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Wöchentliches Gebet

Wöchentliches Gebet - 07. Januar 2026

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

Liebe Freunde im Gebet,

anstelle unserer regulären Gebetsbriefe senden wir euch zum Neuen Jahr ein paar Denkanstöße zum Thema „Entscheidungen“. Mögen sie euch allen zum Segen sein!

Entscheidungen

Jakob zeigte sein ganzes Leben lang eine unstillbare Sehnsucht nach Gott. Von seinen Eltern und seinem Großvater Abraham hörte er all die Geschichten von Gottes Erscheinungen, Seinem Bund, Seinem Wort und Seinen Verheißungen. In seinem Herzen entbrannte eine Sehnsucht nach Gott und den Dingen Gottes, und für den Rest seines Lebens war es all dies, was ihm am wichtigsten war.

Wenn man Jakobs Leben im ersten Buch Mose liest, mag die Erzählung zunächst auf sein Wesen fokussiert erscheinen. Doch die Geschichten lassen sich auch unter dem Aspekt der „Entscheidungen“ lesen.

Jeder in der Geschichte trifft Entscheidungen.

Gott wählt.

1 Mose 25,22-23:

„Und die Kinder stießen sich in ihrem Schoß. Da sprach sie: Wenn es so gehen soll, warum bin ich denn in diesen Zustand gekommen? Und sie ging hin, den HERRN zu fragen. Und der HERR sprach zu ihr: Zwei Völker sind in deinem Schoß, und zwei Stämme werden sich aus deinen Eingeweiden scheiden, ein Volk wird dem andern überlegen sein, und der Ältere wird dem Jüngeren dienen.“

In Bethel, während Jakob vor seinem Bruder flieht, bekräftigt Gott erneut Seine Wahl Jakobs und überträgt ihm gleichsam die Segnungen des Bundes Abrahams.

1 Mose 28,13–14:

„Und siehe, der HERR stand oben darauf und sprach: Ich bin der HERR, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks; das Land, darauf du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben. Und deine Nachkommen sollen werden wie der Staub auf Erden, und gegen Abend und Morgen und Mitternacht und Mittag sollst du dich ausbreiten, und durch dich und deine Nachkommen sollen alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden!

Rebekka und Isaak wählen.

1 Mose 25,28:

„Und Isaak hatte Esau lieb, weil ihm das Wildbret mundete; Rebekka aber hatte Jakob lieb.“

Isaaks Bevorzugung Esaus wurde zu einem großen Problem. Als er glaubte, im Sterben zu liegen (vielleicht aufgrund einer Krankheit, doch er lebte noch über 40 Jahre), plante er, Esau zu segnen, obwohl er die Wahl des HERRN kannte. Er plante, Esau zu segnen und ihn zum Herrn über seinen Bruder Jakob zu machen. Dies geht deutlich aus seinen Worten an Esau hervor, als dieser ihn anflehte, um den Segen seines Vaters zu erhalten, nachdem dieser Jakob gesegnet hatte.

1 Mose 27,37:

„Isaak antwortete und sprach zu Esau: Siehe, ich habe ihn zum Herrn über dich gesetzt, und alle seine Brüder habe ich ihm zu Knechten gegeben; mit Korn und Most habe ich ihn versehen. Was soll ich nun dir tun, mein Sohn?“

Rebekka erwählte Jakob. Sie bewahrte Gottes Wort in ihrem Herzen, glaubte daran und handelte danach. Sie wusste, dass Gott Jakob erwählt hatte, und sicherte ihm so den Segen.

Esau wählt.

1 Mose 25,34:

„Da gab Jakob dem Esau Brot und das Linsengericht. Und er aß und trank und stand auf und ging davon. So verachtete Esau das Erstgeburtsrecht.“

Obwohl er dieselben Geschichten hörte wie Jakob, kümmerte sich Esau nicht um die geistlichen Realitäten des Lebens; sein Leben war säkular und auf die Dinge der Welt ausgerichtet.

Jakob wählt.

Jakob hingegen wollte Gott, wollte die Verheißungen Gottes, und strebte mit ganzem Herzen danach. (Wir beziehen uns hier nicht auf moralische Aspekte, sondern es ist unser Ziel die Entscheidung für Gottes Willen hervorzuheben. Der HERR handelte zu Seiner Zeit an Jakob. Er hat seine Erwählung nie widerrufen.

Jakob brachte diesen Wunsch in Bethel zum Ausdruck.

1 Mose 28,20-22:

„Und Jakob tat ein Gelübde und sprach: Wenn Gott mit mir sein und mich behüten will auf dem Weg, den ich reise, und mir will Brot zu essen geben und Kleider anzuziehen, und mich wieder mit Frieden heim zu meinem Vater bringt, so soll der HERR mein Gott sein; und dieser Stein, den ich zur Säule aufgerichtet habe, soll ein Haus Gottes werden, und von allem, was du mir gibst, will ich dir den Zehnten geben!“

Es mag scheinen, als ob Jakob hier mit Gott verhandelt, aber ich denke, er sagt: „Wenn ich dies überlebe, wenn ich jemals lebend zu meinem Vaterhaus zurückkehre, dann gelobe ich, dass der HERR mir alles sein soll, dass ich ihn anbeten und ihm dienen werde. Ich werde IHN allein mein Leben lang ehren.“

Wir sehen seine Leidenschaft für die Dinge Gottes auch in Pniel.

1 Mose 32,26-28:

„Und der Mann sprach: Lass mich gehen; denn die Morgenröte bricht an! Jakob aber sprach: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn! Da fragte ihn der Mann: Wie heißt du? Er antwortete: Jakob! Da sprach der Mann: Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und Menschen gekämpft und hast gewonnen!

„Jakob war ein Fürst in der Inbrunst seines Gebets die ganze Nacht am Jabbok. Welch ein Sturm der Leidenschaft brach die ganze Nacht über den Thron Gottes herein! Welch ein Sturm der Furcht, der Verzweiflung, der Reue und der Selbstanklage – all das, was in Jakobs leidenschaftlichem Herzen war! Jakobs wütende Leidenschaft zerriss ihn in jener schrecklichen Nacht seines Gebets. Selbst seine Oberschenkelknochen wurden verdreht und seine stärksten Sehnen rissen, genau wie viele seiner törichten Gedankengänge und Vorstellungen über Gott.

In den nächsten zweitausend Jahren gab es auf der ganzen Welt keine Nacht mehr, in der so leidenschaftlich gebetet wurde wie damals.“ (Alexander Whyte, Bible Characters: Ahithophel to Nehemiah Edinburgh; London: Oliphant Anderson and Ferrier, 97) 

O, dass wir Gott und die Dinge Gottes mit solcher Leidenschaft wollten und erwählten! Dass wir Gott und sein verheißungsvolles Wort mit demselben Verlangen wie Jakob wählten!

Jakob gab seine Entscheidung, seine Wahl für Gott und für die Dinge Gottes nie auf, selbst als er mit Gott darum ringen musste. Seine Leidenschaft für Gott ließ nie nach. Am Ende seines Lebens sehen wir seinen Glauben siegreich; Jakob verkündet seinen Söhnen das Wort des Herrn. Die bedeutendste ist die Prophezeiung an Juda, dass der Messias aus seinem Geschlecht kommen würde!

1 Mose 49,10:

„Es wird das Zepter nicht von Juda weichen, noch der Herrscherstab von seinen Füßen, bis daß der Schilo kommt und ihm die Völkerschaften unterworfen sind.“

Gott hat uns gewaltige Verheißungen gegeben.

2 Petr 1,3-4:

„Nachdem seine göttliche Kraft uns alles, was zum Leben und zur Gottseligkeit dient, geschenkt hat, durch die Erkenntnis dessen, der uns kraft seiner Herrlichkeit und Tugend berufen hat, durch welche uns die teuersten und größten Verheißungen geschenkt sind, damit ihr durch dieselben göttlicher Natur teilhaftig werdet, nachdem ihr dem in der Welt durch die Lust herrschenden Verderben entflohen seid

Die Verheißungen bieten uns die Verwandlung unseres ganzen Wesens, die Fülle dessen, was uns gegeben wurde; wir sehen das in Epheser 1 Vers 14: „Der Heilige Geist ist das Angeld dafür, dass wir auch alles andere erhalten, alles, was Gott uns versprochen hat. Gott will uns die Erlösung schenken, das endgültige, volle Heil – und das alles wird geschehen zum Lobpreis seiner Herrlichkeit.“

Hier sind drei weitere:

Röm 8,29:

„Denn welche er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbilde seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.“

2 Kor 3,18:

„Wir alle aber spiegeln mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider und werden umgewandelt in dasselbe Bild, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich von des Herrn Geist.“

1 Joh 3,2:

„Geliebte, wir sind nun Gottes Kinder, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, daß, wenn er offenbar werden wird, werden wir ihm ähnlich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.“

Welche Entscheidungen wirst du in diesem Jahr treffen? Wofür wirst du beten?

Denn alle Verheißungen Gottes sind in IHM Ja, und in IHM Amen, zur Ehre Gottes durch uns“ (2 Kor 1,20)

„Aber eines ist notwendig (unbedingt erforderlich für das Leben), und Maria hat sich für dieses Gute entschieden, das ihr niemand nehmen wird!“ (Lk 10,42)

Möge dir diese Gnade zuteilwerden und dein Jahr auf diese Weise gesegnet sein.

In Jesus Christus,

Ofer

Beten

Wir möchten diese Bibelmeditation von Ofer dankbar annehmen und unsere erste Gebetszeit für Israel im Jahr mit diesen Versen und Gedanken in der persönlichen Stille und im Gebet mit Ihm verbringen. 

"Sei stille vor dem Herrn und harre auf IHN!" (Psalm 37,7)


Für Deutschland

Liebe Geschwister,

dies ist unser erstes Gebetsmail im neuen Jahr.

In unserem Land sehen wir zunehmend deutlicher das Wirken der Mächte der Finsternis, wie es die Bibel für die „letzten Tage“ voraussagt.

Zugleich verspricht der HERR in Seinem Wort Seiner Gemeinde, d.h. denen, die IHN kennen und IHM nachfolgen, dass sie sich als stark erweisen und handeln werden.

Das kann nur ER in uns wirken – aber wir können dafür beten, dass Seine Stärke uns als Einzelne und als Gemeinde durch dieses Jahr führen möge.

Diesmal möchten wir einen Abschnitt aus dem Epheserbrief, in dem Paulus für die Gemeinde in Ephesus betet, zur Grundlage unseres Betens machen.

Eph 3,14-19:

„Deswegen beuge ich meine Knie vor dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, nach welchem jede Vaterschaft im Himmel und auf Erden genannt wird, dass er euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit verleihe, an Kraft zuzunehmen durch seinen Geist am inneren Menschen, dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, indem ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid, damit ihr mit allen Heiligen zu begreifen vermöget, welches die Breite, die Länge, die Höhe und die Tiefe sei, und die Liebe Christi erkennet, die doch alle Erkenntnis übertrifft, auf dass ihr erfüllt werdet bis zur ganzen Fülle Gottes.“

Daraus drei Anregungen (in Anlehnung an: D. Pawson, Ephesians, p. 86,87):

1. Paulus betet als erstes für den „inneren Menschen“ der Geschwister.

Sicher habt ihr zur Jahreswende mit Menschen gesprochen, die euch „ein gutes neues Jahr“ gewünscht haben – häufig mit dem Zusatz „vor allem Gesundheit“. Ja, wir brauchen einen gesunden Körper, und Jesus sagt, dass wir für unser tägliches Brot beten sollen. Viele Menschen auf der Erde hungern.

Aber da gibt es einen „inneren“ Menschen. - Was gehört zum inneren Menschen?

Ein festes Herz, ein starkes Gewissen, ein entschiedener Willen, ein klarer Verstand, ein liebendes Herz.

Das alles ist wichtiger als Gesundheit, denn der äußere Mensch vergeht eines Tages, jedoch der „innere“ Mensch, die Seele, bleibt.

Paulus betet für den inneren Menschen der Gläubigen: Stärke im Herzen, im Verstand, in der Seele – dort liegt die Kraft. Selbst körperliche Schwäche lässt sich bewältigen, solange der innere Mensch stark in JESUS ist.

2. Als zweites betet Paulus: „das Christus durch den Glauben im Herzen wohne“.

Wörtlich kann man übersetzen: „dass Jesus in deinem Herzen zu Hause sein möge“. Ist das nicht wunderbar ausgedrückt?

Wenn ich danach verlange, dass JESUS in meinem Herzen wohnt, braucht dies meine Mitarbeit - Selbsterforschung und Selbstprüfung. Ich muss IHM Raum machen!

3. Als drittes betet Paulus dafür, dass die Geschwister in Ephesus in Christus „gewurzelt und gegründet“ sein mögen.

Im Wesen vieler Menschen bei uns findet sich zum Jahreswechsel das Verhaltensmuster der berühmten „guten Vorsätze“.

Man macht sich mit neuer Entschlossenheit und Begeisterung and die Arbeit, doch wird diese Begeisterung nach kurzer Zeit im Alltagsprozess wieder von der alten Trägheit abgelöst.

Wir alle können mit emotionaler Begeisterung ein paar Wochen lang so richtig loslegen. Jedoch ein Gläubiger, der fest in JESUS verwurzelt und gegründet ist, wird auch nach vielen Jahren weiter ein lebendiger Zeuge für IHN sein.“

Unsere Gebete und die Gebete der Gemeinde können nur so stark sein, wie die Beziehung jedes Einzelnen zu JESUS ist. Lasst uns daher als erstes in diesem Jahr für eine starke, wachsende Beziehung zu JESUS beten.

1. Die Gemeinde in unserem Land

Wir können beten

  • und dem HERRN für Seine Zusagen danken, uns auch in schwierigen und noch schwieriger werdenden Zeiten zu leiten und zu begleiten. „Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“  (Ps 23,4)
  • und dem HERRN danken, dass ER uns lehrt, in Seinem Willen zu beten.
  • und dem HERRN danken, dass ER ein Gott ist, der Gebet hört. „Der HERR hat mein Flehen gehört, der HERR nimmt mein Gebet an!“ (Ps 6,10)
  • dass wir an Stärke am inneren Menschen zunehmen, um auch in schwierigen Zeiten dankbar Seine Wege gehen zu können. „dass er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen“ (Eph 3,16)
  • und dem HERRN danken, dass ER entschieden hat, unseren Leib zu einem Tempel des Heiligen Geistes zu machen. „Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib der Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euer selbst seid?“ (1 Kor 6,19)
  • dass ER in Seiner Gnade unseren Lebensstil und unsere Herzenshaltungen ändert, und wir IHM in unseren Herzen mehr Raum machen. … „dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne“ (Eph 3,17a)
  • dass ER uns fest  in Seiner Liebe verwurzelt und uns Liebe zu seinem Wort ins Herz legt. „(Wer) seine Lust hat am Gesetz des HERRN und in seinem Gesetz forscht Tag und Nacht, der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und dessen Blätter nicht verwelken, und alles, was er macht, gerät wohl.“ (Ps 1,2-3)
  • dass Glaube und Agape-Liebe in uns wachsen. „Wir sind Gott allezeit zu danken schuldig für euch, Brüder, wie es sich geziemt, weil euer Glaube über die Maßen wächst und die Liebe eines jeden einzelnen von euch zunimmt allen gegenüber“ (2 Thess 1,3)

2. Regierung und Gesellschaft - Abtreibung

„Abtreibung war 2025 weltweit die häufigste Todesursache mit 73 Millionen Toten

Eine erschütternde Erinnerung an die Verbreitung von Abtreibungen: Statistiken von Worldometers zeigen, dass es 2025 weltweit über 73 Millionen Abtreibungen gab. Die unabhängige Website sammelt Daten von Regierungen und anderen Organisationen und veröffentlicht diese täglich, zusammen mit Schätzungen und Prognosen...

Im Vergleich zu anderen Todesursachen wie Krebs, HIV/AIDS, Verkehrsunfällen und Suizid übertreffen Abtreibungen alle anderen Todesursachen bei Weitem. Im Gegensatz dazu starben im Jahr 2025 schätzungsweise 10 Millionen Menschen an Krebs, 6,2 Millionen an den Folgen des Rauchens, 17 Millionen an Krankheiten und 2 Millionen an HIV/AIDS… Abtreibungen waren im vergangenen Jahr für fast 52 % aller Todesfälle weltweit verantwortlich…

Ungeborene Babys werden nicht als Menschen anerkannt, obwohl sie biologisch gesehen vom Moment der Empfängnis an einzigartige, lebende Wesen sind und bei Abtreibungen einen brutalen, gewaltsamen Tod sterben.“

https://www.lifenews.com/2026/01/02/abortion-was-the-leading-cause-of-death-worldwide-in-2025-killing-73-million-people/ (Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung EdP)

„Europaparlament gibt grünes Licht für europäischen Abtreibungstourismus  

Mit der heutigen (17.12.2025) Abstimmung unterstützt das Europäische Parlament die Forderung der EBI 'My Voice, My Choice' nach einem EU‑finanzierten Mechanismus, der grenzüberschreitende Abtreibungen erleichtern und faktisch ausbauen soll. Damit setzt sich das Parlament über die gewachsene Kompetenzordnung in Europa hinweg und drängt die Mitgliedstaaten, besonders jene mit einem stärkeren Schutz ungeborenen Lebens, in eine defensive Position. Die Abgeordneten ignorierten dabei die weitaus erfolgreichere europäische Bürgerinitiative 'One of Us', bei der sich über 1,7 Millionen Bürger der EU für den Schutz menschlichen Lebens von Anfang an ausgesprochen hatten…

‚Das ist ein weiterer Schritt in Richtung eines europaweiten Abtreibungsrechts und einer politischen Kultur, in der das ungeborene Kind an den Rand gedrängt wird,‘ so die ALfA-Vorsitzende Cornelia Kaminski. ‚Abtreibung wird so politisch als „europäischer Wert“ aufgeladen und zum Gegenstand einer Solidaritätspflicht zwischen den Staaten gemacht, während das Recht auf Leben des ungeborenen Kindes systematisch ausgeblendet wird.‘…

Die Initiative sieht keinerlei konkrete Hilfen für Frauen in Konfliktschwangerschaften vor: Weder Unterstützung für Familien, noch Beratungsangebote, noch Perspektiven, die Mutter und Kind gemeinsam in den Blick nehmen. Statt echter Solidarität mit Frauen in Not wird ein einseitiges Angebot gemacht, das auf den Abbruch der Schwangerschaft als 'Lösung' fixiert ist...

Die Debatte zeigte erschreckend deutlich, wie sehr das ungeborene Kind aus der rechtlichen und moralischen Wahrnehmung verschwindet.

‚Die heutige Abstimmung mag politisch als „Sieg für Frauenrechte“ gefeiert werden, tatsächlich ist sie ein Verlust an Menschenrechten. Ohne das Recht auf Leben verlieren alle anderen Menschenrechte ihre Grundlage...'

'Die ALfA ruft nun die europäische Kommission auf, die Bürgerinitiative abzulehnen. Abgeordnete, Verantwortliche in den Mitgliedstaaten und die Zivilgesellschaft stehen in der Pflicht, sich weiterhin für eine europäische Politik einzusetzen, die Frauen nicht gegen ihre ungeborenen Kinder ausspielt, sondern beiden gerecht wird.'

Die ALfA tritt entschieden dafür ein, dass Europa Frauen in Not nicht mit der frauenfeindlichen Botschaft begegnet: 'Dein Problem ist nur durch Abtreibung zu lösen.' Sie fordert stattdessen eine konsequente Unterstützung für Frauen in Konfliktschwangerschaften, Hilfen, die sowohl die Mutter als auch das Kind schützen und eine Kultur, in der das Recht auf Leben auch im frühesten Stadium geachtet wird…“ (Redaktionelle Bearbeitung EdP)

https://www.alfa-ev.de/europaparlament-gibt-gruenes-licht-fuer-europaeischen-abtreibungstourismus-kaminski-ein-schlag-gegen-lebensrecht-und-subsidiaritaet-in-europa/

Wir können beten

  • und dem HERRN für alle Menschen und Gruppen wie hier ALfA danken, die sich dafür einsetzen, dass der Wille Gottes bekannt wird und in politischem Handeln seinen Niederschlag findet. „Auf dem Pfad der Gerechtigkeit ist Leben; der Weg des Frevels aber führt zum Tode.“ (Spr 12,28)
  • dass Parteien und Politiker, die in ihrem Programm und ihrem praktischen Handeln gegen die Ordnungen Gottes kämpfen und nicht umkehren wollen, nicht mehr am Gesetzgebungsprozess beteiligt werden. „Aber der HERR bleibt ewig, er hat seinen Thron aufgestellt zum Gericht. Und er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und den Völkern das Urteil sprechen, wie es billig ist.“ (Ps 9,8-9)
  • dass GOTT Verwirrung in die Pläne all derer bringt, die im politischen Bereich mit Arroganz und Hochmut aggressiv gegen die Ordnungen Gottes vorgehen und Leben zerstören wollen, anstatt es zu schützen. „Verwirre ihre Sprache, Herr, damit sie einander nicht mehr verstehen!“ (Ps 55,10a)
  • dass der HERR alle Politiker in unserem Land stärkt, die sich dieser EU-Regelung widersetzen, am geltenden Verbot der Abtreibung in unserem Land festhalten und sich auch für dessen Umsetzung stark machen. „Aber der Gerechte hält fest an seinem Weg, und wer reine Hände hat, nimmt an Stärke zu.“ (Hiob 17,9)
  • dass ER alle Menschen in unserem Land stärkt, die sich für den Schutz des ungeborenen Lebens einsetzen. „Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen.“ (Gal 6,9)

3. Regierung und Gesellschaft: Linksterrorismus

Jesus sagt von sich: „Ich bin das Licht der Welt!“ Deutschland als ganzes Land lehnt in immer schnellerem Tempo und allen Lebensbereichen die Hilfe und Leitung Seines Lichtes, Seines Wortes und Seiner Gegenwart ab. Das Ergebnis: wir gehen zunehmend in die Finsternis der Gottlosigkeit.

Dies gilt zurzeit für Berlin auch im wörtlichen Sinn:

„Berlin: Kältebus von Obdachlosenhilfe angezündet

Am Neujahrstag ist auf den dritten bis dahin noch unbeschädigten Kältebus der Berliner Stadtmission ein Brandanschlag verübt worden. Beschäftigte der Organisation hätten das Feuer am Nachmittag auf einem Parkplatz in der Lehrter Straße mithilfe von Feuerlöschern gelöscht, teilte die Stadtmission mit. 

Ein Angestellter einer Sicherheitsfirma und ein Beschäftigter der Berliner Stadtmission hätten den mutmaßlichen Brandstifter gemeinsam auf frischer Tat ertappt und der Polizei übergeben.

Bereits am vergangenen Wochenende war ein Kältebus angezündet worden, der zu Hilfe von Obdachlosen eingesetzt wird. Er war komplett ausgebrannt. Ein weiterer, daneben parkender Kältebus wurde beschädigt. Alle drei Fahrzeuge sind laut Stadtmission fahruntauglich.“

https://www.welt.de/vermischtes/article695778aba42fa187f142c7d7/berlin-kaeltebus-von-obdachlosenhilfe-angezuendet-mitarbeiter-erwischen-brandstifter-auf-frischer-tat.html

„Explosionsgefahr bei Wärmepumpen

Nach dem linksterroristischen Anschlag auf die Stromversorgung im Berliner Südwesten droht einigen der 50.000 betroffenen Haushalte womöglich ein teures und nervenzehrendes Nachspiel: Manche Heizungen könnten einen irreparablen Schaden erlitten haben. 

Diese Gefahr besteht vor allem bei sogenannten Monoblock-Wärmepumpen. Die Geräte befinden sich komplett außerhalb der Gebäude, inklusive Verdichter und Wärmetauscher. Für einen mehrtägigen Stromausfall sind solche Anlagen nicht ausgelegt. Vor allem bei längeren Frostphasen gibt es ein Problem. 

Das Heizungswasser zirkuliert aus dem Haus in die Wärmepumpe und wieder zurück. Das Einfrieren dieses Heizwassers in den Bereichen, die ungeschützt oberirdisch verlaufen, wird hier meist nur durch den Betrieb einer Umwälzpumpe verhindert. Fällt der Strom aus, friert das Heizwasser ein, dehnt sich aus und lässt Rohre und Wärmetauscher platzen. 

80 Prozent sind Monoblock-Geräte…

Dass es auch tagelange Blackouts geben könnte, hatten Wärmepumpen-Konstrukteure nicht auf dem Schirm. ‚Fakt ist: Friert der Wärmetauscher ein und platzt dadurch, kommt das einem Totalschaden der Wärmepumpe gleich‘…“

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus695ad27703ede171bcf66224/linksterror-in-berlin-die-haben-keine-vorstellung-was-sie-einem-kleinen-selbststaendigen-antun.html

„Linksterror in Berlin: ‚Die haben keine Vorstellung, was sie einem kleinen Selbstständigen antun‘

Nach dem von Linksextremisten verübten Anschlag auf das Stromnetz im Berliner Südwesten richtet die Polizei ihren Fokus verstärkt auf mögliche Straftaten: Die Dunkelheit droht Einbrecher anzuziehen. Im Blick der Beamten: sogenannte Blanko-Transporter, die unauffällig, geräumig und leicht zu beladen sind. In der Nacht auf den Sonntag wurde bereits ein 34-jähriger mutmaßlicher Einbrecher in einem solchen Fahrzeug mit hydraulischem Türöffnungswerkzeug und einer Leiter auf der Ladefläche festgenommen.

Zuvor ist bei der Berliner Feuerwehr ein Notruf eingegangen: Ein Mann sei in seiner Wohnung gestürzt. Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht zur Königstraße in Wannsee. Der Gehweg ist unter Schnee und Eis kaum zu erkennen, der Untergrund glatt. Die Einsatzkräfte arbeiten sich vorsichtig vor.

Die Einsatzkräfte betreten die Wohnung, um den Patienten zu versorgen. Rund 45 Minuten vergehen, bis der Mann stabilisiert wird. Auch er ist vom Stromausfall betroffen. Kein Licht, keine Heizung. 

Schließlich wird er in eine Klinik gebracht.

Kurz darauf entdecken Polizeibeamte wenige Meter weiter eine ältere Frau, die mit einem Einkaufswagen über die vereiste Königstraße wankt. Sie ist trotz der winterlichen Temperaturen dünn gekleidet, wirkt orientierungslos. Eine Polizistin spricht sie an, fordert den Rettungsdienst an. Die Hände der Frau sind blass, die Seniorin wirkt unterkühlt. Die Beamten versuchen, ihre Identität zu klären, bis der Rettungsdienst die weitere Versorgung übernimmt.

Eine der zentralen Notunterkünfte der betroffenen Region befindet sich im Rathaus Zehlendorf…

Im ersten Stock befindet sich der Bürgersaal. Dort stehen jetzt Feldbetten, dicht an dicht. Einige sind von Bürgern belegt, sie haben sich Decken bis unters Kinn gezogen. Überall sind Husten und Schniefen zu hören. Vor dem Saal haben Helfer ein provisorisches Café eingerichtet. Becher klirren, jemand verteilt Suppe. Es herrscht eine gedrückte Stimmung.

Jürgen Stolte ist 84 Jahre alt. Er sitzt auf einem der Betten, die Hände im Schoß. 'Wir hatten zwölf Grad Raumtemperatur', sagt er. Seine Frau und er seien vor Kurzem noch krank gewesen – schwere Bronchitis, lange Krankenhausaufenthalte. 'Wenn wir zu Hause bleiben, sterben wir', habe er nach dem Stromausfall zu seiner Frau gesagt. Noch nicht einmal Kaffee habe man machen können. Die Wohnung sei immer kälter geworden. …

Die Berliner Feuerwehr rechnet in den kommenden Tagen mit einer Zunahme solcher Einsätze. Vor allem Stürze und drohende Unterkühlungen bereiteten Sorgen, sagt Feuerwehr-Sprecher Thomas Moschner. Viele Menschen verharrten weiterhin in kalten Wohnungen. Besonders schwierig sei die Lage bei Pflegebedürftigen, die nicht offiziell erfasst seien. 'Zehntausende Haushalte können wir nicht einzeln überprüfen', sagt Moschner. Man sei auf Hinweise aus der Nachbarschaft angewiesen…

Während sich Helfer in Gemeindehäusern und Rathäusern organisieren, haben andere begonnen, sich selbst zu helfen. So auch der Inhaber einer Edeka-Filiale in Berlin-Wannsee, in der bereits seit Samstagmittag wieder Strom fließt. Nicht aus dem Netz, sondern aus einem Generator.

An der Handyladestation im Supermarkt steht Lars Höhne mit seiner Frau. Sie wohnten in Wannsee, zu Hause hätten sie noch immer keinen Strom, sagt der 52-Jährige. 'Es ist sehr kalt und sehr dunkel.'“

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus695ad27703ede171bcf66224/linksterror-in-berlin-die-haben-keine-vorstellung-was-sie-einem-kleinen-selbststaendigen-antun.html

Auch wenn sich Menschen in Gefahr und Finsternis befinden, weil sie nicht im Willen Gottes gelebt haben, gibt es eine Chance zu Hilfe und Rettung. 

Psalm 107 beschreibt eine Anzahl von Situationen, in denen Menschen in Not waren:

Vers 6:

"Da schrieen sie zum HERRN in ihrer Not, und er rettete sie aus ihren Ängsten"

Vers 13:

"Da schrieen sie zum HERRN in ihrer Not, und er rettete sie aus ihren Ängsten"

Vers 19:

"Da schrieen sie zum HERRN in ihrer Not, und er rettete sie aus ihren Ängsten"

Vers 28:

"Da schrieen sie zum HERRN in ihrer Not, und er führte sie heraus aus ihren Ängsten"

Lasst euch doch vom Herrn leiten, wie ihr zu den unterschiedlichen Situationen und Aspekten betet – und dass doch viele Menschen in dieser Situation sich DEM zuwenden, der helfen will und helfen kann – Jesus Christus!

„Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“ (Matthäus 11,28-30)

Möge der Herr uns helfen, in unseren Tagen als Beter mit Ausdauer festzustehen!

Heinz-Jürgen Heuhsen

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