Masterpro Nivo Slider 3.x

Wöchentliches Gebet

Wöchentliches Gebet - 20. Mai 2026

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

Liebe betende Freunde,

ich möchte zwei Themen ansprechen – ein globales Thema und eines, das nur Israel betrifft – die beide die große Not und die Herausforderung verdeutlichen, die im Gebet vor uns liegen.

  • Das eine betrifft die Dringlichkeit mit der Israel den RETTER braucht.
  • Das andere spiegelt den größeren geopolitischen Konflikt wider, der Israel umgibt und der Teil des andauernden geistlichen Kampfes ist, welcher mit dem Reich Gottes verbunden ist.

Bevor wir diese Dinge betrachten, müssen wir zuerst auf den HERRN blicken. ER ist es, durch den wir diese Zusammenhänge richtig sehen können. In Seinem Licht und durch die Erkenntnis Seiner Person sind wir fähig, einer solch großen Not zu begegnen, ohne den Mut zu verlieren oder verwirrt zu sein. Zugleich verstehen wir, wie wir vor IHM stehen sollen, damit Sein Wille auf Erden wie im Himmel geschehe.

Lasst uns zuerst auf Gott blicken.

Hebr 5,5-6:

„So hat auch Christus sich nicht selbst die hohepriesterliche Würde beigelegt, sondern der, welcher zu ihm sprach: "Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt."

Wie er auch an anderer Stelle spricht:

"Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks."

Die oben genannten Verse verknüpfen ein Zitat aus Ps 2:7 mit einem Zitat aus Ps 110:4 und zeigen damit auf, dass Gott Jeschua – Gottes menschgewordenen, gekreuzigten und auferstandenen Sohn – dazu erwählt hat, der Hohepriester zu sein.

Der Hebräerbrief gewährt einen umfassenderen Blick auf Jeschua als Hohepriester:

„Christus ist in den Himmel selbst eingegangen, um nun vor dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen ... mit Seinem eigenen Blut ging Er ein für alle Mal in das Allerheiligste ein ... Er erschien, um die Sünde durch das Opfer Seiner Selbst hinwegzutun ... Christus wurde ein für alle Mal geopfert, um die Sünden vieler zu tragen. Denen, die Ihn sehnsüchtig erwarten, wird Er ein zweites Mal erscheinen – losgelöst von der Sünde –, zum Heil.“ (Hebr 9:12–14; 24–28)

Könnten wir diese Dinge mit frischen Augen sehen, würden wir uns in Gebet, Anbetung und Danksagung auf unser Angesicht niederwerfen. Mich persönlich ergreift der Ausdruck „mit Seinem eigenen Blut“ zutiefst.

Die gute Nachricht für Israel ist, dass Jeschua, der Hohepriester, der Mittler eines besseren Bundes ist.

Hebr 8,6-9:

„Nun aber hat er einen um so bedeutenderen Dienst erlangt, als er auch eines besseren Bundes Mittler ist, der auf besseren Verheißungen ruht. Denn wenn jener erste [Bund] tadellos gewesen wäre, so würde nicht Raum für einen zweiten gesucht. Denn er tadelt sie doch, indem er spricht: "Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen werde; nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern gemacht habe an dem Tage, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen denn sie sind nicht in meinem Bund geblieben, und ich ließ sie gehen, spricht der Herr“

Ein besseres Priestertum, ein besserer Bund, bessere Verheißungen und besseres Blut.

Die heidnischen Gläubigen traten – durch den Glauben an Jeschua – unmittelbar in dieses „Bessere“ ein. Israel als Ganzes (obwohl es stets einen gläubigen Überrest gab) muss erst noch durch seinen besseren Priester in diesen besseren Bund eintreten.

Jeschua der König

Jeschua ist nicht nur der Hohepriester, sondern auch der König, der über die Nationen herrschen wird.

Ps 2,6:

Ich habe meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berge!"

Ps 110,1-2:

„Der HERR sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße! Der HERR wird das Zepter deiner Macht ausstrecken von Zion: Herrsche inmitten deiner Feinde!

Dies ist die bestmögliche Nachricht für die Welt: Der kommende König ist genau Derjenige, der starb, um uns zu retten. Er ist kein grausamer Tyrann, der darauf aus ist, die Menschheit zu Seinem eigenen Vergnügen, für Seinen Reichtum oder Seine Macht zu beherrschen. Vielmehr ist Er „ein Gerechter und ein Retter“ (Sach 9,9).

Dieser kommende König ist gerecht und heilig. Er wird ein Herz haben für die Unterdrückten, die Armen, die Bedürftigen und die Leidenden.

Gleichzeitig erklärt Ihn Ps 2:9 zum Richter und König, der kommt, um die Nationen mit einem eisernen Stab (der Wahrheit) zu zerschlagen (oder – im Hebräischen – zu weiden bzw. zu regieren).

Offb 19,15:

„Und aus seinem Munde geht ein scharfes Schwert, dass er die Heiden damit schlage, und er wird sie mit eisernem Stabe weiden, und er tritt die Weinkelter des grimmigen Zornes des allmächtigen Gottes.“

Matthew Mead (1629–1699) schreibt in seinem Werk „The Vision of the Wheels: A Treatise on the Providence of God“ (Die Vision der Räder: Eine Abhandlung über die Vorsehung Gottes) – einer Auslegung der Räder in Hesekiels Vision, die seiner Ansicht nach eine vollkommene Veranschaulichung der göttlichen Vorsehung darstellt –, Folgendes:

„Da sich Gottes Absichten nicht ändern, ändert sich auch Seine moralische Regierung nicht. Gottes Gerichte werden zu ihrer festgesetzten Zeit eintreffen, und keine Macht kann sie aufhalten. Die Gottlosen mögen eine Zeit des Wohlstands genießen, doch ihr Gericht ist gewiss; denn die Räder bewegen sich stetig auf ihren vier Seiten vorwärts – sie weichen nicht ab. Wer sich gegen Gott erhebt, wird feststellen, dass Seine Absichten einem eisernen Streitwagen gleichen, der unaufhaltsam voranrollt.“ (M.Mead, The Vision of the Wheels: A Treatise on the Providence of God, p. 44; (Kindle Edition)

„Dasselbe gilt für die Verheißungen an Gottes Volk. Mag die Gemeinde auch viele Bedrängnisse durchleben, mag sie Verfolgung erleiden, mag sie auch niedergeschlagen werden – die Räder der göttlichen Vorsehung drehen sich nicht rückwärts. Die ihr gegebenen Verheißungen sind gewiss, und zu gegebener Zeit werden sie sich erfüllen.“ (Ibid.)

Mit dieser herrlichen Vision von Ihm können wir nun zwei Zustände oder Situationen betrachten, die symbolisch für das Ganze stehen.

Der eine wird symbolisiert durch die katastrophale Invasion der Hamas am 7. Oktober 2023.

Der andere wird symbolisiert durch ein bevorstehendes Ereignis namens „Pride Land“ – ein viertägiges LGBT-Festival, das vom 1.- 4. Juni ausgerechnet am Toten Meer stattfinden soll.

Der 7. Oktober

Es scheint, als seien am 7. Oktober die Schleusen der Hölle geöffnet worden, um Wellen von ungezügelter Gewalt und Hass gegen das jüdische Volk und gegen Israel freizusetzen.

Unglaublicherweise hat ein Großteil der Welt – anstatt an der Seite Israels gegen die Gräueltaten der Hamas zu stehen – sich auf die Seite der Hamas geschlagen und im Laufe der Zeit sogar eine Wiederholung des 7. Oktober gefordert!

Antisemitismus ist nichts Neues, und er ist auch niemals ausgestorben. Er zählt zu den ältesten Formen des Hasses in der Geschichte. Ich glaube, er wurzelt in der Feindschaft des Widersachers gegen den Herrn und dessen Absichten auf Erden.

Allein die Tatsache, dass im Westen der Nationalsozialismus und Hitler wieder populär sind – zumindest was den Hass auf die Juden betrifft –, offenbart deutlich:

Der Antisemitismus ist niemals gestorben; er wurde lediglich eine Zeit lang unterdrückt, wenngleich er in vielen islamischen Ländern stets lebendig war.

Die sozialen Medien haben es diesem Hass ermöglicht, sich weitaus effizienter und effektiver zu verbreiten als je zuvor, und dabei Ausmaße angenommen, die kaum vorstellbar sind. Die Wahrheit ist dabei auf der Strecke geblieben und Algorithmen gewichen, die die Verbreitung von Lügen und Hass begünstigen.

Wir möchten uns nicht zu lange bei diesem Punkt aufhalten. Wir führen diese Ereignisse lediglich als Vorboten eines heraufziehenden Sturms an. Wenn es euch ein Anliegen ist und ihr den Mut aufbringt (die Schilderungen sind drastisch), mehr darüber zu lesen, finden ihr hier einen Link zu dem Untersuchungsbericht der „Civil Commission on October 7th“ mit dem Titel „Crimes by Hamas against women and children“ (Verbrechen der Hamas an Frauen und Kindern). Dieser sorgfältig erstellte Bericht ist das Ergebnis zweijähriger Ermittlungen. Man kann entweder den vollständigen Bericht oder eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse lesen. Sei jedoch gewarnt: Der Inhalt ist bestürzend.

https://www.civilc.org/silenced-no-more

Hinweis:

Da dieser Bericht „Silenced No More“ nur auf Englisch zur Verfügung steht, haben wir uns als EdP entschieden, die grundlegende Bedeutung dieser Arbeit dadurch auf Deutsch weiterzugeben, dass wir Auszüge aus der Einleitung (keine tatsächlichen Fallbeschreibungen) nach den Gebetsanliegen denjenigen zur Verfügung stellen, die sie lesen wollen. Die von uns genannten Gebetsanliegen Beziehen sich zum Teil auf die Erkenntnisse, die durch den Untersuchungsbericht gewonnen wurden.

Pride Land Festival

Das Pride Land Festival ist eine LGBT-Veranstaltung, die vom 1. bis 4. Juni am Toten Meer stattfinden soll.

Hier ein kurzer Einblick aus dem Angebot von der Internetseite:

„Im Mittelpunkt stehen die Werte Freiheit, Akzeptanz und das grundlegende Recht jedes Menschen auf Selbstverwirklichung.

Entdecke eine Welt, die speziell für uns geschaffen wurde. Hier findet jeder seinen Platz, egal ob du neue Leute kennen lernen, bis zum Morgengrauen tanzen oder mit den Sternen singen möchtest – hier kannst Du Gemeinschaft und Freiheit ganz nach deinen Wünschen feiern.

Wir haben ein unvergleichliches Erlebnis geschaffen. Du bist eingeladen, die Vielfalt des Regenbogens zu fühlen, dich mit ihr zu verbinden und sie zu atmen. 

Während des gesamten Festivals erwarten Sie vier Tage voller ununterbrochener Partys – von Pool- und After-Partys direkt am Wasser bis hin zu nächtlichen Feiern. Ein Wüsten-Clubbing-Erlebnis von internationalem Niveau am tiefsten Punkt der Erde.“

https://www.prideland.co.il/

Dieses „Fest“ ist verabscheuungswürdig; wir erwähnen es jedoch lediglich als Symbol für die Notwendigkeit der Errettung in diesem Land. Wir hoffen, dass ihr – über das bloße Gebet für diese Veranstaltung hinaus – ebenso wie wir dazu bewegt werden, mit noch größerer Dringlichkeit grundsätzlich und fortwährend für die Errettung Israels zu beten.

Die Tatsache, dass die Veranstaltung ausgerechnet am Toten Meer stattfindet, ist durchaus symbolträchtig; es ist der tiefste Punkt der Erdoberfläche; wie tief können wir sinken?

Während unseres Gebetstreffens heute beteten einige Teilnehmer darum, dass der Herr das Festival gänzlich unterbinde. Andere in unserer Mitte beteten darum, dass Feuer auf sie herabfalle – nein, kein Feuer der Zerstörung, sondern ein Feuer vom Himmel, das Überführung und Umkehr bewirkt. Ein Feuer, wie es einst zu Pfingsten herabfiel – was gerade jetzt von besonderer Bedeutung ist, da das Pfingstfest in Israel in der kommenden Woche, von Donnerstag bis Samstag, gefeiert wird.

Gott segne euch,

Ofer

1. Errettung Israels

Wir können beten

  • und dem HERRN für Seine Zusage danken und IHN an Seine Zusage erinnern, Seinem Volk in Liebe nachzugehen. „Ich will ihre Abtrünnigkeit heilen, gerne will ich sie lieben; denn mein Zorn hat sich von ihnen abgewandt!“ (Hos 14,4)
  • dass ER viele Menschen, besonders Israelis, die überlegen, ob sie an diesem „Festival“ teilnehmen sollen, davon abhält.
  • dass Menschen, die dorthin gehen, durch das Wirken des Heiligen Geistes von ihrer Sünde überführt werden und die rettende Gnade Jeschuas erfahren. „Wer ist, o Gott, wie du, der die Sünde vergibt und dem Rest seines Erbteils die Übertretung erlässt, der seinen Zorn nicht allzeit festhält, sondern Lust an der Gnade hat?“ (Mi 7,18)
  • dass Yeshua die Macht der Finsternis über Seinem Land durchbricht. „… zu scheinen denen, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, unsre Füße auf den Weg des Friedens zu richten!“ (Lk 1,79)
  • dass viele das Werben Gottes um ihre Herzen erkennen und darauf reagieren können. „Komm, o Haus Jakobs, wir wollen wandeln im Lichte des Herrn!“  (Jes 2,5)
  • dass Gott vielen Juden im Land eine Offenbarung über ihren König und Retter Yeshua geben möge. „Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden.“ (Jes 35,5)

2. Zum 7. Oktober 2023

Die Ereignisse des 7. Oktober 2023 und wie Israel und die Nationen darauf reagieren sind für unsere Gebete geistlich in vielfacher Hinsicht bedeutsam.

In Bezug auf Israel wollen wir auch noch einmal daran erinnern, dass am 7. Oktober 2023 in Israel Simchat Thora war, der 8. Tag des Laubhüttenfestes, an dem in Jerusalem viele Dankbarkeit und Freude über die Thora – die Weisungen Gottes zum Leben mit IHM - feierten. An diesem Tag fand das Nova Festival in der Wüste statt; wer, und was, und wie wurde da gefeiert?

Zugleich aber macht der jetzt vorliegende Untersuchungsbericht „Verbrechen der Hamas an Frauen und Kindern“ die Verpflichtung der Regierung Israels deutlich, alles ihr möglich zu tun, um die Täter dieser Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen und eine Wiederholung einer solchen Aktion zu verhindern:

Die staatliche Macht steht im Dienst Gottes… Ihre Vertreter tragen nicht umsonst das Schwert. Sie stehen im Dienst Gottes und vollstrecken sein Urteil an denen, die Böses tun.“ (Römer 13,4)

In Bezug auf die Nationen und für uns die Reaktion der Mehrheit der Nationen Europas und hier besonders Deutschlands stellen wir fest:

Die Nationen, die „sich auf die Seite der Hamas geschlagen und im Laufe der Zeit sogar eine Wiederholung des 7. Oktober gefordert haben“, machen sich damit mitschuldig!

a) für Israel

Wir können beten

  • und dem HERRN angesichts dieses höllischen Planes danken, dass ER in Seiner Gnade Israel vor der Zerstörung bewahrt hat. „der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit. (Ps 103,4)
  • dass die Regierung Israels ihre biblisch begründete Aufgabe fortsetzt, alles ihr möglich zu tun, um die Täter dieser Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen, eine Wiederholung einer solchen Aktion zu verhindern und den Krieg fortsetzt, bis Hamas und Hisbollah nicht mehr in der Lage sind, Israel zu schaden. „Die staatliche Macht steht im Dienst Gottes… Ihre Vertreter tragen nicht umsonst das Schwert. Sie stehen im Dienst Gottes und vollstrecken sein Urteil an denen, die Böses tun.“ (Röm 13,4)
  • dass der HERR weiterhin militärische Wunder wirkt für Sein Volk Israel, auch im Hinblick auf einen möglichen nächsten Waffengang mit dem Iran. „Ich will sie Wunder sehen lassen wie zu der Zeit, als du aus Ägypten zogst! Die Heiden werden es sehen und zuschanden werden trotz aller ihrer Macht; sie werden ihre Hand auf den Mund legen, und ihre Ohren werden taub sein.“ (Mi 7,15-16)
  • dass alle möglichen weiteren Ränke und Pläne scheitern mögen, mit denen die Nationen und Terrorgruppen Israel schaden wollen. „Der Tag kommt, an dem der HERR, der Herrscher der Welt, Gericht halten wird über alles, was groß und stolz und überheblich ist; er wird es erniedrigen… Mit dem Hochmut der Menschen wird es aus sein und ihr Stolz wird erniedrigt. An diesem Tag wird der HERR allein groß sein.“ (Jes 2,12.17; GN)
  • dass ER auf die verbliebenen Kämpfer von Hamas und Hisbollah die Furcht Gottes fallen lässt. „Sie werden Staub lecken wie die Schlangen, wie Erdenwürmer zitternd aus ihren Löchern hervorkriechen“ (Mi 7,17a)
  • dass der HERR sich all den noch lebenden Opfern und betroffenen Angehörigen offenbar, und sie IHN als Retter und Heiler erkennen. 

b) für die Nationen

Wir können beten

  • und dem HERRN danken, dass ER die Zusammenstellung dieses Berichts ermöglicht hat und damit die dämonisch inspirierten Werke der Finsternis für alle Welt sichtbar ans Licht gebracht worden sind.
  • und IHM danken, dass damit der Beweis erbracht ist, wie die ausführende Hamas und Hisbollah über einen langen Zeitraum einen Plan erarbeitet und dann mit ihrem Vorgehen am 7. Oktober und auch in dem gesamten Zeitraum des Krieges danach umgesetzt hat, das Volk Israel physisch und psychisch zu zerstören.
  • und IHM danken, dass damit für die Welt sichtbar und dokumentiert vorliegt: Kämpfer der Hamas und Hisbollah sowie auch Teile der sogenannten „palästinensichen Zivilbevölkerung“ haben Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermordtaten im Sinne des Völkerrechts begangen.
  • und die Schuld vieler Nationen, besonders Deutschlands, bekennen, in der Reaktion auf die Massaker von Hamas und Hisbollah die Wahrheit verdrängt und sich faktisch mit den Tätern eins gemacht zu haben. „Das Recht ist zurückgedrängt, und die Gerechtigkeit zog sich zurück; denn die Wahrheit ist gestrauchelt auf dem Markt, und die Redlichkeit findet keinen Einlass. Und die Wahrheit wird vermisst.“ (Jes 59,14-15a)
  •  dass der HERR Regierungen der Nationen, die wie Deutschland, Israel in ihrem Kampf im Stich gelassen und sogar behindert haben, Raum zur Buße schenkt und sie auch durch diesen Bericht Israel jetzt aktiv unterstützen.
  • dass der HERR die Bedeutung der UN als internationales Gremium vermindert, da sie auch hier wieder ihrer Aufgabe in Bezug auf die geschehenen Völkerrechtsverletzungen an Israel nicht gerecht wird.
  • dass der Bericht „Silenced NO More“auch im Bundestag von Parlamentariern aufgegriffen wird und mit dazu beiträgt, die Forderung nach einem „Palästinenserstaat“ endgültig fallen zu lassen.

ACHTUNG: Hier, wie oben angekündigt, Auszüge aus der Einleitung zum Bericht „Silenced NO More“ (Nicht länger zum Schweigen gebracht)

„Der Bericht der Zivilkommission über sexuelle Gewalt am 7. Oktober – ‚Silenced NO More‘ (Nicht länger zum Schweigen gebracht)

In Wohnhäusern, auf Straßen, in Schutzräumen, auf dem Nova-Musikfestival, auf Militärstützpunkten und während der Gefangenschaft im Gazastreifen setzten die Hamas und ihre Kollaborateure sexuelle Gewalt als weitverbreitete und systematische Taktik ein. Dies waren keine Einzelfälle. Sie folgten wiederkehrenden, organisierten Mustern an verschiedenen Orten und in unterschiedlichen Phasen des Angriffs – einschließlich der Entführung, des Transports und der andauernden Gefangenschaft.

'Nicht länger zum Schweigen gebracht' (Silenced No More) präsentiert die bislang umfassendste Beweissammlung zu den sexuellen Gräueltaten, die am 7. Oktober und während der Gefangenschaft begangen wurden.

Der über einen Zeitraum von zwei Jahren erstellte Bericht … liefert die erste systematische, fallbasierte Darstellung dieser Verbrechen und zeichnet den Verlauf der sexuellen Gewalt über das gesamte Kontinuum der Ereignisse hinweg nach: von den Angriffen selbst über Entführung und Transport bis hin zur andauernden Gefangenschaft und der fortgesetzten digitalen Verbreitung der Misshandlungen.

Die Ergebnisse belegen, dass sexuelle Gewalt kein zufälliges Begleitphänomen war; sie war vielmehr vorsätzlich, koordiniert und fest in den Angriff selbst eingebettet.

Die Beweise

Die Feststellungen der Kommission gründen auf einer beispiellosen Menge an gesichtetem und geprüftem Dokumentationsmaterial:

    • Über 10.000 Fotos und Videosequenzen
    • Mehr als 1.800 Stunden an Bildmaterial
    • Über 430 Zeugenaussagen und Interviews mit Überlebenden, Augenzeugen, freigelassenen Geiseln, Experten und Angehörigen
    • Opfer aus 52 verschiedenen Nationen – zusätzlich zu den israelischen Opfern

Systematische Gewaltmuster

Die Untersuchung identifizierte 13 wiederkehrende Formen sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt an verschiedenen Tatorten.

Dazu zählen:

    • Vergewaltigung und Gruppenvergewaltigung
    • Sexuelle Folter und Verstümmelung
    • Erzwungene Nacktheit
    • Hinrichtungen im Zusammenhang mit sexueller Gewalt
    • Sexueller Missbrauch an Leichen (postmortaler Missbrauch)
    • Sexuelle Übergriffe in Anwesenheit von Familienangehörigen

Die Wiederholung dieser Muster belegt, dass es sich bei den Verbrechen nicht um vereinzelte Akte der Brutalität handelte, sondern um Bestandteile einer umfassenderen operativen Vorgehensweise, die während des Angriffs und in dessen Nachwirkungen angewandt wurde.

Die Instrumentalisierung der Sichtbarkeit

Ein prägendes Merkmal der Gräueltaten vom 7. Oktober war der gezielte Einsatz digitaler Medien als integraler Bestandteil der Gewalt selbst.

Die Täter zeichneten Misshandlungen und Folterakte auf, übertrugen sie per Livestream und verbreiteten sie über soziale Medien sowie über die digitalen Konten der Opfer selbst. In vielen Fällen erfuhren Familien erst durch Bilder und Videos, die von den Tätern verschickt wurden, vom Schicksal ihrer Angehörigen.

Rechtliche Feststellungen

Auf der Grundlage dieser Beweislage kommt die Kommission zu dem Schluss, dass diese Taten Folgendes darstellen:

    • Kriegsverbrechen
    • Verbrechen gegen die Menschlichkeit
    • Völkermordtaten im Sinne des Völkerrechts

Der Bericht identifiziert ferner Verhaltensweisen, die Folter, sexuelle Versklavung, Verfolgung sowie terrorismusbezogene sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt darstellen.

Das Ausmaß, die Koordinierung und die Wiederholung dieser Handlungen belegen einen weitverbreiteten und systematischen Angriff auf Zivilisten, bei dem sexuelle Gewalt gezielt als Terrormittel eingesetzt wurde.

Warum dies von Bedeutung ist

Viele Opfer haben nicht überlebt. Andere leben weiterhin mit schweren physischen und psychischen Traumata.

Dieser Bericht erfüllt sowohl eine rechtliche als auch eine historische Funktion:

    • Sicherung von Beweisen
    • Erstellung einer verbindlichen Dokumentation
    • Unterstützung künftiger Ermittlungen und Strafverfolgungen

Im Kern ist er ein Akt der Dokumentation, der Rechenschaftslegung und des Gedenkens; er stellt sicher, dass diese Verbrechen weder geleugnet, noch verharmlost oder vergessen werden – und dass die Betroffenen nicht länger zum Schweigen gebracht werden."

https://www.civilc.org/silenced-no-more


Für Deutschland

Nutzt doch bitte das W&B Mai als Grundlage für eure Gebete.

Möge der Herr uns helfen, in unseren Tagen als Beter mit Ausdauer festzustehen!

Heinz-Jürgen Heuhsen

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.