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Wöchentliches Gebet

Wöchentliches Gebet - 04. März 2026

Für Israel

Bitte nutzt doch zum Gebet die Hinweise des Gebetsalarm 2. März, dazu gerne die Ergänzung von heute.

„Jesus sprach zu ihnen: Von jetzt ab gilt etwas anderes: Wer einen Geldbeutel hat, soll ihn mitnehmen, und wer eine Vorratstasche hat, ebenso! Wer nichts hat als sein Obergewand, der verkaufe es und kaufe ein Schwert“ (Lk 22,35; GN)

Von einem Christen aus Israel:

„Ich habe die dramatische Veränderung der Geschichtsschreibung beobachtet, die ich selbst miterlebt und beobachtet habe, seitdem sie von KI beeinflusst wird – anhand von Google-Suchergebnissen. Es scheint, als sei 'Wahrheit' zur Summe der Klicks (einer Umfrage) geworden, die zu einem bestimmten Thema abgegeben werden. Wenn also, um ein konkretes Beispiel zu nennen, oft genug gepostet wird, dass die Menschen im Gazastreifen hungern und vernichtet werden, erscheint dies als 'die Wahrheit laut Google' – und andere Informationsquellen sind rapide am Verschwinden. Für mich ist das beängstigend. Ich sehe, wie die Menschen im Iran jubeln und ihre westlichen Gegenüber diesen Krieg verurteilen. Traurigerweise sind wir an einem Punkt angelangt, an dem, wenn wir diesen Krieg nicht gewinnen, der finsterste Islam alle zwingen wird, einen Gott anzubeten, der NICHT GOTT ist. Nur wenige scheinen das zu verstehen. Nur wenige verstehen, dass die islamische Revolution, die am 11. Februar 1979 in Persien die Macht übernahm, die Welt in den vergangenen 47 Jahren verändert hat.

Es fällt vielen Gläubigen schwer, Jesu Worte zur Feindesliebe mit den Wegen des 'Herrn der Heerscharen', Adonai Tsava’ot, in Einklang zu bringen, wie sie von Genesis bis Offenbarung beschrieben werden.

Wie eng ist der Weg doch geworden, und wie sehr brauchen wir Unterscheidungs-vermögen im HEILIGEN GEIST! (2 Kor 12,10; 1 Joh 4,1).

Es gibt eine Zeit für Krieg und eine Zeit für Frieden, und wir sollen uns niemals von einem Geist der Kriegstreiberei – einem fleischlichen Geist – leiten lassen. Doch derselbe Jesus, der sagte: 'Stecke dein Schwert an seinen Platz! Denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen.' (Mt 26,52), sagte auch:

'Wer einen Geldbeutel hat, soll ihn mitnehmen, und wer eine Vorratstasche hat, ebenso! Wer nichts hat als sein Obergewand, der verkaufe es und kaufe ein Schwert.' (Lk 22,36)

Ich habe verstanden, dass dies keineswegs ein Widerspruch ist, sondern vielmehr bedeutet, im Geist zu wandeln. Wir dürfen die Zeiten und Fristen nicht nach dem Fleisch beurteilen, sondern brauchen Unterscheidungsvermögen im Geist.“

Aktuelle Nachrichten - bitte im Gebet mit aufgreifen:

„IDF zerstört Gebäudekomplex der iranischen Expertenversammlung

Die israelische Luftwaffe (IDF) hat ein Gebäude angegriffen, in dem die 88-köpfige Expertenversammlung in Teheran tagte, um den nächsten iranischen Obersten Führer zu wählen, wie israelische Quellen der Jerusalem Post am Dienstag mitteilten. Die IAF attackierte in der Nacht einen Führungskomplex in Teheran. Rund 100 Kampfflugzeuge warfen über 250 Bomben auf das Gelände ab. Laut IDF befanden sich in dem Komplex das Präsidialamt, der Sitz des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, ein Tagungszentrum des höchsten Gremiums der Islamischen Republik sowie ein Ausbildungszentrum für iranische Offiziere.“

https://www.jpost.com/middle-east/iran-news/article-888676

„Iranische Raketenfragmente schlugen in Zentralisrael ein.

Am Mittwochmorgen heulten in Zentralisrael die Sirenen, nachdem der Iran erneut ballistische Raketen abgefeuert hatte. Es wurden keine Verletzten gemeldet, doch die israelische Feuerwehr gab an, dass mehrere Fragmente in Zentralisrael einschlugen. Mitarbeiter des Katastrophenschutzes (MDA) leisten mehreren Personen Hilfe, die sich beim Gang in Schutzräume verletzt haben oder unter Angstzuständen leiden.“

https://www.jpost.com/israel-news/defense-news/article-888740

„USA verhandeln mit Kurden über mögliche Militäroperation im Iran

Iranisch-kurdische Milizen haben sich in den letzten Tagen mit den USA darüber beraten, ob und wie sie die iranischen Sicherheitskräfte im Westen des Landes angreifen sollen. Dies geht aus Aussagen dreier mit der Angelegenheit vertrauter Quellen hervor. Die iranisch-kurdische Koalition von Gruppen, die an der iranisch-irakischen Grenze in der halbautonomen Region Irakisch-Kurdistan operiert, trainiert für einen solchen Angriff, um das iranische Militär zu schwächen, während die USA und Israel iranische Ziele mit Bomben und Raketen angreifen.

Ziel wäre es, Raum für einen Aufstand von Gegnern des islamischen Regimes im Iran zu schaffen, nachdem der Oberste Führer Ali Khamenei und andere hochrangige Funktionäre getötet wurden. Eine endgültige Entscheidung über die Operation und ihren möglichen Zeitpunkt steht noch aus. Die Gruppen haben die USA um militärische Unterstützung gebeten, und auch irakische Führungskräfte in Erbil und Bagdad haben in den letzten Tagen Kontakt zur Trump-Administration aufgenommen. Die Streitkräfte verhandeln mit den USA über Waffenlieferungen durch die CIA. CNN berichtete als erstes über die Beteiligung der CIA an den Aktionen der Gruppen und die mögliche Bodenoperation. Axios meldete diese Woche, dass US-Präsident Donald Trump mit zwei führenden Persönlichkeiten des irakischen Kurdistans telefoniert habe.“

https://www.timesofisrael.com/liveblog_entry/us-in-talks-with-kurds-on-potential-military-operation-in-iran-sources/


Für Deutschland

Bitte nutzt doch das Wachen und Beten von Montag zum Gebet.

Hier noch eine aktuelle Ergänzung:

„Merz bei Trump: Der zahnlose Kämpfer

Die einleitenden Worte des Kanzlers waren weniger höflich als sonst. Einem kurzen Dank für die Einladung des US-Präsidenten folgte eine nüchtern vorgetragene Liste von Dingen, über die man später zu sprechen habe, wenn die Presse das Oval Office verlassen hat. 

'Wir müssen über den Tag danach reden', sagte Merz in Hinsicht auf den Iran, 'über Zölle' und 'über die Ukraine'.

War der Antrittsbesuch in Washington im vergangenen Juni noch geprägt von relativer Freundlichkeit und auch das Statement des Kanzlers nach der Iran-Invasion wenigstens verständnisvoll formuliert, änderte sich die Grundstimmung vor dem aktuellen Besuch massiv.

Die Sorgen des Kanzlers wegen unberechenbarer Folgen des Iran-Einsatzes überwogen plötzlich den Glauben an eine echte Verbesserung der Situation. Im Angesicht von Gegenschlägen der Iraner und dem wachsenden Risiko eines Flächenbrandes scheint plötzlich die Angst vor einer globalen Krise Realität zu werden… 

Und so trat Merz in Washington als Kanzler auf, der sich zwar Mühe gibt, den Gesprächsfaden mit dem US-Präsidenten zu bewahren, der sich aber tatsächlich immer weiter von ihm entfernt. Merz‘ Problem: Bei den wichtigen Gesprächsthemen – vom Iran über Zölle bis zur Ukraine – hat er Trump wenig zu bieten.

Auf die entscheidenden Fragen hat Merz keine Antwort bekommen.

Wie schwierig der Besuch für den Kanzler war, ließ sich Momente nach dem Zusammentreffen mit Trump unweit des Kapitols beobachten. Hier resümierte Merz seinen Besuch – bewusst etwas abseits des Weißen Hauses und dafür in unmittelbarer Nähe der Kongressabgeordneten.

Die Vereinigten Staaten hätten 'keine wirklich ausformulierte Strategie' zur zukünftigen zivilen Führung im Iran, sagte Merz…

Neben der Geopolitik kam eine rhetorische Härte, mit der Merz mindestens stellvertretend für die Europäer in Washington empfangen wurde. Am Tag vor der Ankunft des Kanzlers machte Verteidigungsminister Pete Hegseth klar, was die USA von den Alliierten halten. 'Wie wir von Anfang an gesagt haben, sind fähige Partner gute Partner – im Gegensatz zu so vielen unserer traditionellen Verbündeten, die die Hände ringen und sich theatralisch empören und herumlavieren, sobald es um den Einsatz militärischer Gewalt geht.'

US-Senator Lindsey Graham, enger Vertrauter des Präsidenten, bescheinigte Spaniens Regierung am Montag, 'zum Inbegriff einer erbärmlich schwachen europäischen Führung zu werden, die ihren moralischen Kompass verloren hat'. Madrid hatte Trump die Nutzung spanischer Militärbasen für die Angriffe auf den Iran versagt. 'Einige europäische Länder wie Spanien haben sich schrecklich verhalten', resümierte Trump am Dienstag in Merz‘ Gegenwart.

Als sich die Kritik an Madrid dann auch noch auf die Verteidigungsausgaben ausweitete, drohte Trump, gar keinen Handel mehr mit Spanien zuzulassen. Darauf angesprochen pflichtete Merz ihm im Kern bei, die Spanier hätten die höheren Ausgaben zu zahlen. Unter Zeugen schaffte es Trump damit, die Europäer zu spalten – es kostete nicht einmal große Mühe.

Auch mit London gibt es Spannungen, weil Premier Keir Starmer die Angriffe auf Teheran völkerrechtlich als illegitim betrachtet und erst nach langem Zögern grünes Licht für die Nutzung britischer Stützpunkte 'für defensive Zwecke' gab. 'Wir sind sehr enttäuscht von Keir', erklärte Trump… 

'Europa hat sich in Fragen der internationalen Sicherheit selbst irrelevant gemacht', sagte Steven Cook, Nahostexperte des Council on Foreign Relations, zu WELT. In Washington glaubt niemand, dass Merz an dieser Überzeugung dauerhaft etwas wird ändern können…“

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus69a73ce60d924a7f0f934c75/merz-bei-trump-der-zahnlose-kaempfer.html

Möge der Herr uns helfen, in unseren Tagen als Beter mit Ausdauer festzustehen!

Heinz-Jürgen Heuhsen

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