Wöchentliches Gebet - 23. März 2022
Für Israel
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an: „Notes from our Wednesday prayer meeting“ von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Göttliche Umkehrungen (zum Purim-Fest)
Esth 9,1:
„Im zwölften Monat nun, das ist der Monat Adar, am dreizehnten Tag, an welchem des Königs Wort und Gebot in Erfüllung gehen sollte, an eben dem Tag, an welchem die Feinde der Juden hofften, sie zu überwältigen, wandte es sich so, dass die Juden ihre Hasser überwältigen durften.“
Esth 9,22:
„an denen die Juden vor ihren Feinden zur Ruhe gekommen waren, und als Monat, in welchem ihr Kummer in Freude und ihr Leid in gute Tage verwandelt worden war; dass sie die feiern sollten als Tage des Gastmahls und der Freuden, an denen sie einander Geschenke machen und die Armen beschenken sollten.“
Das Wort für „sich wenden" in V1 und „verwandelt" in V 22 ist das gleiche Wort. Es bedeutet umkehren, umdrehen, auf den Kopf stellen.
Purim ist ein Fest göttlicher Umkehrungen.
Gottes unscheinbare Mannschaft für die Durchführung dieser göttlichen Umkehrung bestand aus einem gottesfürchtigen alten Mann und seiner schüchternen Cousine, die für ihn zur Stieftochter geworden war. Nun, das ist nicht ganz richtig. Da gibt es auch noch Haman, der offensichtlich selber zu seinem eigenen Untergang beigetragen hat.
Wöchentliches Gebet - 16. März 2022
Für Israel
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an: „Notes from our Wednesday prayer meeting“ von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Was wir in unseren Tagen am nötigsten haben, ist, den HERRN zu finden, zu wissen, wie wir vor dem HERRN stehen können, und die Ereignisse zu verstehen, die sich in der Welt entwickeln.
Es ist nicht immer leicht für uns, die Ereignisse im Licht des Wortes Gottes zu verstehen; es ist nicht immer leicht für uns zu wissen, wie wir in Zeiten des Umbruchs, der Kriege usw. vor dem Herrn stehen können.
„Kein Mensch kann alle Aspekte oder die ganze Tiefe verstehen. Wir werden mit der Realität konfrontiert, dass Gott einen Plan hat, der in allen Ereignissen umgesetzt wird. Aber warum tut er, was er im Einzelnen tut? Vieles bleibt rätselhaft …
Glauben wir, dass Gott die Kontrolle über die Ereignisse und die Menschen hat? Erstreckt sich Gottes Kontrolle auch auf freie menschliche Entscheidungen, auf Umstände von Sünde und Bösem? ...
Die Bibel sagt, dass dies so ist. Die Ereignisse im Zusammenhang mit der Kreuzigung Christi sind ein gutes Beispiel dafür. Herodes, Pontius Pilatus und die jüdischen Führer führten sündige menschliche Pläne aus, und gleichzeitig war Gott bei eben diesen Ereignissen am Werk, um die Erlösung der Welt zu vollenden (s. Apg 2,23; 4,27-28).“
(Poythress, Vern S. Redeeming Our Thinking about History. Crossway. Kindle Edition.)
Immer wieder haben wir in den Stürmen des Denkens und der Verwirrung festgestellt, dass das geschriebene Wort Gottes das große Mittel ist, um unsere Gedanken und unseren Glauben neu zu orientieren. Es bringt uns auf den Boden der Tatsachen zurück, erinnert uns daran, wer wir sind und wer Gott ist. Durch diese Neuorientierung können wir dann die richtige Perspektive finden. Wir brauchen diese Neuorientierung ständig, vor allem in den Tagen, in denen wir leben, wenn wir Gott im Gebet nützlich sein wollen.
Wöchentliches Gebet - 09. März 2022
Für Israel
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an: „Notes from our Wednesday prayer meeting“ von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem
Obwohl wir unser Gebetstreffen nicht wie geplant abgehalten haben, weil einige von uns mit Corona kämpfen, möchten wir dennoch einige Gedanken über das Gebet und die Herausforderungen der Fürbitte in dieser turbulenten und verwirrenden Zeit, in der wir leben, weitergeben.
Ohne Zweifel sind unsere Gedanken und Gebete zuallererst mit dem Krieg in der Ukraine beschäftigt. Unsere Herzen sind bei den Ukrainern und ihrem Leiden unter dieser Invasion ihres Landes. Leider sind wir hier in Israel nur allzu vertraut mit Krieg. Es darf nicht vergessen werden, dass Putin auch unser Nachbar ist und russische Truppen in Syrien stationiert sind.
Wir möchten nicht den Versuch unternehmen, diesen Krieg oder die Geschichte jener Region zu analysieren und zu erklären oder die Situation aus geopolitischer Sicht zu kommentieren. Das können andere viel besser als wir.
Neben dem Gebet für das ukrainische Volk (und für die große Mehrheit der Russen, die gegen diesen Krieg sind), sollten wir erkennen, dass:
- Was wir in derartigen Zeiten am meisten brauchen, darin liegt, uns Gottes gewiss zu sein, ihn zu kennen und zu verstehen, dass er Seine Pläne auf der Erde ausführt. Gott hat die Erde weder dem Teufel noch irgendwelchen Tyrannen überlassen, sondern er richtet die Menschheitsgeschichte auf die Erfüllung Seines Wortes aus.
- wir am brauchbarsten sein werden, wenn wir in diesem Glauben und in diesem Licht vor Ihm stehen und Ihn anrufen, damit Er das Seinem Willen entsprechende tut und Seine Absichten auf der Erde ausführt. „Er ist ein Fels. Vollkommen ist sein Tun; ja alle seine Wege sind gerecht. Gott ist wahr ohne Falsch; gerecht und wahrhaftig ist er.“ (5 Mose 32,4)
- Abraham wusste, wie er in Zeiten großen Gerichts vor dem Herrn stehen konnte. „Sollte der Richter der ganzen Erde nicht gerecht richten?“ (1 Mose 18,25)
Weitere Beiträge …
- Wöchentliches Gebet - 02. März 2022
- Wöchentliches Gebet - 23. Februar 2022
- Wöchentliches Gebet - 16. Februar 2022
- Wöchentliches Gebet - 09. Februar 2022
- Wöchentliches Gebet - 02. Februar 2022
- Wöchentliches Gebet - 26. Januar 2022
- Wöchentliches Gebet - 19. Januar 2022
- Wöchentliches Gebet - 12. Januar 2022
- Wöchentliches Gebet - 05. Januar 2022
- Wöchentliches Gebet - 15. Dezember 2021
Seite 46 von 63