Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Komm nicht zu spät, Geliebter Gott!
Manchmal müssen wir einen Psalm von hinten nach vorne lesen, um seine volle Bedeutung zu erfassen und die Größe Gottes, die darin geoffenbart wird, zu würdigen.
Das liegt daran, dass ein Psalm oft mit Dank und Lobpreis für Gottes Antwort auf den verzweifelten Schrei des Betenden beginnt.
So ist es auch bei Psalm 40. Er endet dort, wo David begann - in großer Not, zum HERRN schreiend…
Ps 40:18 „…mein Gott, verziehe nicht!“
„…mein Gott, komm‘ nicht zu spät!“ (so im Hebräischen wörtlich)
Worin bestand Davids Not?
In der Schadenfreude seiner Feinde, die auf seinen Untergang hofften …
und in seinem schmerzhaften Bewusstsein seiner eigenen Sündhaftigkeit …
„Ha, ha!“, rufen seine Feinde.
Ps 40:14-16
„HERR, las dir's gefallen, mich zu retten; HERR, eile mir zu Hilfe! Es sollen sich schämen und schamrot werden allzumal, die mir nach dem Leben trachten; es sollen zurückweichen und zuschanden werden, die mein Unglück suchen! Erstaunen sollen ob ihrer eigenen Schmach, die zu mir sagten: Ha, ha!“
Und dann ist da Davids tiefes Bewusstsein dafür, wie sehr er Gott braucht.
„Meine Verfehlungen haben mich eingeholt.“
Ps 40:13
„Denn es haben mich umringt Übel ohne Zahl, meine Sünden haben mich ereilt, dass ich nicht aufblicken kann; sie sind zahlreicher als die Haare meines Hauptes, und mein Mut hat mich verlassen.“
Genauso fühlen wir uns - und beten wir für Israel.
Unsere Feinde
Unsere Feinde haben gespürt, dass wir als Nation schwächer werden und auseinanderbrechen. Sie sehen die internen Kämpfe und freuen sich darüber.
Wie es früher war, so ist es auch heute.
Sie freuen sich über jede Schwäche, die sie wahrnehmen. Sie lachen, wenn sie sehen, wie wir kämpfen und straucheln. Ihnen läuft das Wasser im Mund zusammen in Erwartung der Zerstörung Israels.
So war es auch in unserer entfernteren Vergangenheit.
Klgl 2:16
„Alle deine Feinde sperren ihr Maul gegen dich auf, zischen und knirschen mit den Zähnen und sagen: „Jetzt haben wir sie vertilgt! Das ist der Tag, auf den wir hofften, wir haben ihn erlebt und gesehen!"
Hes 36:2
„So spricht Gott, der HERR: Weil der Feind über euch gesprochen hat: „Ha, die ewigen Höhen sind unser Erbe geworden!"
Ebenso ist es auch heute:
Zitat aus einem Artikel der Jerusalem Post vom 12. Oktober; “Two-State Solution a ‘Trap We Set for Israel,’ Lebanon-Based Fatah Official Brags.” https://www.jpost.com/middle-east/article-911419):
„Wir kennen die Falle, die wir Israel gestellt haben, indem wir eine Zwei-Staaten-Lösung fordern. Doch Israel versteht, warum es uns keinen Staat geben will: Es weiß, was die Zukunft bringen könnte.
Meiner Ansicht nach würde die Gründung eines palästinensischen Staates das Verschwinden des israelischen Gebildes und das Ende des weltweiten Zionismus bedeuten.“
Dazu ein anderes Zitat:
„Unser großmütiger Imam [Chomeini] sagte: ‚Das zionistische Regime ist ein Krebsgeschwür, das entfernt werden muss‘.“ (Evental, Udi. “Why the Islamic Regime in Tehran Calls for the Destruction of Israel?” Institute for Policy and Strategy (IPS), Reichman University, February 10–17, 2019. https://www.runi.ac.il/en/research-institutes/government/ips/publications/spotlight-13-2-19
Wie sehr wir den Messias brauchen!
Jes 65:2
„Ich habe meine Hände den ganzen Tag ausgestreckt nach einem widerspenstigen Volk, das seinen eigenen Gedanken nachgeht auf einem Wege, der nicht gut ist!“
Röm 10:21
„In Bezug auf Israel aber spricht er: ‚Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt nach einem ungehorsamen und widerspenstigen Volk!‘"
Mt 23:37-39
„Jerusalem, Jerusalem, die du die Propheten tötest und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt!
Siehe, euer Haus wird euch verwüstet gelassen werden; denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht mehr sehen, bis ihr sprechen werdet: ‚Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des HERRN!‘“
Doch Davids Klage ist nicht das letzte Wort. Gottes Antwort ist das letzte Wort!
Ps 40:2-4
„Beharrlich habe ich auf den HERRN geharrt, da neigte er sein Ohr zu mir und erhörte mein Schreien und zog mich aus der Grube des Verderbens, aus dem schmutzigen Schlamm, und stellte meine Füße auf einen Fels, und machte meine Schritte gewiss und gab mir ein neues Lied in meinen Mund, ein Lob für unsern Gott; das werden viele sehen und den HERRN fürchten und ihm vertrauen.“
In all diesem spricht der Heilige Geist durch Davids Worte und weist auf YESHUA / JESUS hin - Gottes letztendliche Antwort auf unser doppeltes Bedürfnis: Sowohl die Befreiung von unseren Feinden als auch die Befreiung von unseren Sünden.
Ps 40:7-11
„Opfer und Gaben begehrst du nicht; die Ohren hast du mir aufgetan; Brandopfer und Sündopfer hast du nicht verlangt. Da sprach ich: Siehe, ich bin gekommen, in der Buchrolle steht von mir geschrieben; deinen Willen zu tun, mein Gott, begehre ich, und dein Gesetz ist in meinem Herzen. Ich habe Gerechtigkeit als Frohbotschaft verkündigt in der großen Gemeinde; siehe, ich will meine Lippen nicht verschließen, HERR, das weißt du! Deine Gerechtigkeit verbarg ich nicht in meinem Herzen; von deiner Wahrheit und von deinem Heil redete ich; ich verhehlte deine Gnade und Wahrheit der großen Gemeinde nicht.“
„Im Hebräerbrief (Hebr 10:5–10) werden die Verse 7–9 dieses Psalms, gemäß der Septuaginta, als die Worte Christi bei seinem Kommen in die Welt verstanden.“ (Keil and Delitzsch F., Commentary on the Old Testament, Accordance electronic ed. 10 vols.; (Peabody: Hendrickson Publishers, 1996), paragraph 14658.
https://accordancebible.com/link/read/Keil_&_Delitzsch#14658)
Der Messias kam und wird wiederkommen
Der messianische Teil dieses Psalms weist eindeutig auf Jesus als letztendliche und vollkommene Antwort auf unser doppeltes Bedürfnis hin.
ER kam bereits einmal und ER wird wiederkommen.
ER war damals nicht zu spät und ER wird auch jetzt nicht zu spät sein.
Steht mit uns im Gebet vor unserem König und Messias – bis er kommt!
Segen im Messias,
Ofer
Wie Ofer schreibt, ist das Bewusstsein in der messianischen Gemeinde vorhanden, dass Israel „von seinen Sünden ereilt ist“. Lasst uns für unsere Geschwister beten, dass sie ihrer Berufung als heiliges Priestertum für die Nation gerecht werden können.
Wir können beten
Die Klage von Paulus aus dem Römerbrief über Israel ist aktuell. „In bezug auf Israel aber spricht er: ‚Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt nach einem ungehorsamen und widerspenstigen Volk!‘" (Röm 10:21) Aber Gott will das ändern!
Wir können beten
Wir können beten
Ps 46:7,10-11
„Es toben die Nationen, die Königreiche wanken; ER lässt seine Stimme erschallen: Die Erde zerschmilzt… ER macht den Kriegen ein Ende, ER zerbricht den Bogen und zerschlägt den Speer Er verbrennt die Wagen mit Feuer! Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin; ICH will erhaben sein unter den Völkern, ICH will erhaben sein auf Erden.“
Der Psalmist beschreibt eine Szene weltweiter Verwirrung. Die Völker toben, die Königreiche wanken. Die Waffen klirren, Krieg steht bevor.
Mittendrin schreitet Gott ein. ER bewirkt, dass die wahnsinnigen Aktivitäten der Völker zum Stillstand kommen.
Zu Seinem eigenen Volk sagt ER: „Seid still und erkennt, dass ich Gott bin!“
Unser heutiges weltweites Szenarium entspricht dem prophetischen Bild des Psalmisten: Völker toben, Königreich wanken, die Bedrohung von Krieg ist allgegenwärtig.
Wir als Volk Gottes müssen inmitten von dem allen auf das hören, was ER zu uns sagt:
„Seid still… Seid still und erkennt…“
Wir dürfen nicht zulassen, dass die Verwirrung in der Welt um uns herum auch unseren eigenen Geist beunruhigt. Es spielt keine Rolle, wie groß der Druck ist, wir müssen beständig eine innere Stille bewahren, die uns erlaubt, auf das zu hören, was Gott sagt.
ER spricht zu uns: „Ich wusste im Voraus alles, was ihr um euch herum seht. Ich bin nicht unvorbereitet. Wenn alle Meine Pläne herangereift sind, werde Ich einschreiten. Gebt der Furcht keinen Raum. Die Situation ist nicht außer Kontrolle geraten. Letztendlich wird alles zu meiner Ehre und zu eurem Besten gereichen.“
In Seiner letzten großen prophetischen Rede zeichnete Jesus ein ähnliches Bild von der Welt, wie sie am Ende des gegenwärtigen Zeitalters hin sein wird. Er fügte jedoch hinzu:
Lk 21:38
„Wenn all das beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe.“
(Derek Prince, Du erquickst meine Seele, Asaph-Verlag 2003; S.82,83).
Wir können beten
Unter diesem Punkt gibt es häufig recht schwierige Themen zu bearbeiten. Heute geben wir einen Bericht von IBL-Derek Prince Ministries (DPM) Deutschland weiter, durch den deutlich wird, wie Segen aus Deutschland Israel erreicht – und dass wir alle daran beteiligt sein können.
„Mehr als 7.000 Bücher: Neue Türen öffnen sich in ganz Israel
Die vergangenen Monate haben einige wunderbare Entwicklungen für unseren DPM-Israel-Missionsdienst gebracht. Neue Bücher sind eingetroffen, ein dringend benötigtes Fahrzeug ist nun im Einsatz und zwei große Veranstaltungen boten die Gelegenheit, tausende von Menschen zu erreichen...
Zwei große Veranstaltungen, hunderte von Büchern
Ende September brachte das ICEJ-Laubhüttenfest Christen aus aller Welt nach Israel…
Während der Veranstaltung wurden Bücher von Derek Prince angeboten, und die Resonanz war bemerkenswert. Etwa 740 Bücher wurden verteilt, wobei bereits am allerersten Tag alle verfügbaren Exemplare vergriffen waren!
Unmittelbar danach nahmen Andy und Carla am Festival of Life im Baptist Village teil, einer Veranstaltung, die Gläubige aus Gemeinden in ganz Israel zusammenbrachte.
Sie hatten etwa 2.000 Bücher vorbereitet… Die Besucher wurden eingeladen, sich völlig kostenlos Bücher mitzunehmen…Bis zum Ende der Veranstaltung waren 968 Bücher verteilt worden, hauptsächlich auf Russisch und Hebräisch, gefolgt von Englisch.
Neue Beziehungen und offene Türen
Einer der ermutigendsten Aspekte des Festival of Life war die Möglichkeit, Pastoren und Dienstleiter kennenzulernen, die Dereks Lehre in ihre eigenen Gemeinden bringen möchten.
Unter ihnen war Pastor Daniel von der Peniel-Gemeinschaft in Tiberias. Er kannte Derek Prince bereits und bat um eine größere Auswahl hebräischer, russischer und englischer Bücher für seine Gemeinde…
Bis zum 12. Oktober besuchten Andy und Carla anschließend Peniel und Faithful Galileans in Tiberias sowie Beit Emmanuel Rehab und einen weiteren Kontakt aus dem Dienst. Durch diese Besuche wurden zusammen weitere 875 Bücher verteilt.
Genau solche langfristigen Beziehungen möchten wir aufbauen…
Ein weiteres ermutigendes Beispiel gab es bereits zu Beginn des Sommers, als Pastor Saleem 40 Exemplare von Dereks Bibelkurs zum Selbststudium erhielt, die er im Rahmen des sommerlichen Bibelstudienprogramms seiner Gemeinde einsetzen wollte.
Ein neues Fahrzeug macht einen echten Unterschied
Eine weitere große Gebetserhörung war die Anschaffung eines zusätzlichen Fahrzeugs für die Buchverteilung im Rahmen von First Fruits…
Der zusätzliche Citroën C4… erweist sich bereits als äußerst wertvoll…
Was auf den ersten Blick wie eine einfache praktische Investition erscheinen mag, macht einen echten Unterschied darin, wie gut das Team Menschen im ganzen Land erreichen kann.
Elf neue Titel bereit zur Verteilung
Wir freuen uns außerdem sehr darüber, dass in den vergangenen drei Monaten elf weitere Titel von Derek Prince in Israel eingetroffen sind.
Darunter befinden sich sechs hebräische Titel, vier russische Titel sowie eine amharische Ausgabe des Buches Sie werden Dämonen austreiben…
Die erweiterte Auswahl erreicht bereits örtliche Gemeinden. Im September erhielt beispielsweise die Sabra-Gemeinschaft in Afula 243 Bücher, darunter auch einige der neuen Titel…
Danke, dass Sie an unserer Seite stehen
… Bitte beten Sie weiterhin um Schutz und neue Kraft für alle, die in Israel dienen... Beten Sie auch für die neuen Beziehungen zu Pastoren und Gemeinden und dafür, dass die verteilten Bücher bleibende Frucht im Leben der Menschen hervorbringen...
Wir möchten die biblische Lehre von Derek Prince in ganz Israel kostenlos zugänglich machen und Menschen dabei helfen, in ihrer Erkenntnis des Wortes Gottes und in ihrer Beziehung zu Ihm zu wachsen“. (Redaktionelle Bearbeitung EdP)
Wir kennen die Geschwister von DPM Deutschland seit Jahren persönlich und können sehr empfehlen, ihren Dienst zu unterstützen sowohl durch Gebet als auch durch finanzielle Unterstützung.
Derek Prince Ministries Deutschland
Kreissparkasse Traunstein Trostberg
IBAN DE52 7105 2050 0000 1860 80
Verwendungszweck: Lehrmaterial für Israel
Wir können beten
Wir haben zu Beginn von dem „Toben und Wanken“ der Nationen in Psalm 46 gehört. Davon können wir auch in der aktuellen Tageszeitung lesen.
Der Fürst dieser Welt versucht, in den Nationen ein Blutbad anzurichten und das Chaos auch in den Nationen zunehmend zu vergrößern.
„Frankreich: ‚Linksradikale Gruppen versuchen, genau das nach Deutschland zu bringen‘, sagt Mansour
Gewalt, Plünderungen, Straßenschlachten: Frankreich erlebt Krawalle ungeahnten Ausmaßes. Über eine halbe Million Menschen gingen am Samstag auf die Straße, Tausende wurden festgenommen.
'Wer noch von Schulprotesten spricht, hat keinen Bezug zur Realität, wenn es um Frankreich die letzten Tage geht', sagt Extremismus-Experte Ahmad Mansour gegenüber 'Bild'. 'Die Schülerproteste wurden von linksradikalen und migrantischen Gruppierungen instrumentalisiert und übernommen', erklärt er weiter. Er sieht eine Gefahr darin, dass die Gewaltexzesse auch nach Deutschland überschwappen könnten. 'Vor allem, weil linksradikale Gruppen seit Tagen gezielt versuchen, genau das nach Deutschland zu bringen...'
Auch Islamexpertin Susanne Schröter sieht die Ursache in einer dysfunktionalen Migrationspolitik. 'Bei uns wären solche Gewaltexzesse ebenfalls möglich, wenn sich an der Migrationspolitik nichts ändert', sagt Schröter zu 'Bild'. 'Ganze Viertel größerer Städte stehen unter der Kontrolle von Salafisten, die von kommunistischen Bürgermeistern gefördert werden', erklärt sie weiter.
In ganz Frankreich war es am Samstag zu massiver Gewalt gekommen. Geschäfte wurden geplündert, Gebäude und Fahrzeuge gingen in Flammen auf, Demonstranten lieferten sich erbitterte Straßenschlachten mit der Polizei, die unter anderem Tränengas einsetzte. Nach Angaben des Innenministeriums wurden 2397 Menschen festgenommen. Durch die Gewalt seien 997 Polizisten und andere Sicherheitskräfte verletzt worden, sieben von ihnen schwer.
Auch am Sonntag kam es in mehreren Städten wieder zu Ausschreitungen, unter anderem in Paris und Lyon... In Limoges versammelten sich am Sonntagabend rund 7000 Menschen, um zum historischen Rathaus der Stadt zu ziehen. Das Gebäude in der zentralfranzösischen Stadt war am Rande der Proteste am Samstag in Flammen aufgegangen... An den Aktionen nahmen landesweit nach Regierungsangaben rund 550.000 Menschen teil, die Organisatoren sprachen von rund 800.000 Demonstranten...
Krawalle auch in Italien
Auch in Italien kam es am Sonntag zu schweren Ausschreitungen. In Mailand hätten Demonstranten Steine geworfen und Geschäfte geplündert, hieß es aus den Reihen der Behörden. Die Bereitschaftspolizei habe Tränengas und Wasserwerfer eingesetzt, nachdem Hunderte Vermummte Schaufenster eingeworfen und Mülltonnen angezündet hätten...
Bereits am Samstag war es in mehreren norditalienischen Städten zu ähnlichen Krawallen gekommen. Einem am Sonntag veröffentlichten Polizeibericht zufolge wurden bei Ausschreitungen in Mailand, Bologna, Brescia, Bergamo und Turin insgesamt 28 Menschen festgenommen.“
„Migrantische Gewalt: Angst vor der Zukunft, Angst um die Kinder, Angst davor, bald Fremde im eigenen Land zu sein
… Leute werden auf der Straße angepöbelt, auch mir ist das schon passiert. Ich bin schon vor etlichen Jahren von migrantischen Jugendlichen auf dem Heimweg geohrfeigt, zu Boden geworfen und mit Tritten spezialbehandelt worden. Das war keine große Sache, außer blauen Flecken und einer kaputten Brille war nichts. Die drei Jungs wollten ihren Spaß haben…
Ich habe das nicht angezeigt. Es war dunkel, ich hätte sie nicht präzise beschreiben können. Ob sie Arabisch sprachen oder Türkisch, könnte ich nicht mit Gewissheit sagen. Als ich einer linken Freundin davon erzählte, war ihre erste Reaktion der Satz: 'Wieso weißt du dann, dass es migrantische Jugendliche waren?' Tja…
Ein Stich ins Herz
Es gibt Leute, die auf der Straße niedergestochen oder totgestochen werden, aber von denen ist, wenn Linke das Wort ergreifen, fast nie die Rede. 29.000 Messerangriffe im Jahre 2024: Akzeptiert die Realität. Dann können wir reden.
Als Zeugen, hohes Gericht, rufe ich Michael Kyrath auf. Er ist ein Handwerker aus Elmshorn. Seine Tochter Ann-Marie war 17, als sie 2023 in einem Regionalzug nahe bei Brokstedt ermordet wurde, in Schleswig-Holstein. Täter war ein Palästinenser aus Gaza, Ibrahim A., mehrfach straffällig, ausreisepflichtig. Ann-Marie war frisch verliebt. Ihr Freund Danny, 19, versuchte, sie zu schützen. Er starb als Erster. Ein Stich ins Herz. Dann stürzte sich der Täter ohne erkennbaren Grund auf das Mädchen und stach mit der 20 Zentimeter langen Klinge eines Küchenmessers 26 Mal auf Ann-Marie ein, auch noch, als sie auf dem Boden lag und sich nicht mehr bewegte. Auch vier andere Fahrgäste wurden schwer verletzt, beim Versuch, den Mörder zu stoppen. Eine der Schwerverletzten war so traumatisiert, dass sie wenig später den Freitod wählte.
Die Innenministerin Nancy Faeser sagte dazu: 'Das Wichtigste ist, dass diese Tat nicht von Rechtsradikalen missbraucht wird.' Das also war ihr das Wichtigste. Es wurde auch sogleich zu einer 'Demo gegen rechts' aufgerufen…
In manchen Medien wird kaum noch darüber berichtet. Es gibt einfach zu viele Messerangriffe, wo ist der Neuigkeitswert?...“
'Die Linke' in Berlin und ihr Parteiprogramm: Wenn Gottes gute Ordnung weichen soll
Mit 25,7 Prozent hat 'Die Linke' die Abgeordnetenhauswahl in Berlin gewonnen. Was würde sich für Berlin verändern, wenn die Linke die Regierung stellt? Ein Blick in das Parteiprogramm zeigt: Es geht nicht nur um einzelne politische Maßnahmen. Es geht um ein anderes Verständnis von Polizei, Strafrecht, Sicherheit und staatlicher Ordnung.
«Die polizeiliche Arbeit muss, wo immer dies möglich ist, durch Soziale Arbeit ersetzt oder zumindest ergänzt werden», heisst es auf Seite 288. Auf Seite 289 wird positiv auf die «abolitionistische Bewegung» Bezug genommen – eine Strömung, die auf die Überwindung beziehungsweise Abschaffung von Polizei, Gefängnissen und anderen repressiven Institutionen zielt. Auch das in Art. 8 (1) Grundgesetz verankerte Gebot von Versammlungen «friedlich und ohne Waffen» soll ausgehöhlt werden: Die Linke fordert die Streichung des gesetzlichen Vermummungs- und Schutzwaffenverbots (S. 290-294). Polizeiliche Schmerzgriffe zur Durchsetzung von Massnahmen werden im Zusammenhang mit dem Folterverbot als unvereinbar bezeichnet. Und schliesslich soll der Verfassungsschutz als Geheimdienst aufgelöst werden (S. 295).
Freiheitsstrafen: «absolute Ausnahme»
Ähnlich weit reichen die Vorstellungen beim Strafrecht: Freiheitsstrafen sollen «die absolute Ausnahme darstellen» (S. 305). Schwarzfahren soll künftig nicht mehr verfolgt werden (S. 57, 311). Und: «Jede Abschiebung ist eine Abschiebung zu viel» (S. 276). Berlin soll eigene Landesaufnahmeprogramme unter anderem für Menschen aus Syrien, dem Irak, Afghanistan, dem Sudan sowie Gaza und dem Libanon schaffen (S. 279). Hausbesetzungen von seit mindestens einem Jahr leerstehendem Wohnraum sollen grundsätzlich zu einem dauerhaften Wohnrecht führen. Die sogenannte Berliner Linie, nach der besetzte Gebäude grundsätzlich kurzfristig geräumt werden, soll abgeschafft werden. (S. 21).
Muslime wählen linke Parteien
Interessant ist auch, wie sich die Linke muslimischen Wählern anbietet, die sie laut der Forschungsgruppe Wahlen zu 51 Prozent gewählt haben (insgesamt wählten Muslime zu 82 Prozent die Parteien des linken Spektrums). Auf der öffentlich zugänglichen Wahlparty der Neuköllner Linken erschien auch Issa Remmo – ebenso ein Aktivist aus dem Umfeld der marxistisch-leninistischen Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP), einer Organisation, die auf der EU-Terrorliste geführt wird. Zudem wurden freundliche Chatkontakte des Linken-Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak zu einem Sohn Remmos bekannt.
Erschreckender Antisemitismus wirft weitere Fragen auf: Drei Wochen vor der Wahl war bei einer Veranstaltung der Neuköllner Linken der Rapper Dahabflex aufgetreten. Dort fielen die Parolen «Yalla Yalla Intifada» (Los, los, Terror-Aufstand!) und «Death to the IDF» (Tod der israelischen Armee). Ein Linken-Kandidat verbreitete am Wahltag gar einen Aufruf zur «Wahlintifada»! Es geht also offensichtlich nicht um die Interessen Berlins, sondern um offenen Judenhass. Für Christen ist Antisemitismus nicht nebensächlich. Die Bibel warnt Christen ausdrücklich davor, sich über die jüdischen Wurzeln zu erheben (Römer 11,1–18).
Eine bösartige Gleichsetzung
Die Linke möchte sich zudem «gegen jede Form religiösen Fundamentalismus» (S. 274) einsetzen. Die Zielrichtung kennen wir aus dem Wahlprogramm Sachsen-Anhalts: «Die Linke setzt sich dafür ein, dass religiöser Fundamentalismus, sei er christlich-evangelikaler oder jihadistischer Prägung, (…) entschieden bekämpft wird.» Diese Gleichsetzung evangelikaler Christen mit islamistischen Terroristen ist bösartig.
Eine Beobachtung der Linken durch die Abteilung II (Verfassungsschutz) der Berliner Innenbehörde findet übrigens erstaunlicherweise nicht statt. «Gesichert gutextrem» nennt es die Kabarettistin Simone Solga.
Einbürgerung: Staatsangehörigkeit ist kein Wahlgeschenk
Ein deutscher Pass bedeutet Verantwortung. Wer wählen darf, entscheidet über Parlamente und damit über Regierungsmacht. Die Linke will Einbürgerungen unabhängig vom Einkommen und Tests ermöglichen. Sie spricht von «entwürdigenden Einbürgerungs- und Sprachtests (S. 276). Auch Berliner ohne deutschen Pass sollen spätestens nach fünf Jahren Aufenthalt in Deutschland wählen dürfen (S. 276–277). Was ist entwürdigend daran, die gemeinsame Sprache zu lernen und unsere Rechtsordnung zu kennen? Verfassungstreue muss mehr sein als eine Unterschrift! Eine Demokratie kann von innen ausgehöhlt werden, wenn ihre Gegner Macht gewinnen. Antisemitischer Hass und islamistische Herrschaftsansprüche über unser Recht dürfen nicht verharmlost werden. Jeder rechtmäßig Eingebürgerte gehört gleichberechtigt zum Staatsvolk: Gerade deshalb darf die Staatsangehörigkeit nicht verramscht werden.
Am Ende geht es um eine grundsätzliche Frage: Welche Ordnung soll unser Gemeinwesen tragen? Römer 13 erinnert daran, dass staatliche Obrigkeit das Gute schützen und dem Bösen entgegentreten soll. Diese Verantwortung darf nicht preisgegeben werden.“ (Quelle: newsletter Factum online, 15. Oktober 2026)
Der Fürst dieser Welt versucht, in den Nationen ein Blutbad anzurichten und das Chaos auch in den Nationen zunehmend zu vergrößern.
Wir können beten
Heinz-Jürgen Heuhsen