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Wöchentliches Gebet

Wöchentliches Gebet - 12. August 2026

Für Israel


Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
 
Liebe betende Freunde,
 
nachdem unsere Tochter, unser Schwiegersohn und ihre drei Kinder ein ganzes Jahr lang aus ihrer Wohnung vertrieben waren – nachdem eine iranische Rakete in der Nähe ihres Wohnblocks eingeschlagen hatte –, beginnen sie nun mit dem Umzug zurück in ihr renoviertes und wieder hergerichtetes Zuhause. Zwei liebe Schwestern reisen heute aus den USA an, um sie dabei zu unterstützen.
 
Deshalb werden wir in dieser Woche und möglicherweise auch in der nächsten Woche keinen Gebetsbrief verschicken.
 
Wir wären euch dankbar für eure Gebete für den Umzug und alles, was damit verbunden ist. Die ganze Aktion ist besonders für die Kinder im Alter von 3 bis 9 Jahren, aber auch für die ganze Familie, eine wirkliche Herausforderung.
 
Vielen Dank und Gottes Segen!
 
Ofer

 


Für Deutschland


Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit;
alle, die seine Gebote befolgen, besitzen wahre Einsicht.
Ps 111:10

 
„Der Psalmist spricht von zwei wunderbaren Eigenschaften: Weisheit und Einsicht. Er weist darauf hin, dass beide auf einem moralischen Fundament beruhen.
Das Fundament der Weisheit ist die Furcht des Herrn. Das Fundament der Einsicht ist das Befolgen der Gebote des Herrn.
Wo diese Eigenschaften fehlen, dürfen wir weder wahre Weisheit noch Einsicht erwarten.
 
Wir müssen zwischen Weisheit und Einsicht einerseits sowie Klugheit/Cleverness und intellektueller Bildung andererseits unterscheiden. Es gibt viele clevere, gebildete Menschen, die weder Weisheit noch Einsicht besitzen. Man könnte sogar behaupten, dass ein Großteil der heutigen Probleme in der Welt von gebildeten Toren verursacht wird. Cleverness ist eine Sache des Verstandes, doch Weisheit entspringt dem Herzen. Der Verstand ist ein Werkzeug, dessen Gebrauch vom Herzen bestimmt wird.
 
Ein hochgebildeter Verstand lässt sich mit einem sehr scharfen Messer vergleichen. Der eine benutzt das Messer, um Speisen für seine Familie zuzubereiten; ein anderer mag es verwenden, um seinen Nachbarn zu töten. Es ist unverantwortlich, ein solches Messer in die Hände eines Mannes zu legen, dem man nicht zutrauen kann, es richtig zu gebrauchen.
Zu lange haben die Anhänger des säkularen Humanismus den Verstand wie ein Götzenbild verehrt. Es ist an der Zeit, dass wir die moralischen Grundlagen wahrer Weisheit und Einsicht neu legen.“
(übersetzt aus: Through the Psalms with Derek Prince, D. Prince Ministries UK, 2013)
 
Diese Auslegung von Derek Prince gibt uns eine passende geistliche Erklärung für einige Ereignisse, die in den drei Wochen seit unserem letzten Gebetsmail in Deutschland geschehen sind, und die wir im Folgenden aufgreifen.
 

1. Wo sind die moralischen Leitlinien deutscher Politik?

 
Was der Fall Spahn offenlegt: Wenn deutschen Politikern das Gewissen abhanden kommt
Spahn hatte sich als einfacher Abgeordneter und später als Bundesgesundheitsminister öffentlich gegen die Legalisierung von Leihmutterschaften ausgesprochen. Und dann…  mit seinem Mann Daniel Funke zusammen ein Kind per Leihmutter in den USA bekommen. Die Diskussion über Jens Spahn als Person ist dabei eigentlich Nebensache. Er ist einer von vielen Politikern, die – gerechterweise – über die eigene Unfähigkeit und Dreistigkeit gestolpert sind. Viel interessanter und wichtiger ist die Diskussion über unsere Art zu diskutieren.
 
Das größte Problem ist natürlich, dass die Deutschen das Diskutieren verlernt haben. Laut einer Allensbach-Umfrage aus dem Jahr 2025 glauben nur 46 Prozent der Deutschen, ihre Meinung frei äußern zu können. 
Schuld an dieser Ausgangslage sind fünf Dinge.
 
Erstens: Der gut gemeinte Kampf gegen „Hass und Hetze“ von Nichtregierungsorganisationen, die lustigerweise einen Haufen Geld vom Staat bekommen. „Hass ist keine Meinung“ wurde so zum geflügelten Wort und mitunter auch zur Staatsräson. Bloß – was genau Hass ist, weiß keiner so genau. Gerade erklärten Demonstranten den Vortrag einer Psychologie-Professorin an einer Universität über „Trans-Identitäten“ zu menschenfeindlichem Hass und verlangten, den Vortrag zu verbieten und die Professorin zu feuern. Nebenbei: Das aus einem Milieu, das verlässlich „Ganz Berlin hasst die AfD“ skandiert. Oder wie die Grünen-Abgeordnete und Jens-Spahn-Besessene Paula Piechotta in einem Interview sagte: „Ganz Deutschland hasst Jens Spahn.“
Und dieses Milieu hat es über die vergangenen Jahre geschafft, den Kampf gegen „Hass und Hetze“ zur Staatsräson durchzuprügeln. Sonderstaatsanwaltschaften wurden gegründet. Der Verfassungsschutz und der ehemalige Präsident Thomas Haldenwang gaben bekannt, auch gegen „Meinungen unterhalb der Strafbarkeitsgrenze“ vorzugehen.
 
Und da sind wir beim Zweiten: der staatlichen Repression gegenüber Meinungen. Wenn Hausdurchsuchungen, Strafverfahren oder nachrichtendienstliche Überwachung wegen Äußerungen wie „Schwachkopf“ …  oder „Lügenfritz“ an der Tagesordnung sind, halten viele Leute lieber den Mund.
 
Der dritte Grund, warum die Deutschen das Diskutieren verlernt haben, beginnt bei Angela Merkel (CDU). Die prägte als Kanzlerin das Wort „alternativlos“ – ursprünglich gemünzt auf die Euro-Rettung, später aber sinngemäß ausgeweitet auf den Atomausstieg, offene Grenzen und anderes. Für alles, was Merkel richtig fand, ließ sie Alternativen nicht gelten. Aber in einer Demokratie muss es Wahlmöglichkeiten – Alternativen – geben. Sonst muss man nicht wählen. Und dann ist das keine Demokratie mehr.
Wir wissen alle: Diese Alternativlosigkeit führte zur Gründung der Partei Alternative für Deutschland. Aber anstatt zu lernen, dass in Demokratien Wahlmöglichkeiten notwendig sind, haben die linksliberal-bürgerlichen Kinder Merkels die Alternativlosigkeit als Prinzip fortgeführt. Als deutsche Jugendliche – inspiriert von der inzwischen zur Antisemitin gehäuteten Greta Thunberg und angeführt von der deutschen Großbürgertochter Luisa Neubauer – als Fridays for Future auf die Straße gingen, setzten sich „Follow the Science“ und „Mit dem Klima lässt sich nicht verhandeln“ als Nachfolge-Mantras der Alternativlosigkeit durch. 
 
Aber wie Menschen in Demokratien handeln, welchen Problemen sie welche Priorität geben, das ist eben ganz klar Verhandlungssache. Im Übrigen fordert kein wirklicher Wissenschaftler Gefolgschaft. Eher das Gegenteil. Kritik und Widerspruch sind in der Wissenschaft Grundlage von Fortschritt. Wissenschaftler schaffen Wissen. Wie man dieses Wissen bewertet und in Handlungen übersetzt, nennt man Politik.
 
Der vierte Grund ist das bewusste Missverstehen, Falschinterpretieren und argumentative Eskalieren... Während und nach der Pandemie wurden von sämtlichen Lagern Leute als „Massenmörder“ bezeichnet. Maßnahmenkritiker nannten so den Virologen Christian Drosten noch 2023 auf einem Campingplatz, weil er für Lockdowns war. Maßnahmenbefürworter wiederum nannten den Virologen Hendrik Streeck so, weil er für Öffnungen eintrat.
 
Und jetzt sind wir beim fünften Grund, warum die Deutschen (und insbesondere die Abgeordneten im Bundestag) nicht mehr diskutieren können: Deutschland ist ein Land von normativen Mitläufern und Gruppengehorsamen. Historisch recht eindeutig haben sich die Deutschen während der Diktaturen von NSDAP und SED als solche erwiesen. Heute will zwar jeder Vorfahren im Widerstand gehabt haben, aber die Realität ist nun mal anders. Das weiß jeder, der die seit einiger Zeit von der amerikanischen Regierung digitalisierten und veröffentlichten NSDAP-Akten eingesehen hat, und jeder, der das mit Stasi-Akten zu seiner Familie tat. 
 
Das heißt nicht, dass die heutigen Deutschen Nazis und Stasi-artige Spitzel sind. Aber es gibt eben gewisse gesellschaftliche Muster. Die Bereitschaft, in Deutschland den Bereich des Normativen zu verlassen, ist geringer als anderswo...
Und genau dieser Drang und Hang zur Normierung, zum Korpsgeist, zum Gruppenzwang, der ist in Deutschland politische Normalität. Im Bundestag heißt das „Fraktionsdisziplin“ oder weniger euphemistisch „Fraktionszwang“. Vor wichtigen Abstimmungen telefonieren die Fraktionsvorsitzenden die Abgeordneten ab oder bestellen sie zu persönlichen Gesprächen ein, um sicherzustellen, dass sie so abstimmen, wie die Fraktionsführung es will.
So gibt es Berichte darüber, dass Jens Spahn als Fraktionsvorsitzender im November 2025 jungen Unions-Abgeordneten damit gedroht haben soll, ihnen den Listenplatz zu entziehen, wenn sie nicht so abstimmen, wie die Union und die Regierung es wollen. Und im Frühjahr 2024 warnte Rolf Mützenich als SPD-Fraktionsvorsitzender davor, für eine Freigabe von Taurus-Lieferungen an die Ukraine zu stimmen. 
 
Nur in Ausnahmefällen, und dann sprechen Politiker ausdrücklich von „Gewissensfragen“, werden Abstimmungen „freigegeben“, die Fraktionsdisziplin wird dann offiziell aufgehoben. Etwa, wenn es um Sterbehilfe geht oder Organspende.
Das Konzept des Fraktionszwangs (wenn es wirklich ein Zwang ist) ist rein rechtlich sogar verfassungswidrig. Artikel 38 des Grundgesetzes ist sehr eindeutig. Da heißt es nämlich: „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.“
 
Die Ansagen der damaligen Fraktionsvorsitzenden der zwei Volksparteien zeigen: Die Politik hat ihr Gewissen verloren. Immer seltener finden Abgeordnete den Mut, ihr grundgesetzliches Recht zu nutzen und ihrem Gewissen zu folgen. Nur sieben junge Wilde der Union stimmten beispielsweise gegen den Rentenvorschlag der CDU. Die mutmaßlichen Drohungen von Spahn scheinen funktioniert zu haben... 
 
Das Ende der demokratischen Gesellschaft, das gerne von allen politischen Strömungen ausgerufen wird, beginnt nicht mit einer Entscheidung, die einem Gegenüber nicht gefällt. Das Ende der demokratischen Gesellschaft beginnt, wenn Menschen aus tatsächlichem oder empfundenem Zwang heraus nicht mehr ihrem Gewissen, sondern der Erwartung anderer folgen…“ 
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus6a630350efccf0c0d55377bb/was-der-fall-spahn-offenlegt-wenn-deutschen-politikern-das-gewissen-abhanden-kommt.html?source=puerto-reco-2_ABC-V50.5.D_control
 
 
Rücktritt genügt nicht: Jens Spahn muss Mandat abgeben!
Am  Samstag, 18. Juli,  musste Jens Spahn nach einem Anruf von Friedrich Merz vom Amt des Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU im Bundestag zurücktreten. Drei Tage zuvor hatten er (Jens Spahn) und sein Partner die Geburt „ihres“ Kindes verkündet, dass sie über eine Agentur in den USA bei einer Leihmutter bestellt hatten.
Leihmutterschaft ist Menschenhandel und in Deutschland verboten!
Spahn als zweitmächtigster Mann in der Union setzte sich dreist darüber hinweg, umging das Verbot und kaufte das Kind im Ausland.
Sein Rücktritt vom Fraktionsvorsitz war überfällig. Er genügt aber nicht.
Spahn sprach sich gegen Leihmutterschaft aus
Denn Spahn will weiterhin CDU-Bundestagsabgeordneter mit dicken Bezügen bleiben und über Gesetze abstimmen, die für andere gelten sollen, während er selbst diese bei Bedarf missachtet. Auch ließ er als Bundesgesundheitsminister die Legalisierung von Leihmutterschaft 2020 ausdrücklich zurückweisen und begründete dies – völlig korrekt – mit dem Wohl des Kindes. Spahns Doppelmoral ist unerträglich und unvereinbar mit einem Bundestagsmandat!
Erst im Februar hatte der Bundesparteitag der CDU bekräftigt, dass auch die sogenannte altruistische Leihmutterschaft weiterhin verboten bleiben muss. Desungeachtet hatte im April bereits der CDU-Abgeordnete Hendrik Streeck mutmaßlich denselben Weg gewählt, um mit seinem Partner an ein Kind zu kommen – ohne Konsequenzen.
Brisant ist inzwischen die Rolle des Kanzlers: Friedrich Merz wusste seit knapp zwei Wochen Bescheid und gratulierte Spahn sogar zum gekauften Kind. Erst als die Empörung an der Basis nicht mehr zu überhören war, setzte er sich an die Spitze der Rücktrittsforderungen.
Beginnt jetzt die Aufweichung des Verbots?
Und schon beginnt das nächste Manöver: Bildungsministerin Karin Prien (CDU) zeigt öffentlich Verständnis und will das Embryonenschutzgesetz prüfen lassen, sobald sich die Lage beruhigt hat. So wird eine Legalisierung vorbereitet: Wenn der berechtigte Aufschrei groß ist, folgt zuerst Beschwichtigung und Mitleid mit den „Bestelleltern“, und dann die schrittweise Aufweichung des Verbots.
Das dürfen wir nicht zulassen. Es gibt kein Recht auf ein Kind. Jedes Kind aber hat ein Recht auf seinen Vater und seine Mutter. Leihmutterschaft ist menschenverachtend. Dahinter steht ein Milliardengeschäft, das Frauen in Not zu Gebärmaschinen und Kinder zur Ware degradiert…
Es muss jedem klar werden: Wer Kinder kauft, hat im Bundestag nichts zu suchen.“
https://demofueralle.de/2026/07/22/der-kleine-ruecktritt-genuegt-nicht-jens-spahn-muss-auch-sein-mandat-abgeben/
 
 
Anschlag und Babykauf: Wie zwei Anlässe benutzt werden
Am 25. Juli in Berlin geschah etwas Schreckliches: Ein islamistischer Attentäter raste in eine Menschenmenge des Christopher Street Days und ging dann mit einer Machete auf Passanten los. Eine Frau starb.
Drei Tage später präsentierte die SPD-Spitze ihre Antwort: Das Merkmal „sexuelle Identität“ in Art. 3 Grundgesetz einzufügen, soll „mit Nachdruck wieder auf die politische Tagesordnung“. Es ist absurd. Als ob ein Zusatz in Artikel 3 den Attentäter aufgehalten hätte…
Bereiten Medien Legalisierung von Leihmutterschaft vor?
Dasselbe Muster erleben wir bei der Leihmutterschaft. Seit Spahns Rücktritt wegen Baby-Kauf wird die Bevölkerung medial darauf eingestimmt, Leihmutterschaft endlich auch bei uns zu erlauben. Die Tagesthemen gaben dem Thema am 21. Juli über ein Drittel ihrer Sendezeit, beginnend mit einem Mann aus einem Verein zur Förderung der Legalisierung. Keine Leihmutter kam jedoch zu Wort, und auch kein durch Leihmutterschaft geborener Mensch. Die medizinischen Risiken und das Milliardengeschäft blieben nahezu unsichtbar. Der SWR-Journalist Daniel Hechler forderte im ARD-Kommentar sogar eine Lockerung des Verbots.
Familienministerin Karin Prien kündigte an, das Embryonenschutzgesetz erneut zu prüfen, sobald sich die Debatte beruhigt hat. Genau darum geht es: Gezielt wird Stück für Stück der Meinungskorridor verschoben.
Dafür wird auch die als Bundesverfassungsrichterin gescheiterte Abtreibungsbefürworterin Frauke Brosius-Gersdorf in Stellung gebracht. Einer verqueren Logik folgend,  behauptet sie, man dürfe Frauen „nicht gegen ihren erklärten Willen vor sich selbst schützen“, da es ja auch ein Recht auf Rauchen, Alkohol und Hochrisikosport gebe. Aber sie unterschlägt: Von all dem sind nicht zwingend Kinder betroffen.
Der Hebel heißt „altruistische Leihmutterschaft“. Was mitfühlend und selbstlos klingt, ist in Wirklichkeit der Türöffner, der die spätere volle Legalisierung von Leihmutterschaft vorbereitet.
Italien zeigt, daß es anders geht: Seit November 2024 verfolgt Rom die Leihmutterschaft als „universelles Verbrechen“, auch wenn eigene Staatsbürger sie im Ausland beauftragen. Ihnen drohen bis zu zwei Jahre Haft und eine Million Euro Geldstrafe. „Mit dem neuen Gesetz endet die Komplizenschaft Italiens mit einer Praxis, die den Körper von Frauen als 'Brutkasten' ausnützt, um Kinder zu produzieren, die wie eine Ware behandelt werden“, erklärte die Organisation in einer Stellungnahme,“ erklärte dazu in Italien die Organisation pro Vita“.   
https://demofueralle.de/2026/07/30/terroranschlag-und-babykauf-wie-zwei-anlaesse-benutzt-werden
 
Noch einmal die nüchternen Fakten:
Der CDU-Bundeskanzler unseres Landes, Herr Merz, wusste, dass der CDU-Vorsitzende unseres Landes, Jens Spahn, der als Gesundheitsminister das Verbot der „Leihmutterschaft“ als in Deutschland gültiges Gesetz durchgebracht hat, sich mit seinem gleichgeschlechtlichen Partner im Ausland per Leihmutter ein Kind gekauft hat – und hat diesem dann nach „Auslieferung der Ware“ dazu gratuliert. 
 
Als dann die Empörung auch an der CDU-Basis nicht mehr zu überhören war, setzte Bundeskanzler Merz sich an die Spitze der Rücktrittsforderungen.
Das ist Cleverness.
 
Das ist nicht neu. Seit Jahren werden Gottes gute Gebote Zug um Zug in unserem Land in das Gegenteil verkehrt:
Im Jahr 1994 wurde gleichgeschlechtlicher Verkehr legalisiert; bis dahin war es eine Straftat.
2001 kam dann die „eingetragene Lebenspartnerschaft“ hinzu, und
2017 hat uns die CDU die Ehe für alle beschert.
 
Wir können beten

  • und bekennen, dass in unser Land in immer krasserem Maße Gottes Leben bringende Ordnungen abgeschafft werden. „Ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit Frauen auf und entbrannten in Begierde zueinander. Männer treiben es schamlos mit Männern.“ (Röm 1:27 GN)
  • und bekennen, dass nach Hendrik Steek nun auch mit Jens Spahn die Christlich Demokratische Union zwei Bundestagsabgeordnete in ihren Reihen akzeptiert, die ihr eigenes Gesetz (Verbot der Leihmutterschaft) per Leihmutter in USA umgangen und damit faktisch, wenn auch nicht juristisch, gebrochen haben. „Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis; die Bitteres zu Süßem machen und Süßes zu Bitterem!“ (Jesaja 5:20)
  • dass Hendrik Steek, Jens Spahn und jeder Bundestagsabgeordnete, der Kinder kauft, sein Mandat im Bundestag verliert.
  • dass das Vorbild Italiens im Bundestag aufgegriffen wird und Beauftragung zur Leihmutterschaft generell als „universelles Verbrechen“ unter Strafe gestellt wird.
  • dass die Abgeordneten des Bundestages wieder aufgefordert werden, Artikel 38 des Grundgesetzes bei ihren Abstimmungen zu praktizieren und nicht auf Grund von Fraktionszwang, sondern nach ihrem Gewissen abstimmen.
  • dass der HERR uns Politiker schenkt, die ihr Amt in der Furcht Gottes ausüben.

 

2. Die Gemeinde

 
Ähnlich wie im Spektrum der Parteien eine CDU/CSU Dinge befürwortet und tut, die das Gegenteil von „christlich“ sind, finden wir auch im Spektrum der Konfessionen unseres Landes Verhaltensweisen und Praktiken, die der Apostel Petrus folgendermaßen benennt:
 
Aber genauso wie im Volk Israel falsche Propheten aufgetreten sind, werden auch unter euch falsche Lehrer auftreten, die gefährliche Irrlehren verkünden. Durch ihre Lebensführung werden sie den erhabenen Herrn verleugnen, der sie freigekauft hat.“ (2 Petr 2:1)
 
Diese Tatsache darf uns nicht erschrecken und vom Gebet abhalten. Auch in Israel, dem Volk Gottes, hat es immer gleichzeitig wahre und falsche Propheten gegeben.
 
Wir können beten,

  • bekennen, und um Vergebung und Raum zur Buße dafür bitten, dass in vielen Kirchen in unserem Land Lehren verbreitet und Dinge getan werden, die nicht mit der Wahrheit der Bibel übereinstimmen.
  • bekennen, um Vergebung und Raum zur Buße dafür bitten, dass in Kirchen Dinge gut geheißen und Menschen in ihrem Tun von Pfarrern gesegnet werden, die die Bibel als Sünde bezeichnet. „Dabei kennen sie genau den Willen Gottes und wissen, dass alle, die so etwas tun, vor seinem Gericht den Tod verdient haben. Trotzdem tun sie es und ermuntern mit ihrem Beifall auch noch andere, die so handeln.“ (Röm 1:32 GN)
  • dass der HERR der Gemeinde Seinen Geist zur Buße sendet. „Bedenke nun, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Sonst komme ich über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle stoßen, wenn du nicht Buße tust!“ (Offb 2:5)
  • dass die Gemeinde Jesu erkennt, was in Seinen Augen richtig und falsch ist. „Die Priester sollen mein Volk unterscheiden lehren zwischen Heiligem und Gemeinem und ihm den Unterschied erklären zwischen Unreinem und Reinem.“ (Hes 44:23)
  • dass die Gemeinde den Versuchen der Mächte der Finsternis, das christliche Erbe unseres Landes völlig auszulöschen, widersteht und für die Wahrheit des Wortes in allen Lebensbereichen – auch des gesellschaftlichen und politischen Lebens – ihre Stimme erhebt und aktiv wird. „Gott aber sei Dank, der uns allezeit im Triumphzug umherführt in Christus und den Geruch seiner Erkenntnis an jedem Ort durch uns offenbart!“
    (2 Kor 2:14)
  • dass die Gemeinde dem Gebet als der entscheidenden Tätigkeit in all ihrem Tun den ersten Platz einräumt.
    Amalek kam und kämpfte gegen Israel in Rephidim.
    Und solange Mose seine Hände aufhob (und betet), siegte Israel; wenn er aber seine Hände sinken ließ, siegte Amalek. Aber die Hände Moses wurden schwer, darum nahmen sie einen Stein und legten denselben unter ihn, daß er sich darauf setzte. Aaron aber und Hur unterstützten seine Hände, auf jeder Seite einer. Also blieben seine Hände fest, bis die Sonne unterging. Und Josua besiegte den Amalek und sein Volk durch die Schärfe des Schwertes.“ (2 Mose 17:8.11-13)

 
 
Möge der Herr uns helfen, in unseren Tagen als Beter mit Ausdauer festzustehen!
 
Heinz-Jürgen Heuhsen
 
 
Hinweis auf anstehende Wahlen 2026:
06. September Sachsen-Anhalt Landtag
13. September Niedersachsen Kommunalwahl
20. September Berlin Wahl zum Abgeordnetenhaus
20. September Mecklenburg-Vorpommern Landtag