Wöchentliches Gebet - 16. März 2022

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an: „Notes from our Wednesday prayer meeting“ von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

Was wir in unseren Tagen am nötigsten haben, ist, den HERRN zu finden, zu wissen, wie wir vor dem HERRN stehen können, und die Ereignisse zu verstehen, die sich in der Welt entwickeln.

Es ist nicht immer leicht für uns, die Ereignisse im Licht des Wortes Gottes zu verstehen; es ist nicht immer leicht für uns zu wissen, wie wir in Zeiten des Umbruchs, der Kriege usw. vor dem Herrn stehen können.

„Kein Mensch kann alle Aspekte oder die ganze Tiefe verstehen. Wir werden mit der Realität konfrontiert, dass Gott einen Plan hat, der in allen Ereignissen umgesetzt wird. Aber warum tut er, was er im Einzelnen tut? Vieles bleibt rätselhaft …

Glauben wir, dass Gott die Kontrolle über die Ereignisse und die Menschen hat? Erstreckt sich Gottes Kontrolle auch auf freie menschliche Entscheidungen, auf Umstände von Sünde und Bösem? ...

Die Bibel sagt, dass dies so ist. Die Ereignisse im Zusammenhang mit der Kreuzigung Christi sind ein gutes Beispiel dafür. Herodes, Pontius Pilatus und die jüdischen Führer führten sündige menschliche Pläne aus, und gleichzeitig war Gott bei eben diesen Ereignissen am Werk, um die Erlösung der Welt zu vollenden (s. Apg 2,23; 4,27-28).“

(Poythress, Vern S. Redeeming Our Thinking about History. Crossway. Kindle Edition.)

Immer wieder haben wir in den Stürmen des Denkens und der Verwirrung festgestellt, dass das geschriebene Wort Gottes das große Mittel ist, um unsere Gedanken und unseren Glauben neu zu orientieren. Es bringt uns auf den Boden der Tatsachen zurück, erinnert uns daran, wer wir sind und wer Gott ist. Durch diese Neuorientierung können wir dann die richtige Perspektive finden. Wir brauchen diese Neuorientierung ständig, vor allem in den Tagen, in denen wir leben, wenn wir Gott im Gebet nützlich sein wollen.

Psalm 135 dient dazu, uns diese Neuorientierung zu geben.

Ps 135,1-21:

„Hallelujah!
Lobet den Namen des Herrn! Lobet ihn, ihr Knechte des Herrn, die ihr stehet im Hause des Herrn, in den Vorhöfen des Hauses unseres Gottes!
Lobet den Herrn, denn gütig ist der Herr; singet seinem Namen, denn er ist lieblich!
Denn der Herr hat sich Jakob erwählt, Israel zu seinem besonderen Eigentum.
Denn ich weiß, dass der Herr groß ist; ja, unser Herr ist größer als alle Götter.
Alles, was er will, das tut der Herr im Himmel und auf Erden, im Meer und in allen Tiefen:
Er führt Wolken herauf vom Ende der Erde, macht Blitze zum Regen und holt den Wind aus seinen Speichern hervor.
Er schlug Ägyptens Erstgeburten, vom Menschen bis zum Vieh; er sandte Zeichen und Wunder in deine Mitte, o Ägyptenland, gegen den Pharao und alle seine Knechte;
er schlug große Nationen und tötete mächtige Könige; Sihon, den König der Amoriter,
und Og, den König zu Basan, und alle Könige Kanaans und gab ihr Land als Erbe,
als Erbe seinem Volke Israel.
O Herr, dein Name währt ewig; Herr, dein Gedächtnis bleibt für und für!
Denn der Herr wird seinem Volke Recht schaffen und mit seinen Knechten Mitleid haben.
Die Götzen der Heiden sind Silber und Gold, von Menschenhand gemacht.
Sie haben einen Mund und reden nicht, Augen haben sie und sehen nicht;
Ohren haben sie und hören nicht, auch ist kein Odem in ihrem Mund!
Ihnen sind gleich, die sie machen, ein jeder, der auf sie vertraut.
Haus Israel, lobe den Herrn! Haus Aaron, lobe den Herrn! Haus Levi, lobe den Herrn!
Die ihr den Herrn fürchtet, lobet den Herrn!
Gelobt sei der Herr von Zion aus, er, der zu Jerusalem wohnt! Hallelujah!“

Wir wurden daran erinnert, wer wir sind - Diener! (V1)

Wir wurden daran erinnert, wo wir stehen - in seinem Haus! (V1)

Wir wurden daran erinnert, wer und was Er ist:

Sein Name ist Jahwe - der ICH BIN, der höchste und absolute Gott (V1)

Er ist groß! Er ist größer als alle Götter. Er steht über allen „Großen" der Erde, er steht über allen Fürstentümern und Mächten. (Natürlich - er hat sie ja geschaffen).

Er tut, was immer Er will - im ganzen Universum, im Himmel und auf der Erde! Was immer Er zu tun begehrt, kann Gott tun.

Wir wurden daran erinnert, dass Er, der Israel erwählt hat, der auserwählende Gott ist - Er hat Jakob zu Seinem Eigentum bestimmt und auserwählt. Israel ist nicht frei von Gott. Es gehört nicht sich selbst. Es hat kein Mitspracherecht über die Zukunft und sein Schicksal! Wie tröstlich ist das! Er wird kommen und den Schleier entfernen. Israel WIRD Seinem Gott und Seinem Sohn, Seinem König, dienen. (V4)

Wir wurden daran erinnert, dass Er der Erlöser ist. Er hat Israel aus der Knechtschaft in Ägypten erlöst; Er wird Israel auch jetzt aus seiner Knechtschaft befreien. (Die Aliya ist Teil jener Erlösung in diesen letzten Tagen.) (V8-9)

Wir wurden daran erinnert, dass Er Israel sein Erbe gegeben hat (V10-12)

Wir wurden daran erinnert, dass Er sich niemals ändert. Er ist immer derselbe! (V13)

Wir wurden daran erinnert, dass Er der Wiederhersteller Seines Volkes ist und es von seinen Sünden und Feinden erlöst. (V14)

Wir wurden daran erinnert, dass alle anderen Mächte, Nationen, irgendjemand oder irgendetwas, das sich Gottes Plänen widersetzt, dem Untergang geweiht ist. Sie vertrauen auf Götzen - die nichts sind.

Wir wurden daran erinnert, dass Gott gut ist! Er ist in seinem Wesen gut, nicht nur manchmal. Gut ist, was Er IST! Alles, was Er tut, wird sich als gut erweisen, selbst wenn es für uns jetzt schwer zu erkennen ist.

1. Für die Errettung Israels

Alle Pläne Gottes auf der Erde stehen im Zusammenhang mit Seinem Werk der Wiederherstellung Israels.

Gottes Vorhaben, Israel wiederherzustellen, wird in der Welt zunehmende Turbulenzen schaffen. Die Nationen werden sich letztlich völlig dagegen wehren und gegen das Land Israel vorgehen. Dennoch ist Gott dabei, Seinen Willen für die Erde zu erfüllen, wobei die Wiederherstellung Israels zentrale ist.  „Als der Allerhöchste den Völkern ihr Erbe austeilte und die Kinder der Menschen voneinander schied, da setzte er die Grenzen der Völker fest nach der Zahl der Kinder Israel.“ (5 Mose 32,8)

Dieser Plan Gottes steht fest. Er hat Israel erwählt; Israel hat kein Mitspracherecht über sein Schicksal. Es ist nicht sein eigenes! Israel wird gerettet werden, es wird Jeschua als seinen Herrn und König anerkennen. Israel wird seine Bestimmung auf der Erde erfüllen. Israel wird ein Segen für die Erde sein. Ganz gleich, wie es jetzt im Land aussieht, mit all den Problemen, der Korruption, allen Verdrehtheiten.

Und Gott hat uns, Seiner Gemeinde weltweit, den Auftrag gegeben, dass wir dafür beten: „O Jerusalem, ich habe Wächter auf deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nimmer stille schweigen sollen! Die ihr den HERRN erinnern sollt, gönnt euch keine Ruhe! Und lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem herstellt und bis er es zu einem Ruhm auf Erden setzt!“ (Jes 62,6-7)

Wir können beten

  • und Gott danken, dass Er Israels als Nation nicht verwirft, obwohl viele derzeit in Sünde und Rebellion gegen den Willen Gottes leben
  • und Ihm danken, dass Er selber für sein Volk eifert. „Und das Wort des HERRN der Heerscharen erging also: So spricht der HERR der Heerscharen: Ich eifere für Zion mit großem Eifer, und mit großem Grimm eifere ich für sie. So spricht der HERR: Ich bin wieder nach Zion zurückgekehrt, und ich will Wohnung nehmen in Jerusalem, und Jerusalem soll «die Stadt der Wahrheit» heißen und der Berg des HERRN der Heerscharen «der heilige Berg».“ (Sach 8,1-3)
  • und danken, dass Jesus schon sichtbar angefangen hat, Juden in Israel zu sich zu ziehen, so wie Er verheißen hat. „Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen.“ (Joh 12,32)
  • dass Er seine Verheißung erfüllen möge, Israel zu Seinem Volk, einem Volk von Königen und Priestern zu machen. „Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein.“ (2 Mose 19,6)
  • dass Er - gerade angesichts des derzeitigen Zustands des Volkes Israel - jetzt seine mächtige Kraft zum Retten wirksam machen möge. „Wer ist dieser, der von Edom kommt, von Bozra in hochroten Kleidern, dieser, prächtig in seinem Gewand, der einherzieht in der Größe seiner Kraft? Ich bin es, der ich von Gerechtigkeit rede und mächtig bin zum Retten!" (Jes 63,1)

2. Israel als Nation und die Regierung

Unter diesem Punkt wollen wir zwei Bereiche hervorheben, die die Vermittlungsversuche im Ukrainekrieg und den Wohnungsbau in Israel betreffen. Die Beziehung zu Putin ist für Israel wichtig, da Russland in Syrien direkt an der Grenze Israels steht, Russland bei den Atomgesprächen mit dem Iran eine wichtige Rolle spielt, und Juden aus Russland und der Ukraine Aliyah machen wollen und sollen.

Die Wohnungsbauindustrie in Israel ist im Blick auf die Baumethoden völlig veraltet. Es dauert mehrere Jahre, ein Haus zu bauen! Es gibt keine aktuellen Bauprojekte für billige Mietwohnungen. In den letzten zwei Jahren sind die Preise explodiert, so dass bezahlbarer Wohnraum für junge Paare, die meisten Einwanderer usw. unerschwinglich geworden ist. Die israelische Landbehörde kontrolliert den größten Teil des Landes in Israel, was zu einem Würgegriff und einer lähmenden Bürokratie führt. Grundstücke für den Bau müssen freigegeben werden. Die bestehenden Baumethoden sollten verbessert werden. Preiswerter und erschwinglicher Wohnraum sollte für Israel Priorität haben, vor allem wegen einer möglichen Überflutung durch Einwanderer.

Wir können beten

  • dass Gott die Regierung Israels davor bewahrt, sich politisch in eine schwierige Lage zu bringen bei dem Versuch, zwischen Russland und der Ukraine zu vermitteln. „Mische dich nicht in einen Streit, der dich nichts angeht! Sonst schaffst du dir ähnlichen Ärger wie jemand, der einen vorüberlaufenden Hund bei den Ohren packt.“ (Spr 26,17)
  • dass Bennet von Gott Weisheit bekommt, wann er ein Gespräch mit Putin suchen soll, um die Aliyah zu fördern
  • dass er Gunst bei Putin bekommt, damit Israel an den schwierigen Konfliktpunkten – Iran, Syrien, Aliyahfrage – durch Russland Unterstützung erfährt
  • dass Bennet Weisheit bekommt, was er von diesen Punkten in welcher Form wann ansprechen soll – und was nicht
  • dass Gott Wunder wirkt in allen Aspekten, die zum Wohnungsbau in Israel gehören
  • für eine Reform des Baugenehmigungsverfahrens
  • für Modernisierung der Bauverfahren
  • für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für die Israelis und die Neueinwanderer

3. Aliyah und die Situation in der Ukraine

Es gibt einen enormen Anstieg des Interesses an Aliyah in Russland - und, natürlich auch  in der Ukraine. Leider haben die Ukrainer so viel verloren. Oh, dass die Juden in der Welt aufwachen und nach Hause kommen würden, bevor sie alles verlieren! Es gibt so viel Antisemitismus in der Welt!

Wir können beten

  • dass die Situation in der Ukraine dazu beiträgt, dass viele Juden in der Welt aufwachen und sich aufmachen und nach Israel, ihr Zuhause, kommen
  • dass Gott alle die Juden, die jetzt in Kampfzonen unterwegs sind, beschützen und nach Israel leiten möge. „So fürchte dich nun nicht, denn ich bin bei dir. Ich will deinen Samen vom Aufgang herführen und dich vom Niedergang sammeln. Ich will zur Mitternacht sagen: Gib her! und zum Mittag: Halte nicht zurück! Bringe mir meine Söhne aus der Ferne herbei und meine Töchter von den Enden der Welt“ (Jes 43,5-6)
  • dass die Juden, die jetzt fliehen, sich in ihrem Herzen entscheiden, Israel als ihre Heimat zu akzeptieren. „Und ich will das Gefängnis meines Volkes Israel wenden, und sie werden die verwüsteten Städte wieder aufbauen und darin wohnen, Weinberge pflanzen und deren Wein trinken, Gärten anlegen und deren Früchte genießen.“ (Amos 9,14)
  • dass der Herr in Seiner Gnade die Kämpfe nur so lange andauern lässt, wie das für Seine Ziele wichtig ist
  • dass Er besonders Kinder und Frauen, Schwache und alte Menschen schützen möge


Für Deutschland

„Und nun spricht der HERR der Heerscharen also: Achtet auf eure Wege!... Da sprach Haggai, der Bote des HERRN, im Auftrage des HERRN zum Volk: Ich bin mit euch! spricht der HERR. Und der HERR erweckte den Geist … des ganzen Volkes, dass sie kamen und ihre Arbeit am Hause des HERRN der Heerscharen, ihres Gottes, in Angriff nahmen. Aber nun ..., seid stark, spricht der HERR, und arbeitet! Denn ich bin mit euch, spricht der HERR der Heerscharen.“ (Haggai 1,5.13-14; 2,4)

Haggai wurde von Gott berufen, die ins Land Israel zurückgekehrten Juden zu ermahnen und zu ermutigen, dass sie ihre Hauptaufgabe nicht vernachlässigen – den Bau des Hauses Gottes. Nach anfänglich guten Fortschritten seit der Rückkehr aus Babylon gab es immer stärker werdenden Widerstand gegen die Arbeit am Hause Gottes. Resignation setzte ein und das Werk Gottes kam fast völlig zum Erliegen. Haggai ermahnte das Volk, ihre Prioritäten richtig zu setzen: das Reich Gottes steht an erster Stelle! In den 38 Versen seines Buches wird der Name YHWH, der Name des einen, ewigen, allmächtigen Gottes 34-mal erwähnt!

Das Haus des Herrn muss gebaut werden – denn Er will und wird kommen und darin wohnen! Damit weist Haggai deutlich auf unsere Zeit und die Aufgabe der Gemeinde in unseren Tagen hin:

Ich will alle Nationen erschüttern, und es wird der Ersehnte aller Nationen kommen, und ich will dieses Haus mit Herrlichkeit erfüllen, spricht der HERR der Heerscharen … Es soll die Herrlichkeit dieses letzten Hauses größer werden, als die des ersten war, spricht der HERR der Heerscharen; und an diesem Orte will ich Frieden geben, spricht der HERR der Heerscharen.“ (Haggai 2,7.9)

1. Für die Gemeinde

Es ist wichtig, dass die Gemeinde an der Wahrheit des Wortes Gottes festhält, die aus dem Leben der Gemeinde und unseres ganzen Landes durch die antigöttlichen Mächte völlig verdrängt werden soll. Die Wahrheit muss gelehrt, verteidigt und gelebt werden!

Wir können beten

  • dass der Gemeinde neu bewusst wird, dass sie dazu berufen ist, die Wahrheit des Lebens, das Gott den Menschen gegeben hat, sichtbar zu machen. „Du sollst wissen, wie man sich verhalten soll im Hause Gottes, das ist die Gemeinde des lebendigen Gottes, ein Pfeiler und eine Grundfeste der Wahrheit.“ (1 Tim 3,15)
  • dass die von Gott eingesetzten Pastoren und Lehrer die Gemeinde durch die klare Predigt des Wortes in all ihren Aufgaben und dabei besonders zum Gebet stärken. „Der Herr aber sprach: Wer ist wohl der treue und kluge Haushalter, den der Herr über sein Gesinde setzen wird, damit er ihnen zur rechten Zeit die verordnete Speise gebe?“ (Lk 12,42) „Dein Wort ward meine Speise, sooft ich's empfing, und dein Wort ist meines Herzens Freude und Trost“ (Jer 15,16a)
  • dass die Gemeinde erkennt, dass das Schicksal der Menschen in unserem Land wesentlich davon abhängt, wie die Menschen im Land von ihr vor Gott in angemessener Weise im Gebet vertreten werden. „Denn jeder Hohepriester, wird aus den Menschen genommen und für die Menschen eingesetzt, um ihre Angelegenheiten vor Gott zu vertreten“ (Hebr 5,1a)
  • dass die Geschwister, die eine Beziehung zu dem „lebendigen Wort“, Jesus Christus, haben, für die Wahrheit des Wortes kämpfen. „Ihr seid doch als neue Menschen wiedergeboren worden, aber diesmal nicht gezeugt durch den Samen von sterblichen Menschen, sondern durch das lebendige und bleibende Wort Gottes.“ (1 Petr 1,23)
  • dass die Gemeinde im Land klar und energisch da ihre Stimme erhebt, wo die Gebote Gottes übertreten werden, insbesondere, wenn das durch staatliche Gesetze geschieht oder geschehen soll (s.u.)  „Sie werden Israel dein Recht verkünden, damit dein Volk stets dein Gesetz befolgt.“ (5 Mose 33,10)  

2. Für die Regierung

Kokain im Reichstag

Vor längerer Zeit schon untersuchten Reporter mit speziellen Wischtüchern, wie sie Drogenfahnder verwenden, im nichtöffentlichen Bereich der Fraktionen die Toilettenräume des deutschen Reichstages. Unabhängige Laboruntersuchungen bestätigten eine massive Belastung mit Kokain. In 22 von 28 getesteten Räumen war kurz vor der Entnahme der Proben Kokain konsumiert worden. Man kann annehmen, dass eine solche Untersuchung heute zu ähnlichen Ergebnissen käme. Wie bewertet man das?“ (factum 2/22 März/April, S.23)

„Infektionsschutzgesetz: Justizministerium gegen Lauterbachs Corona-Plan

Dass Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) mit der Rücknahme fast aller Corona-Regeln zum 20. März nicht einverstanden ist, daraus macht er keinen Hehl. So erklärte er etwa in der Bundespressekonferenz am vergangenen Freitag mit Blick auf den Entwurf für die Novellierung des Infektionsschutzgesetzes, dass für Regionen mit einem starken Ausbruchsgeschehen weiterhin scharfe Maßnahmen möglich seien. Er rechne damit, so Lauterbach, dass die sogenannte Hotspot-Regelung sehr schnell und oft zum Einsatz kommen werde…

Dass das überhaupt möglich wäre, daran gibt es nun immer stärkere Zweifel. Grund ist unter anderem eine im Angesicht der aktuellen Debatte in Auftrag gegebene Analyse des Bundesjustizministeriums, die Lauterbachs Plädoyer für das Fortbestehen tief greifender Maßnahmen eine Absage erteilt…

Vor dem Hintergrund der 'geringeren Gefährlichkeit' der Omikron-Variante und 'der Möglichkeit des Selbstschutzes durch Impfstoffe, die schwere Verläufe weitgehend verhindern', sei das Schutzgut 'nicht mehr' die Verhinderung von Ansteckungen, sondern das Funktionieren des öffentlichen Gesundheitssystems… 

Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen hatte in einem Gastbeitrag für die 'FAZ' vor zwei Wochen noch geschrieben: 'Aus wissenschaftlicher Sicht ist zudem eine neue Variante, die gefährlicher als alle vorangegangenen Mutanten ist, das wahrscheinlichste Szenario für den Herbst.' Auf welcher wissenschaftlichen Basis die Aussage Dahmens beruht, wollte er auch auf mehrmalige Nachfrage von WELT nicht sagen.

Juristen bemängelten, dass der Gesetzesentwurf 'zahlreiche unklare und schwammige Formulierungen' beinhalte, was zu Auslegungsproblemen führen würde. Tatsächlich wurde rasch deutlich, dass die Verhandlungsparteien ihr Ergebnis im Nachgang unterschiedlich interpretierten.

So twitterte Lauterbach am Samstagmittag, es könne keinen 'Freedom Day' geben. 'Neues IFSG erlaubt Ländern übergangslos Schutzmaßnahmen bei stark steigender Fallzahl. Damit kein Flickenteppich entsteht, könnten die Länder sich auf eine gemeinsame Anwendung des geplanten neuen IFSG verständigen. Dabei helfe ich gerne. Wir müssen schnell zusammen handeln.' 

Eine Einigung der Länder auf eine gemeinsame Anwendung? Nach Ansicht des Justizministeriums ein Ding der Unmöglichkeit. Das Plenum wird sich erstmals am kommenden Mittwoch mit dem Entwurf befassen. Am Freitag wird der Bundestag dann im Schnellverfahren abstimmen.“

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus237511093/Infektionsschutzgesetz-Justizministerium-gegen-Lauterbachs-Corona-Plan.html

Bundestag debattiert über Corona-Impfpflicht – Jetzt MdBs kontaktieren

Es wird ernst: Am Donnerstag, den 17. März, debattiert der Bundestag in 1. Lesung fünf Gesetzentwürfe zur Impfpflicht. Mehrere Abgeordnete von SPD, Grüne und FDP haben zwei Anträge für eine Corona-Impfpflicht ab 18 bzw. 50 Jahren eingereicht.

Die CDU/CSU-Fraktion will ein 'Impfvorsorgegesetz' beschließen, das den Aufbau eines Impfregisters und die Möglichkeit einer Impfpflicht in drei Stufen vorsieht. Außerdem gibt es zwei Anträge gegen eine Impfpflicht, eine von der AfD-Fraktion und eine von einzelnen Abgeordneten der FDP, Grünen, Union und Linken.

Die Situation ist mehr als bizarr: Während aus guten Gründen z.B. Großbritannien und Tschechien eine Impfpflicht wieder abgeschafft haben und auch Österreich diese vorerst aussetzt, hält die Ampel-Koalition auf Biegen und Brechen daran fest, obwohl vor der Bundestagswahl alle Parteien mehrfach versprachen, dass es dazu niemals kommen werde.

Das alles, obwohl bei mangelndem Nutzen die gesundheitlichen Risiken der Corona-Impfung längst allgemein bekannt sind, wie u.a. eine aufsehenerregende israelische Studie belegt. Die Zahl der Nebenwirkungen ist deutlich höher als lange angenommen. Aber viele Abgeordnete schauen weg.

Im Dezember hatten wir bereits vor der schiefen Ebene gewarnt und, siehe da, nach Stufe 1, der Impfpflicht für das Gesundheitspersonal, steht jetzt Stufe 2 an: die allgemeine Impfpflicht. Wenn wir diese jetzt nicht vollständig verhindern, folgt in Stufe 3 die Kinder-Impfpflicht auf dem Fuße!

Schreiben Sie bitte deshalb noch heute den Bundestagsabgeordneten Ihres Wahlkreises eine E-Mail und fordern Sie sie auf, gegen eine Impfpflicht zu stimmen! Hier finden Sie unsere Liste mit allen Kontaktdaten.

Es besteht eine echte Chance, die Impfpflicht zu verhindern, denn dieses Mal wurde der Fraktionszwang aufgehoben, sodass jeder Abgeordnete frei entscheiden kann. Zudem gibt es laut Umfrage noch viele unentschlossene Abgeordnete. Um diese zu überzeugen, empfehle ich Ihnen diese Argumente von 81 Wissenschaftlern, die darlegen, warum eine Corona-Impfpflicht verfassungswidrig ist.

Zeigen Sie den Abgeordneten noch vor der ersten Debatte am Donnerstag, dass sich viele Bürger gegen den unverhältnismäßigen Impfzwang aussprechen.“

https://demofueralle.de/2022/03/14/bundestag-debattiert-ueber-corona-impfpflicht-jetzt-mdbs-kontaktieren/#more-29283

Landtagswahl im Saarland.

Am 27 März findet im Saarland die Landtagswahl statt. Dort regiert derzeit Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) in Koalition mit der SPD. Die CDU hatte bei der letzten Wahl 2017 unter der Führung von Kramp-Karrenbauer 40% der Stimmen, erhalten. Die CDU steht in den Umfragen zur Zeit bei 30%. Die SPD hatte damals 29,5% und steht in den Umfragen zur Zeit bei 35,5%.  Sie wäre somit stärkste Partei. Zusammen mit dem ebenfalls prognostizierten Erstarken der Grünen ergäbe sich damit ein Machtwechsel: SPD, Grüne und FDP könnten das Saarland regieren anstelle von CDU und SPD.

Wir können beten

  • dass Gott den vielen Politikern, die vor den Anforderungen ihrer Aufgaben Hilfe bei Drogen (Kokain) suchen, eine Umkehr von diesem falschen Weg ermöglicht
  • dass Gott Wege in ihrem Herzen schafft, Befreiung und Rettung bei Ihm zu suchen
  • dass der HERR uns Regierende geben möge, die die erforderliche Weisheit und auch den Verstand zum Regieren haben. „Ich will euch Hirten geben nach meinem Herzen, und sie werden euch weiden mit Erkenntnis und Verstand.“ (Jer 3,15)
  • dass Gott unserem Land Gnade gibt – auch durch die anstehenden Wahlen im Saarland – und Politiker beruft, die in der Furcht Gottes arbeiten wollen
  • dass Gott es nicht zulässt, dass unser Land mit dem Gesetz zu einer allgemeinen Impfpflicht gestraft wird
  • und danken, dass juristische Überprüfungen von Regierungsmaßnahmen stattfinden und es deshalb noch nicht möglich ist, über alle bestehenden Gesetze, die Grundrechte der Bürger schützen, hinwegzugehen. „Gerechtigkeit erhöht eine Nation, aber Sünde ist die Schande der Völker.“ (Spr 14,34)

3. Aliyah/Flüchtlinge/Ukraine

Viele Menschen sind wegen des Krieges in der Ukraine auf der Flucht – darunter auch viele Juden. Wo ist Hilfe?

Wenn nicht der HERR für uns gewesen wäre, sage doch Israel, wenn nicht der HERR für uns gewesen wäre, als die Menschen gegen uns aufstanden, dann hätten sie uns lebendig verschlungen, als ihr Zorn gegen uns entbrannte… Gepriesen sei der HERR, der uns nicht zum Raub gab ihren Zähnen!... Unsere Hilfe ist im Namen des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.“ (Ps 124,1-3.6.8)

Wir können beten

  • und Gott danken, dass Er Seine Meinung in Bezug auf Israel nicht geändert hat, Sein Volk immer noch liebt und nach Hause in ihr Land führen will. „Ich frage nun: Hat etwa Gott sein Volk verstoßen? Niemals!“ (Röm 11,1)
  • dass Gott die Juden, die anstatt in ihrer Heimat Israel, in vielen Ländern der Welt leben, die Augen dafür öffnet, dass es jetzt dringend nötig ist, Aliyah nach Israel zu machen. „Daran sollen sie erkennen, dass ich, der HERR, ihr Gott bin, weil ich sie unter die Heiden in die Gefangenschaft führen ließ und sie nun wieder in ihr Land versammle und keinen von ihnen mehr dort zurücklasse.“ (Hes 39,28)
  • dass Gott unter den Juden im Exil solche Führerpersönlichkeiten erweckt, die sie zur Heimkehr in ihr Land Israel auffordern und selber als Vorbild vorangehen
  • dass Gott all den Gruppen und Organisationen, die bei dieser Heimkehr helfen, Gnade gibt, Seine Ordnung in dieses Chaos in der Ukraine und den angrenzenden Staaten zu bringen, um sie sicher und geordnet nach Israel zu leiten. „An eben diesem Tage führte der HERR die Israeliten aus Ägyptenland, Schar um Schar.“ (2 Mose 12,51)
  • dass eine gute und effektive Zusammenarbeit zwischen christlichen Gruppen, der Jewish Agency und den Regierungsvertretern der verschiedenen Staaten zustande kommt. „Ich will dich unterweisen und dich den Weg lehren, den du gehen sollst; mein Auge auf dich richtend, will ich dir raten.“ (Ps 32,8)

4. Landtagswahlen in diesem Jahr

Saarland: 27. März 2022
Schleswig Holstein: 8. Mai 2022
Nordrhein Westfalen: 15. Mai 2022
Niedersachsen: 9. Oktober 2022   

 

Möge der Herr uns helfen, als Beter mit Ausdauer fest zu stehen.

Heinz-Jürgen Heuhsen


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