Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Liebe Geschwister,
vom ersten Tag an, seitdem es wieder einen Staat Israel auf der Landkarte gibt, haben die umliegenden moslemischen Nationen mit dessen Auslöschung gedroht.
Seit Israels Staatsgründung 1948 hat Gott wiederholt absolute Wunder getan, um Sein Volk und Sein Land vor der Zerstörung durch die Feinde zu bewahren.
So z.B. im Yom Kippur Krieg von 1973, als Ägypten und Syrien Israel überraschend mit einer massierten militärischen Übermacht angriffen und Israel beinahe vernichtet hätten… ABER GOTT!
Heute aktuell, Anfang Juni 2025, schreibt Ofer in seinen prayer notes über die aktuelle Bedrohung Israels durch den Iran als derzeit mächtigstem militärischen Gegner:
„'Wilde Tiere' in unserer Nachbarschaft
Hes 34,25: 'Ich will einen Friedensbund mit ihnen schließen und die wilden Tiere aus dem Land vertreiben; sie sollen sicher in der Wüste wohnen und in den Wäldern schlafen.'
'Wilde Tiere' bezieht sich sowohl auf Menschen als auch auf Völker, die die Herde des Herrn verschlingen wollen.
In dieser Stelle von Hesekiel wird Israels Zukunft unter dem Mesias prophezeit: Einst, unter dem Messias, wird Israel, das aus allen Völkern gesammelt wurde, sicher und ohne Furcht im Land leben.
Doch aktuell leben wir noch in einer Situation mit 'wilden Tieren'.
Jeden Moment könnten wir uns in einem umfassenden Krieg mit massivem Raketenbeschuss aus dem Iran befinden.
Bitte betet mit uns gegen diese ‚wilden Tiere‘“…
Zu dieser Lageschilderung von Ofer passt ein Artikel aus der Welt vom 31. Mai 2025:
„Iran erhöht Produktion von fast waffentauglichem Uran um 49 Prozent
Die iranische Produktion an beinahe waffentauglichem Uran hat sich während der Atomverhandlungen zwischen dem Iran und den USA stark erhöht. Laut einem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien verfügt Teheran nun bereits über fast 409 Kilogramm an Uran mit einem Reinheitsgrad von 60 Prozent.
Seit dem letzten Quartalsbericht der IAEA vom Februar ist die Menge demnach um rund 49 Prozent gestiegen. Etwa 42 Kilogramm würde für eine Atomwaffe ausreichen, falls dieses Uran noch ein wenig höher auf 90 Prozent angereichert würde, heißt es in diplomatischen Kreisen…
Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu reagierte am Samstag auf den Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde. Es sei ein klares Warnsignal, dass die Islamische Republik fest entschlossen sei, 'ihr Atomwaffenprogramm zu vollenden'.
Der Bericht unterstreiche nachdrücklich, was Israel seit Jahren sage: 'Das Atomprogramm des Iran verfolgt keinen friedlichen Zweck.' Für den Grad der Anreicherung gebe es keine zivile Rechtfertigung…“
Seit Jahren beten wir um Gottes Bewahrung Seines Volkes vor diesem „wilden Tier“ Iran und kommen immer wieder an den Punkt, dass wir herausgefordert sind, Gottes wunderbaren, gnädigen und überraschenden Wegen vertrauen zu wollen und zu müssen…
Jes 55,8-9:
„Denn also spricht der HERR: Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege; sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“
Am Samstag, den 31. Mai, führte uns der HERR nach Karlsruhe. Dort feierte Open doors seine Gründung vor 70 Jahren mit einem dankbaren Rückblick auf das Handeln Gottes und einem Bericht über aktuelle Geschehnisse.
Zu unserer Überraschung wurden in der fast 3-stündigen Vormittags-Veranstaltung schwerpunktmäßig aktuelle Geschehnisse und Entwicklungen aus dem Iran aufgegriffen!
Mitarbeiter von Open doors und ein Pastor aus dem Iran konnten berichten, dass der HERR derzeit eine Erweckung im Iran wirkt, die in ihrem Ausmaß in der westlichen Welt nicht wirklich wahrgenommen wird.
Hier eine Zusammenfassung von Aussagen, die Pastor Hovan und seine Frau in Karlsruhe machten:
Diese Hinweise möchten wir in unserem Gebet für Israel aufgreifen.
Hier ein Link zu den Veranstaltungen von open doors:
https://www.opendoors.de/aktiv-werden/veranstaltungen/open-doors-tag
Bereits in 3 Mose spricht Gott zu Israel, dass ER das Land, das Er Israel geben wird, vor „wilden Tieren“ schützen will.
3 Mose 26,6:
„Ich werde alle wilden Tiere im Land ausrotten und kein fremdes Heer wird in euer Land einfallen.“
Zu dem von Ofer genannten speziellen „wilden Tier“ Iran gibt es eine wichtige biblische Aussage, die wir in unserem Zusammenhang aufgreifen möchten.
Jes 19,23-25:
„Zu der Zeit wird eine Straße Ägypten mit Assyrien (Persien, heute der Iran) verbinden. Die Assyrer und die Ägypter werden sich gegenseitig besuchen und gemeinsam werden sie den HERRN verehren. Dann wird Israel der Dritte im Bunde sein, zusammen mit Ägypten und Assyrien – ein Segen für die ganze Erde. Der HERR, der Herrscher der Welt, wird sie segnen mit den Worten: Gesegnet ist Ägypten, mein Volk! Gesegnet ist Assyrien, das ich geschaffen habe! Gesegnet ist Israel, mein Eigentum!“
Der Gott Israels hat durch Seinen Propheten Jesaja vorausgesagt, dass eines Tages das Volk des Iran IHN, den Gott Israels anbeten wird. Welch eine Gnade, dass Jesus sich in unseren Tagen so vielen Iranern offenbart, dass dadurch die Herrschaft der Mullahs erschüttert wird.
Wir können beten
Sach 8,12:
„Denn so spricht der HERR der Heerscharen, der mich gesandt hat, über die Völker, die euch beraubt haben: Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an."
Die Pupille oder Öffnung im Auge, durch die die Lichtstrahlen zur Netzhaut gelangen, ist der empfindlichste Teil des Auges. Der Augapfel ist der Körperteil, den wir besonders sorgfältig vor Verletzungen schützen und der die geringste Verletzung am stärksten spürt.
Gott hat die Intensität Seiner schützenden und bewahrende Liebe für Israel mit der Intensität verglichen, mit der ein Mensch Seinen Augapfel schützt.
5 Mose 32,10 (GN):
„Der Herr fand die Kinder Jakobs hilflos in der Wüste, umlauert und umheult von wilden Tieren, da nahm er sie in seine Obhut, er schützte sie mit aller Sorgfalt, so wie ein Mann seinen Augapfel schützt.“
Wir können beten
Wir bitten euch, das Wachen und Beten Juni als Grundlage zum Gebet für Deutschland zu benutzen.
Möge der Herr uns helfen, in unseren Tagen als Beter mit Ausdauer festzustehen!
Heinz-Jürgen Heuhsen