Wachen und Beten – Mai 2026
Die folgende Einleitung entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet (vom 01.05.2026) von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Was fühlt Gott, was empfindet ER, wenn Er unsere Sünde sieht?
Wir denken selten über diese Frage nach, doch das Wort Gottes enthält Stellen, den Kummer des Herrn über die Sünde und Untreue der Menschen ausdrücken - sogar in emotionalen Worten.
Auch wenn wir diese Ausdrücke als bloße Anthropomorphismen abtun mögen, bezeugt die Heilige Schrift doch Gottes tiefe und Ihm zu Herzen gehende Reaktion auf die Sünde.
1 Mose 6,6
„…da reute es den HERRN, daß er den Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen.“
Jes 43,24
„…aber du hast mir zu schaffen gemacht mit deinen Sünden und mich ermüdet mit deinen Missetaten!“
Jes 1,14
„Eure Neumonde und Festzeiten hasst meine Seele, sie sind mir zur Last geworden; ich kann sie nicht mehr ertragen.“
Ps 78,40
„Wie oft empörten sie sich wider ihn in der Wüste und betrübten Ihn in der Einöde!“
„Betrübt“ bedeutet hier „von Trauer erfüllt“, „erschöpft“, „ausgelaugt“.
Diese und ähnliche Verse offenbaren, dass Gott angesichts der Sünde zutiefst leidet; Seine Reaktion auf Sünde ist nicht nur richterlicher Zorn, sondern auch tiefe Betrübnis in seinem Herzen.
Was hingegen bringt dem Herzen Gottes Freude?
Buße und Wiederherstellung der Beziehung mit Gott bringen Gottes Herzen Freude und Wohlgefallen. Nichts erfreut Gottes Herz mehr, als wenn ein Sünder kommt und seine Sünden in aufrichtigem Bekenntnis auf Jesus legt.
Lk 15,20
„Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und hatte Erbarmen, lief, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.“
Lk 15,32
„Man muste aber fröhlich sein und sich freuen; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden worden!“
Lk 15,7
„Ich sage euch, also wird Freude sein im Himmel über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.“
Yeshua, Gott der Sohn, ist der vollkommene Ausdruck dessen, was Gott über die Sünde empfand.
Er wusste, was die schrecklichen, ewigen Folgen von Sünde sind.
Joh 8,24
„Darum habe ich euch gesagt, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glaubet, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.“
Damit ist nicht nur der physische Tod gemeint, sondern die ewige Trennung der Seele von Gott für den Menschen, der ohne Glauben an des Sühnopfer Jesu stirbt.
Römer 3,23-25
„Alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes, so dass sie gerechtfertigt werden ohne Verdienst, durch seine Gnade, mittels der Erlösung, die in Christus Jesus ist. Ihn hat Gott zum Sühnopfer verordnet, durch sein Blut, für alle, die glauben“
Er war von Mitleid bewegt.
Mt 9,36
„Als er aber die Volksmenge sah, empfand er Mitleid mit ihnen, weil sie ermattet und vernachlässigt waren wie Schafe, die keinen Hirten haben.“
ER gab Sein Leben für alle, die zu Ihm kommen und ihre Sünden auf IHN legen.
Hebr 12,2
„…welcher für die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete…“
Und das bringt uns zum Gebet.
Wir müssen uns beim Beten von dem bewegen lassen, was Gott bewegt. Die Menschen, die vor dem Herrn standen, wurden vom Geist Gottes bewegt, Israels Versagen und Sünden zu bekennen und Ihn um Seine Gnade anzuflehen, damit Er das Volk von seinen Sünden errette.
Wir dürfen und wollen das für unsere Nation, unser Land Deutschland auch tun.
Sich allein auf Politik, die wirtschaftliche und soziale Situation eines Landes zu beschränken, verfehlt den Kern der Sache, verfehlt das Herz Gottes.
Wofür betete Daniel? Lies Dan 9. Wir geben hier nur zwei Verse wieder.
Dan 9,4-5
„Ich betete aber zu dem HERRN meinem Gott, bekannte und sprach: Ach, Herr, du großer und schrecklicher Gott, der du den Bund und die Gnade denen bewahrst, die dich lieben und deine Gebote bewahren! Wir haben gesündigt, unrecht getan, sind gottlos und widerspenstig gewesen und von deinen Geboten und Rechten abgewichen…“
In Psalm 99 werden Mose und Samuel als solche erwähnt, die in Zeiten der Not vor dem HERRN für die Nation eintraten. Wofür beteten sie?
Ps 99,8
„HERR, unser Gott, du erhörtest sie; Du warst ihnen ein vergebender Gott, doch ein Rächer ihrer Missetat.“
Daniel, Mose, Samuel sind drei der in der Bibel genannten Männer Gottes, die darum rangen, den Segen Gottes für ihre Nation, die gesündigt hatte, wieder zu erlangen. Der Weg: Bekenntnis der Sünden, bitte um Vergebung und Erneuerung.
Unser Land Deutschland ist aus der Sicht der Bibel in großen Nöten. Wir betrüben Gottes Herz und ermüden Seine Geduld mit der Vielzahl unserer Sünden. Wir brauchen Gottes eingreifen und Seine Hilfe.
Psalm 46,2
"Gott ist unsre Zuversicht und Stärke; eine Hilfe, in Nöten kräftig erfunden."
Lasst auch uns mit dem Verlangen nach Umkehr zu Gott und Reinigung unseres Landes von Sünde und Gottlosigkeit beten.
1. Gemeinde
Mt 5,13-18
„Ihr seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz fade wird, womit soll es wieder salzig gemacht werden? Es taugt zu nichts mehr, als dass es hinausgeworfen und von den Leuten zertreten werde. Ihr seid das Licht der Welt... Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Weisungen der Propheten außer Kraft zu setzen. Ich bin nicht gekommen, um sie außer Kraft zu setzen, sondern um sie zu erfüllen und ihnen volle Geltung zu verschaffen. Ich versichere euch: Solange Himmel und Erde bestehen, wird kein i-Punkt und kein Komma im Gesetz gestrichen. Das ganze Gesetz muss erfüllt werden.“
Das ist die Berufung Jesu für die Gemeinde – und die Warnung davor, diesem Auftrag von IHM nicht gerecht zu werden. Wenn die Gemeinde nicht mehr Salz und Licht ist, wird sie dem Auftrag Jesu nicht mehr gerecht.
Die Gemeinde soll Licht sein und nicht die Wahrheit des Wortes leugnen.
Kol 2,8
„Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus.“
Aber heute verwerfen Christliche Denominationen weltweit in zunehmendem Maße das Prinzip „Sola scriptura“ (allein die Bibel) der Reformation und verkehren es ins Gegenteil.
„Die Wendung sola scriptura geht zurück auf Martin Luthers Formulierung, dass allein die Schrift herrsche („solam scripturam regnare“)“ https://de.wikipedia.org/wiki/Sola_scriptura#%C3%96stlich-orthodoxe_Sichtweise
In der liberalen Theologie werden inzwischen grundlegende Aussagen der Bibel geändert oder „für nicht mehr zeitgemäß“ erklärt und diese Änderungen auch in der kirchlichen Praxis in die Tat umgesetzt.
Eine der schwerwiegendsten Änderungen der biblischen Aussagen bezieht sich auf das Verhältnis der „Gemeinde aus den Nationen“ zum jüdischen Volk.
Viele Christen haben die Aufforderung der Schrift, den Juden zuerst das Evangelium zu bringen, verworfen und ins Gegenteil verkehrt.
Römer 1,16
"Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen."
Die EKD sieht „das Judentum“ als eine vom „Christentum“ getrennte Religion an und verweigert mittlerweile auf den Kirchentagen der EKD den Gruppen, die den Juden das Evangelium bringen wollen sowie unseren messianischen Geschwistern die Teilnahme!
Zitat Lehrschrift der EKD:
„Was die Beteiligung an den Kirchentagen anbelangt, hat das Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentags einen klaren Beschluss gefasst: christliche Gruppen die judenmissionarisch ausgerichtet sind, können nicht zur aktiven Mitwirkung des Kirchentages zugelassen werden. Dies betrifft auch messianisch-jüdische Gruppierungen und Gemeinden sowie deren Unterstützerorganisationen.“
https://www.ekd.de/messianische-juden-4-schlussfolgerungen-30363.htm
Die ungeheure Bedeutung – den Juden das Evangelium vorzuenthalten – ist offensichtlich denen, die sie getroffen haben und allen, die sie praktizieren und unterstützen, nicht bewusst. Jesus, wird bei Seiner Rückkehr die Kriege beenden und der Welt Frieden bringen. Vorher wird die Welt keinen Frieden finden!
Sacharja 9,10
"Er wird die Kriegswagen aus Ephraim ausrotten und die Rosse von Jerusalem; und der Kriegsbogen soll zerbrochen werden; und er wird den Völkern Frieden gebieten; und seine Herrschaft wird reichen von einem Meer zum anderen und vom Strom bis an die Enden der Erde.“
Aber ER wird erst dann kommen, wenn das jüdische Volk nach ihm ruft (Lk 13,35). Und es ist die Verantwortung der Gemeinde, den Juden das Evangelium zu predigen!
Römer 10,13-14.17
„Wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden. Wie sollen sie ihn aber anrufen, wenn sie nicht an ihn glauben? Wie sollen sie aber glauben, wenn sie nichts von ihm gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? … Demnach kommt der Glaube aus der Predigt, die Predigt aber durch Gottes Wort.“
Wir können beten
- unsere Schuld bekennen und unseren Gott um Vergebung bitten, dass wir als Gemeinde in Deutschland Seinem Herzen Kummer bereitet und IHM zu schaffen gemacht haben mit unseren Sünden. „„…aber du hast mir zu schaffen gemacht mit deinen Sünden und mich ermüdet mit deinen Missetaten!“ (Jes 43,24)
- dass ER der Gemeinde Buße und eine Rückkehr zum Wort schenkt
- dass Gemeinden in unserem Land klare Entscheidungen treffen, die Wahrheit der Bibel zu bekennen und zu leben. „Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein, womit ihr euch selbst betrügen würdet.“ (Jak 1,22)
- dass Gemeinden Gebet für Regierung in ihren Aktivitäten den Platz einräumen, die es von der Schrift herhat.
- dass Gemeinden und Gläubige Evangelisation, Verkündigung des Evangeliums, zum Bestandteil ihres Lebens machen. „Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.“ (Mt 28,19.29)
- Und unsere Schuld bekennen, dass viele Christen sich weigern, den Juden das Evangelium zu verkünden
- dass Gott hier eine Rückkehr zu der klaren Aussage der Schrift bewirkt und den Juden das Evangelium in der Kraft des Geistes gepredigt wird. „Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen“ (Römer 1,16)
2. Politisch-gesellschaftlicher Bereich
Jer 25,5a
„Kehrt doch um ein jeder von seinem bösen Wege und von euren schlimmen Taten…“
Im politisch-gesellschaftlichen Bereich möchten wir zwei unterschiedliche Entwicklungen nennen, die zu Dankbarkeit und Hoffnung auf weitere Umkehr von negativem Verhalten Anlass geben.
a) klare Stellungnahme pro Israel in den Medien
b) wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Israel in der Waffenproduktion
a) klare Stellungnahme pro Israel in den Medien
Der gewichtige Axel-Springer-Konzern hat ein klares Signal pro Israel in die internationale Medienlandschaft gesandt.
„Axel Springer CEO: Unterstützt Israel oder sucht euch einen anderen Job
Seit mehreren Jahren schwelten die Spannungen zwischen Mathias Döpfner, dem CEO des europäischen Medienkonzerns Axel Springer, und den Mitarbeitern von Politico, einem der zum Konzern gehörenden Medien. Anfang dieser Woche eskalierte die Situation, als Döpfner den Angestellten mitteilte, er werde die 'wesentlichen Prinzipien' des Unternehmens – darunter Israels Existenzrecht als Staat – nicht aufgeben und jeder, der sich mit diesen Prinzipien unwohl fühle, könne das Unternehmen verlassen. Die Äußerungen wurden in Aufnahmen festgehalten, die Jewish Insider zugespielt wurden. Axel Springer, einer der größten Medienkonzerne Europas, erwarb Politico 2021 im Rahmen einer internationalen Expansion für mehr als eine Milliarde US-Dollar. Das Unternehmen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von dem 1985 verstorbenen Verleger Axel Springer gegründet und positionierte sich auf der Grundlage proamerikanischer, proisraelischer und marktwirtschaftlicher Werte. Neben Politico gehören dem Konzern auch die deutschen Zeitungen Bild und Die Welt. Vor einigen Wochen genehmigte die britische Regierung offiziell Axel Springers 766-Millionen-Dollar-Deal zur Übernahme des Daily Telegraph, der traditionell eher konservativ und prowestlich ausgerichtet ist.
Der Streit um die Grundprinzipien
Anders als die Bild-Zeitung und der Daily Telegraph, die sich klar dem konservativen, pro-israelischen Flügel des globalen Medienspektrums zuordnen, tendiert das amerikanische Politico – das auch eine europäische Ausgabe hat – in die entgegengesetzte Richtung. Trotzdem nutzte Döpfner die Plattform des Mediums, um Gastbeiträge zu veröffentlichen, die Israel und die US-israelische Kampagne gegen den Iran unterstützten.
Döpfner, der im Oktober letzten Jahres von Israels Präsident Isaac Herzog die Ehrenmedaille erhielt und wiederholt vor der antisemitischen Welle nach dem Massaker vom 7. Oktober gewarnt hatte, hatte sich – zumindest bis vor Kurzem – innerhalb von Politico nicht öffentlich zu solchen Themen geäußert. Die Mitarbeiter des Mediums, die gegen die Veröffentlichung der Gastbeiträge des Geschäftsführers protestierten, reichten Ende letzter Woche – am 25. April – einen Brief bei Jonathan Greenberg ein, dem designierten Chefredakteur von Politico, der sein Amt in zwei Tagen offiziell antritt. Darin protestierten sie, dass Döpfner die Plattform nutze, um seine politische Agenda voranzutreiben. Unter anderem argumentierten sie, dass zwei kürzlich von ihm auf der Website veröffentlichte Meinungsbeiträge deren Ruf schädigen könnten.
In diesen Artikeln rief Döpfner Europa dazu auf, sich im Konflikt mit dem Iran an die Seite der USA und Israels zu stellen. Er argumentierte außerdem, dass europäische Hilfen für die Palästinenser zur Finanzierung von Terrorismus beigetragen hätten, und behauptete, der Kontinent stehe 'auf der falschen Seite der Geschichte', indem er seine Unterstützung für Israel zurückfahre.
‚Wer ein Problem damit hat, muss hier nicht arbeiten.‘
Am Dienstag erhielt Jewish Insider Aufnahmen eines Treffens vom 27. April, das Döpfner mit der Führungsriege von Politico, darunter dem scheidenden Chefredakteur und dem CEO des Mediums, abhielt. Er reagierte scharf auf den Brief der Mitarbeiter und stellte klar, dass er keinerlei Absicht habe, von den 'Grundlagen' des Unternehmens abzurücken.
'Niemand sollte für Axel Springer arbeiten, wenn er gegen die Grundsätze verstößt oder mit einer dieser Grundsätze nicht einverstanden ist', sagte Döpfner. 'Wenn die wesentlichen Punkte nicht attraktiv sind, wenn sie keinen Anreiz bieten, wenn sie kein Grund sind, für dieses Unternehmen zu arbeiten, kann ich nur empfehlen, sich für andere Unternehmen zu bewerben.'
Döpfner blieb unnachgiebig. Er merkte an, es gäbe 'viele Alternativen', bei denen 'Werte keine so große Rolle spielen – oder bei denen andere Werte eine Rolle spielen', und verwies auf linke Organisationen, Finanzinvestoren und andere Verlage. 'Unsere Werte sind sehr klar. Sie sind sehr transparent, transparent für unsere Leser, transparent für unsere Mitarbeiter, und nur wer sich von diesen Werten wirklich angesprochen fühlt, sollte für uns arbeiten', sagte er. Zu den Unternehmensprinzipien gehören die Unterstützung des NATO-Bündnisses, der freien Marktwirtschaft, der Demokratie und der Kampf gegen Antisemitismus – wobei Israels Recht auf Existenz als sicherer jüdischer Staat ganz oben auf der Liste steht. Döpfner betonte: 'Wenn die Grünen in England behaupten, Zionismus sei Rassismus, möchte ich unmissverständlich klarstellen, dass wir Zionismus – gemäß offizieller Definition – als Israels Recht auf Selbstbestimmung und als Recht auf Existenz als sicherer Zufluchtsort für Juden verstehen' – jener Juden, 'die im Holocaust beinahe ausgelöscht wurden'. Er fügte jedoch hinzu, dass diese Unterstützung Politico nicht daran hindere, Israel oder den Westen zu kritisieren, 'wie es täglich geschieht'.
Iran als der Aggressor
Döpfner kritisierte auch den Brief der Mitarbeiter, in dem diese argumentierten, die Bezeichnung Irans als 'aggressiv' sei 'irreführend und entspreche nicht unseren journalistischen Standards'. Er antwortete: 'Wenn Sie meinen, man solle die iranische Führung, die Mullahs, nicht als Aggressoren bezeichnen, haben Sie vielleicht Recht. Die Formulierung ist eher ein Euphemismus. Wir sollten sie besser als Terroristen oder Massenmörder bezeichnen. Das wäre angesichts der Verbreitung von Terrorismus durch iranische Stellvertreterorganisationen wie Hisbollah, Hamas, Huthis und andere Terrorgruppen angemessener. Ich denke, sie als Aggressoren darzustellen, ist eine Untertreibung dessen, was sie sind.'
Er fügte hinzu: 'Diese beiden Tatsachen – dass die Iraner an der Atombombe arbeiten und dass sie seit Jahrzehnten Aggressoren sind – sind so offensichtlich, so vielfach bewiesen, dass es fast schon selbstverständlich ist, zu behaupten, Amerika sei die größte Demokratie der Welt.'
Döpfner stellte klar, dass er weiterhin Gastbeiträge schreiben werde – 'in Zukunft sogar noch mehr, nicht weniger' – betonte aber, dass diese nicht die redaktionelle Linie von Politico bestimmen. 'Das heißt nicht, dass wir die israelische Regierung nicht kritisieren, was wir täglich tun. Aber unsere Werte sind klar.' Der designierte Chefredakteur Jonathan Greenberg stellte sich auf Döpfners Seite und sagte: 'Er wird mir nicht vorschreiben, was ich zu tun habe … Er ist eine wertvolle Ressource, und das schätze ich sehr.' Er sagte, die Werte 'existieren' neben dem Journalismus, ohne ihn zu untergraben. Als Reaktion auf die durchgesickerten Aufnahmen erklärte Axel Springer: 'Wir schätzen solche internen Diskussionen, da sie dazu beitragen, unsere Prinzipien der journalistischen Unabhängigkeit und unsere unverhandelbaren Werte, die wir ‚Lebensprinzipien‘ nennen, zu verdeutlichen.' Politico lehnte eine Stellungnahme ab.“
https://www.israelhayom.com/2026/04/29/axel-springer-ceo-dopfner-politico-israel-right-to-exist/
Hinweis:
CEO steht für Chief Executive Officer und bezeichnet den Vorstandsvorsitzenden, Geschäftsführer oder obersten Unternehmensleiter. (Wikipedia)
„Jewish Insider“ ist ein in Washington, D.C. ansässiges Online-Nachrichtenportal, das sich auf US-Politik, Außenpolitik und Wirtschaft mit speziellem Fokus auf die amerikanisch-jüdische Gemeinschaft und den Nahen Osten konzentriert.
b) wirtschaftliche Zusammenarbeit Deutschlands mit Israel in der Waffenproduktion
Der wirtschaftliche Niedergang Deutschlands ist nicht mehr zu leugnen. Nun hat der HERR in Seiner Gnade mit unserem Land die israelische Firma Rafael gebraucht, um 2300 Arbeitsplätze bei VW - Osnabrück zu retten.
„Von Autos zu Raketen: Rafael übernimmt Volkswagen-Werk in Deutschland
Der israelische Konzern Rafael, Hersteller von Komponenten für Luftverteidigungssysteme, hat eine Vereinbarung zur Übernahme des Volkswagen-Werks in Osnabrück getroffen. Das traditionsreiche Werk, das dem größten europäischen Automobilhersteller gehört, war aufgrund sinkender Nachfrage und Effizienzmaßnahmen von der Schließung bedroht.
Laut einem Bericht von Reuters soll der Verkauf – der bereits seit mehreren Jahren verhandelt wird – die Entlassung Tausender Mitarbeiter verhindern. Diese werden für die Produktion von Verteidigungssystemen umgeschult.
Zwei mit der Angelegenheit vertraute Quellen bestätigten, dass Volkswagen und Rafael bereits eine Absichtserklärung zum Verkauf des westdeutschen Werks unterzeichnet haben. Diese Entwicklung folgt rund zwei Monate nach Berichten über Gespräche zwischen den Parteien während des israelisch-amerikanischen Konflikts mit dem Iran.
Die Bundesregierung hat diesen Schritt im Rahmen einer umfassenderen strategischen Neuausrichtung begrüßt. Ziel ist es, die Abhängigkeit von US-amerikanischer Verteidigungshilfe zu verringern und die unabhängige Verteidigungsindustrie der größten Volkswirtschaft Europas zu stärken.
Rafael ist ein wichtiger Partner bei der Produktion der israelischen Luftverteidigungssysteme Iron Dome und David’s Sling, die Raketen und Geschosse aus dem Iran, dem Gazastreifen und dem Libanon abfangen sollen. Das Werk in Osnabrück soll Triebwerke für Abfangraketen herstellen, während die Sprengstoffkomponenten für die Gefechtsköpfe aus Sicherheitsgründen separat gefertigt werden, so eine Quelle.
Das Werk beschäftigt derzeit rund 2.300 Mitarbeiter. Volkswagen hatte ursprünglich die Produktion offensiver Militärsysteme am Standort erwogen, entschied sich aber letztendlich für die Priorisierung von Verteidigungssystemen. Berlin strebt den Ausbau der heimischen Waffen- und Verteidigungsproduktion an, um die Abhängigkeit von US-Beschaffung und -Schutz im Rahmen der NATO zu verringern. Die NATO steht nach Kritik des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump unter Druck, der argumentierte, das Bündnis diene den amerikanischen Interessen nicht ausreichend. Der andauernde Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie die Besorgnis über die russische Expansion nach Westen unter Präsident Wladimir Putin wurden ebenfalls als Gründe für die Entscheidung genannt. Das Bundesverteidigungsministerium, Rafael und Volkswagen lehnten eine Stellungnahme ab. Ein Sprecher des Ministeriums erklärte, man arbeite eng mit dem Wirtschaftsministerium zusammen, um die Kooperation zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor im Verteidigungsbereich voranzutreiben.!
https://www.ynetnews.com/article/hjcjksvr11x
Wir können beten
- und dem HERRN danken, dass ER durch Matthias Döpfner als CEO des Springer Konzerns offen eine klare, israelfreundliche und auf Wahrheit basierende Berichterstattung in wichtigen Medien der USA (Politico), Englands (Daily Telegraph) und Deutschlands (Welt, Bild) fördert.
- und dem HERRN danken, dass Matthias Döpfner die Politiker Europas für ihre fortgesetzte Finanzierung des palästinensischen Terrors kritisiert hat.
- und dem HERRN danken, dass Matthias Döpfner als eines der obersten Unternehmensprinzipien des Axel-Springer- Konzerns das Eintreten für Israels Recht auf Existenz als sicherer jüdischer Staat genannt hat.
- und dem HERRN danken, dass die wirtschaftliche Schräglage unseres Landes es bewirkt hat, dass eine Zusammenarbeit mit der israelischen Firma Rafael zustande gekommen ist.
- dass der HERR weitere Schritte für eine „umfassendere positive Neuausrichtung“ unserer gesamten Beziehung zu Israel ermöglicht.
- dass der HERR uns Regierende geben möge, die angesichts des moralischen und wirtschaftlichen Verfalls unseres Landes auf allen Ebenen zur Gottesfurcht zurückkehren. „Das ist es aber, was ihr tun sollt: Redet untereinander die Wahrheit, übet treulich Recht und schaffet Frieden in euren Toren; und keiner denke etwas Arges in seinem Herzen wider seinen Bruder; liebet auch nicht falsche Eide! Denn solches alles hasse ich, spricht der HERR.“ (Sach 8,16-17)
- dass auf allen gesellschaftlichen Ebenen und in allen Bereichen unseres Landes mutige Männer wie Matthias Döpfner in Leitungspositionen für Wahrheit und Gerechtigkeit aufstehen.
Heinz-Jürgen Heuhsen
Mai 2026