Wöchentliches Gebet - 15. März 2023
Für Israel
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Diese Ausführungen sind eher ein Schrei, ein Plädoyer, ein Weckruf zu ernstlichem Gebet für Israel und für einen heiligen Wandel mit Gott in Christus.
Soziale Medien oder biblische Christen?
Erst kürzlich schickte mir eine liebe Schwester einen Link zu einem YouTube-Video, in dem behauptet wurde, dass die Demonstrationen in Israel von Organisationen außerhalb Israels finanziert werden, deren Ziel es sei, Bibi zu untergraben.
Wenn das der Fall wäre, wie kann man dann die wachsende Bewegung unter den Kampfpiloten der Luftwaffe, den israelischen Elitekommandos und anderen Reservisten verstehen, die erklären, dass sie nicht zum Reservdienst erscheinen werden, wenn die Justizreformen einseitig vorangetrieben werden?
Dies ist nur die Spitze des Eisbergs. So haben beispielsweise alle noch lebenden ehemaligen Chefs der Luftwaffe einen Brief an den Premierminister geschickt, in dem sie ihn vor der Durchsetzung einseitiger Reformen warnen. Andere überzeugte Befürworter Israels, von denen einige Bibi nahestehen, wie Alan Dershowitz, Michael Bloomberg und der frühere US-Botschafter in Israel, David Friedman, haben allesamt große Bedenken gegen die Justizreform geäußert.
Die Wahrheit ist, dass es tiefe Risse in der israelischen Gesellschaft gibt; die Weltsicht beider Seiten könnte unvereinbar sein.
Ich bitte darum, dass du dich nicht von Youtube-TikTok-Facebook-Twitter-Instagram in deiner Weltsicht, deiner Einstellung und deinem Verhalten beeinflussen lässt.
Sei vielmehr ein bibeltreuer Christ, der sich zutiefst verpflichtet weiß, das Wort Gottes zu leben und sich in Bezug auf seine Gebete und sein Leben vom Wort Gottes informieren zu lassen, ganz gleich, was in den sozialen Medien verbreitet wird.
Wöchentliches Gebet - 08. März 2023
Für Israel
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Die Notwendigkeit und der Ruf nach gottesfürchtigen Fürbittern
In dieser Woche, am Montagabend, wird in Israel das Buch Esther gelesen, in dem ein weiteres Eingreifen Gottes zur Rettung Seines Volkes vor der Auslöschung gefeiert wird.
Im Buch Esther kommen mehrere Themen zusammen:
- Gott ist souverän und hat die vollkommene Kontrolle über Sein Universum
- Der Mensch ist frei, seinen Willen auszuführen
- Fürbitte ist von äußerst dringlicher Wichtigkeit
- Gottesfurcht ist wichtig!
Hätten Esther und Mordechai nicht ihr Leben riskiert, indem sie es wagten, sich für das jüdische Volk einzusetzen, wären auch Esra und Nehemia umgekommen!
Gottes Vorsehung wirkte durch Gebet. Alles hing von Esthers Fürsprache und von den Gebeten Mordechais und aller anderen Juden ab.
Das Buch Esther betont, dass hinter den kühnen Fürbitten von Esther und Mordechai die Gottgefälligkeit Mordechais stand. Vieles im ganzen Geschehen und am Wirken Gottes hing von dem gottesfürchtigem Glauben Mordechais ab.
Wöchentliches Gebet - 01. März 2023
Für Israel
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Röm 9,1-5:
„Ich sage die Wahrheit in Christus, ich lüge nicht, wie mir mein Gewissen bezeugt im heiligen Geist, dass ich große Traurigkeit und unablässigen Schmerz in meinem Herzen habe. Ich wünschte nämlich, selber von Christus verbannt zu sein für meine Brüder, meine Verwandten nach dem Fleisch, welche Israeliten sind, denen die Kindschaft und die Herrlichkeit und die Bündnisse und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheißungen gehören; ihnen gehören auch die Väter an, und von ihnen stammt dem Fleische nach Christus, der da ist über alle, hochgelobter Gott, in Ewigkeit. Amen!“
Ebenso wie Mose Israel zur Zeit der großen Krise um das Goldene Kalb vor Gott vertrat, so trat auch Paulus für sein Volk vor den Herrn, nachdem es den Messias verworfen und ihn den Heiden zur Kreuzigung übergeben hatte.
Mose vertrat die Sache Israels vor Gott, als der Herr beabsichtigte, Israel zu vernichten, nachdem es so schnell das erste Gebot gebrochen hatte (2 Mose 20,2-6).
Mose stützte sich bei seiner Argumentation auf den Bund Gottes mit Abraham, Isaak und Jakob. In der Krise beabsichtigte Gott, Israel zu vernichten, und bot Mose an, aus ihm ein großes Volk zu schaffen (2 Mose 32,10).
Doch Mose argumentierte, dass der Herr, wenn er Israel auslöschen würde, nicht mehr in der Lage wäre, seinen gesamten Plan zur Erlösung der Erde durch den Messias, Abrahams Samen, zu erfüllen. (Zur Erinnerung: Dieser Same sollte durch Juda kommen und nicht durch Levi, zu dessen Stamm Mose gehörte. Siehe dazu in 2 Mose 32,7-14 das Angebot Gottes an Mose und wie dieser dem HERRN darauf antwortete.)
Weitere Beiträge …
- Wöchentliches Gebet - 22. Februar 2023
- Wöchentliches Gebet - 15. Februar 2023
- Wöchentliches Gebet - 08. Februar 2023
- Wöchentliches Gebet - 01. Februar 2023
- Wöchentliches Gebet - 25. Januar 2023
- Wöchentliches Gebet - 18. Januar 2023
- Wöchentliches Gebet - 11. Januar 2023
- Wöchentliches Gebet - 04. Januar 2023
- Wöchentliches Gebet - 14. Dezember 2022
- Wöchentliches Gebet - 07. Dezember 2022
Seite 31 von 63