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Wöchentliches Gebet

Wöchentliches Gebet - 16. November 2022

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

Wir lasen mit von "Gott geleitetem" Entsetzen - d.h. Gott machte Sein Wort für uns real - von der Ablehnung und Zurückweisung des Messias durch unser Volk Israel. Gott der Sohn wurde von Israel abgelehnt! Die Ungeheuerlichkeit des Verbrechens wurde uns beim Lesen der Heiligen Schrift vor Augen gestellt.

Wie oft lesen wir diesen Bericht ungerührt - unberührt von der Realität dessen, was wir alle (ja, auch ihr) mit Gottes Sohn getan haben? Welche Demütigung musste Er ertragen. Es ist nicht nur der physische Schmerz, den Er am Kreuz ertragen musste, sondern auch die Schmach.

Mk 14,55 "Die Hohenpriester aber und der ganze Hohe Rat suchten Zeugnis wider Jesus, um ihn zum Tode zu bringen; …
V 56 …viele gaben falsches Zeugnis gegen ihn
V 61 ... Wieder fragte ihn der Hohepriester und spricht zu ihm: Bist du der Christus, der Sohn des Gesegneten?
V 62 Jesus aber sprach: Ich bin es.
V 63 Der Hohepriester aber zerriss seine Kleider und spricht: Was brauchen wir noch Zeugen?
V 64 Ihr habt die Lästerung gehört. Was meint ihr? Sie alle aber verurteilten ihn, dass er des Todes schuldig sei.
V 65 Und einige fingen an, ihn anzuspeien und sein Angesicht zu verhüllen und ihn mit Fäusten zu schlagen und zu ihm zu sagen: Weissage! Und die Diener schlugen ihm ins Angesicht."

Wöchentliches Gebet - 09. November 2022

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

Bitte lest Hes 36,22-38.

Seit über 2600 Jahren wartet der Herr darauf, Seinen Namen auf der Erde zu heiligen. Hesekiel prophezeite Sein Handeln vor und nach der Zerstörung Jerusalems im Jahr 586 v. Chr.

Manchmal denken wir, dass der Herr Seine Verheißungen vergessen hat, dass Er langsam und nachlässig bei ihrer Erfüllung ist, oder, dass Er die Erfüllung Seines Wortes hinauszögert. Doch Gott ist in keiner Weise nachlässig hinsichtlich Seiner Verheißungen:

„Der Herr säumt nicht mit der Verheißung, wie etliche es für ein Säumen halten, sondern er ist langmütig gegen uns, da er nicht will, dass jemand verloren gehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe.“ (2 Petr 3,9)

Vielmehr brennen diese Worte der Prophezeiung Hesekiels schon seit 2600 Jahren in Seinem Herzen!

Hes 36,6b:
„So spricht Gott, der HERR: Seht, in meinem Eifer und in meinem grimmigen Zorn rede ich, weil ihr die Schmach der Heiden erlitten habt!“

Sach 8,2:
„So spricht der HERR der Heerscharen: Ich eifere für Zion mit großem Eifer, und mit großem Grimm eifere ich für sie.“

Die Verse, die wir zum Beten ausgewählt haben (Hes 36,22-38), umfassen die ganze Geschichte des Volkes Israel, die durch Gott bestimmt und gelenkt wird in der Verwirklichung Seines Plans und Seiner Worte. Die Schrift wird durch Gottes Vorsehung im Leben Einzelner (siehe die Beispiele unten) umgesetzt, um Seinen Plan für die Nation Israel zu erfüllen.

Wöchentliches Gebet - 02. November 2022

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

Gebet unter der Leitung des Wortes Gottes

Aus dem Wort Gottes erfahren wir nicht nur was Gebet ist, sondern auch, was es beinhalten soll.

Die einfachste und umfassendste Erklärung zum Gebet besagt, das wir dabei um die Erfüllung des Willens Gottes auf Erden bitten, so wie dieser auch im Himmel geschieht.

Woher wissen wir, was der Wille Gottes ist? -

Der Wille Gottes kommt in Seinem Wort, der Bibel, zum Ausdruck.

Wenn es um Gebet für Israel geht, finden wir eine große Anzahl von Schriftstellen, die den Willen Gottes dafür sehr detailliert beschreiben. Gott hat sich sehr viel Mühe gemacht aufzuzeichnen, was Er tun wird.

Je mehr man diese Verheißungen betet, desto mehr ist man darüber erstaunt, was tatsächlich dazu verkündet wird. Das liegt daran, dass es in Israel sehr wenige Anzeichen gibt, dass es sich geistlich in Richtung der Erfüllung dieser Verheißungen bewegt.

Der Beter wird täglich mit dieser sichtbaren Realität konfrontiert und ist deshalb geneigt sich zu fragen, ob er richtig betet. Er kommt schnell dazu, an der Wirksamkeit des Gebets zu zweifeln oder sich zu fragen, ob Gott auch wirklich tun kann, was er versprochen hat.

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