Wöchentliches Gebet - 04. Januar 2023

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

1 Mose 50,20-21.24-25:

"Ihr gedachtet zwar Böses wider mich; aber Gott gedachte es gut zu machen, dass er täte, wie es jetzt am Tag ist, um viel Volk am Leben zu erhalten. So fürchtet euch nun nicht; ich will euch und eure Kinder versorgen! Und er tröstete sie und redete freundlich mit ihnen. Und Joseph sprach zu seinen Brüdern: Ich sterbe; aber Gott wird euch gewiss heimsuchen und aus diesem Lande hinaufführen in das Land, das er Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat. Und er nahm einen Eid von den Kindern Israels und sprach: Wenn Gott euch heimsuchen wird, so sollt ihr meine Gebeine von hier hinaufbringen!"

Die richtige Perspektive ist für den Glauben und das Gebet unerlässlich. In Zeiten der Instabilität und des Wandels wird unser Glaube auf die Probe gestellt, was sich unweigerlich in unseren Gebeten niederschlägt.

Wenn ihr euch Zeit nehmt, 1 Mose 50 zu lesen, werdet ihr sehen, dass die Brüder nach Jakobs Tod befürchteten, dass Josef, der ein Mann mit großer Macht in Ägypten war, die Gelegenheit nutzen würde, um sich für das zu rächen, was sie ihm angetan hatten.

Aber Josef, der Gott liebte und mit ihm durch enorm schwierige Situationen ging, gewann eine neue Sicht. Er blickte zurück und erkannte, dass die Hand Gottes Seinen Plan der Vorsehung entsprechend ausführte. Obwohl es sein Los war, zu leiden, schenkte Gott der ganzen Familie durch all das Geschehen hindurch eine Zukunft. Diese Perspektive befähigte Josef auch, seinen Brüdern zu vergeben und sie mit Liebe zu behandeln. (Siehe 1. Mose 50,19-21)

Da er sich der Souveränität und Treue Gottes sicher war, konnte Josef auch in die Zukunft blicken und glaubte, dass Gott sein Versprechen, Israel aus Ägypten herauszuführen, erfüllen würde. So ordnete er an, dass seine Gebeine mitgenommen werden sollten, wenn der HERR sie aus Ägypten herausführen würde.

Wir müssen mit Verständnis zurückblicken und mit Glauben in die Zukunft nach vorne schauen, wenn wir in Zeiten wie heute wirksam vor dem HERRN stehen wollen. „Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen" (Hebräer 11,6).

Wir müssen lernen, viel und oft in der Bibel nachzuschlagen, um diese Sichtweise zu gewinnen. Und nachdem wir gelesen haben, wie Gott im Laufe der Geschichte immer wieder eingegriffen hat, um Seine Pläne trotz der Torheit und Verirrung des Volkes Israel zu verwirklichen, können wir dann mit der Zuversicht des Glaubens in die Zukunft blicken und die Verheißungen verkünden und beten.

1. Für die Begegnung Israels mit Yeshua

Wir sehnen uns danach, dass die Decke vom Volk Israel genommen wird und sie den gekreuzigten Messias sehen können:

1 Mose 45,1-4:

"Da konnte sich Joseph vor allen, die um ihn herstanden, nicht länger enthalten, sondern rief: Tut jedermann von mir hinaus! Und es stand kein Mensch bei ihm, als Joseph sich seinen Brüdern zu erkennen gab. Und er weinte laut, so dass die Ägypter und das Haus des Pharao es hörten. Und Joseph sprach zu seinen Brüdern: Ich bin Joseph! Lebt mein Vater noch? Aber seine Brüder konnten ihm nicht antworten, so bestürzt waren sie vor ihm. Da sprach Joseph zu seinen Brüdern: Tretet doch her zu mir! Als sie nun näher kamen, sprach er zu ihnen: Ich bin Joseph, euer Bruder, den ihr nach Ägypten verkauft habt!"

2 Kor 3,14-17:

"Aber ihre Sinne wurden verhärtet; denn bis zum heutigen Tage bleibt dieselbe Decke beim Lesen des Alten Testamentes, so dass sie nicht entdecken, dass es in Christus aufhört; sondern bis zum heutigen Tage, so oft Mose gelesen wird, liegt die Decke auf ihrem Herzen. Sobald es sich aber zum Herrn bekehrt, wird die Decke weggenommen. Denn der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit."

Wir können beten

  • dass Yeshua den Augenblick aller Augenblicke in der Geschichte Israels herbeiführt, an dem Sein Volk IHN erkennt
  • dass ER Seinem Volk die Augen öffnet wie dem Blinden auf der Straße, damit sie den Gekreuzigten erkennen. „Und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um den Erstgeborenen.“ (Sach 12,10b)
  • dass ER Sein Volk Israel wieder heimsucht, wie ER es getan hast, als es in Ägypten versklavt war. „Und Gott erhörte ihr Wehklagen, und Gott gedachte an seinen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob. Und Gott sah auf die Israeliten und nahm sich ihrer an.“ (2 Mose 2,24-25)
  • dass Gott die Herzen Seines Volkes erweicht und sie Seine Liebe in Ihrem Messias Yeshua erkennen und zu ihm umkehren. „Kehre um, o Israel, zu dem HERRN, deinem Gott! Denn du bist gefallen durch deine eigene Schuld. Nehmet Worte mit euch und kehret um zum HERRN! Sprechet: ‚Vergib alle Schuld …'" (Hos 14,1b-2a)
  • dass Gott Sein Volk in Yeshua aus dem Tod ins Leben bringt. „Ich will auch meinen Geist in euch legen, und ihr sollt leben“ (Hes 37,14a)
  • dass ER das Herz aus Stein nimmt und dafür ein Herz aus Fleisch gibt. „Und ich will ihnen ein anderes Herz geben und einen neuen Geist in sie geben und will das steinerne Herz wegnehmen aus ihrem Leibe und ihnen ein fleischernes Herz geben, damit sie in meinen Geboten wandeln und meine Ordnungen halten und danach tun. Und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein.“  (Hes 11,19-20)

2. Für die Regierung Israels

Hes 37,24:

"David, mein Knecht, soll König über sie sein, und sie sollen alle einen Hirten haben; sie sollen auch in meinen Rechten wandeln und meine Satzungen halten und sie tun.“

Wir teilen im Folgenden zwei der Dinge mit, die uns in Israel beschäftigen:

Viele Menschen im Land haben große Angst vor dem plötzlichen Wechsel zu einer radikal religiös ausgerichteten Knesset und sind beunruhigt. Im Land herrscht die Besorgnis angesichts der Absichtserklärungen, weitreichende Änderungen an Gesetzen vorzunehmen, die zu einem großen Ungleichgewicht zwischen der Legislative, der Exekutive und der Judikative führen könnten.

Gleichzeitig nimmt der Antisemitismus weltweit in einem noch nie dagewesenen Ausmaß zu und wird voraussichtlich noch viel gewalttätiger werden. Es wird angenommen, dass das Rückkehrgesetz, das das Recht aller Juden auf Einwanderung nach Israel regelt, geändert wird. Damit will man der orthodoxen Definition darüber, wer ein Jude ist, Rechnung tragen. Es ist unvorstellbar, dass die israelische Regierung die Verantwortung für die Unterscheidung zwischen würdigen und unwürdigen Juden übernimmt! Wenn dies geschieht, wird sie für jedes vergossene Blut von Juden verantwortlich sein, die nicht als jüdisch genug angesehen werden, um als Bürger Israels in das Land aufgenommen zu werden.

Auf der anderen Seite wird von westlichen Ländern der Druck auf die israelische Regierung verstärkt, das Land zu teilen, wie es der folgende Bericht in der Welt deutlich bestätigt:

Israels neue Regierung: Biden richtet mahnende Worte an Netanjahu und bekräftigt Zweistaatenlösung

Anlässlich des Amtsantritts der rechts-religiösen Regierung in Israel hat US-Präsident Joe Biden das Ziel einer Zweistaatenlösung im Nahost-Konflikt bekräftigt. Seine Gratulationsbotschaft ließ sich auch als Mahnung an den frisch vereidigten rechtskonservativen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu lesen, dessen Koalition den Bau israelischer Siedlungen in Gebieten vorantreiben will, die von den Palästinensern für einen künftigen Staat beansprucht werden...

Biden ist als Gegner der israelischen Siedlungspolitik bekannt, welche die Regierung seines Vorgängers Donald Trump noch unterstützt hatte...

Im letzten Satz seiner Mitteilung ließ Biden eine politische Botschaft nachhallen, die er beim bis dato letzten Regierungswechsel in Israel im Juni 2021 offenbar nicht für erwähnenswert gehalten hatte: 'Wie wir es während der Amtszeit meiner Regierung immer getan haben, werden die Vereinigten Staaten weiterhin die Zwei-Staaten-Lösung unterstützen und sich Politik entgegenstellen, die ihre Realisierbarkeit gefährdet oder unseren gemeinsamen Interessen und Werten zuwiderläuft.'

Dass der mächtigste Verbündete Israels im Vergleich zur Trump-Ära auf Abstand gegangen ist, bewies auch US-Außenminister Antony Blinken … Anfang des Monats hatte er bereits vor der 'Ausweitung von Siedlungen, Bestrebungen zur Annexion des Westjordanlandes, Beeinträchtigung des historischen Status quo der heiligen Stätten, Abrissen (von Häusern) und Zwangsräumungen sowie der Anstachelung zur Gewalt' gewarnt, ohne sich namentlich auf Netanjahu zu beziehen …

Israel hat während des Sechs-Tage-Krieges 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert. Rund 600.000 Israelis leben dort heute in mehr als 200 Siedlungen. Der UN-Sicherheitsrat bezeichnete diese Siedlungen 2016 als Verletzung des internationalen Rechts. Er forderte Israel auf, alle Siedlungsaktivitäten zu stoppen. Die Palästinenser wollen im Westjordanland, dem Gazastreifen und Ost-Jerusalem einen eigenen Staat errichten.“

https://www.welt.de/politik/ausland/article242945443/Israels-neue-Regierung-Biden-richtet-mahnende-Worte-an-Netanjahu-und-bekraeftigt-Zweistaatenloesung.html

Wir können beten

  • und danken, dass eine neue Regierung vereidigt wurde
  • dass Jesus, der die Geschicke Seines Volkes lenkt, Israels Regierung befähigt, in Unbestechlichkeit und ohne Manipulation, d.h. ohne persönliche Absichten zu führen
  • dass ER Gesetze nicht zustande kommen lässt, die dem Volk Israel Schaden würden. „Denn der HERR ist unser Richter, der HERR ist unser Gesetzgeber, der HERR ist unser König; er wird uns retten!“ (Jes 33,22)
  • dass Er den Regierenden Weisheit und Verständnis schenkt, auch wenn sie deren Quelle nicht kennen. „Denn der HERR gibt Weisheit, aus seinem Munde kommen Erkenntnis und Verstand.“ (Spr 2,6)
  • dass der HERR die Regierenden stärkt und ihnen hilft, zum Wohle der Nation zusammenzuarbeiten
  • dass ER die Regierung befähigt, Gesetze zu machen, die es den Menschen in Israel ermöglicht, von ihrer Arbeit gut zu leben. „Er soll seinen Lebensunterhalt durch eigene Arbeit verdienen und zusehen, dass er auch noch etwas für die Armen übrig hat.“ (Eph 4,28b)
  • dass ER diese Situation benutzt, um alle, die verwirrt, wütend, einsam und entmutigt sind, zu Sich zu ziehen. „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“ (Mt 11,28-30)
  • dass ER der Regierung Netanyahus Weisheit gibt, angemessen mit der Forderung der Nationen umzugehen, das Land Israel zu teilen. „Der HERR vereitelt den Rat der Heiden, er verhindert die Anschläge der Völker. Der Rat des HERRN besteht ewiglich, seines Herzens Gedanken für und für.“ (Ps 33,10-11)
  • dass ER der Regierung hilft, in Weisheit, Klarheit und im Vertrauen auf Seinen Gott auf die Forderungen der UN und der „Palästinenser“ zu reagieren. „Da antwortete ich ihnen und sprach: Der Gott des Himmels wird es uns gelingen lassen; darum wollen wir, seine Knechte, uns aufmachen und bauen; ihr aber habt weder Anteil noch Recht noch Andenken in Jerusalem!“ (Neh 2,20)

3. Für den Leib des Messias im Land

Die Gemeinde Jesu in Israel hat eine wunderbare Berufung:

Jes 60,1-2:

"Mache dich auf, werde Licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN erglänzt über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und tiefes Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir."

Von Seiner Gemeinde und letztlich ganz Israel wird Licht für alle Nationen ausgehen. Um in diese Berufung hineinzukommen, ist Gebet und Heiligung erforderlich.

2 Kor 6,14 - 7,1:

"Ziehet nicht am gleichen Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen? Wie reimt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern zusammen? Ihr aber seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott spricht: 'Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.' Darum gehet aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rühret kein Unreines an, so will ich euch aufnehmen, und ich will euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, spricht der allmächtige Herr. Weil wir nun diese Verheißungen haben, Geliebte, so wollen wir uns reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes, zur Vollendung der Heiligung in Gottesfurcht.

Wir können beten

  • dass die Gemeinde das Ziel der Liebe Jesu neu erkennt: Eine reine und heilige Braut zu sein. „Christus hat die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei.“ (Eph 5,25-27)
  • dass der HERR Seiner Gemeinde einen Wunsch nach Reinigung und Heiligung ins Herz legt. „Wie der, der euch berufen hat, heilig ist, seid auch ihr heilig in allem Wandel! Denn es steht geschrieben: Seid heilig, denn ich bin heilig.“ (1 Petr 1,15-16)
  • dass Er sie mit einer erneuerten Leidenschaft für Yeshua erfüllt
  • dass sie IHN neu im Licht des Kreuzes sieht und IHM in Liebe und Demut dienen will
  • dass sie sich deshalb als geistliches Haus in Einheit aufbauen lässt „Lasset auch ihr euch nun aufbauen als lebendige Steine zum geistlichen Hause, zum heiligen Priestertum, um geistliche Opfer zu opfern, die Gott angenehm sind durch Jesus Christus.“ (1 Petr 2,5)
  • dass die Gemeinde für die Ausbreitung des Evangeliums in Israel betet „Im übrigen betet für uns, ihr Brüder, dass das Wort des Herrn laufe und verherrlicht werde, wie bei euch“ (2 Thess 3,1)
  • dass die Zahl der Gemeindeglieder, die am Gemeindegebet teilnehmen, stark zunimmt
  • dass sie in einen Lebensstil des Gebets, das aus einer ständigen Beziehung zu Jesus besteht, hineinwächst. „Betet ohne Unterlass!“ (1 Thess 5,17)


Für Deutschland

Dieses ist das erste „Wöchentliche Gebet“ für das neue Jahr. Lasst uns mit einem großen Dank an Jesus in das Jahr starten! Er ist alles und gibt alles, was wir zum Leben brauchen. Wir wollen mit Zuversicht und Erwartung dessen, was der HERR tun will, IHM auch in diesem Jahr nachfolgen.

„… lasset uns jede Last und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer die Rennbahn durchlaufen, welche vor uns liegt, im Aufblick auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens…“ (Hebr 12,1-2 in Teilen)

Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ (Joh 6,35)

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8,12)

Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich eingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.“ (Joh 10,9)

Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe“ (Joh 10,11)

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben.“ (Joh 11,25)

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh 14,6)

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ (Joh 15,5)

Diese Verse sind Worte der Wahrheit aus dem Munde Jesu!

1. Für die Gemeinde Jesu

Die Gemeinde ist beauftragt, über diesen Worten der Wahrheit zu wachen, sie zu verteidigen und weiterzugeben.

Welche Worte gibt der Kirchenpräsident der EKHN, Herr Pfarrer Dr. Dr. h. c. Volker Jung zu Weihnachten 2022 über die Medien an die Menschen in unserem Land weiter? Hier ein kurzer Auszug aus seiner „Weihnachtsansprache“:

Gedanken zum Fest 2022: Als es im März schon Weihnachten wurde

Andacht des Kirchenpräsidenten

… Auf dem Maidan-Platz spielten sie Beethovens Ode an die Freude mit der Friedensbotschaft, dass alle Menschen Schwestern und Brüder würden…

Ein Jahr mit Krieg 

Ja, es ist wieder ein Jahr mit Krieg, sogar mit einem Krieg, der uns nah kommt – auch mit den Menschen, die in unserem Land Zuflucht und Schutz suchen. Vielleicht sind dadurch auch viele Erwartungen an Weihnachten in die Krise geraten. Die Weihnachtsbotschaft selber ist es nicht. Es ist gerade das Besondere dieser Geschichte, dass sie davon erzählt, wie verletzlich und schutzlos Menschen sind – so wie das Kind in der Krippe. Sein Leben ist vom ersten Atemzug an bedroht, so wie das Leben jedes Menschen. Das zu entdecken, wirklich mit dem Herzen zu entdecken, macht Menschen einfühlsam, ehrfurchtsvoll und verbindet Menschen mit Gott. Es führt dazu, in allen anderen Menschen Kinder Gottes zu sehen…

So hallt bei mir an diesem Weihnachtsfest Beethovens Ode ganz besonders nach, die mitten in Kiew erklang …“

https://www.ekhn.de/aktuell/detailmagazin/news/als-es-im-maerz-weihnachten-wurde.html

Text des Liedes von Beethoven:

„Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elisium!
Wir betreten Feuer trunken, Himmlische, dein Heiligtum!
Deine Zauber binden wieder, Was die Mode streng geteilt,
Alle Menschen werden Brüder Wo dein sanfter Flügel weilt.“

Wie schrecklich ist der geistliche Zustand unseres Landes, wenn das Oberhaupt der EKHN solche dämonischen Lügen als angeblich christliche Botschaft verbreitet. Jesus hat sehr klar gesagt, wer zur Familie Gottes gehört:

Und er (Jesus) streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach: Seht da, meine Mutter und meine Brüder! Denn wer den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist mir Bruder, Schwester und Mutter!“ (Mt 12,49-50)

Und Jesus hat zugleich Seine Jünger immer wieder eindringlich gewarnt:

Und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen.“ (Mt 24,11)

Es gab aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden“ (2 Petr 2,1a)

Wir können beten

  • und mit den 7 „Ich bin“- Worten von Jesus danken, dass Seine Worte Wahrheit sind
  • und danken, dass die Worte Jesu länger bestand haben und ihre Erfüllung sicher ist als Himmel und Erde! „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“ (Mt 24,35; Mk 13,31; Lk 21,33)
  •  „Du sollst wissen, wie man wandeln soll im Hause Gottes, welches die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, Pfeiler und Grundfeste der Wahrheit." (1 Tim 3,15)
  • dass Pastoren, Lehrer, Leiter und alle Jünger Jesu in diesem Jahr fröhlich und entschieden überall die Wahrheit der Bibel bezeugen
  • dass die Gemeinde im Land Aussagen, die von der Kanzel herab gemacht werden, am Wort prüft und Lügen keinen Raum gibt. Lügner „Ich weiß deine Werke und deine Arbeit und deine Geduld, und dass du die Bösen nicht ertragen kannst, und dass du die geprüft hast, die sich Apostel nennen und es nicht sind, und hast sie als Lügner erfunden“ (Offb 2,2)
  • dass die Gemeinden in unserem Land den geistlichen Kampf um die Wahrheit erkennen und in der Kraft des Geistes dafür kämpfen. „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, zu welchem du berufen bist und worüber du das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen abgelegt hast.“ (1 Tim 6,12)

2. Für die Regierung

Wenn eine Regierung, die die Gesetze eines Landes macht und das Recht verteidigen soll, selber Unrecht tut, ist das für ein Land verhängnisvoll. Im Psalm 58, Vers 2,3 wird diese Situation beschrieben.

"Sprecht ihr in Wahrheit Recht, ihr Mächtigen? Richtet ihr in Gerechtigkeit die Menschenkinder? Nein, mutwillig tut ihr Unrecht im Lande, und eure Hände treiben Frevel."

Wie ist die Situation in unserem Land?

Belügen der Öffentlichkeit wird in Deutschland Methode

„Steuerlüge

Die CDU hatte im Wahlkampf 2005 die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16% auf 18% ins Spiel gebracht… Ein gefundenes Wahlkampfthema für die SPD: 'Keine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Nicht in nächster Zeit und nicht in der kommenden Legislaturperiode'. (Franz Müntefering am 19. August 2002). Wahlplakate der SPD: 'Nein zur Merkelsteuer'. Nach der Wahl saß Müntefering mit Merkel in der 'großen Koalition'. Eine der ersten Maßnahmen war – die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19%!

Coronalügen

Dass Geimpfte die eigentliche Gefahr waren, weil sie ungetestet überall zugelassen waren, obwohl in vielen Fällen ansteckend, hat man uns lange verschwiegen.  

Masken sollten uns Rettung bringen. Doch diese Nachricht erwies sie leider als Fake wie viele andere, die damals produziert wurden. Nun sitzen wir auf Lügen-Masken im Wert von 1000 Millionen Euro.

Intensivbetten-Lüge

Dem Volk wurde vorgegaukelt, die Intensivbetten seien überfüllt … Alles Fake, alles Lüge. Man hatte von den 40193 Intensivbetten, die 2020 vorhanden waren, rund 10 000 im Jahre 2021 abgebaut. Es gab nur noch 30207 Betten, so die hochoffizielle, unbestechliche Statistik des DIVI-Intensivregisters…

Krankenhäuser, in deren Aufsichtsräten namhafte Politiker sitzen, haben die Zahlen schlichtweg erfunden, manipuliert, erstunken und erlogen…

Die politischen Corona-Fehlentscheidungen haben schweren psychischen Schaden angerichtet: Depression, Einsamkeit, Flucht in die Sucht oder familiäre Gewalt. Die Sozialminister fordern jetzt einen 'Einsamkeitsgipfel'. Einen größeren Beweis für den Bankrott der Kirchen kann es nicht geben.“

Quelle: Peter Hahne, Das Maß ist voll, S.121ff

„Fehlende Wirksamkeit der Impfung

Der Nachweis einer Vermeidung schwerer Verläufe konnte von Pfizer nicht erbracht werden. Die Beobachtung von 43 458 Personen während vier Monaten, wovon 50% geimpft waren, ergab einen schweren Krankheitsverlauf bei den Geimpften und drei bei den Ungeimpften.

Daraus wurde ein 'Risikovorteil von 66,4%' für die Geimpften abgeleitet!

In Wirklichkeit ist 3:21 728 von 1:21 720 statistisch gar nicht zu unterscheiden!“

Quelle: factum 1/23, S.24

Die wieder und wieder – bis heute – von unseren Politikern wiederholte Aussage: „Die Impfung schützt vor schweren Krankheitsverläufen“ ist eine bewusste Lüge!

„Energiewende: ‚Von grüner Seite wird ein Narrativ verbreitet, das falscher kaum sein kann‘

Hans-Werner Sinn, früherer Chef des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung, wirft den Grünen vor, die Kosten der Energiewende zu verschleiern. Es sei ein Unding, dass sich ausgerechnet Deutschland mit seinem Know How von der Kernphysik verabschiede …

Es ist nicht ganz einfach, im Dezember einen Termin mit Hans-Werner Sinn zu bekommen … Der Ökonom, von 1999 bis 2016 Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung, stand WELT aber dann doch Rede und Antwort zu Fragen rund um Inflation, Geldpolitik, Energiekrise …

WELT: Deutschland setzt mit seiner Energiepolitik den glühenden Kern seiner Volkswirtschaft aufs Spiel – die Industrie. An der hängt aber nicht nur der Wohlstand in Deutschland, sondern auch der EU, zu deren Haushalt das Land den größten Beitrag leistet. Warum findet dieser offensichtliche Zusammenhang nicht den Weg in die öffentliche Debatte?

Sinn: Von grüner Seite wird ein Narrativ verbreitet, das falscher kaum sein kann und im Kern unehrlich ist. Nämlich, dass wir durch die Nutzung grüner Energie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen würden: Wir helfen dem Klima, und billiger als vorher wird es auch noch. Die Wahrheit ist eine andere: Indem wir teurere Energien durch das Verbot der billigeren Alternativen erzwingen, werden wir die Industrie dezimieren und massive Wohlstandseinbußen hinnehmen müssen.

WELT: Wie belegen Sie das?

Sinn: Wäre das nicht so, müsste man ja diesen Ersatz nicht erzwingen durch Markteingriffe, also das Aus für die Atomenergie, das Verbot des Verbrennermotors, das Ende von Öl- und Gasheizung. Der Umstand, dass man diese Verbote braucht, beweist, dass die Energiewende, wie wir sie betreiben, teuer wird, sehr teuer. Deutschland braucht aber billigere Energie.

WELT: Sie wollen aber nicht zurück zur Kohleverstromung?

Sinn: Keinesfalls, Kohle ist ja besonders CO2-intensiv. Aber wir müssen die noch laufenden Kernkraftwerke weiter betreiben und die schon abgestellten wieder anfahren, um die akute Energieknappheit zu lindern. Deutschland ist das Land, in dem die Grundlagen für die Kernphysik gelegt worden sind. Dass man sich gerade hier von dieser Technologie verabschiedet, ist ein Unding. Wenn Kernenergie gefährlich wird, dann, weil es andere mit weniger Know-how betreiben, als wir es haben. 

WELT: Wenn die Schwächen des angesprochenen Narrativs doch so offen auf der Hand liegen, warum entwickelt das dann nicht die notwendige Wirkmacht, um Eingang in die öffentliche Debatte zu finden?

Sinn: Die öffentliche Debatte ist kein rationaler Diskurs, sondern eine emotionalisierte, zum Teil irrationale Debatte, die von Träumern beherrscht wird…

Die Atomenergie ist CO2-frei und billig, weil die Anlagen schon vorhanden sind. Sie zu verbieten, bringt dem Klima sowieso nichts. Und die anderen Einbußen sind für das Klima auch nicht hilfreich, sofern sie handelbare Brennstoffe wie Öl oder Gas betreffen. Diese Brennstoffe werden von den Förderländern dann halt zu fallenden Preisen an unsere Konkurrenten in China und anderswo erkauft und dort verbrannt. Der Verzicht auf die handelbaren Brennstoffe verschafft uns vielleicht ein besseres moralisches Grundgefühl. Er ist aber untauglich beim Versuch, den Klimawandel zu verlangsamen.“

https://www.welt.de/wirtschaft/plus242974673/Hans-Werner-Sinn-Gruene-verbreiten-ein-Narrativ-das-im-Kern-unehrlich-ist.html

Wir können beten

  • und danken, dass zumindest teilweise wahrheitsgemäße Berichterstattung durch die Medien geschieht
  • und für Personen in unserem Land wie Peter Hahne danken, der Manipulation, Täuschung und Lügen durch Regierende aufdeckt und dabei unerschrocken auf die Wahrheit der Bibel hinweist
  • dass auch andere Dinge, die noch im Finstern sind, ans Licht gebracht werden, um weiteren Schaden vom Land fernzuhalten „Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten. (Ps 43,3a)
  • dass der Geist Gottes an denen wirkt, die mit Lüge und Manipulation arbeiten, und sie darüber Buße tun. „… Gott unser Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ (2 Tim 2,3b-4)
  • dass Gott in unserem Land Menschen in verantwortliche Positionen bringen möge, die ihr Handeln an Seinen Maßstäben orientieren. „Dem Herrn gehorchen heißt: das Böse hassen. Ich verabscheue Überheblichkeit und Hochmut, unrechtes Tun und lügnerisches Reden.“ (Spr 8,13)
  • dass die Aufdeckung dieser Lügen Auswirkung auf das Wählerverhalten in kommenden Wahlen hat

Möge der Herr uns helfen, als Beter mit Ausdauer fest zu stehen.

Heinz-Jürgen Heuhsen


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