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Wöchentliches Gebet

Wöchentliches Gebet - 11. Februar 2026

Für Israel

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

Die Lage mit dem Iran spitzt sich weiter zu.

Irans Raketenprogramm stellt die größte Bedrohung für Israel dar. (Mehr dazu hier: https://www.jpost.com/middle-east/iran-news/article-885755 )

Der Iran hat angedroht, im Falle eines amerikanischen Angriffs israelische Städte mit Raketen anzugreifen - nicht israelische Militärbasen. Dies könnte verheerende Folgen haben. Auch die Huthis haben sich dieser Drohung angeschlossen und angekündigt, Israel anzugreifen, sollten die USA den Iran angreifen.

Der Iran ist in der Lage, unsere Verteidigung mit Raketenangriffen zu überfordern. Selbst wenn wir einen Großteil davon abfangen, werden wir nicht alle Raketen stoppen können.

Israels jüngste Erfolge gegen Hamas, Hisbollah und den Iran haben deren Hass und Entschlossenheit, Israel von der Landkarte zu tilgen, nicht geschmälert. Im Gegenteil, dieser Hass hat sich verstärkt, da er religiös geschürt wird.

Dies alles wurde sowohl von den Propheten als auch von den Verfassern des Neuen Testaments vorhergesagt und niedergeschrieben.

Gemäß Seinem Wort wird der HERR erneut eingreifen, handeln und sprechen, damit alles zur Erfüllung komme, was ER für die letzten Tage verheißen hat.

Gott wird endgültig und unmissverständlich sprechen: „ER wird zwischen vielen Völkern richten.“

Mi 4,1-4:

„Es wird aber in den letzten Tagen geschehen, dass der Berg des Hauses des HERRN festgegründet an der Spitze der Berge stehen und über alle Höhen erhaben sein wird. Und Völker werden ihm zuströmen, und viele Nationen werden hingehen und sagen: «Kommt, lasst uns wallen zum Berge des HERRN, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns über seine Wege belehre und wir auf seinen Pfaden wandeln!» Denn von Zion wird die Lehre ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem. Und er wird Schiedsrichter sein zwischen großen Völkern und zurechtweisen starke Nationen, die weit weg wohnen, also dass sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Rebmessern verschmieden; kein Volk wird wider das andere ein Schwert erheben, und sie werden nicht mehr den Krieg erlernen; sondern jedermann wird unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum sitzen, und niemand wird ihn stören; denn der Mund des HERRN hat es geredet!

In Jesaja 2 finden wir Gottes Ruf und Warnung an den Menschen, sich zu demütigen.

Jes 2,10-11:

„Gehe hinein in den Fels und verbirg dich im Staube aus Furcht vor dem HERRN und vor seiner majestätischen Pracht! Die stolzen Augen der Menschen werden erniedrigt, und der Männer Hochmut wird gebeugt werden; der HERR aber wird allein erhaben sein an jenem Tage.“

Der Herr ist unsere einzige Hoffnung, und allein sein Tadel und seine Gerichte können Frieden bringen, wahren Frieden und dessen Frucht - ein Leben ohne Furcht.

Mi 4,4:

„… jedermann wird unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum sitzen, und niemand wird ihn stören; denn der Mund des HERRN hat es geredet!

„An jenem Tag wird der HERR über sie herrschen auf dem Berg Zion.“

Während die meisten Menschen Israel als das Problem ansehen, erkannten Jesaja und Micha Jerusalems zentrale Rolle in Gottes Plan, die Kriege zu beenden. Die Nation, die die Welt so gerne hasst, spielt tatsächlich eine zentrale Rolle in Gottes Absicht, sie zu segnen und vor sich selbst zu retten.

Doch bevor Israel ein solcher Segen sein kann, muss es durch den Messias Frieden mit Gott schließen!

Dies entsprach dem Willen Gottes, als Er Micha inspirierte; Er fährt fort zu prophezeien:

Mi 5,1:

„Und du, Bethlehem-Ephrata, du bist zwar klein, um unter den Hauptorten Judas zu sein; aber aus dir soll mir hervorgehen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen Ursprung von Anfang, von Ewigkeit her gewesen ist.“

Mi 5,3:

„Und er wird auftreten und sie weiden in der Kraft des HERRN und in der Hoheit des Namens des HERRN, seines Gottes; und sie werden sicher wohnen; denn er wird groß sein bis an die Enden der Erde.“

„Bis an die Enden der Erde“ bedeutet nichts Geringeres, als dass das Evangelium bis an die Enden der Erde hinausgetragen wird, um jeden, der will, zur Umkehr und zum Leben zu rufen.

Das ist unsere Hoffnung: Gott wird den Menschen vor sich selbst retten. Nur ER kann es. Nur ER liebt den Menschen so sehr, dass ER ihn vor der Selbstzerstörung bewahrt. Nur Gott kann unser Volk durch den Messias zu sich führen, und ER wird uns auch vor unseren Feinden retten.

Möge dein Herz entflammt sein von der Wahrheit und Hoffnung, die im Wort Gottes liegt! Mögest du Seinem Ruf folgen, vor IHM, dem Herrn der ganzen Erde, in Fürbitte zu stehen, bis ER erhöht wird auf Erden.

Jes 11,9-10:

„Sie werden nicht schaden und nicht verderben auf dem ganzen Berge meines Heiligtums; denn die Erde wird erfüllt mit Erkenntnis des HERRN, wie die Wasser den Grund bedecken. Zu der Zeit wird es geschehen, daß die Heiden fragen werden nach dem Wurzelsproß Isais, der als Panier für die Völker dasteht; und seine Residenz wird herrlich sein.“

Shabbat Shalom

Ofer   

1. Israels Rettung durch eine Begegnung mit dem Messias.

Wir können beten

  • dass der Name Yeshua im Land Israel von Juden, besonders den Orthodoxen, nicht mehr als Schimpfwort gebraucht, sondern geehrt wird.
  • dass Israel sich vom HERRN zurechtweisen lässt, damit ER Seinen Geist und Sein Wort zur Rettung über ihnen ausgießen kann. „Kehret um zu meiner Zurechtweisung! Siehe, ich will euch meinen Geist sprudeln lassen, euch meine Worte kundtun!“ (Spr 1,23; Schl)
  • dass der HERR vielen Juden im Land Israel Yeshua als ihren Messias offenbart.
  • dass ER sein Volk als ganze Nation mit sich versöhnt. „und so wird ganz Israel errettet werden, wie geschrieben steht: „Aus Zion wird der Erretter kommen, er wird [die] Gottlosigkeiten von Jakob abwenden.“ (Röm 11,26)
  • dass der HERR Seinem Volk Yeshua als das wahre Lamm Gottes offenbart, dessen Blut sie reinwäscht und sie dadurch in ihre Bestimmung führt. „Ihm, der uns liebt und uns durch sein Blut von unsren Sünden gewaschen und uns zu einem Königreich gemacht hat, zu Priestern für seinen Gott und Vater: ihm gehört die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit! Amen.“  (Offb 1,5b-6)
  • dass der HERR doch den Tag herbeiführt, an dem der Sohn Davids als Israels Fürst sichtbar wird. „Sie werden wieder in dem Lande wohnen, welches ich meinem Knechte Jakob gegeben habe, darin auch ihre Väter gewohnt haben. Ja, darin sollen sie, ihre Kinder und Kindeskinder, allezeit wohnen; und mein Knecht David soll ihr Fürst sein ewiglich.“ (Hes 37,25)

2. Die aktuelle Situation mit dem Iran

Ballistische Raketen sind ein Schlüsselthema für Israel.

Die einzige unmittelbare, potenziell existenzielle Bedrohung geht derzeit von den rund 2.000 ballistischen Raketen des Iran aus, deren Anzahl noch so weit ansteigen könnte, dass Israels Luftverteidigungsschild durchbrochen würde.

Irans ballistische Raketen sind gefährlicher denn je.

Das Thema ballistische Raketen ist in mancher Hinsicht heute gefährlicher als im Juni 2025. Zwar zerstörte Israel im Juni 2025 etwa die Hälfte der 400 iranischen Raketenwerfer – und zeitweise verfügte Teheran nur noch über etwa die Hälfte seines Vorkriegsbestands an ballistischen Raketen. Doch anders als beim Atomprogramm, bei dessen Reparatur die Islamische Republik seit sieben Monaten keinerlei Fortschritte erzielt hat, hat sie ihr Raketenprogramm wiederaufgebaut und nähert sich wieder dem Vorkriegsniveau…

Der israelische Generalstabschef, Generalleutnant Eyal Zamir warnt aber, dass Iran seine Produktion ballistischer Raketen auf 300 pro Monat steigern und innerhalb weniger Jahre seine bisherigen Bestände deutlich übertreffen könnte. Bei 6.000, 8.000 oder gar 10.000 Raketen in den Jahren 2027/28 befürchten Analysten, dass selbst Israels beeindruckendes, mehrschichtiges Verteidigungssystem kaum noch mithalten könnte.

Und das ist nicht der einzige Aspekt, der die Lage bereits verschärft.

Der Iran hat viel gelernt – nicht nur aus dem Juni 2025, sondern auch aus zwei vorangegangenen Raketenangriffen auf Israel im Jahr 2024. Bereits im Juni 2025 verlagerte er seine Angriffe von wenigen IDF-Stützpunkten auf eine deutlich größere Anzahl ziviler Ziele.

Zudem begann die Islamische Republik damals, Raketen aus weiter entfernten und für israelische Flugzeuge schwerer erreichbaren Gebieten des Iran abzufeuern...

Achtundzwanzig Israelis wurden getötet und rund 13.000 Wohnhäuser beschädigt, als nur 36 Raketen den Raketenschutzschild der israelischen Streitkräfte durchbrachen.

All diese Entwicklungen machen die Bedrohung Israels durch iranische ballistische Raketen gefährlicher denn je. Stellen Sie sich vor, nicht 36, sondern 360 Raketen wären durchgekommen…

Dennoch bestehen auf Israels Seite ernsthafte Bedenken, dass Washington angesichts Trumps Angst vor dem Tod amerikanischer Soldaten in der Frage der ballistischen Raketen eine schwache Position einnehmen könnte, um eine Konfrontation zu vermeiden. Zamir hat deutlich gemacht, dass ein Nachgeben der USA in der Frage der iranischen ballistischen Raketen für Israel eine rote Linie darstellt (zusätzlich zu den offensichtlichen roten Linien in der Atomfrage) ...

Wenn der Iran nicht bereit ist, in diesen beiden Fragen, die Israel existenziell bedrohen einzulenken und den jüdischen Staat angreift, sind Zamir und die israelischen Streitkräfte bereit, neue Überraschungsangriffe gegen Ziele durchzuführen, mit denen die Iraner nicht rechnen…

Der Kern der aktuellen Verhandlungen – und das, worauf sich Israel konzentriert – ist die Frage der ballistischen Raketen.“ (Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung EdP)

https://www.jpost.com/middle-east/iran-news/article-885755

„Israel könnte Iran im Alleingang angreifen…

Israelische Verteidigungsbeamte teilten ihren US-amerikanischen Kollegen kürzlich mit, dass Irans Raketenprogramm eine existenzielle Bedrohung darstelle und Jerusalem notfalls bereit sei, einseitig zu handeln. Die Beamten betonten, Israel behalte sich Handlungsfreiheit vor und werde Iran nicht erlauben, strategische Waffensysteme in einem Umfang wiederherzustellen, der Israels Existenz gefährde. Mehrere Beamte äußerten Bedenken, US-Präsident Donald Trump könnte ein Modell begrenzter Angriffe wählen – ähnlich den jüngsten US-Operationen gegen die Huthis im Jemen –, wodurch, so ihre Befürchtung, Irans kritische Fähigkeiten unangetastet blieben.

‚Die Sorge besteht darin, dass er einige wenige Ziele auswählen, den Erfolg verkünden und Israel mit den Folgen allein lassen könnte, genau wie im Fall der Huthis‘, sagte ein weiterer Militärbeamter und fügte hinzu, dass Teilmaßnahmen die Kernbedrohung nicht beseitigen würden. Brigadegeneral Omer Tishler, der designierte Kommandeur der israelischen Luftwaffe, wird Premierminister Benjamin Netanjahu voraussichtlich auf seiner bevorstehenden Reise in die Vereinigten Staaten begleiten.“ (Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung EdP)

https://www.jpost.com/israel-news/defense-news/article-885948

Netanjahu fliegt kurzfristig nach Washington, um das Iran-Besprechungsprogramm neu auszurichten

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird am Mittwoch, den 11. Februar, nach Washington fliegen, um sich mit US-Präsident Donald Trump zu treffen und über den Iran zu sprechen, teilte sein Büro am Samstagabend mit, einen Tag nach den US-iranischen Gesprächen im Oman.“

https://www.timesofisrael.com/daily-briefing-feb-8-netanyahu-to-urgently-jet-to-dc-to-reset-iran-talks-agenda/

Wir können beten

  • und dem HERRN danken, dass die USA unter Präsident Trump Israel grundsätzlich unterstützen.
  • dass der HERR die Gespräche von Trump, Netanyahu und allen anwesenden Beratern in die Richtung lenken möge, die Seinem Willen entspricht.
  • dass die IDF auf die notwendig werdenden Reaktionen vorbereitet ist und alles erforderliche Material zu Israels Verteidigung besitzt.
  • dass die Zivilbevölkerung sich auf die kommende Situation durch Gottes gnädige Leitung vorbereitet.
  • dass der HERR eingreift und Raketen des Iran, falls es dazu kommt, unschädlich macht, so wie ER das im Golfkrieg mit den Scud-Raketen des Irak getan hat. „Du bist derselbe, mein König, o Gott; verordne Jakobs Heil! Denn ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen, und mein Schwert kann mir nicht helfen; sondern du hast uns geholfen vor unseren Feinden und hast zuschanden gemacht, die uns hassen. Gottes rühmen wir uns alle Tage, und deinen Namen loben wir ewig.“ (Ps 44,5.7-9)
  • dass der HERR in dieser Situation so für Sein Volk Israel wirkt, wie Micha es gesehen: „Und der Überrest Jakobs wird unter den Nationen inmitten vieler Völker sein wie ein Löwe unter den Tieren des Waldes, wie ein junger Leu unter den Schafherden, der, wenn er hindurchgeht, niedertritt und zerreißt, dass niemand retten kann. Deine Hand wird siegen über deine Widersacher, und alle deine Feinde sollen ausgerottet werden!“ (Mi 5,7-8)


Für Deutschland

Bitte nutzt doch noch einmal das Wachen und Beten Februar zum Gebet.

Möge der Herr uns helfen, in unseren Tagen als Beter mit Ausdauer festzustehen!

Heinz-Jürgen Heuhsen