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Wöchentliches Gebet

Wöchentliches Gebet - 26. August 2026

Für Israel


Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

Ein Gott, der sich an Seinem Volk erfreuen will - und möchte,
dass wir uns als Sein Volk auch an IHM erfreuen.

 
Manchmal kann Gebet an Tiefgang verlieren. Das kann geschehen, wenn wir z.B. lange für die Errettung eines Menschen gebetet haben – oder auch für die Errettung Israels.
 
Wir lesen die Schrift und die Verheißungen, wir beten um Errettung, wir formulieren anders, wir stellen die Worte um – doch manchmal reicht all das nicht aus, um unser Herz brennend zu halten und uns voller Eifer sein zu lassen.
Dramatische Ereignisse, Sicherheitsfragen und politische Entwicklungen mögen eine aufregendere Gebetszeit versprechen als das Gebet um Errettung.
Doch was wäre, wenn der Geist Gottes uns für das Herz Gottes in dieser Angelegenheit wachrütteln würde?


 
Was wäre, wenn wir hinter allem einen Gott sähen, der sich an uns erfreuen möchte und will, dass auch wir uns an Ihm erfreuen – nicht nur als Einzelne, sondern auch als Volk. Er hat einen Bund mit Israel (und mit dir) geschlossen. Ein Bund bedeutete im Grunde, dass „Gott sich dem Menschen hingibt und der Mensch sich Gott hingibt – für jenes volle Maß an gegenseitigem Kennenlernen und Genießen.“ (Geerhardus Vos, Redemptive History and Biblical Interpretation, P&R Publishing, 2001, 186)
Genau darum geht es bei einem Bund.
 
Hier ein ausführlicheres Zitat aus derselben Textstelle:
„Die klassische Formel, mit der Gott selbst bereits im Alten Testament Sein Verständnis des Bundes zum Ausdruck bringt – und die durch Jeremia zu unserem Verfasser gelangt ist, lautet: Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein‘ sowie ‚Alle werden mich kennen, vom Kleinsten bis zum Größten‘.
Demnach bedeutet der Bund, dass sich Gott dem Menschen hingibt und der Mensch sich Gott hingibt – für jenes volle Maß an gegenseitigem Kennenlernen und Genießen, dessen beide Seiten der Beziehung fähig sind.“  (ibid.)
 
Diese wechselseitige Freude ist kein Randaspekt des Planes Gottes, sondern bildet dessen Fundament.
 
„Gottes Plan im Neuen Bund ist, das zu verwirklichen, was Er von Anfang an in der Schöpfung und mit der Erlösung verfolgt hat: nämlich Seine Herrlichkeit so mitzuteilen, dass sie durch die Art und Weise, wie sich Sein Volk an Seinen Einzigartigkeiten erfreut und diese widerspiegelt, erhoben wird.“ (ibid.)
 
Gott und Sein Volk „haben ein wechselseitiges Interesse aneinander; das Volk des Herrn ist Sein Erbteil, und Er selbst ist das Erbteil Jakobs.“ (John Gill, A System of Evangelical Truth, vol. 2,Tegg & Company, 1839, 553)
 
All dies kommt in Jeremia 31 wunderbar zum Ausdruck – umso erstaunlicher, da der Herr zu und durch Jeremia am Vorabend der Zerstörung Jerusalems durch die Chaldäer spricht, während das Volk kurz davorsteht, in die babylonische Gefangenschaft geführt zu werden.
Jer 31:2-3
„So spricht der HERR:
Ein Volk, das dem Schwerte entronnen ist, hat Gnade gefunden in der Wüste; gehe hin, daß du Israel zu seiner Ruhe führest! Von ferne her ist der HERR mir erschienen: Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dir meine Gnade so lange bewahrt!“
Das ist Sein Herz. Das ist es, was Er will. Deshalb sagt Er:
 
Jer 31:4-6
Ich will dich wiederum bauen, und du sollst gebaut werden,
du Jungfrau Israel; wiederum sollst du dich mit deinen Handpauken schmücken
und ausziehen in lustigem Reigen.
Wiederum wirst du auf den Höhen Samariens Weinberge pflanzen; die sie angelegt haben, sollen sie auch genießen.
Denn es kommt ein Tag, da die Wächter auf dem Gebirge Ephraim rufen werden:
Auf, laßt uns nach Zion gehen, zu dem HERRN, unserm Gott!
 
Stell dir vor, du gehst dem Bräutigam entgegen – es ist Jeschua, der wiederkommt.
„Singt vor Freude über Jakob ...“ (V 7) „siehe, ich bringe sie aus dem Nordland zurück und sammle sie von den Enden der Erde, unter ihnen Blinde und Lahme ...“ (V8)
Gott bringt Israel zurück – nicht nur aus den fernsten Winkeln der Welt, sondern auch aus den Tiefen der Finsternis, in die wir als Volk gefallen sind.
„Sie werden unter Weinen und Flehen kommen; ich werde sie leiten ...“ (V9)
 
Dieses Weinen ist die Umkehr. Dieses Weinen ist die Erfahrung einer Liebe, die sich dir zuwendet und dein Herz bricht, weil DER, der dich geliebt hat, der gekreuzigte Messias ist.
Und es wird eine erfüllende Beziehung entstehen.
Jer 31:14
„Und ich will die Seele der Priester mit Fett erlaben, und mein Volk soll meiner Gaben die Fülle haben, spricht der HERR.“
 
‚Die Seele mit Fett erlaben‘ heißt, sich vom Opfer zu nähren, sich vom Messias selbst zu nähren.
 
„Der Kontrast zwischen dem Bild eines gesättigten und gesegneten Volkes und dem eines hungernden, leidenden, belagerten und bedrängten Volkes (Jer 14:1–6;19:9) ist kaum zu beschreiben. Doch genau das hat der Herr sich schon immer für seine Kinder gewünscht, und so wird die Freude groß sein, wenn seine guten Absichten Wirklichkeit werden.“ (Michael L. Brown, “Jeremiah,” Grand Rapids: Zondervan, 2010, 386)
 
 
Wie wird sich all dies erfüllen? Durch den Messias Jeschua.
Der Mittelpunkt von allem ist der Neue Bund in Seinem Blut, wie er so klar in Jer 31,31–34 verkündet wird.
Jer 31:33-34
„Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen will, spricht der HERR:
Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und es in ihren Sinn schreiben und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein;
und es wird niemand mehr seinen Nächsten oder seinen Bruder lehren und sagen:
„Erkenne den HERRN!" denn sie sollen mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten, spricht der HERR; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nicht mehr gedenken!“
 
Er möchte, dass wir uns an IHM erfreuen, und ER möchte sich an uns erfreuen. Das ist es, was hinter der Wiederherstellung Israels steht. Das ist das Herzensanliegen Gottes,
Kern der Sache, und auf dieses Ziel hin sind alle anderen Dinge ausgerichtet.
 

      1. Israels Errettung – Gottes eigenes Sehnen

Wir können beten

  • und dem HERRN danken, dass ER Sein Volk trotz seiner Rebellion und Sündhaftigkeit liebt. „Ja, mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dir fortdauern lassen meine Güte.“ (Jer 31:3b / Elb)
  • und dem HERRN für Seine Zusage danken, dass die Erkenntnis Seiner selbst, mit der ER die Erde erfüllen will, doch jetzt vielen in Seinem Volk schenkt. „Denn die Erde wird voll der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN sein, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken.“ (Hab 2:14)
  • dass der HERR vielen aus Seinem Volk Hunger nach Reinheit und Herrlichkeit ins Herz gibt und sie das Gebet Davids beten: „Erforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich es meine; und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege!“ (Ps 139:23,24)
  • dass das Evangelium zur Rettung in Israel in Kraft gepredigt wird, so wie es Gottes Willen entspricht. „Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden.“ (Röm 1:16)
  • dass der HERR sich jetzt, wo die Juden in ihr Land zurückkehren, vielen offenbart. „Und ihr sollt in dem Lande wohnen, das ich euren Vätern gegeben habe, und ihr sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein.“ (Hes 36:28)

 

2. Israels Schutz

„Pakistans Verteidigungsminister fordert muslimische Militärfront gegen Israel
Pakistans Verteidigungsminister Khawaja Asif fordert eine vereinte muslimische Militärfront gegen Israel und nennt den jüdischen Staat „illegitim“. Seine Aussagen erfolgten kurz nach Unterzeichnung eines Verteidigungspaktes mit Saudi-Arabien und der Türkei.
Das Abkommen wurde im Rahmen eines Treffens zwischen dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman, dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif unterzeichnet. Die drei Länder erklärten, das Bündnis solle die kollektive Sicherheit stärken, die militärische Zusammenarbeit vertiefen und die regionale Stabilität fördern.
 
‚Israel ist eine Bedrohung für die gesamte muslimische Welt‘
In einem Interview mit einem pakistanischen Nachrichtenportal erklärte Verteidigungsminister Asif: ‚Israel ist ein Produkt der Balfour-Deklaration, das in den 1940er Jahren als illegitimer Staat gegründet wurde und eine direkte Bedrohung für jedes Land der Region darstellen könnte.‘ Er fügte hinzu: ‚Wenn es um Israel geht, müssen sich alle muslimischen Länder zusammenschließen. Daran hege ich keinen Zweifel.‘
 
Asif machte auch deutlich, seine Haltung gegenüber Israel werde sich nicht ändern, egal wer nach der israelischen Wahl im Oktober an die Macht komme: „Egal ob Bennett oder ein anderer – die Unterschiede sind nur marginal. Ihre Haltung gegenüber den Palästinensern und ihre anti-islamische Denkweise werden nicht verschwinden.“
Dabei enthält Asifs Argumentation eine auffällige historische Ironie: Pakistan entstand 1947 durch die Teilung von Britisch-Indien, ein Jahr vor Israels Staatsgründung. Asif kritisiert Großbritanniens Rolle bei der Schaffung des jüdischen Staates, während er die britische Rolle bei der Gründung seines eigenen Landes konsequent ausblendet.
 
Islamabad als Vermittler – und gleichzeitig als Feind Israels
Es ist nicht das erste Mal, dass Asif mit drastischen Aussagen über Israel auf sich aufmerksam macht. Zuvor hatte er Israel bereits als „krebsartig“, „böse“ und einen „Fluch für die Menschheit“ bezeichnet. In diesem Zusammenhang hatte Premierminister Benjamin Netanjahu erklärt, Asifs „Aufruf zur Vernichtung Israels“ sei „empörend“ – besonders von einem Mitglied einer Regierung, die gleichzeitig als neutraler Vermittler in den US-iranischen Friedensgesprächen auftritt.
Pakistan ist eine Atommacht, unterhält keine diplomatischen Beziehungen zu Israel und hat seit seiner Gründung gegen die internationale Anerkennung des jüdischen Staates gestimmt. Die Allianz mit Saudi-Arabien und der Türkei, die der gemeinsame Verteidigungspakt nun formalisiert, vervollständigt das Bild einer islamischen Gegenachse, die in direktem Widerspruch zur diplomatischen Rolle steht, die Islamabad in den Verhandlungen zwischen Washington und Teheran eingenommen hat. Israel reagierte zunächst nicht öffentlich auf Asifs Aussagen.“
https://www.fokus-jerusalem.tv/2026/08/09/nach-verteidigungspakt-mit-saudi-arabien-und-tuerkei-pakistans-verteidigungsminister-fordert-muslimische-militaerfront-gegen-israel/
 
Wir können beten

  • dass der HERR Israel davor bewahrt, sich auf seine eigene Stärke zu verlassen.
  • dass Israel sich bewusst macht, dass es Seine Gnade war, die das Land immer wieder gerettet hat und dass sie die Hilfe ihres Gottes brauchen.
  • dass der HERR als der Hüter Seines Volkes und Wächter über Sein Volk eingreift und für Sein Volk streitet. „Ach, HERR, wie zahlreich sind meine Feinde! Viele stehen wider mich auf; viele sagen von meiner Seele: Sie hat keine Hilfe bei Gott." - SELA - Aber du, HERR, bist ein Schild um mich, meine Ehre und der mein Haupt emporhebt.
    Stehe auf, o HERR, hilf mir, mein Gott!“ (Psalm 3:2-4, 8a)
  • dass der HERR Seine auserwählte Braut beschützt und sie vor allen Anschlägen der Feinde rettet. „Denn der HERR hat Wohlgefallen an seinem Volk; er schmückt die Gedemütigten mit Rettung.“ (Ps 149:4)
  • dass der HERR die Pläne aller Nationen gegen Israel zunichte macht. „Der HERR vereitelt den Rat der Heiden, er verhindert die Anschläge der Völker. Der Rat des HERRN besteht ewiglich, seines Herzens Gedanken für und für. Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er sich zum Erbe erwählt hat!“  (Ps 33:10-12)

 

3. Israels Wahlen am 27. Oktober 2026

Wir können beten

  • dass in der Zeit bis zur Wahl jedem Israeli deutlich wird, welche Partei er zum Besten des Volkes wählen soll.
  • dass der HERR den Wahlverlauf souverän leitet, damit Sein Wille geschieht. „Der Rat des HERRN besteht ewig, seines Herzens Gedanken für und für.“ (Ps 33:11)
  • dass nach der Wahl eine Regierungskoalition gebildet wird, die den Bedürftigen im Land zum Recht verhilft.  „Den Entrechteten verhilft er zum Recht, für die Armen im Land setzt er sich ein. Seine Befehle halten das Land in Zucht, sein Urteilsspruch tötet die Schuldigen.“ (Jes 11:4)
  • dass Personen in die neue Regierung kommen, die gottesfürchtig sind und sich in ihren Entscheidungen am Willen Gottes orientieren.
  • dass der HERR „verständige Leute“ in Regierungsverantwortung bringen möge, die mit einer stabilen Mehrheit das Land regieren. „Ein treuloses Land erlebt häufigen Fürstenwechsel; wo aber verständige Leute sind, die wissen, was sich gehört, kann einer lange regieren.“ (Spr 28:2)
  • dass die neue Regierung mit ihren Maßnahmen Einheit im Volk bewirkt. „Dann ist Schluss mit Efraïms Neid und die Feindseligkeit Judas hat ein Ende. Efraïm wird nicht mehr neidisch sein auf Juda und Juda wird Efraïm nicht mehr befeinden.“ (Jes 11:13)

 


Für Deutschland


5 Mose 4:1-2
Und nun höre, Israel, die Gebote und Rechte, die ich euch lehre, dass ihr sie tun sollt, auf dass ihr lebt und hineinkommt und das Land einnehmt, das euch der HERR, der Gott eurer Väter, gibt. Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf dass ihr bewahrt die Gebote des HERRN, eures Gottes, die ich euch gebiete.
 
5 Mose 6:4-7
„Höre Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein.
Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit aller deiner Kraft! Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen, und du sollst sie deinen Kindern fleißig einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzest oder auf dem Wege gehest, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst.“
 
1 Tim 4:1-2
Der Geist aber sagt deutlich, daß in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen anhangen werden, durch die Heuchelei von Lügenrednern…
 
2 Thess 2:3
Lasst euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise…“ 
 
Wir haben in den vergangenen Wochen zu der Frage der moralischen Leitlinien in der Politik unseres Landes gebetet. Die anstehenden Wahlen geben uns Gelegenheit, klare und aktuelle Aussagen von Parteien zu diesem Bereich zu bekommen.
Demo für Alle hat zu der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt die Parteiprogramme der Parteien zu den familien- und bildungspolitischen Aussagen untersucht und in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Wir geben hier eine gekürzte Fassung wieder; mit Hilfe des u.a. Links könnt ihr die vollständige Auflistung einsehen.
 
 
Landtagswahl von Sachsen-Anhalt: Familienpolitik – aus den Parteiprogrammen
AFD
Elternrecht
„Wir werden in Anlehnung an das österreichische Modell eine Wahlfreiheit zwischen Schul- und Hausunterricht schaffen. Bedingung ist allerdings, dass der Hausunterricht die gleichen Qualitätsstandards erfüllt wie der Schulunterricht. Alle Kinder, die zuhause unterrichtet werden, müssen zur Kontrolle des Lernfortschritts halbjährlich zentrale Prüfungen ablegen. Bleibt ein Kind zurück, muss es wieder an die Schule. Das Recht auf Hausunterricht ist als Elternrecht zu begreifen, die Bildung der Kinder als Pflicht und der Schulbesuch als Angebot, das der Staat vorhalten muss, das die Eltern jedoch nicht zwangsläufig annehmen müssen.“
 
Sexualerziehung
„… Die verschiedensten Ausprägungen nichtnormaler Geschlechtsidentitäten oder abseitiger sexueller Vorlieben werden geradezu beworben und bei Kindern im Kindergarten- oder Grundschulalter ins Bewusstsein gerückt. Das ist übergriffig und geht zu weit! Sexualerziehung ist eine Domäne der Eltern. In der Kita ist die Familie aus Mann und Frau zwanglos als Normalform des Zusammenlebens vorauszusetzen und die Zweigeschlechtlichkeit des Menschen als biologische Tatsache zu achten.“
 
Ehe
„Generell gilt: Unsere Gesellschaft braucht wieder klare Normen und Vorbilder. Ein Bekenntnis zum eigenen Land und eine Identifikation mit unserer Kultur dürfen nicht mehr als verdächtig, sondern müssen wieder als völlig normal und selbstverständlich gelten. Die Ehe aus Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen, muss durch die Politik als normative Normalität anerkannt und besonders gefördert werden.“
 
Familie
„Die Familie ist nicht nur die Keimzelle der Gesellschaft, sondern auch der einzige Garant einer lebenswerten Zukunft. Nur aus der Verbindung von Mann und Frau gehen Kinder und damit kommende Generationen hervor.“
„Familie steht auch unter dem besonderen Schutz unseres Grundgesetzes. Wir sprechen uns daher klar gegen die staatliche Bewerbung und Förderung alternativer Lebensentwürfe aus. Wenn einzig und allein die Familie unter dem besonderen Schutz des Staates steht, ist das keine Diskriminierung, weil die Maßnahme durch eine Fülle von Sachgründen legitimiert ist. Der Schutz und die Sonderstellung der Familie aus Vater, Mutter und Kindern ist daher beizubehalten und als gesellschaftspolitisches Ziel zu formulieren, um die Zukunft und den Fortbestand unseres Volkes zu garantieren.“
„Ein stabiles Umfeld, eine intakte Familie bestehend aus Mutter, Vater und Kindern, ist erwiesenermaßen die beste Voraussetzung für eine gute und gesunde Kindesentwicklung. Unabhängig davon erkennen wir selbstverständlich die Leistung von Alleinerziehenden an und unterstützen diese bestmöglich bei der Erziehung ihrer Kinder. Jedem Versuch jedoch, unter dem Deckmantel von Progressivität sogenannte „Einelternfamilien“ als normalen, fortschrittlichen oder gar erstrebenswerten Lebensentwurf zu propagieren, stellen wir uns entschieden entgegen.“
 
Sexualität
„Die AfD lehnt jede Form der staatlichen Frühsexualisierung und jedwede Indoktrination von Kleinkindern und Grundschülern im Sinne devianter Formen von Sexualität ab. Wir werden alle staatlichen Kampagnen und Programme einstellen, die Kinder vor der Pubertät mit sexuellen Themen konfrontieren.“
 
 
BSW
Ehe
„Als Partei der Vernunft und der Gerechtigkeit für Sachsen-Anhalt setzen wir uns für die Rechte aller Bürger ein – unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität. Klar ist: Menschen sind nicht gleich, ihre Rechte sind es. In diesem Sinne versteht sich das BSW als vernünftige Stimme für eine konkrete Politik im Land, die auch die alltäglichen Bedürfnisse von Minderheiten als Bürger unserer Gesellschaft wahrnimmt. Bis September 2025 wurden in Sachsen-Anhalt 1.834 gleichgeschlechtliche Eheschließungen registriert.“
 
Leihmutterschaft
„Wir stehen für das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung. Die Versorgungslage beim Schwangerschaftsabbruch ist auch in Sachsen-Anhalt nicht ausreichend. Wir fordern perspektivisch die Abschaffung des § 218 StGB und verbessern zugleich auf Landesebene durch klare Versorgungsaufträge, Qualifizierung und wohnortnahe Angebote den Zugang zum Schwangerschaftsabbruch.“
 
CDU
Familie
„Familien stärken: Familie ist dort, wo Menschen dauerhaft Verantwortung füreinander übernehmen – zwischen Eltern und Kindern ebenso wie zwischen den Generationen. Wir setzen uns für eine Politik ein, die Familien stärkt, unabhängig davon, in welcher Form sie gelebt wird.“ 
„Alleinerziehende gezielt entlasten: Mehr als ein Viertel der Familien in Sachsen-Anhalt sind alleinerziehend.“ 
 
Die Linke
Familienpolitik
„Die Linke steht für eine moderne, zukunftsweisende und krisensichere Familienpolitik. Familie ist dort, wo Menschen füreinander soziale Verantwortung übernehmen – unabhängig von der Zusammensetzung und Konstellation der Familie…“
 „Familienpolitik muss allen Menschen ermöglichen, ein gutes und zukunftsangstfreies Leben zu führen, und das unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Dafür brauchen wir in der Familienpolitik den Ausbau der Infrastruktur, eine wirkungsvolle soziale Absicherung und die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“
 
Schwangerschaftsabbruch
„Dazu gehört auch die verpflichtende Vorhaltung von Möglichkeiten zum Schwangerschaftsabbruch in Wohnortnähe und die verpflichtende Aufnahme des Themas Schwangerschaftsabbruch ins Curriculum der ärztlichen Ausbildung.“
 
FDP
„Wir rücken das Individuum und die persönlichen Fähigkeiten in den Mittelpunkt. Starre Geschlechterquoten lehnen wir ab. Stattdessen plädieren wir für Flexibilität, Leistungsorientierung und Entscheidungsfreiheit in allen Strukturen der Gesellschaft. Wir stehen für gleichberechtigte Erziehungs- und Erwerbsarbeit von Frauen sowie für vielfältige, selbst gewählte Familienformen.“
 
GRÜNE
Familie
„Deshalb wollen wir Digital- und Medienkompetenz zum festen Bestandteil von Bildung machen: in Schulen, in Familienbildungsstätten, in der Jugendhilfe, aber auch in der Erwachsenenbildung, da noch immer viele Erwachsene nicht über ausreichende digitale Grundkenntnisse verfügen.“
„Mit dem Ausbau der Förderung der Familienzentren im Land sowie der Familienverbände schaffen wir Begegnungs- und Bildungsräume für Familien. Dafür wollen wir auch die mobile Familienarbeit ausbauen und digitale Angebote unterstützen.“
„Startpunkt erfolgreicher Bildungskarrieren, Kinderstuben der Demokratie und soziale Orte für die ganze Familie. Demokratiebildung soll bereits im Kindergarten beginnen. Sie soll konkret erlebt und gestaltet werden können, statt sie nur theoretisch zu vermitteln.“
„Wir sichern die Beitragsermäßigung für Mehrkinderfamilien dauerhaft ab, um Familien finanziell zu entlasten und allen Kindern gleiche Zugänge zu frühkindlicher Bildung zu ermöglichen.“
 
Geschlecht
„Chancengerechtigkeit und Vielfalt von Anfang an. Wir setzen auf gezielte Schulungsmaßnahmen in Kitas, um eine geschlechterneutrale Erziehung zu fördern und stereotype Rollenbilder von Anfang an abzubauen.“
 
SPD
Queer
„Kinder und Jugendliche brauchen sichere Räume, verlässliche Unterstützung und echte Beteiligung. Sie wollen mitreden, mitgestalten und ernst genommen werden – in der Schule, im Verein, im Dorf und in der Stadt. Politik für junge Menschen gelingt dort, wo Teilhabe möglich wird, und Alltag funktioniert. Bedarf für spezifische Beratung von queeren Jugendlichen tragen wir durch die Förderung entsprechender Beratungsstellen Rechnung.“
„Die Landesprogramme „Für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt“ und „Queer leben in Sachsen-Anhalt“ werden fortgeführt, weiterentwickelt und mit verbindlichen Zielen, ausreichenden Mitteln und klarer Zuständigkeit ausgestattet.“
„Verwaltung und öffentliche Einrichtungen müssen Vorbild sein, wenn es um Gleichstellung und Respekt geht. Dazu gehören die Anerkennung selbstgewählter Namen und Pronomen, eine queersensible Aus- und Weiterbildung sowie eine gendersensible Sprache. Eine moderne, demokratische Verwaltung steht für Vielfalt, Offenheit und Anerkennung.“
 
Schwangerschaftsabbruch
„Es gilt, die Curricula des Medizinstudiums und der Facharztausbildung zu überarbeiten, damit garantiert ist, dass angehende Frauenärzt*innen die Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen erlernen. Auf Bundesebene setzen wir uns für die Streichung von § 218 zum Schwangerschaftsabbruch aus dem Strafgesetzbuch ein.
Frauen haben ein Recht auf reproduktive Selbstbestimmung und darauf, über ihren Körper, ihre Familienplanung und ihr Sexualleben selbst zu entscheiden. Wir unterstützen Initiativen zur Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs und ersetzen die Beratungspflicht durch einen Rechtsanspruch auf Beratung. Zur medizinischen Versorgung gehört eine verlässliche, wohnortnahe Versorgung im Bereich Schwangerschaftsabbrüche. Wir prüfen, wie öffentlich finanzierte Krankenhäuser mit gynäkologischer Leistungsgruppe zur Durchführung beitragen können. Schwangerschaftsabbrüche sollen Bestandteil des Lernzielkatalogs im Medizinstudium werden.“
https://demofueralle.de/2026/08/20/familienpolitik-in-der-landtagswahl-von-sachsen-anhalt/
 
 
Diese Aufstellung der Pläne unserer Politiker zeigt, wie wichtig es ist, für Gottes Eingreifen und gnädiges Handeln in den kommenden Wahlen zu beten.

1. Landtagswahl am 6. September in Sachsen-Anhalt

Bildung und Erziehung fällt in die Verantwortung der Länderregierungen!
Wir brauchen Regierende, die aus der Furcht Gottes heraus handeln – und wir brauchen eine Gemeinde, die intensiv für die Regierung betet.
Nicht für das Land und die Regierung gemäß den Anweisungen Gottes in Seinem Wort zu beten, wird im Buch Samuel als Sünde bezeichnet.
1 Sam 12:23
Es sei aber auch ferne von mir, mich an dem HERRN dadurch zu versündigen, dass ich davon abließe, für euch zu beten und euch zu lehren den guten und richtigen Weg!“
 
Wir können beten

  • und dem HERRN danken, dass mit der Aufstellung von Demo für Alle zu den moralischen, familien- und bildungspolitischen Aussagen der Parteien jeder Wähler in diesem Bereich erkennen kann, welche Ziele die Parteien verfolgen.
  • und dem HERRN danken, dass es eine Partei (aber leider auch nur eine) Partei gibt, die sich in ihren Zielvorstellungen eindeutig an den Vorgaben der Bibel zu diesem Bereich orientiert.
  • und dem HERRN danken, dass die AfD den Begriff der Ehe/ in ihrer biblischen Bedeutung gebraucht (Familie besteht aus Vater, Mutter und Kindern) und deren Beibehaltung und Förderung als gesellschaftspolitisches Ziel fordert
  • und dem HERRN danken, dass die AfD jede Form der staatlichen Frühsexualisierung von Kleinkindern und Grundschülern im Sinne devianter Formen von Sexualität ablehnt und alle staatlichen Programme einstellen will, die Kinder vor der Pubertät mit sexuellen Themen konfrontieren.
  • und unsere Schuld bekennen, um Vergebung und Raum zu Buße bitten, dass die Mehrzahl der Parteien den Begriff „Ehe“ umgedeutet haben und für Lebensformen verwenden und diese unterstützen, die Gott als Gräuelsünden bezeichnet
  • und unsere Schuld bekennen, dass die CDU den Namen Gottes entehrt, indem sie jede Lebensform als „Familie“ definiert, „wo Menschen dauerhaft Verantwortung übernehmen“.
  • dass Gott in Seiner Gnade durch die Wahlen Menschen in Regierungsverantwortung bringen möge, die IHM in ihrer Aufgabe als Abgeordnete mit ungeteiltem Herzen dienen wollen. „Ein Mann mit geteiltem Herzen ist unbeständig in allen seinen Wegen.“ (Jak 1:8)
  • dass Politiker den Mut haben, ihre Stimme für Wahrheit und Gerechtigkeit zu erheben, dass ihre Stimmen gehört und in politisches Handeln umgesetzt wird. „So spricht der HERR: Wahret das Recht und übt Gerechtigkeit!“ (Jes 56:1)
  • dass Gott für unser Land Gnade geben möge und Menschen in verantwortliche Positionen kommen, die in der Furcht des Herrn handeln.
  • dass Sein Wille in den anstehenden vier Wahlen geschieht.

 

2. Gemeinde

Die EKD hat größtenteils ihre Haltung zu Ehe und Familie dem Geist der Welt angepasst. In den allermeisten Landeskirchen der EKD ist die Segnung oder Trauung homosexueller Paare inzwischen möglich und sogar der Ehe von Mann und Frau gleichgestellt, während einige wenige Landeskirchen dies anders handhaben oder Gewissensvorbehalte für Pfarrer zulassen.
In der Mehrheit der Landeskirchen gehören öffentliche Segnungsgottesdienste oder eine trauungsähnliche Gleichstellung für gleichgeschlechtliche Paare zum Alltag.
Homosexuelle Pfarrerinnen und Pfarrer können in den allermeisten Landeskirchen mit ihren Partnern offiziell im Pfarrhaus leben.
 
Die Bibel sieht Menschen als Schafe: „Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg“,Jes 53:6), die einen Hirten brauchen, der darauf achtet, dass sie gesundes und gutes Futter bekommen. Aber es gibt Personen, die wie gute Hirten aussehen und sich als solche ausgebeben, die aber mit irreführenden Worten, raffiniert die Wahrheit verdrehen und die Schafe mit Gift füttern.
Wir wollen beten, dass die Gemeinde Jesu ihren Auftrag erfüllen kann, Pfeiler und Grundfeste der Wahrheit zu sein! (1 Timotheus 3:15)
 
Wir können beten

  • ­und die Schuld bekennen und den HERRN um Raum zur Buße dafür bitten, dass in vielen Kirchengemeinden unseres Landes die Wahrheit der Bibel durch Hinzufügen, Wegnehmen oder direktes Leugnen verändert wird. „Ihr sollt nichts hinzutun zu dem Worte, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, damit ihr die Gebote des HERRN, eures Gottes, haltet, die ich euch gebiete.“  (5 Mose 4:2) 
  • dass die Gemeinden in unserem Land, die in einer lebendigen Beziehung zu Jesus Christus stehen und die Bibel als Sein Wort ehren, dies mit Entschlossenheit und Freude leben. „Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit aller deiner Kraft! Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen, und du sollst sie deinen Kindern fleißig einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzest oder auf dem Wege gehest, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst.“ (5 Mose 6:5-7)
  • dass die Eltern in den Gemeinden Lehre und praktische Hilfe bekommen, wie sie zu Hause mit ihren Kindern ein Leben in der Gegenwart Gottes führen können. „Alles, was ihr tut und was ihr sagt, soll zu erkennen geben, dass ihr Jesus, dem Herrn, gehört. Euer ganzes Leben soll ein einziger Dank sein, den ihr Gott, dem Vater, durch Jesus Christus darbringt.“ (Kol 3:17 GN)
  • dass der HERR Pastoren und Leiter in Seiner Gemeinde besonders in der Zeit vor den 4 anstehenden Wahlen mit Eifer erfüllt, sie die Notwendigkeit des Gebets für die Regierenden erkennen, lehren und praktizieren. „Das Erste und Wichtigste, wozu ich die Gemeinde aufrufe, ist das Gebet, und zwar für alle Menschen. Bringt Bitten und Fürbitten und Dank für sie alle vor Gott! Betet für die Regierenden und für alle, die Gewalt haben, damit wir in Ruhe und Frieden leben können, in Ehrfurcht vor Gott und in Rechtschaffenheit. So ist es gut und gefällt Gott, unserem Retter.“ (1 Tim 2:1-3 GN)
  • dass ER Seine Gemeinde davor bewahrt, die Regierung zu kritisieren und über sie zu schimpfen, anstatt zu beten.
  • dass der HERR jedes Glied Seiner Gemeinde befähigt, in allen Situationen außerhalb des gemeindlichen Kontexts klar Stellung zu biblischen Aussagen und Werten zu beziehen und somit anderen Hilfe und Orientierung zu geben. „Ihr seid das Licht der Welt.“ (Matth 5:14a)
  • dass die biblischen Aussagen und Wahrheiten, besonders in den Bereichen Ehe, Familie, Sexualmoral und Kindererziehung, dadurch im ganzen Land wieder gestärkt werden. „Die Gute Nachricht ist nicht nur bei euch, sondern in der ganzen Welt bekannt. Überall breitet sie sich aus und bringt Frucht. Sie tut es auch bei euch, seit dem Tag, an dem euch Gottes Gnade verkündet worden ist und ihr von der Wahrheit der euch verkündeten Botschaft überzeugt worden seid.“ (Kol 1:6 GN)

 
 
Möge der HERR uns helfen, in unseren Tagen als Beter mit Ausdauer festzustehen!
 
Heinz-Jürgen Heuhsen
 
Hinweis auf anstehende Wahlen 2026:
06. September Sachsen-Anhalt Landtag
13. September Niedersachsen Kommunalwahl
20. September Berlin Wahl zum Abgeordnetenhaus
20. September Mecklenburg-Vorpommern Landtag