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Wöchentliches Gebet

Wöchentliches Gebet - 09. September 2026

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem. 

Der Messias – unsere einzige gesegnete Hoffnung

Apg 4,10-12

„so sei euch allen und dem ganzen Volke Israel kund, dass durch den Namen Jesu Christi, des Nazareners, den ihr gekreuzigt, den Gott von den Toten auferweckt hat, dass durch ihn dieser gesund vor euch steht. Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verschmäht wurde, der zum Eckstein geworden ist. Und es ist in keinem andern das Heil; denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in welchem wir sollen gerettet werden!“

Stelle dir einen Moment vor, Petrus würde diese Worte am demnächst bevorstehenden Versöhnungstag - Yom Kippur - an der Klagemauer oder in einer der zentralen Synagogen des Israels verkündigen.

Zugegebenermaßen würden es 2000 Jahre blutiger Geschichte zwischen dem Christentum und dem jüdischen Volk den Zuhörern fast unmöglich machen, diese Dinge als Wahrheit anzuerkennen. Unweigerlich würden sie diese Worte durch die Brille unserer schmerzhaften Geschichte deuten.

Doch die vom Heiligen Geist inspirierten Worte des Petrus wurden vor all diesen schmerzhafte Geschehnissen gesprochen. Sie wurden in Jerusalem kurz nach Pfingsten ausgesprochen – kaum zwei Monate nach der Kreuzigung.

Die Predigten von Petrus (Apg 2:14–39; 3:11–26; 4:5–12) waren direkt und eindringlich, obwohl wir nicht vergessen dürfen, dass sie von einem Mann mit gebrochenem Herzen gesprochen wurden.

Erst kurz zuvor hatte Petrus seinen Herrn und Erlöser verleugnet. Wie bitter waren jene Stunden danach. Doch das tiefere Zerbrechen geschah nicht in jener Stunde, sondern als Jeschua Petrus am Ufer des Sees Genezareth zu einem Gespräch beim Frühstück einlud.

Wöchentliches Gebet - 02. September 2026

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem. 

„Deine Gnade, o HERR, sei über uns, wie wir es von dir erhoffen!“ (Ps 33,22)

Wir haben Psalm 33 aufgeschlagen.

In fast allen Gebetsversammlungen, an denen ich teilgenommen habe und in denen dieser Psalm verwendet wurde, betete man nur die Verse 10 und 11, vielleicht noch Vers 12.

Ps 33,10-12

„Der HERR vereitelt den Rat der Heiden, er verhindert die Anschläge der Völker. Der Rat des HERRN besteht ewiglich, seines Herzens Gedanken für und für. Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er sich zum Erbe erwählt hat!“

So wunderbar und beruhigend diese Verse auch sind, sie offenbaren bloß eine Seite des Problems Israels. Zweifellos ein großes Problem, jedoch nicht das zentrale.

Das zentrale Problem Israels erwächst aus Gottes Wesen. Genau das, was uns tröstet und Zuversicht gibt, offenbart auch unser Problem als Nation. 

Betrachten wir jedoch zunächst die wunderbaren Eigenschaften und das Wesen Gottes. Wir tun gut daran, auf die Verse 1–3 zu antworten, die uns dazu aufrufen, uns Seiner zu freuen!

Wöchentliches Gebet - 26. August 2026

Für Israel


Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

Ein Gott, der sich an Seinem Volk erfreuen will - und möchte,
dass wir uns als Sein Volk auch an IHM erfreuen.

 
Manchmal kann Gebet an Tiefgang verlieren. Das kann geschehen, wenn wir z.B. lange für die Errettung eines Menschen gebetet haben – oder auch für die Errettung Israels.
 
Wir lesen die Schrift und die Verheißungen, wir beten um Errettung, wir formulieren anders, wir stellen die Worte um – doch manchmal reicht all das nicht aus, um unser Herz brennend zu halten und uns voller Eifer sein zu lassen.
Dramatische Ereignisse, Sicherheitsfragen und politische Entwicklungen mögen eine aufregendere Gebetszeit versprechen als das Gebet um Errettung.
Doch was wäre, wenn der Geist Gottes uns für das Herz Gottes in dieser Angelegenheit wachrütteln würde?

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