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Wöchentliches Gebet

Wöchentliches Gebet - 01. Juli 2026

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

JESUS wird den entscheidenden Unterschied ausmachen

Lk 18,31:

„Er nahm aber die Zwölf zu sich und sprach zu ihnen: Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles erfüllt werden, was durch die Propheten über den Menschensohn geschrieben ist.

Wir haben es aus dem Mund Jesu! Alles, was von den Propheten über den Menschensohn geschrieben steht, wird erfüllt werden (zur Erfüllung, zur Vollendung kommen).

Alles bedeutet genau das: „alles“. Nicht nur Seine Kreuzigung und Auferstehung, sondern alles, was bei den Propheten über Ihn geschrieben steht – bis hin zu Seinem zweiten Kommen und Seiner absoluten Herrschaft auf der Erde. Alles wird zu seiner Erfüllung und Vollendung gelangen.

Oh, wie wichtig ist es, dass all dies für uns in der Zeit, in der wir leben, real ist!

Deshalb wenden wir uns immer wieder den Propheten zu, um in ihnen Yeshua zu sehen.

Nehmen wir zum Beispiel das Buch Sacharja. Es ist voller erstaunlicher Prophezeiungen über den Messias.

  • In Kapitel 3 ist Er „mein Knecht, der Spross“.
  • In Kapitel 6 ist Er der „Spross“, der den Tempel bauen und als König und Priester regieren wird (was impliziert, dass Er für ihre Sünden Sühnung leisten wird).
  • In Kapitel 9 ist Er der demütige König, der auf einem Fohlen in Jerusalem einzieht, und der kommende König, der bis an die Enden der Erde herrschen wird.
  • In Sacharja 11 ist Er der Verratene, der für 30 Silberstücke verkauft wird.
  • In Kapitel 12 ist Er der Durchbohrte (Gekreuzigte).
  • In Kapitel 13 ist Er die Quelle des Blutes zur Reinigung.
  • In Kapitel 14 ist Er der Wiederkehrende, dessen Füße auf dem Ölberg stehen.

Doch eine der reichhaltigsten und mehrdimensionalsten Darstellungen des Messias findet sich in Sach 10,4. Es ist eine der reichhaltigsten messianischen Prophezeiungen des Alten Testaments. (Baron, The Visions and Prophecies of Zechariah: "the prophet of hope and of glory", Kindle Edition.)

Sach 10,4:

„Von ihm kommt der Eckstein, von ihm der Zeltpflock, von ihm der Kriegsbogen, von ihm alle Treiber insgesamt.“

Er ist der Eckstein, Er ist der Nagel (Zeltpflock), Er ist der Herrscher und der Kriegsbogen.

Der Eckstein verweist auf

Jes 28,16:

„darum spricht Gott, der HERR, also: Siehe, ich lege in Zion einen Steineinen bewährten Stein, einen köstlichen Eckstein, der wohlgegründet istwer auf ihn vertraut, wird nicht ängstlich eilen!“

Anstatt Zuflucht bei Lügen zu suchen (wie der Kontext von Jes 28,16 zeigt), weist Gott auf Jeschua als den sicheren Grund hin – als die wahre und einzige Zuflucht für Sein Volk. (Damals wie heute!)

Er ist der Eckstein von Gottes Haus und von Gottes gesamtem Erlösungsplan. Alles wird sich nach Ihm ausrichten - an Ihm ausrichten oder beseitigt werden.

Die Welt kann und wird wanken, doch Yeshua ist das sichere Fundament. Die Zukunft Israels ist nicht ungewiss; dies gilt natürlich auch für die wahre Gemeinde.

Der Nagel - ein sicherer Ort

Jes 22,22-24:

Ich will ihm auch den Schlüssel des Hauses Davids auf die Schultern legen, dass wenn er auftut, niemand zuschließe, und wenn er zuschließt, niemand auftue. Und ich will ihn als Nagel einschlagen an einem zuverlässigen Ort, und er soll ein Ehrenthron für das Haus seines Vaters werden, so dass die ganze Herrlichkeit seines Vaterhauses sich an ihn hängen wird, die Sprößlinge und die Abkömmlinge, alle kleinen Geräte, sowohl die Becken als auch die Schläuche.“

Im alten Nahen Osten „gab es in den Häusern große Nägel oder Pflöcke, an denen der Familienschmuck aufgehängt wurde. Die Bedeutung ist: Alles, was für die Nation wertvoll ist, soll sicher auf ihm ruhen. (Jamieson, Fausset and Brown, A Commentary, Critical and Explanatory on the Whole Bible, 1871, OakTree Software, 1996), 11094)

An IHM hängt die ganze Herrlichkeit Gottes, an IHM hängt die Zukunft Israels und Seiner Gemeinde.

Es bedeutet, dass Israel Ihm noch jene Ehre und Herrlichkeit, jene freudige Treue und willige Hingabe seiner selbst und seines Besitzes erweisen wird, die Ihm als dem wahren Erben des Hauses Davids und als Herrn des theokratischen Reiches zustehen. Und es ist auch unser Vorrecht, schon jetzt – in der Zeit Seiner Verwerfung – ‚an Ihm zu hängen‘, das heißt, Ihm und Seinem Dienst all das zu weihen, was wir als ‚unsere Herrlichkeit‘ betrachten.“ (Baron, The Visions and Prophecies of Zechariah: "the prophet of hope and of glory", Kindle Edition)

Der Kriegsbogen spricht vom Messias als einem Eroberer.

Interessanterweise spricht Sach 9:13 von Juda als dem Bogen des Herrn.

„Denn ich habe mir Juda gespannt als Bogen und Ephraim als Pfeil daraufgelegt, und ich will deine Söhne, o Zion, erwecken wider deine Söhne, o Griechenland, und will dich machen wie eines Helden Schwert!“

Gemeint sind in erster Linie die Fürsten und Befreier Judas, die gegen den Unterdrücker Antiochus kämpften; doch der Messias ist das eigentliche Urbild (Antitypus) hierfür.“ (Jamieson, Fausset and Brown, A Commentary, Critical and Explanatory on the Whole Bible, 1871, OakTree Software, 1996, 16264)

Offb 6,2:

„Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und es wurde ihm eine Krone gegeben, und er zog aus als Sieger und um zu siegen.“

Der Herrscher

Mt 28,18:

„Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“

Interessanterweise wird das hebräische Wort für Herrscher (noges) an anderer Stelle mit „Unterdrücker“ oder „Eintreiber“ übersetzt. Was könnte das im Hinblick auf Yeshua bedeuten? Es bedeutet, dass Er dies in Bezug auf seine Feinde ist. Er wird ihre Unterwerfung einfordern.

Es liegt Wahrheit in der Annahme, dass der Titel noges (absoluter Herrscher oder ‚Eintreiber‘) hier auf den idealen König Israels bzw. den absoluten Herrscher angewandt wird – und zwar nicht in seinem Verhältnis zu seinem eigenen Volk, sondern zu dessen Unterdrücker und Seinen Feinden. Von ihnen wird er ‚Unterwerfung und Treuepflicht mit eisernem Stab einfordern‘, und Er wird bewirken, dass das niedergetretene Israel über jene herrscht, die es lange unterdrückt und beherrscht haben. (Baron, The Visions and Prophecies of Zechariah: "the prophet of hope and of glory", Kindle Edition)

Ps 2,9-12:

„Du sollst sie mit eisernem Zepter zerschmettern, wie Töpfergeschirr sie zerschmeißen!" So nehmet nun Verstand an, ihr Könige, und lasset euch warnen, ihr Richter der Erde! Dienet dem HERRN mit Furcht und frohlocket mit Zittern. Küsset den Sohn, dass er nicht zürne und ihr nicht umkommet auf dem Wege; denn wie leicht kann sein Zorn entbrennen! Wohl allen, die sich bergen bei ihm!“

Doch selbst in seiner Rolle als der, welcher Rechenschaft fordert, ist Gottes Rat an die Herrscher der Erde zugleich ein Aufruf, sich Ihm unterzuordnen und in den Segen einzutreten.

Der übrige Teil des Kapitels (Sach 10) entfaltet die Geschichte eines Sieges, der allein durch Gottes Gnade errungen wird. Er macht Sein Volk im Kampf zu Seinem königlichen Ross. (V 3)

Sach 10,6:

„Und ich will das Haus Juda stärken und das Haus Joseph erretten und will sie heimkehren lassen, weil ich Erbarmen mit ihnen habe; und sie sollen sein, als hätte ich sie niemals verworfen; denn ich, der HERR, bin ihr Gott und will sie erhören.

Es überrascht nicht, dass wir – obwohl der Sieg aus Gnade verheißen ist – dazu angehalten werden zu beten; dies zeigt unsere Abhängigkeit von Gott in dieser Hinsicht. Das Gebet wendet uns Gott zu, von dem alle Segnungen kommen!

In seiner Gnade sagt uns Gott, worum wir bitten sollen!

Sach 10,1:

„Erbittet vom HERRN Regen zur Zeit des Spätregens! Der HERR macht Blitze und wird euch Regengüsse geben für jedes Gewächs auf dem Felde!“

Segensgrüße in Jeschua,

Ofer

1. Errettung von „ganz Israel“

Der Kommentar von JFB sagt zu Sacharja 10,1 Folgendes:

„Zur Zeit des Spätregens – das heißt, des Spätregens zu seiner rechten Zeit, nämlich im Frühling, etwa im Februar oder März (Hiob 29,23; Joel 2,23). Der Spätregen ließ das Getreide reifen, so wie der Frühregen im Oktober dazu diente, die Saat fruchtbar zu machen.

Dies schließt alle zeitlichen Segnungen ein, die wiederum Sinnbilder für geistliche Segnungen sind.

Auch wenn Gott begonnen hat, Israel und uns zu segnen, dürfen wir in unseren Gebeten nicht nachlassen. Obgleich an Pfingsten ein Frühregen über die jüdische Gemeinde in Israel kam, steht ein Spätregen noch aus – jene Zeit, in der die volle Ernte der Bekehrung von „ganz Israel“ (Römer 11:26) für Gott eingebracht werden wird. Wenn die Gemeinde voller Gebet ist, gießt Gott reichen Segen aus.“ (Jamieson, Fausset and Brown, A Commentary, Letter tot he Romans; OakTree Software, 1996)

Wie können beten

  • und dem HERRN danken, dass ER durch Jesaja die Errettung Israels und den Weg dazu benannt hat. „Und ein Erlöser wird kommen für Zion und für die, die in Jakob von der Sünde umkehren, spricht der HERR.“ (Jes 59,20)
  • und dem HERRN danken, dass ER dies im Römerbrief noch einmal bestätigt. „und so wird ganz Israel errettet werden, wie geschrieben steht:Aus Zion wird der Erretter kommen, er wird [die] Gottlosigkeiten von Jakob abwenden; und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.“ (Röm 11,26-27)
  • und dem HERRN danken, dass durch das vergossene Blut des Lammes Gottes am Kreuz die Quelle zur Reinigung von aller Sünde geöffnet ist. „Zu der Zeit werden das Haus David und die Bürger Jerusalems einen offenen Quell haben gegen Sünde und Befleckung.“ (Sach 13,1)
  • dass der HERR vielen Juden die Augen dafür öffnet, sie in Jesus das Lamm Gottes erkennen und gerettet werden.
  • dass ER Sein begonnenes Werk der Rettung ganz Israels fortführt und viele im Land zur Gerechtigkeit führt - zu Seinem Ruhm. „Und dein Volk, sie alle werden Gerechte sein und das Land ewig besitzen, als eine von mir angelegte Pflanzung, ein Werk meiner Hände, mir zum Ruhm.“ (Jes 60,21)
  • dass der HERR die bereits bestehende messianische Gemeinde stärkt, intensiv für die Rettung der noch ungläubigen Juden zu beten. „„Erbittet vom HERRN Regen zur Zeit des Spätregens! Der HERR macht Blitze und wird euch Regengüsse geben für jedes Gewächs auf dem Felde!“ (Sach 10:1)

2. Militärische Situation

Trotz „Waffenruhe“ im Libanon gehen die Kämpfe dort weiter.

IDF zerstört „Drohnenfestung“ der Hisbollah im Libanon

In der Nacht zum Sonntag zerstörte die IDF ein befestigtes, unterirdisches Tunnelnetzwerk der Hisbollah im südlibanesischen Dorf Majdal Zoun. Das Militär bezeichnete die Anlage als einen der wichtigsten Stützpunkte der Terrorgruppe für ihre Einsatzbereitschaft im Westsektor.

Der unterirdische Komplex, der in einer Tiefe von mehr als 25 Metern angelegt wurde und sich über 200 Meter erstreckt, diente der Lagerung von Waffen, darunter Drohnen, Sprengköpfe und Sprengstoffe. Die gewaltige Explosion war am Sonntagabend im gesamten Norden Israels zu vernehmen…

Nach Angaben des Militärs wurden in dem Tunnelnetzwerk Hunderte von Waffen sowie vier auf israelisches Gebiet ausgerichtete Abschussschächte gefunden. „Die IDF wird weiterhin in der Sicherheitszone im Südlibanon operieren, jegliche Bedrohung für unsere Streitkräfte beseitigen und nicht zulassen, dass die Hisbollah den Bürgern des Staates Israel oder dessen Streitkräften Schaden zufügt“, hieß es in der Erklärung…

Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz erklärten…

'Kommandeure und Soldaten der IDF werden in der Sicherheitszone im Südlibanon verbleiben und weiterhin Terrorinfrastruktur zerstören, Bedrohungen für die Gemeinden im Norden beseitigen und die Sicherheit der israelischen Bürger gewährleisten'. …

Das Tunnelnetzwerk wurde während IDF-Einsätzen in Majdal Zoun entdeckt, etwa 10 Kilometer von der israelischen Grenze entfernt. Das Dorf gilt für das Militär als eines der 'Bereitschaftsdörfer' der Hisbollah im Südlibanon – ein ziviles Gebiet, das faktisch in eine militärische Hochburg umgewandelt worden war.

Nach Angaben der IDF nutzte die Hisbollah das Dorf als Beobachtungs- und Bereitstellungsraum und feuerte von dort aus während des gesamten Krieges auf Ortschaften in Galiläa…

Bereits am Sonntag gab die IDF bekannt, dass Hauptmann David Hazzut (21) aus Aschkelon – Zugführer im 12. Bataillon der Golani-Brigade – in der Nacht zum Sonntag bei Gefechten im Südlibanon gefallen ist. Ein weiterer IDF-Soldat wurde bei dem Vorfall leicht verletzt.

Nach dem Zusammenstoß leiteten die Truppen eine Suche nach dem Terroristen ein; am Sonntagabend teilte die IDF mit, dass dieser getötet worden sei.

https://www.ynetnews.com/article/hjqfumkxmx

Wir können beten

  • und dem HERRN für Seine Zusage danken, dass ER in Zion mit Seinem Volk wohnen wird und die Feinde Israels dies nicht verhindern können. „Denn der HERR hat Zion erwählt, hat es begehrt zu seiner Wohnstätte: Dies ist meine Ruhe auf ewig; hier will ich wohnen, denn ich habe es begehrt…“ (Ps 132,13-14.18a)
  • und IHM danken, dass durch die Zerstörung dieser „Drohnenfestung“ ein wichtiges Zentrum der Hisbollah zerstört werden konnte.
  • dass ER auf die verbliebenen Kämpfer von Hamas und Hisbollah die Furcht Gottes fallen lässt. „Sie werden Staub lecken wie die Schlangen, wie Erdenwürmer zitternd aus ihren Löchern hervorkriechen“ (Mi 7,17a)
  • dass ER die Soldaten Israels schützt und Seinen Zorn gegen die erfinderische Bosheit der Feinde Israels richtet. „Lass deinen Zorn an den Fremden aus, an den Völkern, die dich nicht kennen, den Königreichen, wo man dich nicht ehrt!“ (Ps 79,6)
  • dass der HERR Israel in den weiterhin andauernden Kämpfen effektiv macht. „Denn ich habe mir Juda gespannt als Bogen und Ephraim als Pfeil daraufgelegt, und ich will deine Söhne, o Zion, erwecken wider deine Söhne, o Griechenland, und will dich machen wie eines Helden Schwert!“ (Sach 9,13)

3. Aliyah – Rückkehr der Juden in ihre Heimat Israel

Auch in den USA ist der Hass auf die Juden und Israel gesellschaftsfähig geworden und nimmt in einem rasanten Tempo zu, wie der folgende Artikel zeigt.

New York, Juni 2026: Eine Reisewarnung für amerikanische Juden

Wien, Berlin, Bagdad, Thessaloniki und Dutzende weitere Städte. In jeder dieser Städte fühlten sich Juden zu Hause. Manche waren finanziell abgesichert, andere gehörten zu den Honoratioren, die Politik, Wirtschaft und Kultur maßgeblich mitgestalteten; deren Geschäfte von Bedeutung und deren Synagogen altehrwürdig waren. In jeder dieser Städte gab es Warnungen, man solle die Augen offenhalten. Darauf achten, wie der Wind weht. Beobachten, wie Parolen von Randgruppen – wie man sie aus den Geschichten der Großmütter über die Kosaken kannte – plötzlich ihren Weg in die großen Zeitungen fanden. Die Warnungen kamen stets rechtzeitig. Doch sie stießen auf taube Ohren und auf die vertraute jüdische Antwort: 'Hier wird so etwas nicht passieren. Wir sind anders. Wir sind hier verwurzelt.'

Man erinnere sich an New York im Juni 2026. In einer einzigen Nacht gewannen bei den Vorwahlen der Demokraten drei Kandidaten für den amerikanischen Kongress, die sich offen zu antisemitischen Ansichten bekannten.

Claire Valdez, die Israel als 'Apartheidstaat' bezeichnet und einen Stopp der US-Hilfen befürwortet, siegte im 7. Wahlbezirk.

Darializa Avila Chevalier, die am Tag nach dem Massaker vom 7. Oktober auf dem Times Square feierte und sich weigerte, das Existenzrecht Israels anzuerkennen, gewann im 13. Wahlbezirk.

Brad Lander – selbst ein klassischer Demokrat –, der Israel vorwarf, im Gazastreifen ein Massaker zu verüben, und behauptete, amerikanische Steuerzahler finanzierten 'Netanjahus Krieg', siegte im 10. Wahlbezirk.

Alle drei wurden von Zohran Mamdani unterstützt – dem Bürgermeister von New York, der Antizionismus als politisches Druckmittel und Antisemitismus als Eintrittskarte in die Partei nutzte.

Dies sind offizielle Wahlergebnisse am westlichsten Ort der Welt. Dies ist kein Ausrutscher, der nur eine Nacht andauerte. Dies ist ein Trend, der zur Strategie geworden ist – und diese Strategie funktioniert.

Ich wende mich an euch, die Juden von New York, so wie sich die Juden aus der Großfamilie meiner Großeltern in den 1930er Jahren an ihre Verwandten in Europa wandten. Berlin? New York? Wer kann da noch einen Unterschied erkennen?

Das Muster ist immer gleich: Ein 'rauchender Colt' in Form von Meinungskolumnen und Bemerkungen wie 'Ich habe nur laut nachgedacht' – geäußert von Antisemiten – zieht sich durch den ersten Akt und mündet in ein entsetzliches Crescendo im fünften Akt…

Historisch gesehen geschah dies vor kaum einem Wimpernschlag. Äußerungen von Randgruppen wurden zu einer legitimen Position. Eine legitime Position wurde zu Gesetzgebung. Gesetzgebung wurde zur Realität.

Es stellt sich nicht die Frage nach dem 'Ob', sondern nur nach dem 'Wann'. Die Geschichte kennt keine Ausnahmen von diesem Muster. Niemals.

Eure jüdischen Institutionen schlafen!

Die Gemeinde, die Verbände, die Lobbygruppen – sie alle agieren im Tempo einer vergangenen Generation, während die Radikalisierung in Echtzeit voranschreitet… Wer nicht mit der Zeit geht, bleibt nicht einfach nur zurück. Er wird schlichtweg ausgelöscht.

Entscheidet selbst, was diese Nacht in New York für euch bedeutet: Ist es der Moment, in dem die Erkenntnis reift, dass ihr eure Koffer packen müsst? Oder ist es nur eine weitere Zeile in den Geschichtsbüchern und eine verlässliche Quelle für die Geschichten, die wir unseren Enkeln in Israel in Jahrzehnten erzählen werden?

Liebe Juden des 'Big Apple': Ich weiß, was ihr denkt. Das hier sind die USA, nicht Europa oder die arabische Welt. Hier gibt es eine Verfassung, Demokratie und Rechte, und die jüdische Lobby wird reagieren. Sicher habt ihr recht, und ich bin nur ein hysterischer Israeli. Doch wie dem auch sei – es sei hier festgehalten: Jetzt ist die Zeit, die Koffer zu packen, solange es noch geht. Und da ihr ohnehin schon hier seid:

Ein Umzug von den USA in irgendein anderes Land der Welt gleicht mehr oder weniger dem Wechsel vom Backofen auf die Herdplatte. Lasst euch nicht garkochen. Kommt nach Israel.

https://www.israelhayom.com/2026/06/28/new-york-june-2026-a-travel-warning-for-american-jews/

In den USA leben schätzungsweise zwischen 6 Millionen und 7,5 Millionen Juden. Die Vereinigten Staaten bilden damit neben Israel das Land mit der weltweit größten jüdischen Bevölkerung. Der Bevölkerungsanteil liegt bei etwa 2,4 Prozent.

Wir können beten

  • dass der HERR den Antisemitismus, der in vielen Nationen so stark zunimmt, für Seinen Plan zur Rückführung der Juden aus den Nationen in ihr Land einsetzen möge. „Seht, ich will viele Fischer senden, spricht der HERR, die sie fischen sollen; darnach will ich viele Jäger senden, die sie jagen sollen von allen Bergen und von allen Hügeln und aus den Felsenklüften.“ (Jeremia 16,16)
  • dass Gott alles ändert, was in Israel geändert werden muss, damit auch messianische Juden offene Türen haben, Aliyah zu machen und sich mutig zu ihrem Glauben an den König der Juden bekennen können.
  • dass der HERR den Juden in den USA in Seiner Gnade die Ohren öffnet und sie den Ruf dieses o.a. Wächters aus Israel hören. „Denn es wird einen Tag geben, an dem die Wächter auf dem Gebirge Ephraim rufen werden: Macht euch auf und lasst uns nach Zion hinaufziehen zu dem HERRN, unserem Gott!“ (Jer 31,6)
  • dass ER an den Herzen der Juden in den USA wirkt, sie ihren Stolz, ihre Widerborstigkeit und ihren Hochmut überwinden, die sagen: „Hier wird so etwas nicht passieren. Wir sind anders. Wir sind hier verwurzelt“ - und viele jetzt Aliyah machen. „Auf Stolz folgt Sturz, nach Übermut kommt Untergang.“ (Spr 6,17; GN)
  • dass der HERR Seinen mächtigen Arm gebraucht, um viele Juden auch aus dem Westen nach Israel zurückzuführen. „So spricht der HERR der Heerscharen: Siehe, ich werde mein Volk aus dem Land im Osten und aus dem Land im Westen retten.“ (Sach 8,7)


Für Deutschland

Bitte nehmt doch das Wachen und Beten Juli/August als Grundlage zum Beten.

Möge der Herr uns helfen, in unseren Tagen als Beter mit Ausdauer festzustehen!

Heinz-Jürgen Heuhsen