Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Das Laubhüttenfest in Israel (Sukkot)ist gerade zu Ende gegangen.
Vor etwa drei Jahren zog Israel – wieder einmal – in den Kampf um sein Leben, seine Existenz.
Heute – drei Jahre später – findet sich Israel weltweit zunehmend isoliert, gehasst und wachsendem Widerstand ausgesetzt.
Der antisemitische Geist ist aus der Flasche gekommen und scheint pandemische Ausmaße angenommen zu haben.
Juden haben immer stärker das Gefühl, dass es nirgendwo auf der Welt einen wirklich sicheren Ort für sie gibt.
Es ist auch nicht zu erwarten, dass sich die Lage bald bessern wird.
Wenn ein derartiger Hass erst einmal an die Oberfläche getreten ist, verschwindet er erfahrungsgemäß nicht so schnell wieder.
Röm 8:1,13,14
„So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist. Wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben müssen; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Fleisches tötet, so werdet ihr leben. Alle, die sich vom Geiste Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes.“
Wie Paulus an die Gemeinde in Rom schreibt, stehen auch wir Christen in unserer Zeit in der Gefahr, im Fleisch zu reagieren. Das geschieht häufig, wenn wir unter Druck sind, wenn sich gewohnte Umstände ändern, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden und gegebene Versprechen nicht gehalten, sondern zu unserem Schaden wieder und wieder gebrochen werden.
Im Moment erscheint uns diese Gefahr durch die politische und wirtschaftliche Situation in Deutschland - unserem Land - sehr groß zu sein.
Wir zitieren nur einen Satz aus einem Artikel in der „Welt“:
„Als Friedrich Merz am Dienstag in der Bundestagsfraktion der Union zur Rede ansetzt, erscheint alles möglich. Panik, Wut und Ratlosigkeit prägen die Gefühlslage der Abgeordneten und suchen ein Ventil.“ https://www.welt.de/politik/deutschland/article6ab139874d159e92cb0ab9b6/unionsfraktion-nach-wahldebakel-dann-stiehlt-dem-reumuetigen-kanzler-ein-anderer-redner-die-show.html
Deshalb ist es wichtig, dass wir immer wieder vor unserem GOTT stille werden und, wo nötig, unsere geistliche Haltung korrigieren lassen.
Demütige dich selbst
Joh 8,7-9:
„Als sie nun dabei verharrten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie! Und er bückte sich wiederum nieder und schrieb auf die Erde. Als sie aber das hörten, gingen sie einer nach dem andern hinaus, die Ältesten zuerst; Jesus aber ward allein gelassen mit der Frau, die vor ihm stand.“
Wenn Jeshua sprach, geschah etwas. -
Als Er zum Sturm sprach, beruhigte sich der See. Als Er zu den Toten sprach, wurden sie lebendig. Als Er sagte: "Steh auf, nimm dein Bett und geh", wurde der Kranke, der bereits achtunddreißig Jahren krank war, sofort geheilt.
In unserem Zusammenhang brachten die Worte Jeshuas starke Überführung. Sie sollten zu tiefer Buße führen, jedoch die Männer verließen Seine Gegenwart.
Gewiss kamen die überführenden Worte aus demselben Herzen, das so sanft zu der Frau redete. Dieselbe Freundlichkeit und Gnade, die Jeshua der Frau entgegenbrachte, waren auch gegenüber ihren Anklägern im Herzen Jeshuas.
2 Petr 3,9b:
„…, da er nicht will, dass jemand verloren gehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe.“
Der Herr will nicht, dass irgendjemand umkommt, sondern dass alle zur Buße kommen.