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Wöchentliches Gebet

Wöchentliches Gebet - 26. Oktober 2022

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

1. Für Israels Errettung

Jes 12,1-6:
„Und du wirst an jenem Tage sagen: Ich lobe dich, HERR; denn du zürntest mir; dein Zorn hat sich gewendet, und du tröstest mich! Siehe, Gott ist mein Heil; ich will vertrauen und lasse mir nicht grauen; denn der YAH, der HERR, ist meine Kraft und mein Lied, und Er ist mir zur Rettung geworden! Deshalb werdet ihr mit Freuden Wasser schöpfen aus den Brunnen des Heils. Und zu jener Zeit werdet ihr sagen: Danket dem HERRN, ruft Seinen Namen an, verkündiget unter den Völkern seine Wunder, erinnert daran, wie erhaben Sein Name ist! Singet dem HERRN; denn er hat Großes getan; solches werde in allen Landen bekannt! Jauchze und rühme, die du zu Zion wohnst; denn groß in deiner Mitte ist der Heilige Israels!“

Wir haben Wasser gefunden!

1882 kamen etwa 10 jüdische Pioniere in das damalige Palästina, das unter türkischer Herrschaft stand, und gründeten Rishon Lezion, südlich von Jaffa. Der Boden war sandig, und es gab keine Trinkwasserquelle; sie lebten von Wasser, das sie von den Arabern vor Ort zu einem außergewöhnlich hohen Preis kauften.

Aus Verzweiflung über die Wasserversorgung versuchten sie, einen Brunnen zu graben, der jedoch zusammenbrach. Nach drei Monaten gaben sie auf. Dann versuchten sie es an einem anderen Ort und gruben hauptsächlich mit den Händen. Sie gruben und gruben, bis sie schließlich auf eine Felsschicht stießen, die sie nicht durchdringen konnten. Einer der Pioniere war ein Schmied, der die ganze Nacht arbeitete, um eine Eisenkante auf den von ihnen verwendeten Handbohrer zu befestigen und weiter zu graben.

Schließlich bohrten sie sich am 23. Februar 1883 nach siebenmonatiger Arbeit durch den Fels und stießen auf feuchten Boden. In einer Tiefe von 48 Metern fanden sie Wasser. Seither wurden die Worte „Aus der Tiefe des Brunnens stieg der erlösende Ruf: ‚Wir haben Wasser gefunden‘, für alle Generationen in das Symbol der Stadt eingraviert.

Wöchentliches Gebet - 19. Oktober 2022

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

1. Für Israels Errettung

Das Laubhüttenfest ist gerade zu Ende. Wenn Israel sich die Bedeutung des Laubhüttenfestes wirklich bewusst macht, wird dies eine große Sehnsucht hervorrufen - eine Sehnsucht nach der Gegenwart Gottes. Denn das allein wirklich Wichtige besteht darin, in Seiner Gegenwart leben zu dürfen.

Jes 4,5-6:
„... dann wird der HERR über der ganzen Wohnung des Berges Zion und über ihren Versammlungen bei Tag eine Wolke und Rauch schaffen und den Glanz einer Feuerflamme bei Nacht; denn über der ganzen Herrlichkeit wird eine Decke sein und eine Hütte zum Schatten tagsüber vor der Hitze und zur Zuflucht und zum Schirm vor Ungewitter und Regen.“

„Decke“ in Vers 5 ist das hebr. Wort „Huppah“, was natürlich „Bedecken“ bedeutet, aber es ist ein Wort, das auch für den Stoffbaldachin verwendet wird, unter dem Paare heiraten. Die Beziehung Gottes zu Seinem Volk ist eine Liebesbeziehung. Aber damit als Zeichen dieser Liebesbeziehung die Gegenwart Gottes zurückkommen kann, ist ein mächtiges Werk der Reinigung erforderlich:

Jes 4,2-4:
„An jenem Tage wird der Spross des HERRN zur Zierde und Ehre dienen und die Frucht des Landes zum Ruhm und Preis den Geretteten Israels. Und es wird geschehen: jeder Übriggebliebene in Zion und jeder Übriggelassene in Jerusalem wird „heilig" heißen, jeder, der unter die Lebendigen eingeschrieben ist in Jerusalem. Ja, wenn der Herr den Unflat der Töchter Zions abgewaschen und die Blutschulden Jerusalems aus seiner Mitte hinweggetan hat durch den Geist des Gerichts und den Geist der Vertilgung.

Wöchentliches Gebet - 05. Oktober 2022

Für Israel

In Hosea, Kapitel 1-3 gebraucht Gott das Leben des Propheten, um deutlich zu machen, wie ER die Situation Seines Volkes Israel sieht.

Der Name Hosea heißt: Errettung, Gott rettet.

Von Hosea‘s Abstammung ist nichts bekannt außer dem Namen seines Vaters Beeri (Hosea 1,1). Gott wollte das Familienleben Seines Propheten für die Botschaft gebrauchen, die er predigen sollte. Hosea sollte die Hure Gomer heiraten – die ihrem Mann dann wegläuft und untreu wird.

Gott sagt in diesem Bild Seinem Volk: Ihr seid Mir untreu geworden. Aber Ich werde dafür sorgen, dass es der untreuen Ehefrau, also meinem Volk Israel, bei ihren Liebhabern nicht gut geht.

Darum versperre ich ihr den Weg mit Dornengestrüpp und verbaue ihn mit einer Mauer. Wenn sie dann ihren Liebhabern nachläuft, kann sie sie nicht erreichen; sie sucht sie, aber kann sie nicht finden. Dann wird sie sagen: 'Ich will zu meinem ersten Mann zurückkehren. Bei ihm ging es mir besser!'“ (Hosea 2,8-9).

In dieser Situation kauft Hosea die untreue Ehefrau wieder zurück, (Hosea 3,2), aber er geht nicht sofort wieder zur ehelichen Gemeinschaft über, sondern führt sie durch eine längere Periode der Reinigung, damit sie ihm von jetzt ab wirklich treu bleibt. „Ich kaufte die Frau um fünfzehn Silberstücke und sechs Zentner Gerste und sagte zu ihr: Für eine lange Zeit wirst du jetzt im Haus bleiben und dich mit keinem Mann einlassen und auch ich werde nicht mit dir verkehren. Genauso wird es den Leuten von Israel ergehen: Sie werden lange Zeit keinen König und keine führenden Männer haben, keine Opferstätten, keine geweihten Steinmale und keine Orakel.“ (Hosea 3,2-4)

Was für ein Bild für die Geschichte des Volkes Israel bis heute!

Danach kommt die erlösende Nachricht im nächsten Satz. „Darnach werden die Kinder Israel umkehren und den HERRN, ihren Gott, und David, ihren König, suchen und werden sich bebend zu dem HERRN und zu seiner Güte flüchten am Ende der Tage.“ (Hosea 3,5)

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