Wöchentliches Gebet - 13. Mai 2026
Für Israel
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Yeshua, der König, der Hohepriester, der kommende Krieger-Richter
Ps 110,1-7
„Ein Psalm Davids. Der HERR sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße! Der HERR wird das Zepter deiner Macht ausstrecken von Zion: Herrsche inmitten deiner Feinde! Dein Volk kommt freiwillig am Tage deines Kriegszuges; in heiligem Schmuck, aus dem Schoß der Morgenröte, tritt der Tau deiner Jungmannschaft hervor. Der HERR hat geschworen und wird es nicht bereuen: Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks! Der Herr, zu deiner Rechten, hat Könige zerschmettert am Tage seines Zorns. Er wird richten unter den Nationen, es wird viele Leichname geben, er zerschmettert das Haupt über ein großes Land. Er wird trinken vom Bach am Wege; darum wird er das Haupt erheben.“
Welch ein erstaunlicher Psalm! In nur sieben Versen umfasst er das gesamte Erlösungswerk!
Was sah David?
Er sah den kommenden König, der – obwohl er sein Sohn sein würde – zugleich göttlichen Ursprungs war; er nennt ihn „HERR“. Er sah, wie Gott alle Feinde des Königs unterwerfen, demütigen und über sie herrschen würde.
Er sah den kommenden Retter. Der König würde ein Priester in Ewigkeit sein.
Er sah den kommenden Krieger-Richter, der am Ende der Tage kommen und in einer letzten Schlacht alle bösen Mächte vernichten würde, die sich seiner Herrschaft widersetzen. Er wird richten unter den Nationen. (Mt 25,31–46)
Edward Reynolds (1599–1676) sagt über diesen Psalm: „Dieser Psalm ist eine der klarsten und umfassendsten Prophezeiungen über die Person und die Ämter Christi im gesamten Alten Testament.“ (Edward Reynolds. An Explication of Psalm 110, p.8, Kindle Edition)
Der Psalm verweist – wie Reynolds darlegt – auf die Lehre von der Dreieinigkeit, die Menschwerdung, das Leiden des Messias, die Sühne, Seinen Sieg über all Seine Feinde, Seine Auferstehung, Seine Himmelfahrt und Seine Fürbitte. Er verweist auf das Jüngste Gericht und auf uns als Sein Volk, versammelt unter seinem Zepter.
Wir können nicht bei all den Wundern und Wahrheiten dieses Psalms verweilen. Wir wollen jedoch kurz betrachten, wie der Psalm den Messias auf drei Weisen beschreibt: als König, als Priester und als Krieger-Richter.
Yeshua - Der König
Ps 110,1
„Der HERR sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße!“
Mk 16,19
„Der Herr nun, nachdem er mit ihnen geredet hatte, ward aufgenommen in den Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes.“
Apg 1,11
„Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr hier und seht gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in gleicher Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.“
Und nun sitzt Er zur Rechten des Vaters, bis Er, der Vater, ALLE Seine Feinde unterworfen hat. „Jesus ist auf den Thron der Macht, der Herrschaft und der Würde gesetzt und soll dort gemäß göttlicher Bestimmung sitzen, während YHWH für Ihn streitet und jeden Aufständischen Ihm zu Füßen legt.“ (Spurgeon, The Treasury of David,:OakTree Software, 2004, paragraph 18783)
Angesichts der gegenwärtigen Verhältnisse auf der Erde mag es nicht so aussehen, als ob dies geschähe. Doch können wir bedenken, dass Gott dem Evangelium nicht nur Zeit gewährt hat, um bis an die Enden der Erde zu gelangen, sondern auch den Nationen, ihren Königen und Herrschern, Zeit eingeräumt hat, um Seinen warnenden Rat und Seine Einladung aus Psalm 2 zu beherzigen.
Ps 2,10-12
„So nehmet nun Verstand an, ihr Könige, und lasset euch warnen, ihr Richter der Erde! Dienet dem HERRN mit Furcht und frohlocket mit Zittern. Küsset den Sohn, dass er nicht zürne und ihr nicht umkommet auf dem Wege; denn wie leicht kann sein Zorn entbrennen! Wohl allen, die sich bergen bei ihm!“
Doch die Zeit kommt bald.
Phil 2,10-11
„damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, daß Jesus Christus der Herr sei, zur Ehre Gottes, des Vaters.“
Yeshua Der Priester
Yeschua, Sohn Gottes, Menschensohn, unser Messias, ist in den Himmel aufgefahren, um unsere Versöhnung zu vollenden.
„Es war notwendig, dass Christus ‚in den Himmel einging ..., um ... ein für alle Mal am Ende der Zeitalter zu erscheinen und die Sünde durch das Opfer seiner selbst hinwegzutun‘“ (Hebräer 9:24–26). Der Verfasser des Hebräerbriefs ... argumentiert, dass sie (die Versöhnung) erst dann vollendet ist, wenn das Blut in das Allerheiligste gebracht und auf die vorgeschriebene Weise vor dem Altar Gottes versprengt wurde. Somit wird die Himmelfahrt zu einem wesentlichen Bestandteil der Versöhnung; sie ermöglicht es dem historischen Jesus – der nun der regierende Priesterkönig ist –, im Himmel, der „wahren Stiftshütte“, jenes Opferwerk zu vollenden, das zur Erwirkung unserer Erlösung notwendig ist.“ (Andrew H. Trotter Jr., “Ascension of Jesus Christ,” in Evangelical Dictionary of Biblical Theology, Baker Book House, 1996, 39)
Und als Priester in Ewigkeit steht Er vor Gott und tritt für Sein Volk ein!
1 Tim 2,5
„Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus“
Hebr 7,25
„Daher kann er auch bis aufs äußerste die retten, welche durch ihn zu Gott kommen, da er immerdar lebt, um für sie einzutreten!“
Über die Fürbitte des Messias als Hoherpriester sagt Stephen Charnock (1628–1680): „Seine Fürbitte für die Gläubigen reicht so weit wie die Absicht seines Todes für sie. Welches Vorrecht auch immer Er am Kreuz für sie erworben hat, um ebendieses bittet Er nun auf Seinem Thron.“ (4. Stephen Charnock. A Discourse of Christ's Intercession, 85 Kindle Edition)
Indem der Messias für Sein Volk eintritt, vergisst Er dabei nicht Seine eigene Nation, die sich – sowohl in geistlicher als auch in anderer Hinsicht – noch immer im Exil befindet.
„Christus tritt für die Gemeinde* ein und erbittet dabei stets Gnade und Errettung für Sein Volk zur festgesetzten Zeit. Wenn Er fragt: ‚O HERR der Heerscharen, wie lange noch willst Du kein Erbarmen mit Jerusalem und den Städten Judas haben?‘“ (Sach. 1:12) antwortet Gott ihm mit gnädigen und tröstenden Worten. Und damit erweckt er Schmiede, „um die Hörner der Nationen niederzuwerfen, die ihre Hörner gegen das Land Juda erhoben haben, um es zu zerstreuen“ (V 21). (Stephen Charnock, Divine Providence: Phillipsburg, NJ: P&R Publishing, 2022, 207)
* Mit „Gemeinde“ meint er nicht nur das, was wir heute als Gemeinde bezeichnen, sondern das Volk Gottes und das Werk Gottes durch alle Zeitalter hindurch. Dies wird deutlich, da Charnock aus dem Buch Sacharja zitiert – einem Buch, das viele wunderbare Prophezeiungen bezüglich Israel in der Endzeit enthält.
Yeshua - Der Krieger-Richter
Offb 19,11-13
„Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt der Treue und Wahrhaftige; und mit Gerechtigkeit richtet und streitet er. Seine Augen sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupte sind viele Kronen, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst. Und er ist angetan mit einem Kleide, das in Blut getaucht ist, und sein Name heißt: "Das Wort Gottes".
Offb 17,14
„Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie besiegen denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige und mit ihm die Berufenen, Auserwählten und Getreuen.“
Dieser letzte Vers führt uns zur Betrachtung dessen, wozu wir in diesem Psalm aufgerufen sind.
Gottes Volk – bereitwillige Diener des Messias
Ps 110,3
„Dein Volk kommt freiwillig am Tage deines Kriegszuges; in heiligem Schmuck, aus dem Schoß der Morgenröte, tritt der Tau deiner Jungmannschaft hervor.“
Andere werden den Messias begleiten und sich freiwillig für seinen Kampf anbieten. Doch dies wird kein gewöhnlicher Kampf sein.
Es wird ein gerechtes Gericht über die Bösen ausgegossen werden. Daher ist Heiligkeit der notwendige Schmuck. Wie sich die Israeliten einst vor dem Kampf dem Herrn weihen mussten, so müssen auch die Gläubigen am Ende der Zeiten heilig sein.
(vgl. 2 Petr 3:10–11.14) (Allen P. Ross, “Psalms,” Victor Books, 1985, 873)
Wir sind aufgerufen, uns freiwillig für Ihn einzusetzen.
Diejenigen, die Ihn lieben und für Ihn leben. Diejenigen, die Sein Angesicht suchen und auf all Seinen Wegen wandeln, diejenigen, die der Liebe zur Welt und allem, was darin ist, den Rücken kehren und für das Reich Gottes und seinen König leben. Diejenigen, die sich mit Seinem Willen beschäftigen, anstatt ihren eigenen zu verfolgen. Diejenigen, die vor Ihm stehen und für die Erfüllung Seiner Pläne eintreten. Er wird nicht müde werden (V7) - und wir sollten es auch nicht.
Vielen Dank für eure Gebete für dieses Land, für das Reich Gottes und vielen Dank vor allem für euren Glauben und eure Gebete für die Erhöhung des kommenden Königs der Könige und Herrn der Herren.
Gottes Segen und Gnade seien mit euch.
Ofer
1. Die messianische Gemeinde
Wir können beten
- und dem HERRN danken, dass ER uns Gewissheit über das Ende aller Auseinandersetzungen versichert. „Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie besiegen denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige und mit ihm die Berufenen, Auserwählten und Getreuen.“
- dass die messianische Gemeinde in Israel zugleich den dringlichen Aufruf zum Gebets-Kampf in dieser Situation hört und Ihm freiwillig und gerne folgt. „Dein Volk kommt freiwillig am Tage deines Kriegszuges; in heiligem Schmuck, aus dem Schoß der Morgenröte, tritt der Tau deiner Jungmannschaft hervor.“ (Ps 110,3)
- dass die Gemeinde ihren HERRN als ihren heiligen König erkennt. „Ich bin der HERR, euer Heiliger, der ich Israel geschaffen habe, euer König.“ (Jes 43,15)
- dass die Gemeinde ihrem heiligen Gott und König als heiliges Volk dienen will. „wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, damit wir heilig und tadellos wären vor ihm“ (Eph 1,4 Schl)
- dass unsere messianischen Geschwister die Ernsthaftigkeit dieser Berufung verstehen und in der persönlichen Lebensführung darum ringen, Jesus in allem zu gefallen. „Meine Lieben, weil ihr darauf wartet, darum setzt auch alles daran, dass eure Gemeinschaft mit dem Herrn durch nichts beeinträchtigt wird. Bemüht euch, rein und fehlerlos vor ihm zu stehen, wenn er kommt.“ (2 Petr 3,14 GN)
- dass ihre Herzen die Wahrheit des Wortes zunehmend ergreifen können und sie erkennen, dass Gebet eine entscheidende Tätigkeit für sie persönlich und für das Wohl der ganzen Nation Israel ist. „Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. Seid nun besonnen und seid nüchtern zu Gebeten.“ (1 Petr 4,7)
- dass der HERR Seine Gemeinde durch Seinen heiligen Geist stärkt und sie befähigt, mit Ausdauer zu beten. „Verharret im Gebet und wachet darin mit Danksagung.“ (Kol 4,2)
2. Israels aktuelle Kriegssituation
Ofer schreibt hierzu:
„Während alle Augen auf den Iran gerichtet sind, tobt im Libanon und im Gazastreifen weiterhin Krieg.
Israel räumt nun ein, die Neugruppierung der Hisbollah und ihre veränderte Taktik falsch eingeschätzt zu haben.
Explodierende Drohnen, die über Glasfaser gesteuert werden, machen unseren Truppen schwer zu schaffen und haben zahlreiche Opfer gefordert. Wir haben noch keine Lösung dafür gefunden.
Zudem ist die israelische Armee durch das Waffenstillstandsabkommen, das die USA mit dem Iran geschlossen haben, stark eingeschränkt. Allerdings haben die Kämpfe im Libanon kaum nachgelassen.
Unterdessen scheint der US-Plan für den Gazastreifen in den Hintergrund gerückt zu sein, und das hat der Hamas Raum gegeben für neue Angriffe in Gaza.
Viele von uns haben Familienangehörige in diesen Gebieten. Bitte betet mit uns für ihre Sicherheit.
Darüber hinaus lauern auf Israel weitere Feinde in seiner Flanke. Die Türkei und Ägypten verfügen über große, moderne Armeen und genug ideologischen Hass auf Israel, um zu einem späteren Zeitpunkt einen koordinierten Angriff zu planen.
Ein weiteres ernstes Problem ist der erhebliche Personalmangel in den israelischen Streitkräften. Deshalb ist die Wehrpflicht für orthodoxe junge Männer ein so umstrittener Punkt in Politik und Gesellschaft.“
„IDF-Generalstabschef Eyal Zamir drängt den Knesset-Ausschuss für Außen- und Verteidigungspolitik zur Einberufung von Haredim
Der Generalstabschef der IDF, Generalleutnant Eyal Zamir, drängte am Sonntag in einer nichtöffentlichen Sitzung den Ausschuss für Außen- und Verteidigungspolitik der Knesset (FADC) dazu, eine große Anzahl von Haredim (Ultraorthodoxen) zum Militärdienst einzuberufen sowie weitere Gesetze zur personellen Aufstockung der IDF zu verabschieden. Selbst in Friedenszeiten benötige Israel an den Grenzen zu Gaza, dem Libanon, Syrien und der Westbank nach wie vor mehr Soldaten – und nicht weniger; sollte die Regierung keine zusätzlichen Soldaten bereitstellen, würden personelle Lücken entstehen.
Zudem wurde bislang kein Gesetz verabschiedet, das die Einberufung von Haredim (Ultraorthodoxen) zum Militärdienst signifikant erhöhen würde – ein Umstand, der zum bestehenden Personalmangel beiträgt...
Des Weiteren teilte Zamir dem FADC am Sonntag mit, dass Gesetzesvorlagen verabschiedet werden müssten, um die Dauer des Pflicht- sowie des Reservedienstes zu verlängern.“
https://www.jpost.com/israel-news/politics-and-diplomacy/article-895689
„Der israelische Reservist Alexander Glovanyov wurde bei einem Drohnenangriff der Hisbollah nahe der libanesischen Grenze getötet.
Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, als mehrere mit Sprengstoff bestückte FPV-Drohnen aus dem Libanon gestartet wurden und auf israelischem Gebiet nahe der Grenze explodierten. (Erklärung: Eine FPV-Drohne (First Person View) ist ein unbemanntes Luftfahrzeug, das der Pilot über eine spezielle Videobrille steuert, welche das Live-Bild der Bordkamera überträgt. FPV-Drohnen sind meist sehr wendig, schnell - bis200 km/h - und werden manuell geflogen.)
Glovanyov wurde durch die Explosion einer der Drohnen getötet. Israel erklärte, dies sei ein weiterer Verstoß der Hisbollah gegen die Waffenstillstandsvereinbarungen gewesen.
Am Samstag wurden drei Reservisten bei einem FPV-Drohnenangriff im Gebiet von Shlomi nahe der libanesischen Grenze verletzt. Ein Soldat wurde schwer, ein Reserveoffizier und ein weiterer Soldat mittelschwer verletzt.
Am Sonntag setzte das israelische Militär seine Bemühungen fort, operative Lösungen für die im Südlibanon manövrierenden Streitkräfte gegen die Bedrohung durch Drohnen bereitzustellen. Tausende Meter Fischernetze wurden an die Einheiten beiderseits der Grenze verteilt, um Drohnen und Sprengstoffdrohnen abzufangen und zu verhindern, dass diese ihre Ladung in der Nähe von Truppen oder Infrastruktur detonieren lassen.
Unterdessen veröffentlichte die Hisbollah am Sonntag Aufnahmen, die Angriffe auf eine Iron-Dome-Batterie zeigen, die Berichten zufolge am Donnerstag und Freitag stattfanden.
Angesichts der wachsenden Frustration in Nordisrael über den anhaltenden Raketenbeschuss und die Sirenen, während die Bewohner versuchen, einen Anschein von Normalität aufrechtzuerhalten, erklärte das Militär am Sonntag, es gebe keine Anweisungen, Offensivoperationen von Kampftruppen jenseits der Grenze einzustellen oder einzuschränken, außer in tiefer gelegenen Gebieten des Libanon. Das Militär fügte jedoch hinzu, dass diese Einschränkungen es nicht daran hindern, Gelegenheiten für Angriffe zu nutzen, auch in der Hisbollah-Hochburg im Beiruter Stadtteil Dahieh.“
https://www.ynetnews.com/article/by11hw60r11x
„Erdogans Türkei: Das NATO-Mitglied, das Terrorismus sponsert
Neue Erkenntnisse aus israelischen Sicherheitsermittlungen haben jegliche Illusion zerstört, die Beziehung der Türkei zur Hamas beschränke sich auf 'politische Unterstützung' oder 'diplomatisches Engagement'. Die Beweise deuten zunehmend auf eine weitaus alarmierendere Situation hin: Die Türkei hat sich zu einem zentralen operativen, logistischen und finanziellen Drehkreuz für die globale Terrorinfrastruktur der Hamas entwickelt.
Indem Ankara es Hamas-Mitgliedern gestattet, auf türkischem Boden Drohnenkapazitäten aufzubauen, bildet es gezielt Terroristen für künftige Kriege gegen Israel aus. Die Ausbildung zielt darauf ab, die Hamas-Mitglieder auf Einsätze im Libanon, in Jordanien und im Westjordanland vorzubereiten – für Angriffe auf Israel...
Die entscheidende finanzielle Rolle der Türkei ist besonders bedeutsam, da sie der Hamas über das Hoheitsgebiet eines NATO-Mitgliedsstaates Zugang zum internationalen Finanzsystem verschafft. Diese Realität sollte sowohl Washington als auch die europäischen Hauptstädte zutiefst alarmieren…
Sowohl ideologisch als auch militärisch und finanziell hat sich Erdogan offen zu den Anführern der Hamas bekannt. Er hat sich wiederholt geweigert, die Gruppe als Terrororganisation einzustufen, und ihre Mitglieder stattdessen als 'Widerstandskämpfer' sowie als Kämpfer einer 'Befreiungsgruppe' bezeichnet, die für den Schutz palästinensischer Gebiete kämpfen…
Die Türkei – ein NATO-Mitgliedsstaat – begünstigt somit die Aktivitäten einer vom Iran unterstützten Terrorgruppe, die für den Massenmord an Zivilisten verantwortlich ist. Indem sie der Hamas und anderen Terrorgruppen gestattet, auf ihrem Hoheitsgebiet ungehindert zu agieren, untergräbt die Türkei genau jene Sicherheitsarchitektur, zu deren Verteidigung die NATO einst gegründet wurde.“
https://www.gatestoneinstitute.org/22525/erdogan-turkey-sponsors-terrorism
Wir können beten
- und dem HERRN für die Gewissheit danken, dass der König Israels den Tag schon festgesetzt hat, an dem ER die Kriege der Völker endgültig beendet und Sein Volk in Israel in Frieden leben wird. „Und er wird Schiedsrichter sein zwischen den Nationen und zurechtweisen große Völker, also daß sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Rebmessern verschmieden werden; kein Volk wird wider das andere ein Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr erlernen.“ (Jes 2,4)
- dass der HERR an den vielen Frontbereichen, an denen Israel derzeit zu kämpfen hat, für Sein Volk eingreift und den Feinden die Macht nimmt, Seinem Volk zu Schaden. „und will Königsthrone umstoßen und die Macht der Königreiche der Nationen zertrümmern, und ich will die Kriegswagen umstoßen samt ihren Reitern, dass Ross und Mann zu Boden sinken und ein jeder umkomme durch das Schwert des andern.“ (Hag 2,22)
- dass sich der HERR DER HEERSCHAREN jetzt, wo Völker und Terrorgruppen Israel weiter bedrohen und angreifen, für Sein Volk Israel erhebt. „HERR, stehe auf, dass deine Feinde zerstreut werden, und die dich hassen vor dir fliehen!“ (4 Mose 10,35b)
- dass ER Seinen Zorn gegen die erfinderische Bosheit der Feinde Israels richtet. „Lass deinen Zorn an den Fremden aus, an den Völkern, die dich nicht kennen, den Königreichen, wo man dich nicht ehrt!“ (Ps 79,6)
- dass der HERR den israelischen Militärtechnikern Lösungen gegen die Drohnenbedrohungen schenkt, ebenso wie ER es einst für König Ussia getan hat. „Und er machte in Jerusalem Maschinen – eine Erfindung von Technikern –, die auf den Türmen und auf den Zinnen sein sollten, um mit Pfeilen und mit großen Steinen zu schießen. Und sein Name ging aus bis in die Ferne; denn wunderbar wurde ihm geholfen, bis er stark wurde.“ (2 Chr 26,15)
- dass GOTT Wunder an den Herzen der orthodoxen Militärdienstverweigerern tut und viele sich freiwillig zum Dienst in der IDF melden.
- dass Israel in dieser Situation den Sieg über die Feinde erlebt. „Ich will dich gewiss segnen und deine Nachkommenschaft mächtig mehren, wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Rande des Meeres, und deine Nachkommen sollen die Tore ihrer Feinde besitzen.“ (1 Mose 22,17)
Für Deutschland
Nutzt doch bitte das W&B Mai als Grundlage für eure Gebete.
Möge der Herr uns helfen, in unseren Tagen als Beter mit Ausdauer festzustehen!
Heinz-Jürgen Heuhsen