Wöchentliches Gebet - 27. Mai 2026
Für Israel
Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Jer 29:10-14
„Denn also spricht der HERR: Wenn die siebzig Jahre für Babel gänzlich erfüllt sind, so will ich euch heimsuchen und mein gutes Wort, euch an diesen Ort zurückzubringen, ausführen.
Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unglück, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.
Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir flehen, und ich will euch erhören; ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,
und ich werde mich von euch finden lassen, spricht der HERR, und werde euer Gefängnis wenden und euch sammeln aus allen Völkern und von allen Orten, dahin ich euch verstoßen habe, spricht der HERR, und werde euch wieder an den Ort zurückbringen, von welchem ich euch habe gefangen wegführen lassen.“
Die obigen Verse sind Teil eines Briefes, den der HERR Jeremia an die Juden in Babylon senden ließ.
Die Situation war folgende: Vier Jahre zuvor (597 v. Chr.) war Nebukadnezar in Jerusalem einmarschiert, hatte Jechonja abgesetzt und Zedekia zum König eingesetzt. Bei dieser Gelegenheit plünderte Nebukadnezar den Tempel und nahm viele führenden Männer und Beamten aus Israel nach Babylon mit.
Der Rest der Bevölkerung Jerusalems sollte bald folgen.
Schließlich (593 v. Chr.) trat ein falscher Prophet namens Hananja auf und prophezeite, dass die Verbannten innerhalb von zwei Jahren zurückkehren würden (Jer 28).
Dies war aus mehreren Gründen ein großes Übel. Einmal gab es den Einwohnern Jerusalems eine falsche Zuversicht und schwächte jeglichen Gedanken an Buße und Hinwendung zum Herrn.
Zum anderen hätte es auch bei den bereits nach Babylon verschleppten Juden eine falsche Hoffnung erweckt. Die Verbannten wären am Boden zerstört gewesen, wenn sie nach dem Verlauf von 2 Jahren hätten feststellen müssen, dass sie tatsächlich siebzig Jahre dortbleiben würden.
Wie treu ist Gott doch darin, falsche Prophezeiungen zu entlarven! Wie wunderbar und liebevoll vom HERRN, dass Er Seinem Volk Zuversicht und Hoffnung auf eine Zukunft geben möchte, während Er gleichzeitig ihre Strafe vollstreckt.
Stellt euch vor, wie tröstlich es gewesen wäre, ein Wort vom HERRN zu empfangen, das sie grundsätzlich Seiner Liebe versicherte. Hier offenbart sich die richtende Hand Gottes als eine Hand, die vom fürsorglichen Herzen eines Hirten bewegt wird.
Jer 29:11
„Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unglück, euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.“
Doch am tröstlichsten – auch für uns – ist, dass das Wort des HERRN Seine Souveränität über und Seine Vorsehung für die Nation Israel impliziert - selbst in den Katastrophen, die es bereits erlebt hatte und in Zukunft noch erleben würde (die Zerstörung Jerusalems). Inmitten einer scheinbar außer Kontrolle geratenen Situation offenbart Er sich als der HERR der Geschichte. Die Nationen stehen unter Seiner Kontrolle. Ohne es zu wissen, dienen sie letztlich Seinen Absichten!
Aber, fragen wir uns vielleicht, wenn Er souverän ist, welche Rolle spielt dann das Gebet?
Dazu sagt Spurgeon:
„Meine Brüder, das Gebet ist ein wesentlicher Bestandteil der Vorsehung Gottes. So wesentlich, dass ihr immer feststellen werdet, dass, wenn Gott sein Volk errettet, sein Volk für diese Erlösung gebetet hat. Man sagt uns, dass Gebete den Allerhöchsten nicht beeinflussen und seine Absichten nicht ändern können. Wir hätten nie gedacht, dass dies doch so ist; Gebet ist jedoch Teil der Absicht und des Plans und ein äußerst wirksames Rad im Getriebe der Vorsehung.“ (Spurgeon, “Providence—As Seen in the Book of Esther,” London, 1874, S.621)
Der Herr verfügte die Rückkehr und auch die Gebete Seines Volkes.
Jer 29:12,13
„Ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir beten, und ich werde euch erhören. Und ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht.“
Und verstehen wir, was der HERR hier durch Jeremia auch zum Ausdruck bringt, wenn er sagt:
Jer 29:11 (Elb)
„Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unglück, um euch Zukunft und Hoffnung zu geben.“
Begreifen wir, dass es bei den „Gedanken des Friedens und nicht zum Unglück, um euch Zukunft und Hoffnung zu geben“ um die Herrschaft des Messias über Sein Volk und auf der Erde geht?
Wo wir Gottes Aufforderung zum Gebet Folge leisten, befinden wir uns im Kampf um das Reich Gottes - nicht nur um menschliche Angelegenheiten und Politik!
Gott wird unsere Gebete erhören, wenn wir gemäß Seinem Willen beten. Israels Rückkehr zum Herrn, Israels Errettung durch das Blut des Lammes, ist der Beginn der guten Gedanken Gottes und all Seiner Plänen für uns. Sie beinhalten etwas viel Größeres, als wir uns vorstellen können: die Herrschaft des Messias und das kommende Reich Gottes!
In der Hoffnung auf das Kommen des Messias
Ofer
1. Israels Versöhnung mit Gott
Wir können beten,
- und den HERRN an Seine Zusage erinnern, Israel von aller Ungerechtigkeit zu reinigen. „Und ich werde sie reinigen von all ihrer Ungerechtigkeit, womit sie gegen mich gesündigt haben.“ (Jer 33:8a Elb)
- dass die Juden in Israel jetzt, da sie wieder in ihr Land zurückgekehrt sind, auch zu ihrem Gott zurückkehren mögen. „Ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir beten, und ich werde euch erhören.“ (Jer 29:12)
- dass ER vielen durch Seinen Heiligen Geist ihre Gottlosigkeit offenbart und sie zur Buße führt. „Nun aber, Herr, unser Gott, der du dein Volk mit starker Hand aus Ägypten geführt und dir einen Namen gemacht hast, wie du ihn heute noch trägst: wir haben gesündigt und sind gottlos gewesen.“ (Dan 9:15)
- dass durch das Wirken des Heiligen Geistes eine Überführung von Sünde stattfindet, wie sie Israel noch nie erlebt hat. „Und wenn er kommt, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht.“ (Joh 16:8)
- dass der Heilige Geist auf viele Menschen im Volk Israel fällt und sie Yeshua als ihren Messias erkennen. „Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben.“ (Sach 12:10)
- dass besonders die orthodoxen Juden in Israel Yeshua so reden hören, wie Joseph zu seinen Brüdern gesprochen hat: "Ich bin Josef, euer Bruder, den ihr nach Ägypten verkauft habt; aber nun seid nicht betrübt oder zornig über euch selbst, weil ihr mich verkauft habt; denn Gott hat mich vor euch hergesandt, um das Leben zu erhalten." (1 Mose 45:4-5)
2. Die messianische Gemeinde in Israel
Wir können beten
- dass der HERR Seiner messianischen Gemeinde in Israel die Gnade gibt, auf IHN zu schauen und Hilfe bei IHM zu suchen. „Ein Lied Davids… Immer wieder muss ich es mir sagen: Vertrau auf Gott, dann findest du Ruhe! Er allein gibt mir Hoffnung, er ist der Fels und die Burg, wo ich in Sicherheit bin; darum werde ich nicht wanken.“ (Ps 62:1,6,7 GN)
- dass das Leben der messianischen Geschwister von der Furcht GOTTES geprägt ist und nicht von der Furcht vor Menschen oder Umständen. „Der Engel des HERRN lagert sich um die her, so ihn fürchten, und errettet sie. Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist; wohl dem, der auf ihn traut! Fürchtet den HERRN, ihr seine Heiligen; denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel.“ (Ps 34:8–10)
- dass die Gemeinde täglich lernt, ihre Prioritäten richtig zu ordnen, indem jeder zuerst Zeit mit GOTT verbringt und hört, was ER für diesen Tag zu sagen hat. „Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort Gottes.“ (Lk 4:4 Elb)
- dass der HERR Seinem messianischen Leib im Land eine tiefe Überzeugung von der Notwendigkeit der Heiligung schenkt. „Jaget nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne welche niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebr 12:14)
- dass ER ein Verlangen nach Buße über fleischliches, seelisches Denken und ungöttliches Verhalten bewirkt. „Keine schlechte Rede gehe aus eurem Munde, sondern was gut ist zur notwendigen Erbauung, dass es den Hörern wohltue. Und betrübet nicht den heiligen Geist Gottes, mit welchem ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung. Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung sei ferne von euch samt aller Bosheit.“ (Eph 4:29-31)
- dass Jesus Seinen Jüngern hilft, in der Nachfolge zu leben – d.h. so zu leben, wie ER gelebt hat. „Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe.“ (Joh 4:34)
3. Israels Sicherheitssituation
Für Israel und die Sicherheit der Bevölkerung ist der Krieg noch nicht beendet.
„Hisbollah-Drohne trifft Wohnhaus in Metula inmitten einer Angriffswelle
Eine von der Hisbollah gestartete Sprengdrohne schlug am Montag in der nördlichen Grenzgemeinde Metula ein; sie traf das Wohnhaus eines Einwohners.
Die Drohne explodierte auf dem Dach des Wohnhauses in Metula, doch niemand kam dabei zu Schaden.
Der Vorfall ereignete sich inmitten einer Reihe von Drohnen-Infiltrationen im Laufe des Tages, die in Gemeinden entlang der israelisch-libanesischen Grenze die Warnsirenen auslösten. Bei keinem der Vorfälle wurden Verletzungen gemeldet.
Nachdem in der Gemeinde Arab al-Aramsche die Sirenen ertönt waren, teilte die IDF mit, dass ein „verdächtiges Flugziel“ identifiziert worden sei, der Kontakt zu diesem jedoch später abgerissen sei. Dies legt nahe, dass eine Drohne gesichtet wurde, das überwachte Gebiet dann aber wieder verließ oder abstürzte.
Einige Stunden später heulten erneut in einer ganzen Reihe von Grenzstädten die Sirenen und warnten vor einer weiteren mutmaßlichen Drohnen-Infiltration. Kurz darauf erklärte die IDF, dass eine Drohne in einem Gebiet im Südlibanon eingeschlagen sei, in dem Truppen operierten.
Die IDF gab am Montag Evakuierungswarnungen für zehn Dörfer und Städte im Südlibanon heraus, im Vorfeld geplanter Luftangriffe auf Hisbollah-Ziele.
Die Bewohner von Nabatiyeh at-Tahta, Al-Lwaiza, Sajd, Ain Qana, Harouf, Zibdin, Kfar Reman, Doueir, Adshit Al-Shaqif und Meidoun wurden angewiesen, sich mindestens einen Kilometer (0,6 Meilen) weit zu entfernen.
„Angesichts der Verstöße der Terrororganisation Hisbollah gegen das Waffenstillstandsabkommen sieht sich die IDF gezwungen, mit Gewalt gegen sie vorzugehen; sie hat jedoch nicht die Absicht, Ihnen Schaden zuzufügen“, warnte Armeesprecher Oberst Avichay Adraee.“
https://www.timesofisrael.com/hezbollah-drone-hits-metula-home-amid-wave-of-attacks-nobody-hurt-ministers-urge-escalation/
„IDF-Chef: Israel muss als Reaktion auf Hisbollah-Drohnen Gebäude in Beirut angreifen
Der Generalstabschef der IDF, Generalleutnant Eyal Zamir, erklärte während einer Sitzung des Sicherheitskabinetts am Montag, Israel solle als Reaktion auf die Drohnenangriffe der Hisbollah auf israelische Truppen im Südlibanon Angriffe auf Beirut fliegen.
Zamir traf zu der Sitzung ein, nachdem er am Sonntag das Nordkommando Israels besucht hatte. Dort hatte er eine Lagebeurteilung vorgenommen und Einsatzpläne für die fortgesetzten Kämpfe gegen die Hisbollah gebilligt.“ https://www.jpost.com/israel-news/defense-news/article-897231
Wir können beten,
- dass der HERR Israel darin stärkt, weiterzukämpfen bis alle, die sie vernichten wollen, nicht mehr sind. „Zerbrich den Arm des Gottlosen und Bösen und suche seine Bosheit heim, dass man nichts mehr davon finde.“ (Ps 10:15 L)
- dass der HERR während des fortgesetzten Drohnenbeschusses Seinen Schutzschirm über ganz Israel ausbreitet. „Denn also hat der HERR zu mir gesprochen:
Wie der Löwe und der junge Löwe über seiner Beute knurrt, wenn man gegen ihn die ganze Menge der Hirten zusammenruft, und vor ihrem Geschrei nicht erschrickt, noch vor ihrer Menge sich duckt, also wird auch der HERR der Heerscharen zur Verteidigung auf den Berg Zion und auf dessen Höhe herabkommen. Gleich flatternden Vögeln, so wird der HERR der Heerscharen Jerusalem beschützen, erretten, verschonen und befreien.“ (Jes 31:4-5) - dass der HERR die israelischen Streitkräfte mit allem erforderlichen Material zu Israels Verteidigung ausrüstet.
- dass der HERR jeden Plan der Feinde Israels zunichte macht und SEINEN PLAN für Sein Volk durchbringt. „Der HERR macht den Plan der Nationen zunichte, er vereitelt die Gedanken der Völker. Der Ratschluss des HERRN besteht ewig, die Gedanken seines Herzens von Geschlecht zu Geschlecht. Glückselig die Nation, deren Gott der HERR ist, das Volk, das er sich zum Erbteil erwählt hat!“ (Ps 33:10-12)
- dass der HERR Israel in allen Situationen mit Seiner Gnade durchträgt. „Erzeige deine wunderbare Gnade, du Retter derer, die vor den Widersachern Zuflucht suchen bei deiner Rechten!“ (Ps 17:7)
Für Deutschland
Joh 15:16
„Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, daß ihr hingehet und Frucht bringet und eure Frucht bleibe, auf daß, was irgend ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er es euch gebe.“
Wir haben gerade das Pfingstfest gefeiert, die Geburtsstunde der Gemeinde Jesu, des Leibes Christi auf Erden. Jesus sitzt mit Seinem Auferstehungsleib zur Rechten Gottes im Himmel – und leitet von dort durch den Heiligen Geist die Aktivitäten Seiner Gemeinde auf Erden.
Welch ein Vorrecht und eine Freude, IHM in dieser Zeit als Teil Seines königlichen Priestertums dienen zu dürfen – und besonders da, wo es um Sein Bündnisvolk Israel geht.
1. Aliyah aus Deutschland –
Die Rückkehr der Juden in ihre Heimat Israel
Zur Frucht, die Jesus von Seiner Gemeinde aus den Nationen erwartet, gehört auch die Unterstützung Seines Werkes der Wiederherstellung Israels als Sein Bündnisvolk.
ER ist dabei, Juden aus aller Welt in ihr Land Israel zurückzuführen und sie dort einzupflanzen. Wir als Gemeinde Jesu aus den Nationen dürfen und sollen dieses Werk Gottes unterstützen.
„Siehe, Ich will sie sammeln aus allen Ländern, dahin ich sie in meinem Zorn und Grimm und in meiner großen Entrüstung verstoßen habe, und ich will sie wieder an diesen Ort zurückführen und sie sicher wohnen lassen; und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein; und ich will ihnen einerlei Herz und einerlei Wandel geben, daß sie mich allezeit fürchten …und Ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit, von ganzem Herzen und von ganzer Seele. Denn also spricht der HERR: Wie ich all dieses große Unglück über dieses Volk gebracht habe, also will ich auch alles Gute über sie bringen, das ich über sie geredet habe.“ (Jer 32:37-41)
Wir können beten
- und Gott danken, dass ER allen Menschen der Welt durch Sein Volk Israel Rettung und Licht gebracht hat, „denn das Heil kommt von den Juden.“ (Joh 4:22b)
- dass die Gemeinde Jesu durch ihr praktisches Handeln an den jetzt lebenden Juden ihre Dankbarkeit zum Ausdruck bringt. „Es hat nämlich Mazedonien und Achaja gefallen, eine Sammlung für die Armen unter den Heiligen in Jerusalem zu veranstalten; es hat ihnen gefallen, und sie sind es ihnen auch schuldig; denn wenn die Heiden an ihren geistlichen Gütern Anteil erhalten haben, so sind sie auch verpflichtet, jenen in den leiblichen zu dienen.“ (Röm 15:26-27)
- dass viele Christen und ganze Gemeinden in Deutschland auf die Aufforderung Gottes reagieren, Juden bei der Rückkehr in ihre Heimat Israel praktisch zu unterstützen.
„Darum spricht Gott der HERR also: Siehe, ICH will mit meiner Hand den Heiden winken und den Völkern mein Panier aufrichten; dieselben werden dir deine Söhne in den Armen herbringen und deine Töchter auf den Schultern hertragen.“ (Jes 49:22) - dass ER die Arbeit der Organisationen stärkt, die zur Aliyah aufrufen und sie unterstützen. „Denn der Herr wird sich über Jakob erbarmen und Israel noch einmal erwählen und sie in ihr Land setzen. Und Fremdlinge werden sich zu ihnen gesellen und dem Hause Jakob anhangen. Und die Völker werden Israel nehmen und an seinen Ort bringen.“ (Jes 14:1-2a)
- dass der HERR die jüdischen Organisationen und besonders deren Leiter von dem Irrweg befreit, sich hier in Deutschland oder in anderen Nationen dauerhaft einzurichten.
- dass Gott den Juden in unserem Land Sehnsucht nach ihrer Heimat Israel und nach Jerusalem ins Herz legt. „Vergäße ich dich, Jerusalem, so verdorre meine Rechte. Meine Zunge soll an meinem Gaumen kleben, wenn ich deiner nicht gedenke, wenn ich nicht Jerusalem meine höchste Freude sein lasse.“ (Ps 137:5-6)
- dass Gott fortfährt, Sein Volk Israel zu sammeln, bis wirklich alle zu Hause sind und keiner zurückgeblieben ist. „Daran sollen sie erkennen, dass ich, der HERR, ihr Gott bin, weil ich sie unter die Heiden in die Gefangenschaft führen ließ und sie nun wieder in ihr Land versammle und keinen von ihnen mehr dort zurücklasse.“ (Hes 39:28)
2. Wirtschaftliche Zusammenarbeit Deutschlands mit Israel
Wir konnten in der letzten Woche von der erfreulichen Zusammenarbeit des israelischen Konzerns Rafael mit dem Volkswagenwerk in Osnabrück berichten.
Doch es gibt noch mehr – und diese Arbeit ist angegriffen und umkämpft!
„Rafaels Spike-Lenkflugkörper erfolgreich von deutschem unbemannten Bodenfahrzeug abgefeuert
Der deutsche Rüstungskonzern Diehl Defense führte gemeinsam mit Rafael Advanced Defense Systems und der EuroSpike GmbH Schießtests mit dem Lenkflugkörper Spike LR von dem unbemannten Bodenfahrzeug (UGV) „Ziesel“ aus durch; dies markiert das erste Mal, dass dieser Lenkflugkörper erfolgreich von einer unbemannten Plattform abgefeuert wurde.
Innerhalb eines Zeitraums von fünf Tagen wurden insgesamt 17 Lenkflugkörper erfolgreich von dem UGV abgefeuert. Diehl merkte an, dass das System „eine beeindruckende Leistung gezeigt und den Belastungen des Einsatzes standgehalten“ habe.“
https://www.jpost.com/defense-and-tech/article-896414
Hinweis:
Diehl Defence (offiziell Diehl Defence GmbH & Co. KG) gehört zu den führenden Rüstungsunternehmen in Deutschland mit Sitz in Überlingen am Bodensee in Baden-Württemberg.
„Elbit und TKMS unterzeichnen Abkommen zum Ausbau der deutsch-israelischen maritimen Verteidigungsbeziehungen
Elbit wird seine Beziehungen zum deutschen U-Boot-Hersteller TKMS ausbauen, nachdem beide Unternehmen am Mittwoch (21. Mai) eine Absichtserklärung unterzeichnet haben.
TKMS unterhielt bereits Beziehungen sowohl zur israelischen Marine – an die das Unternehmen vier neue U-Boote im Wert von Milliarden Schekel verkaufte – als auch zu Israel Aerospace Industries (IAI), mit denen es an einem Auftrag zur Lieferung unbemannter Unterwasserfahrzeuge an die deutsche Marine arbeitete.
Das jüngste Abkommen werde sich auf die Weiterentwicklung technologischer Fähigkeiten konzentrieren und gleichzeitig die strategischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel stärken, erklärte Oliver Burkhard, CEO von TKMS, in einer Stellungnahme.
„Im heutigen komplexen Sicherheitsumfeld ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Partnern, die eine ähnliche Weltanschauung teilen, unerlässlich, um Stabilität und Resilienz zu gewährleisten“, fügte er hinzu…
Deutsch-israelische Verteidigungsbeziehungen vertiefen sich
Elbit ist bereits seit mehreren Jahren in Deutschland tätig und vertreibt dort seine wichtigsten maritimen Produkte – darunter Systeme zur elektronischen Kriegsführung, das unbemannte Luftfahrzeug (UAV) vom Typ „Sigal“ sowie Sonarsysteme…
Zudem fertigt das Unternehmen bereits in Israel Strukturbauteile für U-Boote im Auftrag von TKMS und hat in der Vergangenheit bereits Systeme an die deutsche Marine geliefert.
Deutschland zählt zudem zu den wichtigsten Auftraggebern israelischer Rüstungsunternehmen; so liefern Elbit, Rafael und IAI gleichermaßen Schlüsseltechnologien an die deutschen Streitkräfte – darunter das „Arrow-3“-System von IAI sowie „Heron TP“-Aufklärungsdrohnen für die Luftwaffe, aber auch die Panzerabwehrlenkwaffen vom Typ „Spike“ aus dem Hause Rafael.“
https://www.jpost.com/israel-news/defense-news/article-897035
Hinweis:
TKMS bedeutet Thyssenkrupp Marine Systems. Das Unternehmen ist der größte deutsche Marineschiffbauer und Weltmarktführer für konventionelle (nicht-nukleare) U-Boote sowie Fregatten und Korvetten.
„Angriff auf Elbit Ulm: Angeklagter sagt aus, Greta Thunberg dabei
In dem seit Wochen von Streit und Unterbrechungen geprägten Prozess hat am vierten Verhandlungstag am Freitag, 22.5., ein irischer Angeklagter ausgesagt. Es geht um den Angriff auf einen Ulmer Standort des Rüstungsunternehmens Elbit im vergangenen September.
In seiner Einlassung schilderte der irische Angeklagte seine Motive: Er habe ausschließlich aus humanistischen Gründen gehandelt – angesichts sexueller Gewalt gegen palästinensische Gefangene, künstlicher Hungersnot und der systematischen Zerstörung von Lebensumständen in Gaza. Wegzuschauen sei „verwerflich“, aber „die Ausrüstung dafür zu stellen, ist noch schlimmer“, sagte er.
Angeklagter wollte Rüstungslieferungen stoppen
Er habe sich deshalb gezwungen gesehen, direkte Maßnahmen zu ergreifen und in die Ulmer Niederlassung des Rüstungsunternehmens einzubrechen, um die Belieferung israelischer Streitkräfte ‚wenigstens vorübergehend zu stören‘…
Aktivistin Greta Thunberg im Publikum
Im Zuschauerraum saß die schwedische Klima- und Gazaaktivistin Greta Thunberg. Die 23-Jährige hatte zuletzt mit ihrer Teilnahme an der Gaza-Hilfsflotte für Aufmerksamkeit gesorgt – im Juni 2025 war sie an Bord des Hilfsschiffs „Madleen“, das die israelische Marine auf dem Weg zum Gazastreifen stoppte.
Verfahren im Hochsicherheitsgebäude in Stuttgart-Stammheim
Seit mehreren Wochen müssen sich fünf Pro-Palästina-Aktivisten mit irischer, britischer, spanischer und deutscher Staatsangehörigkeit vor dem Stuttgarter Landgericht verantworten. Sie sollen am 8. September 2025 gemeinsam mit sechs bislang unbekannten Beteiligten in die Ulmer Niederlassung des israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems eingebrochen sein und dort Inventar im Wert von rund 1,04 Millionen Euro zerstört haben. Das Verfahren findet im Hochsicherheitsgebäude in Stuttgart-Stammheim statt.
Die Generalstaatsanwaltschaft wirft den Angeklagten unter anderem Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch vor. Außerdem wirft die Anklage der Gruppe vor, das Existenzrecht Israels zu leugnen und bewusst antisemitische Narrative zu verbreiten…“
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/prozesstag-22-mai-wegen-angriff-auf-ein-ruestungsunternehmen-in-ulm-100.html
Wir können beten
- und dem HERRN danken, dass ER im Verborgenen, z.T. schon seit mehreren Jahren, positive Beziehungen zwischen Deutschen und Israelischen Firmen initiiert hat, durch die Israel in seiner militärischen Verteidigungsfähigkeit gestärkt wird.
- und IHM dafür danken, dass der Chef von TKMS, Oliver Burkhard, diese Zusammenarbeit auch damit begründet, dass Deutschland und Israel „eine ähnliche Weltanschauung teilen“.
- dass GOTT es ermöglicht, diese Beziehungen weiter auszubauen, damit auf dieser Ebene Israel von unserem Land in seinem Kampf um Sieg über Seine Feinde gestärkt wird.
- dass der HERR diese Zusammenarbeit weiterhin möglichst verborgen hält, damit sie nicht zunehmend Ziel von Angriffen wird.
- dass der Prozess in Ulm gegen die Personen, die diese Zusammenarbeit mit Gewaltanwendung verhindern wollte, strafrechtliche Konsequenzen hat und auch die noch nicht gefassten 6 weiteren Mittäter gefunden und vor Gericht gestellt werden.
Möge der Herr uns helfen, in unseren Tagen als Beter mit Ausdauer festzustehen!
Heinz-Jürgen Heuhsen