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Wöchentliches Gebet

Wöchentliches Gebet - 18. März 2026

Für Israel

Bitte nutzt doch zum Gebet die Hinweise des Gebetsalarm 16. März.

Für Deutschland

„In Ewigkeit, Herr, steht Dein Wort fest im Himmel!“

Ps 119,89

„Über viele Jahrhunderte hinweg hat der Mensch durch Spekulationen und logische Schlussfolgerungen das Wesen Gottes zu entdecken versucht: Gott ist vollkommener Geist, Gott ist totale Wirklichkeit, Gott ist in jeder Existenzform immanent, es gibt keinen Gott usw.

Über alle solche Spekulationen erhaben, hat Gott es souverän bestimmt, sich selbst nicht dem Verstand, sondern dem Glauben des Menschen zu offenbaren. Der Hauptkanal der Selbstoffenbarung Gottes ist das einzigartige Buch, das auf Seine Veranlassung hin geschrieben wurde: die Bibel. In den hier zitierten Worten Davids werden uns drei wunderbare Tatsachen über die Bibel genannt.

Die erste Tatsache steht am Anfang: In Ewigkeit.

Die Bibel ist ewig. Sie wird nicht von der vorübereilenden Zeit beeinflusst. Sie verändert sich nicht mit der Mode, mit geschichtlichen Ereignissen oder mit den Einstellungen und Gedankengängen der Menschen. Sie besteht für immer.

Zweitens: David nennt sie Dein Wort. Die Bibel ist Gottes Wort, nicht von Menschen. Sie stammt von Gott, nicht von Menschen. Sie ist die Offenbarung von Gott selbst – die Offenbarung Seiner Wege, Seiner Einstellungen, Seiner Pläne und Seiner Gesetze. Menschen waren die Kanäle, durch die das Wort zu uns kam, Gott aber war immer der Ursprung.

Drittens: Dieses Wort steht fest im Himmel. Nichts, was auf Erden geschieht, kann es je erschüttern. Es ist nicht den Beschlüssen von Königen und Herrschern, den Meinungen der Politiker oder der Gewalt der Armeen unterworfen. Es liegt außerhalb der Reichweite aller bösen Mächte. Letztendlich bestimmt das Wort Gottes den Lauf aller Ereignisse auf Erden.“ (Derek Prince, Psalmen, Asaph Verlag 2022, S.172f)

1. Gemeinde

Die Gemeinde Jesu ist die "Institution" auf der Erde, der Jesus die Verkündigung des Wortes Gottes zur Beantwortung aller grundlegenden Fragen der Menschheit anvertraut hat. Jesus selbst hat sich dafür verbürgt, dass die Aussagen der Bibel wahr sind und sich alle darin enthaltenen Verheißungen erfüllen werden.

Wahrlich, ich sage euch, bis dass Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.“ (Mt 5,18) Auch uns als Gemeinde Jesu in Deutschland ist damit ein großer Schatz und eine große Verantwortung gegeben.

Wir können beten

  • und dem HERRN danken, dass ER uns in der Bibel diesen Schatz anvertraut hat. „Die ganze Schrift ist von Gottes Geist eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke ausgerüstet.“ (2 Tim 3,16-17)
  • und dem HERRN danken, dass ER uns durch Sein Wort ewiges Leben geschenkt hat.   „Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, nämlich aus dem lebendigen und bleibenden Wort Gottes!“ (1 Petr 1,22)
  • dass der HERR die Furcht Gottes auf Seine Gemeinde legt, damit sie den anvertrauten Schatz unversehrt bewahrt und eifrig damit arbeitet. „Jedem aber, dem viel gegeben ist – viel wird von ihm verlangt werden; und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern. Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu schleudern, und wie wollte ich, es wäre schon entzündet!“ (Lk 12,49; Elb)
  • dass der HERR die Furcht Gottes auf Seine Gemeinde legt und sie davor bewahrt, das Wort Gottes abzuändern, um den Menschen zu gefallen. „Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Lüsten Lehrer anhäufen werden, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zuwenden.“ (2 Tim 4,3)
  • dass der HERR die Gemeinden in unserem Land zum Gebet für ihre Pastoren und Lehrer erweckt, damit diese mit Kühnheit die ganze Wahrheit des Wortes verkünden. „Bei allem Gebet und Flehen aber betet jederzeit im Geist, und wachet zu diesem Zwecke in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen, auch für mich, damit mir ein Wort gegeben werde, so oft ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums kundzutun“ (Eph 6,18-19)
  • dass Gott durch Seinen Geist in den Gemeinden wirkt und alle in ihrem Glauben an die Wahrheit des Wortes wachsen. „Wir sind Gott allezeit zu danken schuldig für euch, Brüder, wie es sich geziemt, weil euer Glaube über die Maßen wächst und die Liebe eines jeden einzelnen von euch zunimmt allen gegenüber.“ (2 Thess 1,3)
  • dass sich Seine Gemeinde beständig mit der Wahrheit Seines Wortes beschäftigt. „Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Ich denke darüber nach den ganzen Tag.“  (Ps 119,97)

2. Werte in der Erziehung/Bildung

Das biblisch-christliche Wertesystem, das über Jahrhunderte die positive Entwicklung Europas und Deutschlands geprägt hat, ist in Gefahr, immer umfassender und schneller von den Wurzeln her zerstört zu werden.

Jesus nur noch Randfigur – Niedersachsens Grüne drehen Religion auf Links

Christliche Religion“, so heißt ein neues Fach, das ab kommendem Schuljahr auf den Stundenplänen der Klassen 5 bis 10 auf weiterführenden Schulen in Niedersachsen stehen wird. Damit soll die bisherige Trennung in katholisch bzw. evangelisch geprägten Unterricht entfallen und der ökumenische Gedanken der christlichen Religionslehre gefördert werden. Angeblich zumindest, jedenfalls liest sich so die offizielle Darstellung aus dem zuständigen Ministerium in Hannover.

Aber: Das Christentum nimmt in dem neugeschaffenen Schulfach immer weniger Raum ein, Jesus Christus als Namensgeber und Religionsstifter kommt darin so gut wie gar nicht mehr vor. Dafür sollen die Schüler in „Christlicher Religion“ künftig verstärkt mit der Scharia des Islam, der Meditationspraxis im Buddhismus, den Klimazielen der Vereinten Nationen (UN) und nicht zuletzt mit der „sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität als Entwicklungsaufgabe“ konfrontiert werden.

Trotz dieser offenkundigen Widersprüche zwischen dem Namen des neuen Schulfachs und dessen Inhalten, will Bildungsministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) von einer Marginalisierung des Christentums in Niedersachsens Schulen nichts wissen. Es gehe lediglich darum, „die Vielfalt christlicher und anderer religiöser Deutungsmöglichkeiten“ im Alltag zu beleuchten.

Dennoch lässt die Wortwahl, derer sich die Grüne etwa gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ bedient, tief blicken. So bezeichnet Willie etwa die Werte, auf denen die abendländische Kultur einst errichtet wurde, als „große christliche Narrative“, die in der Schule auch weiterhin behandelt würden. Das neue Schulfach sei nach wie vor „bekenntnisgebunden“, also freiwillig, und solle „christliche Inhalte, Themen, Handlungsperspektiven und Glaubenserfahrungen“ in den Mittelpunkt rücken.

Grüne geben erstmals offen zu: Klima ist Religion!

Der Entwurf des verbindlichen Lehrplans liest sich freilich gänzlich anders. Von den insgesamt 130 dort aufgeführten Themen haben gerade einmal 5 einen klaren Christus-Bezug, wie etwa „Auferweckung Jesu – Auferweckung aller Menschen“, „Vaterunser als Spiegel menschlicher Grundbedürfnisse“ oder das „Kreuz als Symbol“. Ansonsten wird die Agenda überwiegend von politischen und/oder ideologischen Nachhaltigkeitszielen der UN oder den Weltanschauungen anderer Religionen, insbesondere des Islam – geprägt.

Das einzig Positive, das sich dem Ganzen wohl abgewinnen lässt: Endlich geben die Grünen, hier in Person von Niedersachsens Bildungsministerin Julia Willie Hamburg, auch ganz offen zu, dass sie die Narrative rund um den Klimawandel für eine Religion halten.

Wer an dieser Stelle aber Widerspruch von den beiden christlichen Kirchen erwartet, der wird – mal wieder – bitter enttäuscht. Die schauen der Abschaffung der eigenen Grundlage tatenlos zu und signalisieren damit schweigende Zustimmung. Wie schon bei vielen anderen Gelegenheiten (siehe hier oder hier) agieren diese als Erfüllungsgehilfen des Staates, so dass sich die Ministerin bei ihren Plänen sogar ganz explizit auf die Unterstützung der Landeskirchen berufen kann: ein „zu geringer Stellenwert der Person Jesu oder deren christologischer Bedeutung“ sei bei der Vorstellung des Entwurfs für den Lehrplan nicht moniert worden.

Und so ist davon auszugehen, dass eben diese Entwürfe in den kommenden Wochen auch durch den Landtag in Hannover gewunken und mit Beginn des neuen Schuljahres auch in Kraft treten werden…“

https://reitschuster.de/post/jesus-nur-noch-randfigur-niedersachsens-gruene-drehen-religion-auf-links/

Der Landtag in Niedersachsen setzt sich seit Nov. 2022 zusammen aus:

Regierung: SPD 57, Grüne 24

Opposition: CDU 47, AfD 17, Fraktionslos 1 

„Dürfen Studenten an der Uni über Abtreibung sprechen?

Diese Frage wird nun das Verwaltungsgericht Karlsruhe entscheiden.

Wie konnte es soweit kommen?

Oktober 2022

Mehrere Stundenten gründen die Gruppe ProLife Heidelberg. Voller Tatendrang für die Ungeborenen führen sie bis heute monatliche Aktionen durch.

April 2023

Motiviert beantragen sie die Anerkennung ihrer Hochschulgruppe.

Mai 2023

Dann kommt die Ablehnung durch die RefKonf.(das Exekutivorgan der Verfassten Studentenschaft) Zitat: „Ihre Aufnahme ist aufgrund klar frauenfeindlicher Tätigkeit … zu verweigern.“ – Wie? Gespräche über Abtreibung sind eine „klar frauenfeindliche Tätigkeit“?

Juni 2023

Es gibt mehrere Schriftwechsel. Die Studenten bemühen sich um direkte Gespräche. Doch ohne Erfolg. Schließlich kommt die endgültige Ablehnung.

2024 und 2025

ProLife Europe klagt gegen die Uni Heidelberg vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe. Die Studenten sind weiterhin für die Ungeborenen aktiv. Aber nicht in der Uni, sondern in der Nähe der Uni. Weil sie in der Uni nicht dürfen. Von Mitstudenten erhalten sie positives feedback, besonders für die gute Gesprächskultur.

Dezember 2025

Nach zwei Jahren beginnt das Gericht. Die erste Antwort der Uni-Anwälte: Unsere Studenten seien keine Studenten. Die Gruppe sei ein „Fake“. – Wir stellen klar: Es sind 7 an der Hochschule immatrikulierte Studenten.

15. April 2026

Der erste anberaumte Verhandlungstermin. Das Gericht wird entscheiden, ob die Gruppe in der Uni Aktionen durchführen darf, oder nicht!

Ist das Ganze nicht unfassbar? Gespräche über Abtreibungen werden an Unis verboten – gerade an Unis, wo viel Platz für gesellschaftliche Themen sein sollte.

Die Uni Heidelberg ist kein Einzelfall! Im Oktober 2024 hatten wir dieselbe Situation Regensburg. In Augsburg werden ebenfalls Pro-Life-Studenten als „frauenfeindlich niedergehalten. Und in Wien weigern sich alle drei Unis, einen einfachen Infostand zum Thema Abtreibung zuzulassen.“

https://prolifeeurope.org/de/

Wir können beten

  • und dem HERRN danken, dass es immer noch junge Menschen und Gruppen gibt, die für den Schutz des menschlichen Lebens vom Moment der Zeugung an eintreten.
  • dass diese Gruppen sich durch den massiven Druck nicht einschüchtern lassen.
  • dass der HERR sie mit allem versorgt, was sie für ihre Arbeit brauchen.
  • dass der HERR durch diesen Prozess in Karlsruhe wirkt und ein Durchbruch für die Arbeit von Pro-Life-Europe erreicht wird.
  • und bekennen und Buße dafür tun, dass die ev. und kath. Kirche in Niedersachsen mit ihrer „schweigenden Zustimmung“ zum Fach „Christliche Religion“ biblischen Glauben verleugnen.
  • dass Gemeinden und christliche Eltern und Lehrer ihre Stimme vor der geplanten Abstimmung über den Entwurf dieses Faches erheben.
  • dass viele Eltern, sollte dieses Fach eingeführt werden, ihre Kinder von diesem Unterricht fernhalten.
  • dass der HERR unter den Oppositionspolitikern in Niedersachsen Stimmen erhebt, die sich klar gegen dieses Gesetz aussprechen.
  • dass der HERR für die kommenden Wahlen in Niedersachsen (13. Sept. 2026 Niedersachsen Kommunalwahl; Herbst 2027 Landtag) gottesfürchtige Männer erhebt, die dann gewählt werden können.

3. Beziehung Deutschland-Israel

1 Mose 12,3:

„Alle, die dir (Abraham) und deinen Nachkommen Gutes wünschen, haben auch von mir Gutes zu erwarten. Aber wenn jemand euch Böses wünscht, bringe ich Unglück über ihn. Alle Völker der Erde werden Glück und Segen erlangen, wenn sie dir und deinen Nachkommen wohlgesonnen sind.“

Die folgenden Artikel zeigen uns deutlich, wie die Haltung unseres Landes hinsichtlich  Israel zu beurteilen ist.

Pressemeldung 10.3.

„Wadephul auf Blitzbesuch in Israel

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Jerusalem (am Dienstag, 10.3.) dankte der israelische Außenminister Gideon Sa’ar dem Gast für die Solidarität...

Angesichts der Militäroffensive gegen das iranische Regime erinnerte der israelische Außenminister an die Worte von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU): „Israel macht die Drecksarbeit für uns alle.“ Mit dieser Aussage vom Juni 2025 habe er recht gehabt. 

Sa’ar erinnert an frühere Angriffe auf Nuklearanlagen.

Sa’ar erinnerte an israelische Angriffe auf Atomanlagen im irakischen Osirak 1981 und in Syrien 2007. Die internationale Gemeinschaft habe Israel dafür kritisiert. Doch die Angriffe hätten verhindert, dass die Machthaber Saddam Hussein und Baschar al-Assad an Nuklearwaffen gelangten. Die Angriffe im Juni und auch jetzt sollten verhindern, dass das gefährlichste Regime an die gefährlichste Waffe gelange. „Nicht zu handeln, war deutlich gefährlicher, als zu handeln, trotz aller damit verbundenen Risiken.“

Die internationale Gemeinschaft „genießt die Folgen unserer Aktionen“, sagte der israelische Minister. „Doch sie ist nicht immer hilfreich, gelinde ausgedrückt, während wir agieren.“ …

Zu Wadephuls Besuch schreibt das Auswärtige Amt in Berlin: „Mit Israel und den USA ist sich die Bundesregierung darin einig, dass das militärische Nuklearprogramm und das ballistische Raketenprogramm Irans nachprüfbar beendet werden müssen. Außerdem muss Iran aufhören, die Region zu destabilisieren – das Regime in Teheran unterstützt weiterhin Gruppierungen im Nahen Osten, die Terror gegen Israel verüben, wie die Huthis in Jemen, die Hisbollah in Libanon und die Hamas im Gazastreifen.“

Der Bundesaußenminister sagte auf der Pressekonferenz mit Sa’ar: „Wir haben auch heute die Frage diskutiert, wie es in der Region weitergehen kann, […] auch hin zu politischen Ansätzen und wie verhindert werden kann, dass die Eskalation noch weitere Kreise zieht, noch weitere Länder und ihre Menschen in Mitleidenschaft gezogen werden...

Wadephul sprach zudem die schlechte humanitäre Versorgungslage der Menschen im Gazastreifen sowie die angespannte Situation im Westjordanland an. Dazu gehörten Angriffe extremistischer Siedler auf Palästinenser...“

https://www.israelnetz.com/wadephul-auf-blitzbesuch-in-israel/

12.03.

 Wadephul fordert in Türkei Verhandlungslösung

Außenminister Johann Wadephul fordert eine gemeinsame politische Kraftanstrengung von Europäern und Golf-Anrainern für ein rasches Ende des Iran-Krieges. Er sei „der Überzeugung, dass eine verlässliche und tragfähige Lösung nur auf diplomatischem Weg erreicht werden kann“, sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen Hakan Fidan in der Hauptstadt Ankara. Eine wesentliche Erkenntnis aus seiner Reise in den vergangenen Tagen sei, „dass wir die gemeinsamen Interessen aus der Golfregion, aber auch hier aus der Nachbarschaft bündeln sollten“.

https://www.welt.de/politik/ausland/article69aa6cc34bddeaf9148d6561/krieg-in-nahost-irans-neuer-oberster-fuehrer-droht-golfstaaten-sprecher-verliest-erste-oeffentliche-botschaft-liveticker.html

Damit unterstützt Wadephul/Deutschland das Terrorregime in Seinem Fortbestehen!!!

Lage in Nahost: Merz ändert seinen Kurs – und warnt vor Folgen eines langen Iran-Kriegs

Kanzler Friedrich Merz (CDU) hat vor unkontrollierbaren Folgen durch eine lange Kriegsdauer im Iran gewarnt. ‚Eine dauerhafte Fortführung dieses Krieges wäre nicht in unserem Interesse. Gleiches gilt auch für den möglichen Zusammenbruch der iranischen Staatlichkeit oder auf dem iranischen Boden ausgetragener Stellvertreterkonflikte‘, sagte der Regierungschef.  …

Bei seinem Treffen mit Donald Trump hatte Merz in dieser Woche noch die Übereinstimmung Deutschlands mit den USA in der Iran-Politik betont…

(Aber jetzt, wieder zu Hause, sagt Bundeskanzler Merz)

Gemeinsam mit Frankreich, Großbritannien und Partnern in der Golfregion arbeite Deutschland an einer Perspektive zur Beendigung der Kampfhandlungen… „Iran darf nicht zum Schauplatz von Stellvertreterkriegen werden, und der iranische Staat als solches muss funktionsfähig bleiben“, mahnte der Kanzler.

Wir wollen auch unkontrollierte Migrationsbewegungen aus Iran verhindern‘, sagte Merz. Wie diese genau aussehen könnten, sei derzeit noch nicht zu beurteilen. ‚Wir möchten kein syrisches Szenario erleben.‘ Wegen des jahrelangen Bürgerkrieges in Syrien hatten Millionen ihre Heimat verlassen und waren auch nach Europa geflohen, viele nach Deutschland.“ 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article69aadaad7ce3c08db9d2438b/lage-in-nahost-merz-aendert-seinen-kurs-und-warnt-vor-folgen-eines-langen-iran-kriegs.html

„Iranischer Außenminister: Straße von Hormus für alle außer USA und Israel geöffnet

Die Straße von Hormus ist nur für Schiffe der USA und Israels gesperrt, erklärte der iranische Außenminister Abbas Araghchi am Samstag. Andere Schiffe können die Straße passieren, viele meiden sie jedoch aus „Sicherheitsgründen“, die laut Araghchi nichts mit dem Iran zu tun haben. Er fügte hinzu, dass derzeit „zahlreiche Tanker und Schiffe die Straße von Hormus passieren“.

Diese Erklärung folgt auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump auf Truth Social, dass die USA zusammen mit mehreren anderen Ländern, die von „Irans versuchter Schließung der Straße von Hormus“ betroffen sind, Kriegsschiffe entsenden würden, um die Straße „offen und sicher“ zu halten.“

https://www.jpost.com/middle-east/iran-news/article-889918

Kein Militäreinsatz zum Schutz von Handelsschiffen: Reeder befremdet über deutsches Nein

Die Aussagen der Bundesregierung zu einem etwaigen Militäreinsatz zum Schutz von Handelsschiffen im Persischen Golf sind beim Verband der deutschen Reeder (VDR) mit gewissem Befremden registriert worden.

Die G-7-Länder und damit auch Deutschland hätten ‚zuletzt betont, dass internationale Anstrengungen notwendig sind, um die sichere Passage ziviler Schiffe zu gewährleisten‘, teilte der Verband dem Spiegel mit.

Auch Deutschland sollte „alle Optionen prüfen, die zu einem wirksamen Schutz von Schiffen und Besatzungen beitragen können“, heißt es. „Ein bloßes Vertrauen darauf, dass es zu keinen Zwischenfällen kommt, kann angesichts der aktuellen Lage keine tragfähige Strategie sein.“

Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte einem europäischen Militäreinsatz zur Sicherung der Straße von Hormus am Freitag eine Absage erteilt. Er sehe nicht, „was europäische Fregatten dort unten noch ausrichten können“, sagte der SPD-Politiker... Kanzler Friedrich Merz wiederum sagte mit Blick auf ein mögliches deutsches Engagement, es gebe im Augenblick gar „keine Veranlassung, über eine militärische Absicherung der Seewege nachzudenken“. Der CDU-Politiker sagte: „Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges und wir wollen es auch nicht werden.“

Koordinierte Schutzmaßnahmen für Handelsschiffe

Die Staats- und Regierungschefs der G7 hatten sich am 11. März darauf verständigt, Maßnahmen zur Wiederherstellung der freien Schifffahrt in der Golfregion vorzubereiten und international koordinierte Schutzmaßnahmen für Handelsschiffe zu prüfen. Derzeit sind mehr als 40 Schiffe mit deutschem Bezug in der Region unterwegs, wie der VDR unter Berufung auf die Deutsche Marine berichtete.

An Bord arbeiten etwa 1000 Seeleute. Insgesamt sitzen derzeit geschätzt mehr als 2000 Schiffe im Persischen Golf fest, rund 20 davon wurden bereits attackiert, es gab Tote und Verletzte. Am frühen Donnerstagmorgen ist erstmals auch ein von einer deutschen Reederei verchartertes Schiff von Schrapnellen getroffen worden, ein Brand an Bord konnte gelöscht werden.“

https://nius.de/politik/news/kein-militaereinsatz-zum-schutz-von-handelsschiffen-reeder-befremdet-ueber-deutsches-nein

Am 11. März wurde die Zusage zur Gewährleistung freier Seewege gemacht, am 14. März erklärt dann der Bundeskanzler: „es gebe im Augenblick gar „keine Veranlassung, über eine militärische Absicherung der Seewege nachzudenken“ (s.o.)

Nahost-Krieg: Trump fordert Nato-Einsatz in Straße von Hormus – „Es ist nicht unser Krieg“, sagt Pistorius

US-Präsident Donald Trump drängt im Iran-Krieg die Nato-Verbündeten mit konfrontativen Worten zur Unterstützung bei der Sicherung von Öltransporten in der wichtigen Straße von Hormus. Die Nato werde vor einer düsteren Zukunft stehen, sollten die Partner der USA dabei nicht helfen, sagte Trump in einem kurzen Interview der „Financial Times“…

Die Bundesregierung hatte eine deutsche Beteiligung bereits am Freitag ausgeschlossen. Am Sonntag sagte Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU), für eine deutsche Beteiligung an einem Marineeinsatz zur Sicherung der Straße von Hormus sehe er zum jetzigen Zeitpunkt keine „unmittelbare Notwendigkeit“. Sicherheit für die Meerenge werde man nur bekommen, wenn es im Gespräch mit den Iranern eine Verhandlungslösung gebe.

Verteidigungsminister Boris Pistorius wies ebenfalls die Forderung zurück. „Es ist nicht unser Krieg, wir haben ihn nicht begonnen. Wir wollen diplomatische Lösungen und ein schnelles Ende, aber weitere Kriegsschiffe in der Region tragen dazu im Zweifel nicht bei“, sagte er.

https://www.welt.de/politik/ausland/article69b7c4f017184da7cffdb22e/nahost-krieg-trump-fordert-nato-einsatz-in-strasse-von-hormus-es-ist-nicht-unser-krieg-sagt-pistorius.html

Pressemeldungen vom 16. März

Merz bezeichnet israelische Bodenoffensive im Libanon als „Fehler“

Bundeskanzler Merz hat vor den Folgen einer israelischen Bodenoffensive im Libanon gewarnt. Eine solche Offensive würde die „hoch angespannte humanitäre Lage und das dramatische Fluchtgeschehen weiter verschärfen“, sagte Merz in Berlin. „Deshalb fordern wir unsere israelischen Freunde eindringlich auf: Schlagt diesen Weg nicht ein. Es wäre ein Fehler.“

Merz: Deutschland beteiligt sich nicht an der Sicherung der Straße von Hormus

Kanzler Friedrich Merz unterstreicht, dass sich Deutschland nicht an der Sicherung der Straße von Hormus beteiligen wird. „Die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel haben uns vor diesem Krieg auch nicht konsultiert. Zu Iran hat es eine gemeinsame Entscheidung über das Ob nie gegeben“, sagt Merz. „Deshalb stellt sich auch nicht die Frage, wie sich Deutschland hier militärisch einbringt. Wir werden es nicht tun“, so der Kanzler.

https://www.welt.de/politik/ausland/article69b3690228b7770e637eb152/iran-krieg-iran-will-weiterkaempfen-bis-der-feind-seine-aggression-bereut-liveticker.html

Unser Kommentar

Israel wird von dem Iran und seinen Proxies nach wie vor mit Vernichtung bedroht. Der Iran weigert sich,

  • die Entwicklung einer Atombombe zur Zerstörung Israels aufzugeben
  • den Bau von Raketen zur Zerstörung Israels einzustellen
  • die Unterstützung der Terrorgruppen mit Finanzen und Waffen zu beenden
  • und er versucht, durch die Blockade der Seewege Israel wirtschaftlich zu strangulieren.

Die Deutsche Marine verfügt derzeit über 10 Minenjagdboote der Frankenthal-Klasse, die im 3. Minensuchgeschwader in Kiel zusammengefasst sind. Diese Boote sind auf die gezielte Minenjagd und das großflächige Minenräumen spezialisiert. Sie sind bestens als Hilfe für Israel und die Seefahrenden Nationen geeignet. Alle 10 Boote werden seit Jahren gepflegt, sind einsatzbereit und werden bei uns z.Zt. nicht gebraucht.

Und nun:  Ein internationaler Seeweg wird blockiert. Deutsche Handelsschiffe und das Leben von deren Besatzung sind bedroht, Israel wird militärisch in seiner Lebensgrundlage angegriffen - aber Deutschland hat damit nichts zu tun – und weigert sich Israel zu helfen und auch dem internationalen Seerecht Geltung zu verschaffen!!! Welche Lüge, welche unglaubliche Heuchelei!! So sieht die viel zitierte „Staatsräson-Sicherheit-Garantie“ von Deutschland für Israel aus!

Wir können beten

  • und die Schuld Deutschlands bekennen, dass wir Israel Hilfe und Beistand seit Jahren versprechen, aber unser Wort brechen und es im Stich lassen und damit, wie Ägypten, das Urteil Gottes verdient haben. „Dann sollen alle Einwohner Ägyptens erkennen, dass ich der HERR bin, weil sie für das Haus Israel ein Rohrstab gewesen sind. Wenn sie dich in die Hand nahmen, so knicktest du ein und durchstachst ihnen die ganze Schulter; und wenn sie sich auf dich lehnten, so zerbrachst du und machtest ihre Lenden wanken. Darum spricht Gott, der HERR, also: Siehe, ich will das Schwert über dich bringen und Menschen und Vieh in dir ausrotten.“ (Hes 29,6-8) 
  • und die Schuld Deutschlands bekennen, dass wir gegenüber Israel treulos handeln, indem Bundeskanzler Merz die Entscheidung der gewählten Regierung Israels und ihres Militärs als Fehler kritisiert und ausdrücklich Hilfe verweigert mit den Worten: „Wir werden es nicht tun“.  „Auf einen treulosen Menschen ist am Tage der Not ebensoviel Verlass wie auf einen bösen Zahn und auf einen wankenden Fuß.“ (Spr 25,19)
  • und die Schuld von Verteidigungsminister Boris Pistorius und Bundesaußenminister Johannes Wadephul bekennen, die „keine unmittelbare Notwendigkeit“ zur Hilfe sehen, weil „dies nicht unser Krieg ist“. Damit wird Deutschland zum „nicht-Freund“, also Feind Israels deklariert. „Ein Freund steht allezeit zu dir, auch in Notzeiten hilft er dir wie ein Bruder.“ (Spr 17,17)
  • dass der HERR allen Regierenden Deutschlands, aber besonders Herrn Merz, Herrn Wadephul und Herrn Pistorius - soweit noch möglich - Gnade zur Buße gibt und sie aus ihren Ämtern entfernt, weil sie nach biblischem Maßstab für diese Ämter ungeeignet sind. (Röm 13,3-4)
  • dass ER unserem Land eine Regierung gibt, die das Böse gegen Israel zur Kenntnis nehmen und aktiv für den Schutz und das Recht Israels eintreten – wenn nötig auch mit militärischer Unterstützung. „Suchet das Gute und nicht das Böse, auf dass ihr lebet; dann wird der HERR mit euch sein, wie ihr sagt! Hasset das Böse und liebet das Gute und gebet dem Recht seinen Platz im Tor“ (Am 5,14-15a)
  • dass uns der HERR Regierende gibt, die in der Furcht des HERRN handeln. „Die Furcht des HERRN ist ein Hassen des Bösen; Stolz und Übermut, schlechten Wandel und ein verdrehtes Maul hasse ich. Von mir kommt Rat und Tüchtigkeit; ich bin verständig, mein ist die Kraft.  Durch mich herrschen die Könige und erlassen die Fürsten gerechte Verordnungen.“ (Spr 8,13-15)

Möge der Herr uns helfen, in unseren Tagen als Beter mit Ausdauer festzustehen!

Heinz-Jürgen Heuhsen