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Wachen und Beten

Wachen und Beten – Juli/August 2021

Diese Ausgabe von W&B ist für die beiden Sommermonate Juli/August konzipiert. Deshalb möchten wir unsere Leser ermutigen, sich besonders für den ersten Teil (Gebet für die Gemeinde) Zeit zur persönlichen Stille und zum Gebet zu nehmen.

Wir empfinden es in diesen Tagen, in denen die Corona-Nachrichten im Land Entspannung signalisieren, als wichtig uns persönlich etwas Zeit für eine Standortbestimmung zu nehmen. Durch die Lektüre eines Buches von Oswald Chambers, das er während des ersten Weltkrieges geschrieben hat, wurde mir eine grundlegende Herausforderung deutlich, vor der wir uns als Christen immer wieder gestellt sehen: Erkenne ich das Handeln Gottes, und kann ich mit einem dankbaren und festen Herzen Seine Wege mitgehen? Was ich damit meine, wird in folgender Skizze humorvoll zum Ausdruck gebracht.

 

Häufig werden Menschen, die noch keine Beziehung zu Jesus haben, mit folgendem Hinweis angesprochen: "Komm zu Jesus, Er hilft Dir, und dann geht es Dir gut." Diese Aussage deckt sich nicht mit den Aussagen Jesu: „Er sprach aber zu allen: Will jemand mir nachkommen, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge Mir nach.“ (Lk 9,23)

Jesus kam auf diese Erde, um mit Seinem Leben den Plan Gottes für die ganze Menschheit entscheidend voranzubringen. Wenn wir Ihn als unseren Erlöser anrufen, übergeben wir Ihm die Herrschaft über unser ganzes Leben und vertrauen Ihm, „dass denen, die Gott lieben, alles zum Besten mitwirkt (Rö 8,28)“.

Wachen und Beten – Juni 2021

Gott hat Sein Volk Israel im Mai durch elf schwierige Tage geführt. ER hat damit der Welt, d.h. allen die es sehen wollen, wieder einmal vor Augen geführt, was die wahren Ziele der Hamas und der Palästinenser sind. Darauf gehen wir im Teil 2 dieses Gebetsbriefes genauer ein.

Wir wissen, dass es im Kern um einen geistlichen Kampf geht. Das muss die Gemeinde verstehen.

Der Name „Jerusalem“ wird fast 1000 Mal in der Bibel erwähnt, was allein von der Statistik her die immense geistliche Bedeutung dieser Stadt unterstreicht. Der geistliche Kampf um Jerusalem ist deshalb so heftig, weil Gott Seinen Anspruch auf diese Stadt klar artikuliert.

Darüber hinaus spricht Gott von Jerusalem, ohne den Namen selbst zu erwähnen. Er gebraucht Umschreibungen bzw. den Namen „Zion“.

an dem Ort, den der HERR erwählen wird, dass sein Name daselbst wohne“ (5 Mose 16,2.6.11.15-16)

Denn der Herr hat Zion erwählt und sie zu seiner Wohnung begehrt: Dies ist für immer meine Ruhestatt, hier will ich wohnen; denn so habe ich es begehrt.“  (Ps 132,13-14)

Jerusalem … ist des großen Königs Stadt“ (Mt 5,35).

Diese Stadt ist das Ziel Gottes, in der Er mit all denen leben wird, die Ihn lieben.

Und er brachte mich im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam, welche die Herrlichkeit Gottes hat.“ (Offb 21,10)

Bis wir jedoch zu diesem Ziel gelangen, findet ein heftiger Kampf um Jerusalem statt.

So spricht Gott, der HERR: Dieses Jerusalem, inmitten der Nationen habe ich es gesetzt und Länder rings um es her.“ (Hes 5,5)

Und es soll geschehen an jenem Tage, dass ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen werde; alle, die ihn heben wollen, werden sich daran wund reißen“ (Sach 12,3)

Wachen und Beten – Mai 2021

Gott ist gut! (Ps 73,1; Mt 19,17) Wie wunderbar, dass wir diese Gewissheit haben. Er ist ein Gott, der das Gebet Seines Volkes erhört (Spr 15,29). Gleichzeitig macht Er immer wieder deutlich, dass nur Er weiß, was wir wirklich brauchen und deshalb in Seinen Ordnungen leben müssen, damit wir als Volk unter Seinem Segen leben können. Besonders im 3. Buch Mose (überspringst du das gerne, wenn die Bibel durchliest?) steht mehr als 30-mal die Wendung „der Herr redete“. Gott möchte, dass wir wissen, wie Er denkt.

Ein Beispiel: „Und der HERR redete mit Mose und sprach: Sage zu den Israeliten: ‚… Und ihr sollt alle meine Satzungen und alle meine Rechte halten und sie tun, damit euch das Land nicht ausspeie, wohin ich euch bringe, um darin zu wohnen.‘“ (3 Mose 20,1.22)

Ein Volk kann nur mit dem Segen Gottes rechnen, wenn es sich an Gottes Ordnungen orientiert. Deshalb ist es ein Segen für ein Land, wenn Beter vor dem Thron Gottes für das Land eintreten, denn Er will, dass die Menschen eines Landes „… in Ruhe und Frieden leben können, in Ehrfurcht vor Gott und in Rechtschaffenheit.“ (1 Tim 2,2) Deshalb lasst uns mit Ausdauer und Glauben im Gebet zu Ihm kommen.

Wachen und Beten – April 2021

Israel begeht gerade das Passahfest, und wir feiern Ostern. Wir gedenken des Lammes Gottes. Jesus ist gekommen, „das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!“ (Joh 1,29). Nach Seinem Opfertod am Kreuz und Seiner siegreichen Auferstehung hat Er vor Seiner Himmelfahrt Seinen Jüngern einen Auftrag gegeben: „Geht hin und macht zu Jüngern alle Nationen, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit! Amen“ (Mt 28,19-20).

Seitdem ist es die Aufgabe der Gemeinde, Menschen zu Jüngern zu machen und sie in die Familie Gottes zu integrieren. Praktisch bedeutet das: alles, was die Bibel sagt, zu lehren und zu tun.

Die Auseinandersetzung geht um die Verkündigung des Wortes Gottes als einzig gültige Richtschnur für das Leben eines Christen – und darum, dass alles, was die Bibel sagt, gelehrt und getan werden muss, damit daraus Frucht für Jesus entsteht (Mt 7,18-22).

Es geht letztendlich um die Entscheidung: Ist Jesus Herr meines Lebens – oder bestimmt der Mensch selbst über sich? Dabei bewegen sich die großen Kirchen in Deutschland immer mehr von der Wahrheit des Wortes Gottes weg hin zu dem Götzen „Selbstbestimmung.“ Wir sollten diese Zeichen der Zeit erkennen (Mt 16,3), um dann entsprechend handeln zu können.

Wachen und Beten - März 2021

„Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit.“ (Joh 17,17)

Wir sind überzeugt, dass die Auseinandersetzung um die St. Martini Gemeinde in Bremen und ihren Pastor Olaf Latzel eine grundlegende Bedeutung für die geistliche Richtung hat, in die unser Land sich weiterbewegen wird. Diese Aussage wollen wir mit folgendem Zitat näher betrachten:

„Gottes Gebote sind Wahrheit

'Alle deine Gebote sind Wahrheit' (Ps 119,151). Warum finden wir hier eine solche Beschreibung für Gottes Gebote? Erstens, weil sie dauerhaft und verbindlich aufzeigen, was Gott von jedem Menschen aus jeder Generation erwartet. Zweitens, weil sie uns die unveränderliche Wahrheit über unseren geistlichen Zustand zeigen. Denn dies ist Teil der Aufgabe des göttlichen Gesetzes: Es vermittelt uns ein klares Bild über das wahre Menschsein. Es zeigt uns, wozu wir erschaffen wurden. Es klärt uns darüber auf, was Menschsein wirklich bedeutet. Und es warnt uns vor der moralischen Selbstzerstörung. Diese Tatsachen sind von größter Bedeutung, und gerade in unserer Zeit sollten wir ihnen unsere ganze Aufmerksamkeit schenken.

Wir haben uns so sehr an die Vorstellung gewöhnt, dass unser Körper wie eine Maschine funktioniert - wir benötigen nur regelmäßig Nahrung, Schlaf und Bewegung, damit unser Körper zuverlässig und erfolgreich arbeitet, doch sobald wir ihn mit den falschen Dingen füttern - wie Alkohol, Drogen usw. - verliert er seine Kraft und Vitalität, was letztendlich zum physischen Tod führt. Was wir allerdings vergessen, ist, dass Gott möchte, dass wir unserer Seele dieselbe Fürsorge zukommen lassen. Als vernunftbegabte Wesen wurden wir von Gott in seinem Ebenbild erschaffen - deshalb soll sich unsere Seele darin üben, Gott anzubeten, seinen Geboten zu folgen und in Treue und Wahrheit, mit Disziplin und Selbstbeherrschung Gott und unseren Mitmenschen zu dienen. Wenn wir diese Prinzipien in unserem Leben nicht beachten, werden wir nicht nur vor Gott schuldig, wir werden auch unsere eigene Seele verderben - unser Gewissen verkümmert, unser Schamgefühl geht verloren, unsere Fähigkeit vertrauenswürdig, loyal und aufrichtig zu sein, nimmt immer mehr ab und unser Charakter wird zerstört. Auf diesem Weg wird ein Mensch nicht nur hoffnungslos unglücklich, sondern immer unmenschlicher…

Eine laxe Sexualmoral macht uns nicht menschlicher, sondern bewirkt das genaue Gegenteil: sie entmenschlicht und zerstört die Seele. Dasselbe trifft auf jede andere Handlung zu, die Gottes Geboten widerspricht. Wir leben nur insofern ein wirklich menschliches Leben, wie wir bemüht sind, ein Leben nach Gottes Geboten und Maßstäben zu führen.“  (James I. Packer, Gott erkennen 3. Aufl. 2019,S.135/136)

Hier wird deutlich: wenn ein Pastor sowohl gerichtlich als auch von dienstrechtlicher Seite diszipliniert wird, weil er die Wahrheit der Bibel verkündigt, führt das zur Zerstörung des menschlichen Zusammenlebens in unserer Gesellschaft. Als Glieder des Leibes Jesu müssen wir für die Wahrheit aufstehen.

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