„Wie sollen wir denn leben?“
(Hes 33:10 KJV)
Spr 1:7
„Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis;
nur Toren verachten Weisheit und Zucht!“
Spr 8:13,15
„Die Furcht des HERRN ist ein Hassen des Bösen; Stolz und Übermut, schlechten Wandel und ein verdrehtes Maul hasse ich. Durch mich herrschen die Könige und erlassen die Fürsten gerechte Verordnungen.“
Spr 14:27
„Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens; man meidet durch sie die Stricke des Todes.“
Am 3:10
„Sie wissen nicht zu tun, was recht ist, spricht der HERR, sie, die Gewalttat und Zerstörung häufen in ihren Palästen.“
Man kann die Regeln für das Zusammenleben der Menschen innerhalb eines Staates in drei Kategorien einteilen: moralisch, unmoralisch und amoralisch.
In einer moralischen Gesellschaftsform bemüht man sich, ein Zusammenleben zu führen und zu gestalten, das den Gesetzen und Ordnungen Gottes entspricht.
In einer unmoralischen Gesellschaftsform handelt man gegen die Ordnungen Gottes und ist sich bewusst, dass man das tut.
In einer amoralischen Gesellschaftsform haben die Menschen ihr Gewissen derart abgestumpft, dass sie gar nicht mehr wissen, was richtig ist. Sie haben kein schlechtes Gewissen mehr, Dinge zu tun, die gemäß den Ordnungen Gottes (10 Gebote) falsch und zerstörerisch sind.
Und das war es, was der Prophet Amos im Auftrag Gottes dem Volk Israel, das seit Jahrhunderten die Bibel kannte, sagen mußte: „Sie wissen nicht zu tun, was recht ist, spricht der HERR“ (Am 3:10a). Israel hatte sich entschieden, die Gebote Gottes zu ignorieren und merkte es nicht mehr.
Genau dieses Verhalten setzt sich gegenwärtig in unserem Land immer mehr durch. Unser Grundgesetz macht in seiner Präambel deutlich, dass „das Deutsche Volk“ in „Verantwortung vor Gott“ lebt. Gemeint ist damit eindeutig der Gott der Bibel, und wie ER sich in ihr geoffenbart hat.
Gott hat klare Gebote und Ordnungen gegeben, wie menschliches Zusammenleben in Familie und Staat aussehen soll, das unter Seinem Segen steht!
CDU/CSU hatten im Zuge der Vorbereitungen auf die vorgezogene Bundestagswahl 2025 angekündigt, das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) wieder abschaffen zu wollen.
Das nun ist eines der gebrochenen Wahlversprechen der CDU/CSU.
Was davon nach über einem Jahr Regierungszeit übriggeblieben ist, nennt sich „Evaluierung des Gesetzes“. Sie soll bis zum 31. Juli 2026 geschehen sein.
Die AfD-Bundestagsfraktion hat einen Antrag zur Aufhebung des SBGGs eingereicht, der aktuell in den Ausschüssen beraten und im nächsten Schritt im Bundestag zur zweiten Lesung und Abstimmung kommen wird. Ob es im Sinne der Vorgabe des Grundgesetzes zu einer positiveren Entwicklung kommt, ist noch nicht abzusehen.
Ein sichtbar gemachter symbolischer Akt in Berlin zeigt allerdings leider in eine ganz andere Richtung…
„„Der Bundestag hat für einen Tag über dem Reichstagsgebäude in Berlin die Regenbogenflagge gehisst. Anlass ist der Internationale Tag gegen Homophobie, der zugleich der Jahrestag der vom Parlament 2002 beschlossenen Rehabilitierung homosexueller Opfer der NS-Justiz ist.
Es gebe daher einen klaren parlamentarischen Anlass - anders als beim Berliner Christopher Street Day (CSD), hatte das Büro von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) zuvor erklärt.
Im vergangenen Jahr hatte es Streit gegeben, weil Klöckner sich geweigert hatte, die Regenbogenflagge auch am CSD zu hissen - so wie das ihre Amtsvorgängerin Bärbel Bas (SPD) getan hatte. Klöckner hatte entschieden, dass die Fahne einmal im Jahr gehisst werde und zwar am Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit.
Sie hatte dies mit der Neutralitätspflicht der Bundestagsverwaltung begründet und betont, die Bundesflagge in Schwarz-Rot-Gold stehe für Freiheit, Menschenwürde und Gleichheit vor dem Gesetz - das umfasse auch das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung.“
https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/regenbogenflagge-reichstag-tag-gegen-homophobie-100.html
Was bedeutet das Hissen der „Regenbogenflagge“?
Die Regenbogenflagge ist das weltweite Symbol der LGBTQIA+ Bewegung.
Das Hissen einer Flagge an einem Ort bedeutet, dass die Werte, die diese Flagge symbolisiert, an diesem Ort gelten und verteidigt werden.
Was sind die Werte und Kernziele der Bewegung?
· Gleiche Rechte und Eheöffnung: Die rechtliche Gleichstellung queerer Lebensweisen, einschließlich des vollen Ehe- und Adoptionsrechts.
· Sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung: Das Recht jedes Menschen, frei über den eigenen Körper zu entscheiden. Dazu gehört für trans- und intergeschlechtliche Personen ein unkomplizierter Zugang zur rechtlichen und medizinischen Anerkennung.
Da der Bundestag der Ort ist, wo die Gesetze verabschiedet werden, die für das Deutsche Volk gelten, werden mit dem Hissen der Flagge die Forderungen der LGBTQIA+ Bewegung symbolisch für gültig erklärt; diese sind aber mit der Forderung des Grundgesetzes „in Verantwortung vor Gott zu leben“ nicht in Einklang zu bringen.
Wir können beten
Ob in unserem Land diese Festlegung des Grundgesetzes, „in der Verantwortung vor Gott“ zu leben ernst genommen wird, zeigt sich auch im gesamten Erziehungsbereich der Erziehung der nächsten Generation, die ja mit diesem Verständnis leben soll.
Die biblische Anweisung dazu beginnt bereits bei den kleinen Kindern – und sollte dann entsprechend in der Schule fortgesetzt werden. „Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen auf deinem Herzen sein. Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst.“ (5 Mose 6:6,7)
Was geschieht im Bereich Erziehung zurzeit in unserem Land?
„Bordell-Aufgabe für Achtklässler in Kevelaer
Ausgerechnet an einem städtischen Gymnasium in Kevelaer, das nach Kardinal von Galen benannt ist, mußten Achtklässler im Sexualkundeunterricht ein fiktives Bordell entwerfen. „Puff für alle“ hieß die Aufgabe für die 13- bis 15jährigen Schüler, die ein bestehendes Etablissement mit Keller, Erdgeschoß und Obergeschoß modernisieren sollten.
Auf drei Aufgabenblättern wurden die Kinder mit unvorstellbaren expliziten Fragen konfrontiert wie: „Welches inhaltliche Angebot muß der neue Puff für alle bereithalten? Welche sexuellen Vorlieben müssen in den Räumen wie bedient und wie angesprochen werden?“ Auch das Personal sollten die Schüler planen, samt der „Fähig- und Fertigkeiten“ der Puff-Mitarbeiter.
Nachdem die Rheinische Post diesen skandalösen Vorfall öffentlich gemacht hatte, verteidigte die Schuldirektorin die verantwortliche Lehrerin: Das Material habe diese bereits in ihrer Ausbildung erhalten.
Genau das ist das Erschreckende, entschuldigt nichts und bedarf dringend einer fundamentalen Säuberung! So stammt die Aufgabe „Der neue Puff für alle“ aus dem bereits 2008 erschienenen Methodenhandbuch „Sexualpädagogik der Vielfalt“ von Elisabeth Tuider, das schon damals für einen bundesweiten Skandal sorgte. Tuider und
Ihre Mitautoren wollen darin ausdrücklich „bewusst Verwirrung und Veruneindeutigung“ stiften und Jugendliche „Heterosexualität als Norm in Frage stellen“ lassen!
Dieser Griff in die Mottenkiste war kein Ausrutscher einer einzelnen Lehrkraft. Diese „Pädagogik“ hat System, und das System hat Namen. In unserer Artikel-Reihe „Kentlers Erben“ stellen wir die Personen vor, die trotz aller verderblichen Folgen für Kinder und Jugendliche weiter an der Kentler-Sielert‘schen „Sexuellen Bildung“ im pädagogischen Lehrbetrieb festhalten. Auch Tuider war bereits Gegenstand der Reihe.
Neuer Beitrag über Holger Dörnemann
Heute präsentieren wir einen weiteren Beitrag, diesmal über den Religionspädagogen Holger Dörnemann. Der habilitierte Theologe ist Privatdozent in München, sitzt im Zentralkomitee der deutschen Katholiken und war Berater des Synodalen Forums „Liebe und Sexualität“. An den umstrittenen Limburger und Hamburger sexualpädagogischen Leitlinien für katholische Bistümer und Schulen hat er führend mitgewirkt.
Mit ihm ist die Kentler-Sielert-Schule auch dort angekommen, wo eigentlich das christliche Menschenbild und die katholische Sexualmoral gelten sollte.
Lesen Sie hier unseren Artikel über Holger Dörnemann und machen Sie bitte diesen neuen Beitrag sowie die gesamte Reihe besonders unter Pädagogen, Pfarrern und Pastoren bekannt. Solange wir klar benennen, wer hinter solchen Konzepten steht, sind Eltern und Großeltern nicht wehrlos.“ https://demofueralle.de/2026/05/29/bordell-aufgabe-fuer-achtklaessler-in-kevelaer/
Wir können beten
Was haben wir bis hier in unserem Aufruf zum „Wachen und Beten“ angesprochen und gesehen?
Der Ort, an dem die Richtlinien erarbeitet werden, nach denen die Menschen in unserem Land leben sollen, wird mit einer Flagge geschmückt, die die Werte der der LGBTQIA+ Bewegung erhebt.
Die Kinder unseres Landes werden von staatlicher Seite gezielt zu Verhaltensweisen erzogen, die von der Bibel als Sünde bezeichnet werden – und dies geschieht mit Hilfe und unter Mitwirkung kirchlicher Theologen.
Darüber hinaus wissen wir, dass der Bereich „Erziehung und Sexualmoral“ nur einer von vielen Bereichen ist, in denen die biblischen Fundamente des Lebens angegriffen und völlig zerstört werden sollen. Was sagt uns das?
Jesus gebrauchte sehr deutliche warnende Worte:
Lk 12:56-57
„Ihr Scheinheiligen! Das Aussehen von Himmel und Erde könnt ihr beurteilen und schließt daraus, wie das Wetter wird. Warum versteht ihr dann nicht, was die Ereignisse dieser Zeit ankündigen? Könnt ihr denn nicht von selbst erkennen, worauf es jetzt ankommt?“
Wir können beten
Heinz-Jürgen Heuhsen
Juni 2026