Wöchentliches Gebet - 17. Juni 2026
Für Israel
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
"Seht den Mann, dessen Name 'SPROSS' ist!" (Sach 6,12)
Das Wohlgefallen des Herrn wird durch Seine Hand gelingen.
Das Volk, das aus dem Exil Babylon zurückkehrte, musste erkennen, dass es Teil eines viel größeren Planes Gottes war, dessen Zentrum der Messias ist.
Dasselbe gilt für uns!
Im Jahr 538 v. Chr. führten Serubbabel (der davidische Statthalter) und Josua (der Hohepriester) fast 50.000 Menschen aus Babylon zurück ins Land Israel.
Bald nach ihrer Rückkehr bauten sie den Altar Gottes wieder auf und begannen neu mit dem täglichen Opferdienst.
Dann starteten sie mit dem Wiederaufbau des Tempels, wurden jedoch bald entmutigt und stellten das Projekt schließlich völlig ein.
Warum?
- Enttäuschung: Zum einen erschien alles so unscheinbar und enttäuschend im Vergleich zur einstigen Pracht des salomonischen Tempels. (Esra 3:12–13)
- Einschüchterung: Zweitens begannen Gegner vor Ort, hauptsächlich Samaritaner, eine Kampagne politischer Einschüchterung, um das Volk zu entmutigen. „Da geschah es, dass das Volk im Lande die Hände des Volkes Juda lässig machte und sie vom Bauen abschreckte.“ (Esra 4,4)
- Verleumdung: Darüber hinaus initiierten ihre Gegner eine internationale Kampagne, indem sie den König von Persien anschrieben, um die Juden zu verleumden und so das Wiederaufbauprojekt zu stoppen.
Kommt all das bekannt vor?
Wachen und Beten – Juni 2026
„Wie sollen wir denn leben?“
(Hes 33:10 KJV)
Spr 1:7
„Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis;
nur Toren verachten Weisheit und Zucht!“
Spr 8:13,15
„Die Furcht des HERRN ist ein Hassen des Bösen; Stolz und Übermut, schlechten Wandel und ein verdrehtes Maul hasse ich. Durch mich herrschen die Könige und erlassen die Fürsten gerechte Verordnungen.“
Spr 14:27
„Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens; man meidet durch sie die Stricke des Todes.“
Am 3:10
„Sie wissen nicht zu tun, was recht ist, spricht der HERR, sie, die Gewalttat und Zerstörung häufen in ihren Palästen.“
"Berührungen" Nr. 142
Demütige dich selbst
Joh 8,7-9:
„Als sie nun dabei verharrten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie! Und er bückte sich wiederum nieder und schrieb auf die Erde. Als sie aber das hörten, gingen sie einer nach dem andern hinaus, die Ältesten zuerst; Jesus aber ward allein gelassen mit der Frau, die vor ihm stand.“
Wenn Jeshua sprach, geschah etwas. -
Als Er zum Sturm sprach, beruhigte sich der See. Als Er zu den Toten sprach, wurden sie lebendig. Als Er sagte: "Steh auf, nimm dein Bett und geh", wurde der Kranke, der bereits achtunddreißig Jahren krank war, sofort geheilt.
In unserem Zusammenhang brachten die Worte Jeshuas starke Überführung. Sie sollten zu tiefer Buße führen, jedoch die Männer verließen Seine Gegenwart.
Gewiss kamen die überführenden Worte aus demselben Herzen, das so sanft zu der Frau redete. Dieselbe Freundlichkeit und Gnade, die Jeshua der Frau entgegenbrachte, waren auch gegenüber ihren Anklägern im Herzen Jeshuas.
2 Petr 3,9b:
„…, da er nicht will, dass jemand verloren gehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe.“
Der Herr will nicht, dass irgendjemand umkommt, sondern dass alle zur Buße kommen.













