„Der HERR thront auf der Wasserflut, der HERR thront als König in Ewigkeit. Der HERR wird Stärke geben seinem Volk, der HERR wird sein Volk segnen mit Frieden.“ (Ps 29:10,11)
„David präsentiert uns hier den Herrn als einen mächtigen König auf seinem Thron. Wir sehen ihn, wie Er über den unruhigen, tobenden Wassern der Flut auf dem Thron sitzt. Damit sind gewaltige Kräfte gemeint, die um uns herum entfesselt sind und unser eigenes Leben bedrohen, die wir aber nicht kontrollieren können. Diese tobenden Wasser versinnbildlichen ebenfalls die unruhigen, rebellischen Nationen dieser Welt, die unter der Herrschaft von bösen geistlichen Mächten stehen. In seiner Vision auf Patmos sah Johannes eine Hure an vielen Wassern sitzen.
Ihm wurde gesagt: 'Die Wasser, die du gesehen hast, wo die Hure sitzt, sind Völker und Menschenmassen, Nationen und Sprachen' (Offb 17:15). Auch diese sind uns als Volk Gottes feindlich gesinnt. Vor diesem Hintergrund der tobenden, feindlichen Kräfte erinnert uns David daran, dass es einen König gibt, der sie alle beherrscht. Es ist der Herr. Er erwartet, dass wir sein Königtum anerkennen und ihm den Lobpreis und die Ehre geben, die ihm gebühren. Wenn wir das tun, dann erwidert Er unser Handeln zweifach: Er gibt uns Seine Kraft und Er segnet uns mit Seinem Frieden.
Die Stärke, die uns inmitten all dieser feindlichen Mächte aufrechterhalten wird, kommt nur von dem Herrn. Unsere eigene Stärke wird versagen, 'Alle, die auf den HERRN vertrauen, bekommen immer wieder neue Kraft' (Jes 40:31). Auch mitten im Druck wird der Herr sein Volk mit Frieden segnen. Frieden ist nicht von äußeren Umständen abhängig. Wir erlangen ihn, wenn wir anerkennen, dass der Herr über der Flut thront.“ (Derek Prince, Psalmen, Asaph Verlag 2022, S.52f)
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Schläft Gott? Muss Er geweckt werden?
Nun sind es nur noch weniger als eine Woche bis zu den Wahlen in Israel - und die gesamte Nation ist in höchster Anspannung.
Unsere Zeitungen und Medien sind voller politischem Gehabe, Erklärungen, Versprechungen und Ähnlichem. Auf Parteien, die aller Voraussicht nach die 3,25 % Hürde nicht überspringen werden, wächst der Druck, sich aus dem Rennen zurückzuziehen.
Das Ganze fühlt sich eher wie ein umfassender interner Krieg an als ein bloßer politischer Wettbewerb.
Gleichzeitig ist die gesamte Sicherheitslage Israels äußerst prekär. Unsere Feinde sind noch nicht besiegt und bereiten sich bereits auf die nächste Runde von Feindseligkeiten vor.
Unterdessen nehmen der politische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Druck auf Israel vonseiten anderer Nationen zu – und dieser Druck wird zunehmend koordinierter ausgeübt.
Trumps Drohung, den Iran nach den ‚Zwischenwahlen‘ (Midterms) anzugreifen, gepaart mit der Ungewissheit über den Ausgang der bevorstehenden Wahlen in Israel, verschärft die Spannung und Erschöpfung einer Nation, die seit Jahren innerlich zerrissen ist und sich seit drei Jahren im Krieg befindet… ganz zu schweigen von den Ereignissen des 7. Oktobers – der größten Katastrophe, die Israel seit dem Holocaust erlebt hat.
Demütige dich selbst
Joh 8,7-9:
„Als sie nun dabei verharrten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie! Und er bückte sich wiederum nieder und schrieb auf die Erde. Als sie aber das hörten, gingen sie einer nach dem andern hinaus, die Ältesten zuerst; Jesus aber ward allein gelassen mit der Frau, die vor ihm stand.“
Wenn Jeshua sprach, geschah etwas. -
Als Er zum Sturm sprach, beruhigte sich der See. Als Er zu den Toten sprach, wurden sie lebendig. Als Er sagte: "Steh auf, nimm dein Bett und geh", wurde der Kranke, der bereits achtunddreißig Jahren krank war, sofort geheilt.
In unserem Zusammenhang brachten die Worte Jeshuas starke Überführung. Sie sollten zu tiefer Buße führen, jedoch die Männer verließen Seine Gegenwart.
Gewiss kamen die überführenden Worte aus demselben Herzen, das so sanft zu der Frau redete. Dieselbe Freundlichkeit und Gnade, die Jeshua der Frau entgegenbrachte, waren auch gegenüber ihren Anklägern im Herzen Jeshuas.
2 Petr 3,9b:
„…, da er nicht will, dass jemand verloren gehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe.“
Der Herr will nicht, dass irgendjemand umkommt, sondern dass alle zur Buße kommen.