Masterpro Nivo Slider 3.x

Wöchentliches Gebet

Wöchentliches Gebet - 22. April 2026

Hinweis: wir machen eine Pause. Das nächste wöchentliche Gebet erscheint, so der Herr will, am 13. Mai.

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

ER wird wiederkommen in Herrlichkeit

Wir stehen weiter im Gebet vor dem HERRN – auf dem festen Boden Seiner Souveränität.

Zuerst möchten wir die Souveränität Gottes in der Lenkung der Angelegenheiten der Nationen beleuchten und dann die Bedeutung betrachten, die es für uns als Gläubige hat, in diesen Zeiten so vor IHM zu stehen.

Abschließend möchten wir einige Bibelstellen anführen, die, wie wir glauben, deinen Glauben stärken und deine Gebete beflügeln werden.

Wir möchten dieses Thema nicht betonen, um den gegenwärtigen Schwierigkeiten zu entfliehen, sondern vielmehr, damit wir ihnen begegnen können und den Felsen finden, der höher ist als wir, auf dem wir feststehen können, damit uns die Fluten nicht überwältigen.

Vor allem ist der Messias der „gesegnete und alleinige Herrscher, der König der Könige und Herr der Herren, der allein Unsterblichkeit besitzt, der in unzugänglichem Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann, dem Ehre und ewige Macht gebührt. Amen.“

Er, Gott der Sohn, der Mensch wurde, starb, von den Toten auferstand und zur Rechten des Vaters aufgefahren ist. Er wird wiederkommen, und alle irdischen Mächte werden sich vor ihm beugen.

Offb 19,15:

„Und aus seinem Munde geht ein scharfes Schwert, dass er die Heiden damit schlage, und er wird sie mit eisernem Stabe weiden, und er tritt die Weinkelter des grimmigen Zornes des allmächtigen Gottes.“

Die Souveränität Gottes, die ER jetzt durch verborgene Vorsehung ausübt, wird durch Christi Wiederkunft und Herrschaft offen sichtbar werden.

Aus dem Nizäischen Glaubensbekenntnis:

"Er litt und wurde begraben;
Und er ist am dritten Tage auferstanden,
wie es in der Schrift steht;
und ist aufgefahren in den Himmel,
und sitzt zur Rechten des Vaters;
und er wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
dessen Reich kein Ende haben wird.‘

Die Souveränität Gottes in der Leitung der Angelegenheiten der Nationen

Das Wort Gottes vermittelt uns eine eindrucksvolle Sicht auf politische Macht und die Souveränität Gottes. Die Herrscher und Nationen der Welt sind vor dem Herrn bedeutungslos. Sie sind in Seinen Augen tatsächlich unbedeutend und wertlos.

Jes 40,15-17:

„Siehe, die Völker sind wie ein Tropfen am Eimer; wie ein Stäublein in den Waagschalen sind sie geachtet; siehe, er hebt die Inseln auf wie ein Sandkörnlein! Der Libanon reicht nicht hin zum Feuer, und seine Tiere genügen nicht zum Brandopfer. Alle Völker sind wie nichts vor ihm; für eitel und gar nichtig gelten sie ihm!“

Die Schrift übertreibt nicht; sie spiegelt den Anspruch des Schöpfers wider und beschreibt, wie ER das Verhältnis zwischen menschlicher Autorität und göttlicher Führung sieht.

Die Heilige Schrift betont Gottes aktive Rolle in der Lenkung der Weltgeschehnisse.

Dan 2,21:

„Er führt andere Zeiten und Stunden herbei; er setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen ihre Weisheit und den Verständigen ihren Verstand.“

Gott lenkt den Aufstieg und Fall von Herrschern gemäß Seinem Plan und Seinen Absichten. Selbst die Entscheidungen von Königen und Herrschern, die ihren freien Willen ausüben, liegen in Gottes Hand; Er lenkt sie, wohin Er will.

Spr 21,1:

„Gleich Wasserbächen ist des Königs Herz in der Hand des HERRN; er leitet es, wohin er will.“

Dies bedeutet, dass, obwohl Könige und Führer frei sind, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen (wie sie es tun nach dem, was sie glauben in ihrem eigenen Interesse ist), sie es dennoch unter göttlicher Steuerung tun.

Jes 40,23-24:

„der ich Fürsten zunichte und Richter der Erde machtlos mache - kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesetzt, kaum wurzelt ihr Stamm in der Erde, so hauche ich sie an, dass sie verdorren und dahinfahren wie Stoppeln vor dem Sturmwind.“

Könige, Diktatoren, Premierminister, Richter, Präsidenten, Scheiche, einige, die sich für lebenslange Führer halten… Gott macht sie nach Belieben machtlos und entfernt ihren Einfluss, wie eine Pflanze, die ausgerissen wird und vertrocknet.

Alle Bewohner der Erde werden für nichts geachtet. Nicht dass Gott sich nicht um die Menschheit kümmert, wir sprechen hier von denen, die sich Seinem Willen und Seiner Herrschaft widersetzen.

Dan 4,35b:

„er verfährt, wie er will, mit dem Heer des Himmels und mit denen, die auf Erden wohnen, und niemand ist, der seiner Hand wehren, noch zu ihm sagen dürfte: Was machst du?

Wer kann Seine Hand aufhalten? Wer kann Seinen Willen und Sein Handeln infrage stellen? Niemand!

Wir wollen damit nicht sagen, dass das alles ein Kinderspiel ist, nach dem Motto: „Immer mit der Ruhe“, „Mach dir keine Sorgen und genieße einfach dein Leben“. Vielmehr zeigt die Schrift, dass die Herrscher der Nationen zwar tatsächlich Autorität ausüben, Gottes Souveränität aber ihre Herrschaft einschließt und übersteigt.

Letztendlich wird sich zeigen, dass die Herrscher und Anführer der Nationen im Rahmen von Gottes göttlichem Plan handelten und dass alles, was sie taten, letztlich dazu diente, Gottes Ziele zu erreichen, nicht ihre eigenen.

Diese Perspektive eröffnet Gläubigen die Erkenntnis, dass selbst jetzt, wo die Ereignisse in der Welt, insbesondere in unserer Region, gefährlich und chaotisch erscheinen (d. h. niemand die Kontrolle hat), GOTT die vollkommene Kontrolle hat und alles zu Seinem Ziel lenkt.

So beten wir auch für Israels inneren Zustand und seine Lage. Es steht nicht gut um Israel, um es gelinde auszudrücken, deshalb treten wir in gleicher Weise und mit demselben Glauben vor IHN.

Ps 29,10:

„Der HERR regierte zur Zeit der Sündflut, und der HERR herrscht als König in Ewigkeit.“

Es ist wichtig, dass wir als Gläubige, vor IHM stehen

Gottes Souveränität über die Weltmächte zu verstehen, hilft uns in vielerlei Hinsicht, uns persönlich zu orientieren.

a. Vertrauen allein auf Gott

Anstatt auf militärische Stärke, Koalitionen, Bündnisse von Nationen oder einzelne Leiter zu vertrauen, setzen wir unser Vertrauen allein auf den Herrn! Das befreit uns von jeder Angst (obwohl wir inmitten von Furcht einflößenden Dingen leben) und schenkt uns große Hoffnung auf den Gott, der uns gemäß Seinem Wort mit Erbarmen und Barmherzigkeit begegnen wird. Letztendlich wird Sein Wille geschehen, nicht der Wille der Nationen.

Dies sollte uns allen, die wir Schwierigkeiten, Herausforderungen und schwere Zeiten durchmachen, eine große Ermutigung sein. Er ist nicht nur souverän über die Nationen, sondern auch über jeden Einzelnen von uns. Nicht einmal ein Spatz fällt zu Boden ohne den Willen unseres Vaters! (Mt 10,29-31)

Ps 33,17-21:

„Das Ross ist unzuverlässig zur Rettung, und trotz seiner großen Stärke kann man nicht entrinnen. Siehe, der HERR hat ein Auge auf die, so ihn fürchten, die auf seine Gnade hoffen, dass er ihre Seele vom Tode errette und sie in der Teuerung am Leben erhalte. Unsre Seele harrt auf den HERRN; er ist unsre Hilfe und unser Schild. Ja, an ihm soll unser Herz sich freuen; denn auf seinen heiligen Namen haben wir unser Vertrauen gesetzt.“

Ps 46,2-4:

„Gott ist unsre Zuversicht und Stärke; eine Hilfe, in Nöten kräftig erfunden. Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde weicht und die Berge mitten ins Meer sinken, wenn gleich seine Wasser wüten und toben und vor seinem Übermut die Berge zittern. - Pause.“

b. Wir sind befreit von der Hoffnung auf einen weltlichen Führer oder eine weltliche Macht.

Ich persönlich setze meine Hoffnung nicht auf diesen oder jenen menschlichen Führer; am Ende enttäuschen sie uns alle auf die eine oder andere Weise, manche mehr, manche weniger. Das Schicksal Israels hängt nicht von einem Menschen ab, obwohl Gott denjenigen, den er will, für seine Zwecke in ein Amt einsetzen wird.

Ps 33,11-12:

„Der Rat des HERRN besteht ewiglich, seines Herzens Gedanken für und für. Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er sich zum Erbe erwählt hat!“

c. Gebet gewinnt an tieferer Bedeutung.

Wer von der Wahrheit der Schrift überzeugt ist und fest vor dem Herrn steht, im festen Glauben an Sein Wesen und Seine Worte über Sich Selbst, die Völker und Seine Pläne, kann mit Gewissheit, Zuversicht und Überzeugung beten, ohne sich von Umständen oder wechselnden Ereignissen und Wahrnehmungen beeinflussen zu lassen.

Ps 46,11-12:

„Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin; ich will erhaben sein unter den Völkern, ich will erhaben sein auf Erden. Der HERR der Heerscharen ist mit uns, der Gott Jakobs ist unsre feste Burg! – Pause“

 Seid gesegnet im Namen Yeshua,

Ofer

P.S.: Nächste Woche feiern wir Israels Unabhängigkeitstag und versenden daher keine "Prayer Notes".

1. Die Messianische Gemeinde in Israel

Wir können beten

  • dass die messianische Gemeinde im Land Israel ihre priesterliche Aufgabe angesichts der bevorstehenden Feier des Unabhängigkeitstages wahrnimmt und dem Gott Israels für alle Hilfe in den vergangenen zwei Jahren (seit 7. Oktober 2023) dankt - IHM, dem HERRN der Heerscharen! „„Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin; ich will erhaben sein unter den Völkern, ich will erhaben sein auf Erden. Der HERR der Heerscharen ist mit uns, der Gott Jakobs ist unsre feste Burg! – Sela“ (Ps 46,11-12)
  • dass der HERR Seine Gemeinde durch das tägliche Studium Seines Wortes in der Gewissheit ihrer Sicherheit in IHM stärkt. „Der HERR regierte zur Zeit der Sündflut, und der HERR herrscht als König in Ewigkeit.“ (Ps 29,10)
  • dass die Seine Gemeinde IHM immer wieder dafür dankt, wie ER eine grundlegende Wende der Bedrohung durch die umliegenden Völker seit dem 7. Oktober 2023 geschaffen hat. „Ich will dich erheben, o HERR, denn du hast mich herausgezogen, dass meine Feinde sich nicht freuen durften über mich.“ (Ps 30,2)
  • dass Seine Gemeinde IHM auch im Zusammenhang mit dem Unabhängigkeitstag noch einmal für die Rückführung so vieler Geiseln dankt, die in der Hand der Hamas gefangen waren. „Du hast mir meine Klage in einen Reigen verwandelt, du hast mein Trauergewand gelöst und mich mit Freude umgürtet; auf dass man dir zu Ehren singe und nicht schweige; o HERR, mein Gott, ich will dich ewiglich preisen!“ (Ps 30,12-13)
  • dass ER Seine Gemeinde mit Zuversicht und Stärke erfüllt und sie durch die Art, wie sie mit Seiner Hilfe durch die weiter bestehenden Herausforderungen gehen, ein helles Licht im Land sind, durch das Menschen zu Yeshua gezogen werden. „Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter, so leuchtet es allen, die im Hause sind. So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Mt 5,14-16)
  • dass Jesus an Seiner Gemeinde wirkt und sie IHM durch ihr ganzes Leben Ehre machen. „Denn ihr sollt ja so leben, wie es dem Herrn Ehre macht, und stets tun, was ihm gefällt. Dazu kommt es, wenn euer Leben als Frucht gute Taten aller Art hervorbringt, wenn ihr darin ständig fortschreitet durch die immer tiefere Erkenntnis dessen, was Gott für euch getan hat.“ (Kol 1,10-11; GN)

2. Aliyah und Errettung Israels

Wir können beten

  • und dem HERRN danken, dass sich alle Seine Zusagen an Sein Volk Israel gewiss erfüllen werden. „denn soviele Gottesverheißungen es gibt, in ihm ist das Ja, und deshalb durch ihn auch das Amen, Gott zum Lobe durch uns!“ (2 Kor 1,20)
  • und den HERRN bitten, dass ER doch jetzt mit Seinem mächtigen Arm weiterhin viele Juden auch aus dem Westen nach Israel zurückführt. „So spricht der HERR der Heerscharen: Siehe, ich werde mein Volk aus dem Land im Osten und aus dem Land im Westen retten“ (Sach 8,7)
  • dass ER auch den zweiten Teil dieser Verheißung wahrmacht und sie im Land Israel Yeshua als ihren Erretter erkennen und IHM dienen. „und ich werde sie herbeibringen, und sie werden inmitten Jerusalems wohnen; und sie werden mein Volk, und ich werde ihr Gott sein in Wahrheit und in Gerechtigkeit.“ (Sach 8,8)
  • dass ER den Antisemitismus, der in vielen Nationen aktuell so stark zunimmt, für Seine eigenen Absichten einsetzen möge.
  • dass ER besonders die Herzen der vielen Orthodoxen in Jerusalem auf das Kommen des Heiligen Israels, ihres Messias Jeschua, nach Jerusalem vorbereitet, damit ER mit ihnen und unter ihnen wohnen kann. „So spricht der HERR: Ich kehre nach Zion zurück und will inmitten Jerusalems wohnen; und Jerusalem wird „Stadt der Wahrheit“ genannt werden und der Berg des HERRN der Heerscharen „der heilige Berg“. (Sach 8,3)
  • dass viele Menschen in Israel erkennen, dass es in keinem anderen Rettung gibt als in Jeschua. „Jesus Christus und sonst niemand kann die Rettung bringen. Auf der ganzen Welt hat Gott keinen anderen Namen bekannt gemacht, durch den wir gerettet werden könnten.“ (Apg 4,12)
  • dass Gott alles ändert, was in Israel geändert werden muss, damit auch messianische Juden offene Türen haben, Aliya zu machen und sich mutig zu ihrem Glauben an den König der Juden bekennen können.
  • dass Gott das Land Israel, seine Wirtschaft und Menschen segnet und damit der Welt zeigt, dass ER ALLEIN GOTT IST! „Die Nationen sollen erkennen, dass ich der HERR bin, spricht Gott, der HERR, wenn ich mich vor ihren Augen an euch heilig erweisen werde.“ (Hes 36,23b)

3. Aktuelle Situation

Der folgende Artikel aus „Israel HaYom“ gibt eine Einschätzung der Situation Israels wieder, die durch den Präventivschlag Israels und der USA gegen das Terrorregime im Iran grundlegend verbessert wurde.

„Gerechtigkeit und Triumph im Krieg

Der Krieg gegen den Iran hatte eine klare Begründung und war strategisch erfolgreich. Dies zu leugnen, ist unehrlich.

Die Operationen 'Epic Fury' und 'Roaring Lion' haben ihre strategischen Kernziele erreicht: den iranischen Weg zur Entwicklung von Atomwaffen zu stoppen und sein Raketenprogramm erheblich zu schwächen – beides stellte eine erhebliche Bedrohung für Israel, arabische Staaten und westliche Interessen dar.

Dies zu leugnen, ist unehrlich. Es ist politisch voreingenommen zu behaupten, der Krieg sei nichts weiter als leichtsinniges Abenteuer gewesen und ein totaler Fehlschlag.

Bedenken Sie die klare und unmittelbare Gefahr, die vom Iran vor dem Krieg ausging. Er besaß fast 440 kg angereichertes Uran, das der waffenfähigen Qualität so nahe kam, dass die IAEA erklärte, die Iraner könnten damit innerhalb einer Woche das Kernmaterial zum Bau von bis zu neun Atombomben haben. Dies verstieß gegen jedes Atomabkommen, das der Iran mit dem Westen geschlossen hatte.

Der Iran produzierte zudem monatlich über 100 ballistische Raketen und steuerte damit auf eine Situation zu, in der seine Raketen- und Drohnenbestände die Verteidigung Israels und aller US-Stützpunkte in der Region überfordern könnten. Der Iran verlagerte außerdem seine Nuklear- und Raketenproduktionsanlagen in Bunker, die zu tief unter der Erde lagen, um sie effektiv angreifen zu können.

In einer historischen gemeinsamen Militäraktion mit über 15.000 Luftangriffen in den vergangenen sechs Wochen zerschlugen die US-amerikanischen und israelischen Luftstreitkräfte die iranische Luftverteidigung, dezimierten die iranische Marine und Luftwaffe, zerstörten iranische Raketenwerfer, -lager und -produktionsstätten, vernichteten iranische Anlagen und Energieeinrichtungen, die die Nuklear- und Raketenindustrie belieferten, ermordeten hochrangige Wissenschaftler, die für die Nuklear- und Raketenindustrie von entscheidender Bedeutung waren, eliminierten Tausende von Armeekommandeuren und Anführern der internen Repressionskräfte und entmachteten die radikale geistliche Führung, die Irans hegemoniale Bestrebungen mit genozidalen Mitteln legitimiert hatte.

Damit dürfte Iran derzeit nicht in der Lage sein, eine Atombombe herzustellen, da die gesamte Produktionskette, in der Iran auf dem Weg zu einer solchen Bombe war, zerstört wurde.

Der Krieg verschärfte zudem die wirtschaftliche Krise Irans. Die USA und Israel griffen wichtige Infrastruktur mit doppeltem Verwendungszweck an, darunter petrochemische Anlagen und Stahlwerke, die zusammen 15 Prozent des iranischen BIP und über 60 Prozent seiner industriellen Produktion (ohne Öl) ausmachen.

Die aktuelle US-Blockade von Hormus bedroht Irans letzte verbliebene finanzielle Lebensader: die Öleinnahmen, die 50 Prozent des Staatshaushalts decken…

Auch die Beziehungen zu den arabischen Golfstaaten wurden zerstört, da der Iran sie mit über 6.000 Raketen und Drohnen angriff – was zu einer tiefen regionalen Isolation führte.

Bemerkenswerterweise gelang es dem Iran kaum, den amerikanischen und israelischen Streitkräften eine wirksame militärische Antwort entgegenzusetzen, weder aus eigener Kraft noch über ihre Stellvertreter. Die Verteidigungsanlagen und der vermeintlich übermächtige Geheimdienst des Irans erwiesen sich als löchrig. Die Iraner wurden Zeugen der Demütigung des Regimes.

Der Krieg zerstörte zudem die Legitimität des Regimes im Inland. Ein Staat, der die Zustimmung der Bevölkerung genießt, braucht keine Massenmorde, um die Straßen zu räumen.

Irans Verhalten während des Krieges unterstrich dessen Unvermeidbarkeit. Die Islamische Republik startete heftige Raketen- und Drohnenangriffe gegen ihre arabischen Nachbarn, setzte Streumunition gegen israelische Zivilisten ein, blockierte die Straße von Hormus und nahm Ziele weit außerhalb der Region mit bis dahin verborgenen ballistischen Raketenkapazitäten ins Visier.

Irans Verhalten zeigte deutlich, dass dem Land nicht zu trauen ist, dass es eine ernsthafte Bedrohung für die regionale und globale Sicherheit darstellt und dass ihm die Fähigkeit zur Entwicklung und zum Einsatz der ultimativen Waffe verwehrt werden muss.

Zusammenfassend lässt sich sagen:

Der Krieg war ein moralisch notwendiges Unterfangen und veränderte die strategische Lage zum Besseren.

Nach ihrem Sieg auf dem Schlachtfeld müssen die USA und Israel nun die Deutungshoheit über den Krieg zurückgewinnen, die moralische Rechtfertigung des Feldzugs wahren und die Gerechtigkeit der künftigen, unerlässlichen harten Sanktionen gegen den Iran bekräftigen.

Um die Kriegserfolge zu sichern, muss eine Erholung des Irans verhindert werden – es sei denn, das Land gibt seine bedrohlichen Militärprogramme und seine aggressive regionale Haltung auf. Der einzige Weg für den Iran zur Erholung führt über eine Deeskalation zu amerikanischen Bedingungen.

Zu diesem Zweck müssen die USA den Iran weiterhin unter Druck setzen (keine nennenswerten Lockerungen der Sanktionen); den Iran isolieren (weiche Annäherungsversuche Europas oder der arabischen Golfstaaten an den Iran verhindern); den militärischen Druck auf den Iran aufrechterhalten (kein baldiger Abzug der amerikanischen Streitkräfte aus der Region); die Kontrolle über das angereicherte Uran behalten (und jede reaktivierte Nuklearanlage erneut angreifen); und die Entstehung einer starken iranischen Oppositionsbewegung unterstützen (diese mit Waffen versorgen).

Was Israel betrifft: Die Israelis haben eine wichtige Lektion gelernt: Sie müssen eine proaktive Verteidigungshaltung beibehalten…

Israel besiegte den Iran, obwohl dieses Land zehnmal größer ist als Israel, über 1.000 Kilometer von Israel entfernt liegt und vier Stellvertreterarmeen mit Zehntausenden Kämpfern und Hunderttausenden Raketen an Israels Grenzen unterhielt.

Ebenso wichtig ist die Standhaftigkeit der Israelis, die bewiesen haben, dass sie einen umfassenden Krieg mit dem Iran – tatsächlich sogar zwei Kriege innerhalb eines Jahres – heldenhaft überstehen können. Selbst in den intensivsten Kriegstagen blieb die Wirtschaft funktionsfähig... Familien feierten Purim und Pessach still und vorsichtig zu Hause. Die Israelis sind widerstandsfähig.

Die Strapazen haben sich gelohnt. Denn die Alternative zu diesem erfolgreichen Krieg – ein erstarkender Iran, bewaffnet mit Atomwaffen und Tausenden von ballistischen Raketen – wäre weitaus schlimmer gewesen als alles, was die Israelis je ertragen mussten.“ 

https://www.israelhayom.com/opinions/justice-and-triumph-in-war/

Durch den o.a. Artikel wird deutlich, wie wichtig und richtig der Angriff der USA und Israels gegen den Iran war, und welche positiven Veränderungen sich dadurch für die Sicherheitssituation Israels ergeben haben.

Nun geht es darum, dass die erreichte Position ausgebaut und erhalten wird, und wir wissen, dass die Entscheidungen wesentlich im geistlichen Bereich durch Gebet fallen. In Daniel, Kapitel 10 lesen wir, dass Daniel 21 Tage lang beten musste, damit schließlich der Wille Gottes (hier eine Botschaft von Gott) durchkam, weil „der Fürst des Königreichs Persien mir einundzwanzig Tage lang widerstanden hat“ (Vers 13). Die Entscheidung wurde durch anhaltendes Gebet herbeigeführt!

Wir können beten

  • dass das israelische Volk sein Vertrauen auf den GOTT ISRAELS setzt und nicht nur auf militärische Stärke, Koalitionen, Bündnisse von Nationen oder einzelne Leiter. „Das Königreich gehört dem HERRN, und er ist Herrscher über die Nationen.“ (Ps 22,29; Schl)
  • dass die ausgerufene Waffenruhe so lange - und auch nur so lange - dauert, wie es dem Willen Gottes entspricht.
  • dass durch die angekündigten Friedensverhandlungen keine der Positionen, die für Israel und die gesamte Region erreicht wurden, aufgegeben werden, sondern vielmehr festgeschrieben und gesichert werden.
  • dass der HERR in Seiner Gnade alle Entscheidungen lenkt und Israel in den Grenzen zur Ruhe kommt, die ER festgesetzt hat. „ER hat aus einem Blut das ganze Menschengeschlecht gemacht, dass es auf dem ganzen Erdboden wohne, und hat im voraus die Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt.“ (Apg 17,26)
  • und mit Dankbarkeit über der gesamten Situation bekennen und ausrufen: „Der HERR regiert; die Erde frohlocke, die vielen Inseln seien fröhlich! Wolken und Dunkel sind um ihn her, Gerechtigkeit und Recht sind seines Thrones Feste. Feuer geht vor ihm her und verzehrt ringsum seine Feinde.“ (Ps 97,1-3)


Für Deutschland

Nutzt doch bitte das Gebetsmail vom 15. April als Grundlage für eure Gebete. Hier eine aktuelle Ergänzung zu der Thematik des Mails.

„Sachsen: Theater-Mitarbeiter sollen Neuntklässlern Pornos gezeigt haben

Das sächsische Kultusministerium prüft Vorwürfe von Eltern zur Verwendung von pornografischem Material im Rahmen einer Projektwoche an einer Oberschule. Wie das Ministerium der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, steht das Landesamt für Schule und Bildung aktuell mit der Schule im Landkreis Görlitz in Kontakt, um den Sachverhalt aufzuklären. 

Ein Sprecher der Schulaufsichtsbehörde sagte auf dpa-Anfrage, dass Schülern einer neunten Klasse der Schule pornografische Materialien präsentiert worden sein sollen. 'Zwei Personen eines externen Theaterprojekts' hätten die Bilder während einer Projektwoche im März mutmaßlich verwendet. Diese und weitere Vorwürfe würden nun zusammen mit der Schulleitung geprüft. Nach Beschwerden von Eltern hatte die Schule die Projektwoche demnach gestoppt… 

Ob die Verantwortlichen mit ihrem Handeln gegen Regularien des sächsischen Schulgesetzes verstoßen haben, sei nun Gegenstand der Prüfung, teilte das Landesamt für Schule und Bildung weiter mit...

Die AfD-Fraktion im sächsischen Landtag fordert zu dem Vorfall, bei dem laut Medienberichten auch AfD-kritische Flugblätter verteilt worden sein sollen, Auskunft von Kultusminister Conrad Clemens bis zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Schule und Bildung am 22. April. ‚Welche Konsequenzen werden aus dem Vorfall gezogen? An wie vielen weiteren Schulen fanden in den letzten Jahren derartige Projekte statt?‘, fragte Tobias Heller, der die Fraktion im Bildungsausschuss vertritt.

Das Kultusministerium müsse ‚so etwas künftig verhindern, indem es den Schulen in Sachsen verbietet, mit Organisationen, die auch die Transgender-Ideologie vertreten, gemeinsame Projekte zu veranstalten‘, sagte AfD-Politiker Tino Chrupalla am Montag...“

https://www.welt.de/vermischtes/article69de147c7ca313ddf113a097/sachsen-theater-mitarbeiter-sollen-neuntklaesslern-pornos-gezeigt-haben.html

„Petition: Pornographie-Skandal an Schule in Sachsen!

Ein Pornographie-Skandal an einer Schule in Schleife (Landkreis Görlitz) erschüttert Sachsen: Zwei 'non-binäre' Aktivisten haben in einer Projektwoche Neuntklässlern homosexuelle pornographische Darstellungen gezeigt.

Die Eltern haben nun Strafanzeige erstattet. Die Polizei ermittelt wegen der Verbreitung pornographischer Inhalte an Minderjährige.

Die Schüler wurden von den verantwortlichen Lehrern mit den Aktivisten alleine gelassen. Außerdem haben die Lehrer die Eltern im Vorfeld nicht informiert. Das Kultusministerium prüft daher diese Verstöße gegen das Sächsische Schulgesetz.

Bundesweites Aufsehen

Der Vorfall wurde von 'Junge Freiheit' bekannt gemacht und zieht weite Kreise. Enthüllt wurde, dass die beiden Aktivisten mit ihrem Schulprojekt 'Mutige Jugendliche in Ostsachsen finden Perspektiven' von der linken Amadeu Antonio Stiftung gefördert werden, die wiederum bekanntlich staatliche Fördermittel erhält.

Aufgrund des medialen Drucks hat die Stiftung die Förderung des Projekts inzwischen eingestellt und auch das Projekt selbst wurde von der Schule nach dem ersten Tag aufgrund massiver Elternproteste gestoppt.

Aber das reicht nicht! Dieser Vorfall muss Konsequenzen haben, denn er ist keineswegs ein Einzelfall. Schulen sind keine Räume für Indoktrination! Kindeswohl und Elternrecht müssen respektiert werden.

Jetzt Petition unterzeichnen und teilen

Deshalb haben wir die Petition »Schützt unsere Kinder: Stoppt externe Sexualpädagogik an Sachsens Schulen!« gestartet. Wir fordern vom sächsischen Kultusminister Conrad Clemens und von allen Bildungsministern in Deutschland, vertreten durch die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, Anna Stolz, das sofortige Ende der Zusammenarbeit mit externen Anbietern von 'Sexueller Bildung' sowie eine lückenlose Aufarbeitung aller bisherigen Maßnahmen.

Wir zählen auf Ihre Mithilfe. Mit wenigen Klicks bewirken Sie viel:

Unterzeichnen Sie unsere Petition. Mit jeder Unterschrift erhalten die beiden Minister direkt eine E-Mail.

Verschicken Sie den Link via E-Mail an Ihre Freunde und Bekannten mit der Bitte, die Petition zu unterzeichnen und weiterzuverbreiten…“

https://demofueralle.de/2026/04/16/petition-pornographie-skandal-an-schule-in-sachsen/

Auszüge aus dem Text der Petition an den Kultusminister Conrad Clemens und die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz Anna Stolz:

„Immer wieder werden Kinder in Schulen und inzwischen auch Kitas mit sexualpädagogischen Inhalten konfrontiert, die schamlos, übergriffig und grenzüberschreitend sind. Besonders gefährlich wird es immer dann, wenn externe Gruppen, Vereine oder NGOs den Unterricht übernehmen…

Es reicht deshalb nicht, den aktuellen Vorgang isoliert zu prüfen und anschließend zur Tagesordnung zurückzukehren. Notwendig ist eine umfassende und vorbehaltlose Aufarbeitung.

Die Öffentlichkeit muss erfahren, welche externen Anbieter in den vergangenen Jahren an Schulen tätig waren, welche Programme sie durchgeführt haben, welche Inhalte und Materialien eingesetzt wurden und auf welcher Grundlage dies genehmigt oder finanziert wurde.

Nur vollständige Transparenz kann verlorenes Vertrauen wiederherstellen und weitere Grenzüberschreitungen verhindern.

Wir fordern mit aller Klarheit: Die Zusammenarbeit mit NGOs und externen sexualpädagogischen Anbietern muss sofort beendet werden!

Kinder müssen endlich geschützt, Elternrechte gestärkt und Schulen wieder zu sicheren Räumen des Lernens werden.“

Wir haben die Petition unterschrieben und bitten euch, diese – wenn ihr dem Inhalt zustimmen könnt - doch auch zu unterschreiben und auch nach euren Möglichkeiten zu verbreiten.

Wir können ergänzend beten

  • und dem HERRN danken, dass hier ein konkreter Fall der Aktivitäten von Transgender- Aktivisten öffentlich gemacht wurde. „Er enthüllt, was im Finstern verborgen liegt, und zieht den Todesschatten ans Licht.“ (Hiob 12,22)
  • dass eine sorgfältige Prüfung dieses gesamten Vorfalls an der betreffenden Schule in Schleife durch die Schulbehörde stattfindet und die Beteiligten da, wo Fehlverhalten vorliegt, zur Rechenschaft gezogen werden. „Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.“ (Spr 14,34)
  • dass die Eltern gestärkt werden, die Strafanzeige gestellt haben, und darauf achten, dass angemessene Maßnahmen erfolgen.
  • dass eine grundlegende Aufarbeitung stattfindet, durch die bekannt wird, welche externen Anbieter in den vergangenen Jahren an Schulen tätig waren, welche Programme sie durchgeführt haben, welche Inhalte und Materialien eingesetzt wurden und auf welcher Grundlage dies genehmigt oder finanziert wurde.
  • dass an den Stellen, wo schuldhaftes Fehlverhalten von Amtsträgern im Schul-, Erziehungs- oder politischen Bereich stattfindet, diese Posten mit Personen neu besetzt werden, die für diese Aufgabe besser geeignet sind. „Ich halte Ausschau nach allen im Land, die treu und zuverlässig sind; mit solchen Leuten umgebe ich mich. Wenn jemand ein vorbildliches Leben führt, dann nehme ich ihn in meinen Dienst.“ (Ps 101,6)

Möge der Herr uns helfen, in unseren Tagen als Beter mit Ausdauer festzustehen!

Heinz-Jürgen Heuhsen

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.