Wöchentliches Gebet - 08. April 2026
Für Israel
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Pessach unter Beschuss
Liebe Freunde im Gebet,
die letzten ein, zwei Tage verliefen relativ ruhig, was die Anzahl der Raketenangriffe auf Israel betrifft. Heute ist der Vorabend von Pessach, und seit dem Morgen gab es wiederholte Raketenangriffe, als ob man die Pessachfeier stören wollte. Das Kommando der israelischen Heimatfront hatte uns davor gewarnt.
Doch gerade dadurch erscheint uns Pessach realer denn je.
Das erste Pessachfest war alles andere als ein unbeschwertes Fest.
„So sollt ihr es essen: mit einem Gürtel um eure Lenden, euren Sandalen an euren Füßen und eurem Stab in eurer Hand. So sollt ihr es in Eile essen. Es ist das Passah des HERRN.“ (2 Mose 12:11)
Kein feines Silberbesteck, kein Schmuck. Das Mahl war ein Lamm, sein Blut an den Türpfosten, sein Fleisch ihre Speise. Es war eine Nacht des Schreckens, des Todes, der Finsternis und der Erlösung.
2026 | Gebetsalarm 30. März
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Liebe betende Freunde,
während wir Tag und Nacht Sirenen hören, in Schutzräumen ausharren und die chaotische Lage in der Welt miterleben, träumen wir von unserem König. Wir sehnen uns nach Seiner Erlösung. Wir sehnen uns nach Seiner Herrschaft. Wir warten sehnsüchtig auf Seine Wiederkunft und beten dafür.
Wir träumen von dem Tag, an dem Er unserem Volk als der Gekreuzigte erscheint; wir sehnen uns nach Seiner Gnade, Seinem Frieden, Seiner Gerechtigkeit im Land Israel und unter den Völkern. „Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden“ hat tiefere Bedeutung, größere Dringlichkeit bekommen.
Wir kämpfen gegen unsere Gedanken und Sinne an, die von einer Atmosphäre des Krieges und der Ungewissheit überwältigt sind. Wir müssen gegen den Lärm explodierender Raketen ankämpfen, gegen das Dröhnen der Jets, die Tag und Nacht über uns hinwegdonnern, gegen das hysterische Bellen des Nachbarhundes Tag und Nacht, bei jeder Explosion, die er hört.
All diese Dinge üben mit derartigen Realität Druck auf uns aus, dass das, wonach wir uns sehnen, so fern … so unmöglich erscheint.
Doch dann lesen wir von Unmöglichen Dingen in Lukas 1
Lk 1,31-33:
„Und siehe, du wirst empfangen und einen Sohn gebären; und du sollst ihm den Namen Jesus geben. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben; und er wird regieren über das Haus Jakobs in Ewigkeit, und seines Reiches wird kein Ende sein.“
Wachen und Beten – April 2026
1. Beziehung Deutschland-Israel
1 Mose 12,3:
„Und ich will die segnen, die dich (Israel) segnen, und wer dir (Israel) flucht (hebr. qala), den werde ich verfluchen (hebr, arar).“
Im hebräischen Urtext stehen für das Wort „fluchen, verfluchen“ zwei unterschiedliche Wörter, deren Bedeutung durch die deutsche Übersetzung nicht klar wird.
Wir sollten diesen Satz so verstehen: Wer über Israel auch nur negativ oder schlecht redet, den werde ich, YHWH, bitterlich verfluchen und verwünschen.
Damit sagt uns das Wort Gottes: Das Wohlergehen Deutschlands - Segen oder Fluch - hängt von der Haltung unseres Landes gegenüber Israel ab.
Wie ist es darum bestellt?
„Steinmeier kritisiert Iran-Krieg der USA und Israels als 'völkerrechtswidrig'
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nennt den Krieg der USA und Israels gegen den Iran 'völkerrechtswidrig'. 'Unsere Außenpolitik wird nicht überzeugender dadurch, dass wir Völkerrechtsbruch nicht Völkerrechtsbruch nennen', sagte Steinmeier in seiner Festrede zum 75. Jahrestag der Wiedergründung des Auswärtigen Amts in Berlin. 'Dieser Krieg ist völkerrechtswidrig – daran gibt es wenig Zweifel', sagte er.
Steinmeier sprach von einem 'doppelten Epochenbruch'. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine 2022 habe mit den Prinzipien der europäischen Sicherheitsordnung gebrochen…
"Berührungen" Nr. 142
Demütige dich selbst
Joh 8,7-9:
„Als sie nun dabei verharrten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie! Und er bückte sich wiederum nieder und schrieb auf die Erde. Als sie aber das hörten, gingen sie einer nach dem andern hinaus, die Ältesten zuerst; Jesus aber ward allein gelassen mit der Frau, die vor ihm stand.“
Wenn Jeshua sprach, geschah etwas. -
Als Er zum Sturm sprach, beruhigte sich der See. Als Er zu den Toten sprach, wurden sie lebendig. Als Er sagte: "Steh auf, nimm dein Bett und geh", wurde der Kranke, der bereits achtunddreißig Jahren krank war, sofort geheilt.
In unserem Zusammenhang brachten die Worte Jeshuas starke Überführung. Sie sollten zu tiefer Buße führen, jedoch die Männer verließen Seine Gegenwart.
Gewiss kamen die überführenden Worte aus demselben Herzen, das so sanft zu der Frau redete. Dieselbe Freundlichkeit und Gnade, die Jeshua der Frau entgegenbrachte, waren auch gegenüber ihren Anklägern im Herzen Jeshuas.
2 Petr 3,9b:
„…, da er nicht will, dass jemand verloren gehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe.“
Der Herr will nicht, dass irgendjemand umkommt, sondern dass alle zur Buße kommen.













