibel ist. Obwohl er übernatürliche Kraft besaß, wurde er von seinen Schwächen besiegt - bis sie zu seinem Ruin wurden. Mit seinem Absturz schienen die Feinde Israels einen doppelten Sieg zu gewinnen: sie überwanden Simson physisch und ihr Gott schien geistlich gewonnen zu haben.

"Berührungen" Nr. 64

Mt 21,23
„Und als er in den Tempel kam, traten die Hohepriester und die Ältesten des Volkes zu ihm, während er lehrte, und sprachen: In welcher Vollmacht tust du das, und wer hat dir diese Vollmacht gegeben?“
 
Mt 21,32
„Denn Johannes ist zu euch gekommen auf dem Weg der Gerechtigkeit, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und die Huren glaubten ihm; und ihr, als ihr es gesehen habt, habt hernach nicht Buße getan, dass ihr ihm geglaubt hättet.“
 
Mt 9,6
„‘Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen auf der Erde Vollmacht hat Sünden zu vergeben‘ – dann sprach er zu dem Gelähmten -: ‚Steh auf, nimm dein Bett und geh heim!‘“
 
Joh 10,18
„Niemand nimmt es (Yeshuas eigenes Leben) von Mir, sondern ich lege es von Mir aus nieder. Ich habe Macht, es niederzulegen, und Ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von Meinem Vater empfangen.“ (1)
 
Nachdem Er den Tempel von den Diebereien und dem Handelsgetriebe, die dort im Namen Gottes geschahen, gereinigt hatte, wurde Yeshua von den Vorstehern der Priester und von den Ältestenangegangen, welches Recht und welche Autorität er habe, derartige Dinge zu tun.

"Berührungen" Nr. 63

Jer 26,8
„Da geschah es, als Jeremia alles gesagt hatte, was ihm der HERR zum ganzen Volk zu reden befohlen hatte, dass ihn die Priester, die Propheten und alles Volk ergriffen und sprachen: ‚Du musst des Todes sterben!‘“
 
1 Petr 2,5
„Auch ihr, als lebendige Steine, werdet zu einem geistlichen Haus aufgebaut, zu einer heiligen Priesterschaft, um geistliche Opfer zu opfern, die Gott angenehm sind durch Jesus Christus.
 
Beachte die Reaktion der Priesterschaft und der (falschen) Propheten auf das Wort des Herrn. Sie war mörderisch; sie waren entschlossen, Jeremia zu töten.
 
Als ob das die Gefahr des kommenden Gerichts bannen würde. Tragischer weise hätten sie mit der Ermordung Jeremias auch Gottes Ruf zur Buße zum Schweigen gebracht und sich dadurch von der Gnade selbst abgeschnitten. Denn durch Gnade werden wir errettet; es ist Gnade, die uns zurückruft, auch wenn sie uns, falls es nötig ist, zurechtweist.
 
Wie töricht sind wir, nicht auf den ganzen Ratschluss Gottes zu hören. Die, die Teile des Wortes ignorieren, werden letztendlich das ganze Wort ablehnen - und auch die Menschen ablehnen, die das Wort bringen.

Jojakim war ein böser König. Doch noch erschreckender ist, dass die Priester, die Wächter und Lehrer der Wahrheit sein sollten, so sehr durch Macht und Genusssucht verführt waren, dass sie zu Feinden genau des Wortes geworden waren, von dem sie leben und das sie verkünden sollten.

"Berührungen" Nr. 62

Jer 17,5-10
V5 „So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch für seinen Arm hält und dessen Herz vom HERRN weicht.“
V6 „Denn er wird sein wie ein Strauch in der Wüste und wird nicht sehen, wenn Gutes kommt, sondern wird die dürren Wüstenstriche bewohnen, in einem salzigen Lande, das nicht bewohnt ist.“
V7 „Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Hoffnung der HERR ist.“
V8 „Denn er wird sein wie ein Baum am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln am Fluss ausbreitet, und sich nicht fürchtet, wenn Hitze kommt, sondern seine Blätter bleiben grün. Selbst in einem dürren Jahr braucht er sich nicht zu beunruhigen; auch wird er nicht aufhören Frucht zu bringen.“
V9 „Überaus trügerisch ist das Herz und hoffnungslos böse; wer kann es ergründen?“
V10 „Ich, der HERR, erforsche das Herz; ich prüfe den Sinn, um einem jeden zu vergelten nach seinen Wegen, gemäß der Frucht seiner Taten.“
 
Lasst uns in diesen Versen drei Hauptpunkte betrachten: Der Zustand des Herzens, das Ergebnis der Entscheidungen des Herzens, das Heilmittel für das Herz.

"Berührungen" Nr. 61

Jer 11,15
„Welches Recht hat meine Geliebte in meinem Hause, wenn sie viele verwerfliche Taten getan hat? Kann auch Opferfleisch dein Verderben abwenden? Kannst du dann frohlocken?“
 
Jer 12,7
„Ich habe mein Haus verlassen; ich habe mein Erbe verstoßen; ich habe die Geliebte meiner Seele in die Hand ihrer Feinde gegeben.“
 
Jer 12,15
„Und nachdem ich sie herausgerissen habe, will ich mich wieder über sie erbarmen, und ich will einen jeden zu seinem Erbteil und einen jeden in sein Land bringen.“
 
Ist es nicht erstaunlich, dass Gott Seine Nation, während er sie wegen ihrer Schändlichkeit zurechtweist, als "Geliebte meiner Seele" bezeichnet? Das Hebräische bedeutet "Geliebte", "Liebliche" – und sogar "mein Freund".
 
Gott IST Liebe, und dementsprechend liebt Er nicht nur gelegentlich. Er IST Liebe. Gott kann ebenso wenig aufhören Liebe zu sein, wie Er aufhören kann Gott zu sein.

"Berührungen" Nr. 60

Jos 8,18
„Da sprach der HERR zu Josua: Strecke die Lanze, die du in der Hand hast, aus gegen Ai, denn ich will es in deine Hand geben! Und Josua streckte die Lanze, die in seiner Hand war, aus gegen die Stadt.“
 
Jos 8,26
„Denn Josua zog seine Hand, womit er die Lanze ausstreckte, nicht zurück, bis alle Einwohner von Ai ausgerottet waren.“
 
Das erste Mal, als Josua seine Lanze erhob war dies zweifellos ein Signal für die Truppen, mit dem Angriff auf Ai zu beginnen. Der Vers 26 beschreibt dann eine geistliche Position, die er in dem Kampf einnahm. Ebenso wie Mose über der Schlacht, die Josua gegen die Amalekiter anführte, den Glauben bewahrte, ebenso bewahrte Josua den Glauben über Israel.
 
Was bedeutet, im Kampf „Glauben zu bewahren“?
 
Erstens bedeutet es, an Gottes Souveränität über die Erde als Herrn und Schöpfer von allem zu glauben. Der Stab in der Hand von Mose und die Lanze in Josuas Hand symbolisieren Gottes Souveränität auf der Erde. Gott handelte souverän, und indem Josua die Lanze hochhielt, bewahrte er vor Gott eine Position über den Kampf. Als Moses Arme vom Hochhalten des Stabes müde wurden, begann Israel zu verlieren!

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