Wöchentliches Gebet - 14. Januar 2026
Für Israel
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Die Botschaft Jeremias: Am Ende steht Gottes Gnade
Jer 2,1-6:
„Und das Wort des HERRN erging an mich und sprach: Gehe hin und predige in die Ohren Jerusalems und sprich: So spricht der HERR: Ich denke noch an deine jugendliche Zuneigung, an die Liebe deiner Brautzeit, da du mir nachzogest in der Wüste, in einem unbebauten Lande. Israel war damals dem HERRN geheiligt, der Erstling seines Ertrages; alle, die es fressen wollten, mussten es büßen; es kam Unglück über sie, spricht der HERR. Höret das Wort des HERRN, Haus Jakob und alle Geschlechter des Hauses Israel! So spricht der HERR: Was haben eure Väter Unrechtes an mir gefunden, dass sie sich von mir entfernt haben und dem Eitlen nachgegangen und nichtig geworden sind? Und sie haben nicht gefragt: Wo ist der HERR, der uns aus Ägyptenland heraufgeführt und uns durch die Wüste geleitet hat, durch ein wildes und zerklüftetes Land, durch ein dürres und totes Land, durch ein Land, wo niemand wandert und das kein Mensch bewohnt?“
Der Hintergrund dieser herzzerreißenden Liebeserklärung ist, dass Juda sich vom HERRN abgewandt und unter den Flügeln Ägyptens oder Assyriens Schutz gesucht hatte. Und obwohl Josia nach Jahrzehnten des Götzendienstes eine Erneuerung und Rückkehr zum HERRN angestoßen hatte, hielt diese nicht an; die Herzen des Volkes waren nicht wahrhaft bekehrt.
Und inmitten dieser schrecklichen, zerrütteten Beziehung finden wir Gott, der mit zärtlichsten Worten zu seinem Volk spricht:
„Ich erinnere mich an die Treue deiner Jugend, wie du mich als Braut geliebt und mir durch die Wüste gefolgt bist, durch ein Land, das nicht besät war.“ (Dearman, Jeremiah and Lamentations, Zondervan, 2002, p.38)
Wöchentliches Gebet - 07. Januar 2026
Für Israel
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Liebe Freunde im Gebet,
anstelle unserer regulären Gebetsbriefe senden wir euch zum Neuen Jahr ein paar Denkanstöße zum Thema „Entscheidungen“. Mögen sie euch allen zum Segen sein!
Entscheidungen
Jakob zeigte sein ganzes Leben lang eine unstillbare Sehnsucht nach Gott. Von seinen Eltern und seinem Großvater Abraham hörte er all die Geschichten von Gottes Erscheinungen, Seinem Bund, Seinem Wort und Seinen Verheißungen. In seinem Herzen entbrannte eine Sehnsucht nach Gott und den Dingen Gottes, und für den Rest seines Lebens war es all dies, was ihm am wichtigsten war.
Wenn man Jakobs Leben im ersten Buch Mose liest, mag die Erzählung zunächst auf sein Wesen fokussiert erscheinen. Doch die Geschichten lassen sich auch unter dem Aspekt der „Entscheidungen“ lesen.
Jeder in der Geschichte trifft Entscheidungen.
Gott wählt.
1 Mose 25,22-23:
„Und die Kinder stießen sich in ihrem Schoß. Da sprach sie: Wenn es so gehen soll, warum bin ich denn in diesen Zustand gekommen? Und sie ging hin, den HERRN zu fragen. Und der HERR sprach zu ihr: Zwei Völker sind in deinem Schoß, und zwei Stämme werden sich aus deinen Eingeweiden scheiden, ein Volk wird dem andern überlegen sein, und der Ältere wird dem Jüngeren dienen.“
In Bethel, während Jakob vor seinem Bruder flieht, bekräftigt Gott erneut Seine Wahl Jakobs und überträgt ihm gleichsam die Segnungen des Bundes Abrahams.
Wöchentliches Gebet - 17. Dezember 2025
Hinweis
Wir machen eine Pause. Das nächste wöchentliche Gebet planen wir für den 7. Januar 2026.
Für Israel
Hört und seht: Ein Aufruf zur Ermutigung des „Überrestes“
„Während der größte Teil des Volkes in Juda dem Götzendienst oder formaler Religiosität verfallen war (Jes 48,1–2), gab es einen „Überrest“, Menschen, die den Herrn liebten, Sein Angesicht suchten und ein Leben führten, das den „offenbarten Normen des Gesetzes Gottes“ entsprach.“ (J. Alec Motyer, Isaiah; InterVarsity Press, 1999; S. 361)
Jes 51:7 offenbart die Bedrängnis, die sie in einer gottlosen Gesellschaft erdulden mussten.
„Höret mir zu, ihr, die ihr die Gerechtigkeit kennet, du Volk, das mein Gesetz im Herzen trägt!
Erschrecket nicht vor dem Schmähen der Menschen und entsetzet euch nicht vor ihrem Lästern.“
Sie mussten Schmach, Verachtung, Hohn und Beleidigungen ertragen. Zu diesem Überrest spricht der Herr in Jesaja 51.
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