Wachen und Beten – März 2026
„Am Tag der Schlacht
Dein Volk kommt freiwillig am Tage deines Kriegszuges; in heiligem Schmuck, aus dem Schoß der Morgenröte, tritt der Tau deiner Jungmannschaft hervor. (Psalm 110,3)
Gott ist ein Gott der Schlachten. Er ist ein Mann der Kriegszüge. Einer Seiner Haupttitel ist Herr der Heerscharen, d.h. „Herr der Armeen“. Er erschien Josua als der „Fürst über das Heer des Herrn“ (Josua 5,14). Die Bibel offenbart, dass das gegenwärtige Zeitalter mit einem gewaltigen Zusammenstoß der Heere Gottes und der Truppen Satans enden wird. Zu diesem Zweck rekrutiert Gott jetzt Seine Armee.
David erwartet freudig diesen Tag und sagt: „Dein Volk kommt freiwillig am Tag Deines Kriegszuges“ bzw. wörtlich übersetzt: „Deine Truppen werden freiwillige Opfergaben Sein.“ Gott bittet uns heute nicht um irgendwelche Opfergaben wie unser Geld, unsere Talente oder unsere Zeit. Gott erwartet von uns nur eines: Uns selbst. Wir selbst sollen uns Ihm freiwillig ganz hingeben, Ihm völlig zur Verfügung stehen.
David beschreibt diese Armee in lebendigen Bildern. Sie tritt „aus dem Schoß der Morgenröte hervor“ – sie wird aus der Finsternis heraus geboren, so wie aus der Nacht heraus der Tagesanbruch folgt. Sie erstrahlt „in heiligem Schmuck“ wie der Tau, der von der aufgehenden Sonne erleuchtet wird. Was ist reiner und schöner als ein Tautropfen, auf den die ersten Sonnenstrahlen fallen?
So sieht die Armee aus, die Gott jetzt zu sich sammelt. Aus der Dunkelheit der Vergangenheit entsteht ein neuer Tag – ein Tag der Geburt und der Schlacht. Junge Männer in der Taufrische ihrer Jugend werden einberufen, aber nicht, um irgendein Opfer zu bringen, sondern um am Tage der Schlacht ihr eigenes Leben als eine freiwillige Opfergabe für Gott hinzulegen.“
(Derek Prince, Psalmen, Asaph Verlag 2022, S.152; Bearbeitung und Erweiterung EdP)
Nach diesem Aufruf an Sein Volk – und besonders dessen Jungmannschaft – zum Kampf, wird im nächsten Satz erwähnt, wie dieser Kampf zu führen ist.
Es geht um den priesterlichen Dienst der Fürbitte durch unseren himmlischen Hohenpriester Jesus Christus.
Hebr 7,25
„Daher kann er auch bis aufs äußerste die retten, welche durch ihn zu Gott kommen, da er immerdar lebt, um für sie einzutreten!“
Wir, Sein Volk, Seine Gemeinde, sind ausdrücklich zum Gebet und zur Fürbitte berufen.
1 Tim 2,1-4 (GN)
„Das Erste und Wichtigste, wozu ich die Gemeinde aufrufe, ist das Gebet, und zwar für alle Menschen. Bringt Bitten und Fürbitten und Dank für sie alle vor Gott! Betet für die Regierenden und für alle, die Gewalt haben, damit wir in Ruhe und Frieden leben können, in Ehrfurcht vor Gott und in Rechtschaffenheit. So ist es gut und gefällt Gott, unserem Retter. Er will, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und gerettet werden.“
1. Die Gemeinde Jesu Christi
Wir können beten
- und dem HERRN danken, dass ER in diesem Kampf um ewiges Leben vorangegangen ist und für uns den Sieg errungen hat. „Auch euch, die ihr tot waret durch die Übertretungen und den unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, hat er mit ihm lebendig gemacht, da er euch alle Übertretungen vergab, dadurch, dass er die gegen uns bestehende Schuldschrift, welche durch Satzungen uns entgegen war, auslöschte und sie aus der Mitte tat, indem er sie ans Kreuz heftete. Als er so die Herrschaften und Gewalten auszog, stellte er sie öffentlich an den Pranger und triumphierte über sie am Kreuz.“ (Kol 2,13-15)
- und IHM danken, dass ER jetzt uns, Seine Gemeinde, dazu berufen hat, unser Teil zu tun und in diesen Kampf einzutreten. „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, zu welchem du berufen bist und worüber du das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen abgelegt hast.“ (1 Tim 6,12)
- dass ER besonders Seine Gemeinde in Europa aus ihrer Bequemlichkeit und Trägheit aufweckt und bereit macht, sich in diesen Kampf völlig hineinzugeben. „Du nun, nimm es auf dich, als treuer Soldat im Dienst von Jesus Christus auch für ihn zu leiden.“ (2 Tim 2,3)
- dass ER Seiner Gemeinde eine neue Salbung zum Gebet schenken möge. „Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen.“ (Eph 6,18)
- dass ER diesen Kampf um ewiges Leben für jeden Menschen Seiner Gemeinde vor Augen führt. „‘Meint ihr, ich hätte Freude daran, wenn ein Mensch wegen seiner Vergehen sterben muss?‘, sagt Gott, der HERR. ‚Nein, ich freue mich, wenn er von seinem falschen Weg umkehrt und am Leben bleibt!‘“ (Hes 18,23)
- dass die Gemeinde auch den Kampf um das Wohl unseres Landes in diesem Jahr der vielen Wahlen aufnimmt. „Seid um das Wohl der Städte besorgt, in die ich euch geführt habe, und betet für sie! Denn wenn es ihnen gut geht, dann geht es auch euch gut.“ (Jer 29,7 GN)
- dass ER Seine Gemeinde lehrt, IHN zu suchen, nach Seinem Willen zu fragen, und auf IHN zu harren. „Weißt du denn nicht, hast du denn nicht gehört? Der ewige Gott, der HERR, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt; sein Verstand ist unerschöpflich! Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Knaben werden müde und matt, und Jünglinge fallen; die aber auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“ (Jes 40,28-31)
2. Wahlen in Deutschland
8. März Bayern Kreistage….
8. März B-W Landtag
15. März Hessen Kreistage…
22. März Rheinland-Pfalz Landtag
06. September Sachsen-Anhalt Landtag
13. September Niedersachsen Kommunalwahl
20. September Berlin Wahl zum Abgeordnetenhaus
20. September Mecklenburg-Vorpommern Landtag
Wir erleben in unserem Land, dass die Mächte der Finsternis hereindrängen und immer mehr Zerstörung in jedem Bereich des Lebens anrichten.
„Wenn der Feind hereindrängt wie eine Flut, wird der Geist des Herrn das Banner gegen ihn erheben.“ (Jes 59,19)
Politische Programme mit guten Absichten sind dem allen nicht gewachsen. Die Bibel sagt uns klar, mit wem wir es zu tun haben.
Eph 6,12:
„Unser Kampf richtet sich nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Herrschaften, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen].“
Als König Josaphat erkannte, dass Juda von so vielen Feinden bedroht war und der militärische Kampf aussichtslos erschien, wandte er sich mit ganz Juda an Gott und rief IHN um Hilfe an.
2 Chr 20,12:
„Unser Gott, willst du sie nicht richten? Denn in uns ist keine Kraft vor dieser großen Menge, die gegen uns kommt; und wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern auf dich sind unsere Augen gerichtet.“
Wir können beten
- und bekennen, dass wir als Volk gottlos gehandelt haben, weiterhin handeln und Dein Gericht verdient haben.
- und bekennen, dass wir aus unserer Kraft heraus nichts tun können und auch nicht wissen, wie wir beten sollen.
- dass der HERR unsere Herzen und Gedanken lenkt, damit wir in dieser Situation angemessen beten können. „Ebenso kommt aber auch der Geist unserer Schwachheit zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unausgesprochenen Seufzern.“ (Röm 8,26)
- dass der HERR durch die diversen Wahlen in unserem Land Menschen in Verantwortung bringt, die wieder in Verantwortung vor Gott regieren wollen.
- dass die Gemeinde Jesu in diesem Jahr bis zu den verschiedenen Wahlen im Detail für die Bundesländer und Kommunen tatsächlich intensiv betet und notwendige Änderungen bei den Wahllisten rechtzeitig stattfinden. „So lasset uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!“ (Hebr 4,16)
- dass Menschen gewählt werden, die mit Verstand und in der Furcht Gottes handeln, damit die Fehler der vergangenen Jahre nicht weiter fortgesetzt werden. „Durch Gnade und Wahrheit wird Schuld gesühnt, und durch die Furcht des HERRN weicht man vom Bösen.“ (Spr 16,6)
3. Israels Wiederherstellung – der aktuelle Krieg
Israel und die USA haben in den frühen Morgenstunden von Samstag, dem 28. Februar 2026, den Iran angegriffen.
Hier die Rede von US-Präsident Trump an das amerikanische Volk und die Nationen der Welt kurz nach dem Angriff im Wortlaut:
„Vor Kurzem begannen die US-Streitkräfte größere Kampfeinsätze im Iran. Unser Ziel ist es, das amerikanische Volk zu verteidigen, indem wir die unmittelbaren Bedrohungen durch das iranische Regime beseitigen - eine bösartige Gruppe von brutalen und grausamen Menschen. Ihre bedrohlichen Aktivitäten gefährden unmittelbar die Vereinigten Staaten, unsere Truppen, unsere Stützpunkte im Ausland und unsere Verbündeten weltweit.
Seit 47 Jahren skandiert das iranische Regime 'Tod den USA' und führt einen endlosen Feldzug des Blutvergießens und Massenmordes gegen die Vereinigten Staaten, unsere Truppen und unschuldige Zivilisten in vielen Ländern. Zu den ersten Aktionen des Regimes gehörten die Unterstützung der gewaltsamen Besetzung der US-Botschaft in Teheran, bei der Dutzende amerikanische Geiseln 444 Tage lang festgehalten wurden. 1983 verübten iranische Stellvertreter den Bombenanschlag auf die Marinekaserne in Beirut, bei dem 241 amerikanische Soldaten getötet wurden.
Im Jahr 2000 wussten sie von dem Angriff auf die USS Cole und waren wahrscheinlich daran beteiligt. Viele Amerikaner starben. Iranische Streitkräfte haben im Irak Hunderte amerikanische Soldaten getötet und verstümmelt.
Die Stellvertreter des Regimes haben in den letzten Jahren unzählige Angriffe auf amerikanische Streitkräfte im Nahen Osten sowie auf US-amerikanische Marine- und Handelsschiffe und internationale Reedereien verübt. Es handelt sich um Massenterror, und wir werden das nicht länger dulden.
Vom Libanon über den Jemen und Syrien bis in den Irak hat das Regime terroristische Milizen bewaffnet, ausgebildet und finanziert, die das Land mit Blut und Gedärmen getränkt haben. Und es war die Hamas, Irans Stellvertreterorganisation, die die monströsen Angriffe vom 7. Oktober auf Israel verübte, bei denen mehr als 1.000 unschuldige Menschen, darunter 46 Amerikaner, getötet und 12 unserer Bürger als Geiseln genommen wurden.
Es war brutal, wie die Welt es noch nie zuvor gesehen hat. Der Iran ist der weltweit führende staatliche Förderer von Terrorismus und hat erst kürzlich Zehntausende seiner eigenen Bürger bei Protesten auf offener Straße getötet.
Es war stets die Politik der Vereinigten Staaten, insbesondere meiner Regierung, dass dieses Terrorregime niemals Atomwaffen besitzen darf. Ich wiederhole es: Sie dürfen niemals Atomwaffen besitzen. Deshalb haben wir im Juni letzten Jahres im Rahmen der Operation Midnight Hammer das Atomprogramm des Regimes in Fordo, Natanz und Isfahan vernichtet. Nach diesem Angriff warnten wir sie eindringlich davor, ihre bösartigen Bestrebungen nach Atomwaffen wieder aufzunehmen, und wir versuchten wiederholt, eine Einigung zu erzielen. Wir haben es versucht. Sie wollten. Sie wollten nicht. Wieder wollten sie. Wieder wollten sie nicht. Sie wussten nicht, was vor sich ging. Sie wollten einfach nur Böses tun.
Aber der Iran weigerte sich, wie schon seit Jahrzehnten. Sie haben jede Gelegenheit verpasst, ihre nuklearen Ambitionen aufzugeben, und das können wir nicht länger hinnehmen.
Stattdessen versuchten sie, ihr Atomprogramm wieder aufzubauen und die Entwicklung von Langstreckenraketen fortzusetzen, die nun unsere engen Freunde und Verbündeten in Europa, unsere im Ausland stationierten Truppen bedrohen und bald auch das amerikanische Festland erreichen könnten.
Stellen Sie sich nur vor, wie bestärkt dieses Regime wäre, wenn es jemals Atomwaffen besäße und diese tatsächlich einsetzen würde, um seine Botschaft zu verbreiten.
Aus diesen Gründen führt das US-Militär eine massive und andauernde Operation durch, um diese bösartige, radikale Diktatur daran zu hindern, Amerika und unsere zentralen nationalen Sicherheitsinteressen zu bedrohen. Wir werden ihre Raketen zerstören und ihre Raketenindustrie dem Erdboden gleichmachen. Sie wird vollständig vernichtet werden. Wir werden ihre Marine auslöschen. Wir werden sicherstellen, dass die terroristischen Stellvertreter der Region die Region und die Welt nicht länger destabilisieren und unsere Streitkräfte angreifen können und dass sie ihre Sprengsätze – oder Straßenbomben, wie sie manchmal genannt werden – nicht länger einsetzen, um Tausende von Menschen, darunter viele Amerikaner, schwer zu verletzen und zu töten. Und wir werden sicherstellen, dass der Iran keine Atomwaffe erlangt. Die Botschaft ist ganz einfach: Sie werden niemals eine Atomwaffe besitzen.
Dieses Regime wird bald erfahren, dass niemand die Stärke und Macht der US-Streitkräfte infrage stellen sollte. Ich habe unser Militär in meiner ersten Amtszeit aufgebaut und modernisiert, und es gibt weltweit kein Militär, das auch nur annähernd an seine Macht, Stärke oder technische Raffinesse heranreicht. Meine Regierung unternimmt alle möglichen Schritte, um das Risiko für US-Personal in der Region zu minimieren. Dennoch – und ich sage das nicht leichtfertig – will das iranische Regime töten. Das Leben mutiger amerikanischer Helden könnte verloren gehen, und auch wir könnten Verluste erleiden. Das ist im Krieg oft der Fall. Aber wir tun dies nicht für die Gegenwart. Wir tun dies für die Zukunft. Und es ist eine edle Mission. Wir beten für jedes Mitglied unserer Streitkräfte, das selbstlos sein Leben riskiert, um sicherzustellen, dass Amerikaner und unsere Kinder niemals von einem atomar bewaffneten Iran bedroht werden.
Wir bitten Gott, all unsere Helden in Gefahr zu beschützen. Und wir vertrauen darauf, dass die Männer und Frauen der Streitkräfte mit Seiner Hilfe siegen werden. Wir haben die Besten der Welt, und sie werden siegen.
An die Mitglieder der Islamischen Revolutionsgarde, die Streitkräfte und die gesamte Polizei sage ich heute Abend: Legen Sie Ihre Waffen nieder und genießen Sie absolute Straffreiheit. Andernfalls erwartet Sie der sichere Tod. Legen Sie also Ihre Waffen nieder. Sie werden fair behandelt und erhalten absolute Straffreiheit, oder Sie werden den sicheren Tod erleiden.
An das stolze Volk des Iran sage ich heute Abend: Die Stunde Ihrer Freiheit ist gekommen. Bleiben Sie in Sicherheit. Verlassen Sie Ihre Häuser nicht. Draußen ist es sehr gefährlich. Überall werden Bomben fallen. Wenn wir fertig sind, übernehmen Sie Ihre Regierung. Sie wird Ihnen gehören. Dies ist wahrscheinlich Ihre einzige Chance für Generationen.
Viele Jahre lang haben Sie Amerika um Hilfe gebeten. Doch Sie haben sie nie erhalten. Kein Präsident war bereit zu tun, was ich heute Abend zu tun bereit bin. Jetzt haben Sie einen Präsidenten, der Ihnen gibt, was Sie wollen. Mal sehen, wie Sie reagieren. Amerika steht Ihnen mit überwältigender Stärke und verheerender Gewalt zur Seite. Jetzt ist es an der Zeit, Ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und die vielversprechende und glorreiche Zukunft zu gestalten, die zum Greifen nah ist. Handeln Sie jetzt! Lassen Sie diese Chance nicht verstreichen!
Gott segne die tapferen Männer und Frauen der amerikanischen Streitkräfte. Gott segne die Vereinigten Staaten von Amerika. Gott segne Sie alle. Vielen Dank.“
https://www.pbs.org/newshour/world/read-trumps-full-statement-on-iran-attack
Wie reagieren Politiker Deutschlands und der EU?
Aus deutschen Medien zum Angriff USA-Israel:
Samstag 28. Februar, Zitate aus dem „Welt-Ticker“ zur Lageentwicklung
10:44 Uhr – Merz: Regierung vorab über Angriff auf Iran informiert
Die Bundesregierung ist vorab über den Militärangriff auf den Iran informiert worden und beobachtet die Entwicklung der Lage in der Region genau. Das teilen das Auswärtige Amt sowie der Sprecher von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Stefan Kornelius, mit.
11:41 Uhr – EU-Spitzen rufen zu maximaler Zurückhaltung auf
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Antonio Costa rufen angesichts der Angriffe auf den Iran alle Beteiligten zur maximalen Zurückhaltung auf. Die Entwicklungen seien äußerst besorgniserregend, teilen die beiden Spitzenvertreter in einer gemeinsamen Erklärung mit. Alle Parteien müssten Zivilisten schützen und das Völkerrecht achten.
11:55 Uhr – Von der Leyen: Entwicklung im Iran äußerst besorgniserregend
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnet die Entwicklung als „äußerst besorgniserregend“. „Wir rufen alle Parteien auf zu größtmöglicher Zurückhaltung, Zivilisten zu schützen und das Völkerrecht zu achten“, schrieb sie auf X.
Sonntag, 01.03.
01.03. 12.21 Uhr „Reaktion auf den Iran-Krieg
Der Kanzler warb für eine Rückkehr an den Verhandlungstisch: ‚Die Bundesregierung spricht sich dafür aus, Bemühungen um eine Verhandlungslösung wieder aufzunehmen‘, sagte er. Merz machte klar, dass die Bundesregierung an den Angriffen nicht beteiligt ist. Außenminister Wadephul äußerte auf die Frage, ob das Vorgehen Israels und der USA dem Völkerrecht entspreche, im ZDF: 'Das werden wir sicherlich auch zu beurteilen haben, wenn wir alle Informationen haben.'
Merz stimmt sich vor allem mit den Europäern ab
In einem gemeinsamen E3-Statement, also von Merz, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer, hatte es kurz zuvor schon ähnlich geklungen. Auch von den E3 hieß es: 'Wir rufen zu einer Wiederaufnahme der Verhandlungen auf und fordern die iranische Führung auf, eine Verhandlungslösung zu finden.' …
Am Samstag und Sonntag kam im Auswärtigen Amt der Krisenstab der Bundesregierung zusammen. Dabei stand aber die Sicherheit der deutschen Auslandsvertretungen und Staatsbürger in der Region im Vordergrund.“
EdP-Kommentar zu diesen Pressemeldungen
Bundeskanzler Merz und damit die deutsche Regierung sind seit 1 ½ Tagen über die Lage informiert.
Bundeskanzler Merz hat als CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender und jetziger Bundeskanzler mehrfach betont, dass die Sicherheit Israels zur "deutschen Staatsräson“ gehört (Suchergebnis Internet). Die Deutsche Regierung „sitzt auf dem Zaun“ und äußert kein Wort der Unterstützung für das Vorgehen von Israel und USA gegen das menschenverachtende Terrorregime, das seit 40 Jahren Israel mit der Vernichtung bedroht und seine eigenen Bürger zu Zehntausenden abschlachtet.
Außenminister Wadephul maßt sich an, das Vorgehen Israels und der USA „dem Völkerrecht entsprechend" beurteilen zu wollen. Welche Arroganz, was für eine Überheblichkeit – und völlige Ignoranz der Sachlage.
Was für eine Überheblichkeit der EU-Spitzenvertreter „alle Parteien“ aufzrufen „zu größtmöglicher Zurückhaltung, Zivilisten zu schützen und das Völkerrecht zu achten“
Folgenden ermutigenden Kommentar fanden wir in der Welt
„Möge der Iran bald wieder frei sein!
Endlich! Wer die entsetzlichen Bilder aus dem Iran Anfang des Jahres gesehen hat – all die mutigen jungen Menschen, die jungen Frauen an vorderster Front, die ihr Leben für die Freiheit riskierten und vielfach auch opferten –, für den war dieser Anblick kaum zu ertragen. Ihre Entschlossenheit und ihr Stolz, gewissermaßen wehrlos den Schlächtern des Mullah-Regimes entgegenzumarschieren, war die Reinform dessen, was den Westen einst ausgezeichnet und so erfolgreich gemacht hat: Eine bedingungslose Freiheitssehnsucht.
Diese Menschen sahen aus wie wir. Sie wollten leben wie wir. Und sie standen in einer großen kulturellen Tradition, die noch weiter zurückreicht als viele europäische Hochkulturen.
Nach Jahrzehnten opportunistischer und auch feiger Appeasement-Politik ist es nun einmal mehr Donald Trump, einer der großen amerikanischen Präsidenten, der sich entschieden hat, nicht länger zuzusehen.
Er riskiert damit viel: Gewählt wurde er von Bürgern, die es leid waren, den klugdefäkierenden, moralisierenden Europäern aus der Patsche zu helfen und die genug hatten von der – vielfach ungeliebten – Rolle Amerikas als Weltpolizei. Das 'Ami go home' der Linken und Grünen war auch das Ideal der MAGA-Wähler. Doch Trump entschied sich für die Freiheit und den Kulturkampf gegen die Barbaren im Iran – und gegen seine Wähler.
Donald Trump und Benjamin Netanjahu haben am Samstagmorgen begonnen, das mittelalterliche Mullah-Regime anzugreifen. Und jeder Anhänger von Freiheit und Demokratie muss den Amerikanern und den Israelis die Daumen drücken.
Eine Welt ohne Mullahs wäre eine bessere Welt. Und die Chance auf ein umfassendes Friedensregime im Mittleren und Nahen Osten könnte nicht nur viele Konflikte in den Ländern rund um Israel entschärfen, sondern diese Region mit ihren Ressourcen und Rohstoffen zu einem wirtschaftlichen Powerhouse machen.
Auch hier kann man nur hoffen, dass der amerikanische, so oft gescholtene Imperialismus am Ende vielleicht doch das sein kann, was dringend benötigt wird: eine Entwicklungshilfe in Sachen Kapitalismus und Freiheit.
Das unvergessene Kuscheln mit den Spitzen des Iran
Eine Nebenbemerkung zu den deutschen Moraldarstellern: Unvergessen bleibt das Kuscheln von Vorzeigemoralisten wie Claudia Roth mit dem iranischen Regime – verschleiert oder im demonstrativen High Five mit dessen Vertretern. Ebenso die peinlichen Glückwunschtelegramme des Bundespräsidenten. Und einmal mehr das ausbleibende Unterstützen der sonst so fleißigen Offenen-Brief-Schreiber des saturierten Kulturbetriebs, die sich bevorzugt dann empören, wenn eine zivilisierte Nation wie Israel sich gegen die Iran-Proxys der Hamas zur Wehr setzt.
Der Grund, warum sich manche Feministinnen und Menschenrechtsaktivistinnen – jene verlogenen – für die Menschen im Iran nicht interessieren, scheint einfach: Weil diese, wie die Israelis oder die Amerikaner, nicht in das Opfer-Narrativ passen, das man so gern als Projektionsfläche für die eigene Verbitterung und den eigenen Hass instrumentalisiert.
Möge der Iran bald wieder frei sein!
Mögen die mutigen, heroischen persischen Familien im Iran ein freies, selbstbestimmtes Leben führen dürfen!
Mögen die Frauen endlich ihren Schleier verbrennen dürfen – und jene, die ihn unbedingt tragen wollen, ihn einfach tragen. Möge dem Iran ein Weg zurück in die Völkergemeinschaft gelingen!
Mögen die Bahai oder Ahmadi, mögen die Juden im Iran, die es dort seit 2500 Jahren gab, mögen Christen und Atheisten wieder friedlich zusammenleben in einem modernen Iran!
In Erinnerung an Diana Bahadori
Widmen möchte ich diesen Kommentar der 19-jährigen Diana Bahadori, einer 19-jährigen iranischen Motorrad-Influencerin ('Baby Rider') und Aktivistin, die Januar 2026 von iranischen Sicherheitskräften während der landesweiten Proteste erschossen wurde…
Sie galt vielen als Symbol des Widerstands und der Freiheit innerhalb der 'Frau, Leben, Freiheit'-Bewegung. Sie hat ihr Leben für die Freiheit geopfert und nun könnte ihr Opfer nicht umsonst gewesen sein.
Sollten die USA und Israel erfolgreich sein, sollten wir die Namen und die Geschichten dieser gefallenen Freiheitskämpfer erinnern und erzählen. Gerade auch in einem Europa, das immer mehr seine Freiheitssensoren kompromittiert. Es ist ein historischer Tag.“
Wir können beten
- und dem HERRN für Präsident Trump danken, dass dieser sich auch militärisch auf die Seite Israels im Kampf gegen das finstere Terrorregime im Iran gestellt hat.
- und dem HERRN dafür danken, dass Präsident Trump als oberster Militär der USA um den Segen Gottes für die amerikanischen Streitkräfte gebeten hat.
- und dem HERRN für den positiven Kommentar in der Welt danken, in dem die USA und Israel in ihrem Vorgehen bestärkt werden.
- und dem HERRN danken, dass hier eine Stimme aus Deutschland zu hören ist, die das Vorgehen von Präsident Trump im Gegensatz zu dem „peinlichen Verhalten deutscher Vorzeigemoralisten“ würdigt.
- und dem HERRN um Vergebung und Raum zur Buße für die Äußerungen von Bundeskanzler Merz bitten, der die Sicherheit Israels zur „Staatsräson“ erklärt hat, jedoch dann, wenn es darauf ankäme, mit Taten zu dieser Zusage zu stehen, kneift.
- und dem HERRN um Vergebung und Raum zur Buße für die Äußerungen von Außenminister Wadephul zu bitten.
- dass der HERR uns auch durch die kommenden Wahlen in Deutschland Politiker geben möge, die in Gottesfurcht, Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit handeln. „Dies sind die Dinge, die ihr tun sollt: Redet die Wahrheit einer mit dem anderen; richtet der Wahrheit gemäß und fällt einen Rechtsspruch des Friedens in euren Toren.“ (Sach 8,16)
Heinz-Jürgen Heuhsen
März 2026