Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.
Die Verse, die wir letzte Woche in unseren Gebetsnotizen gelesen haben (Jesaja 54,14-17), sind nur ein kleiner Teil einer viel größeren Verheißung Gottes, Israels Zustand umzukehren. Er wird Israel nicht nur verteidigen, sondern auch Israels Schicksal völlig umkehren. All diese „göttlichen Umkehrungen“ sind im Sieg Jeshuas am Kreuz verwurzelt und fließen aus ihm.
Gottes Leidenschaft, den Sieg des Kreuzes Jeshuas an Seinem jüdischen Volk sichtbar zu machen, ist so groß, dass er verkündet:
Jes 54,9-10:
„Und das soll mir sein wie die Wasser Noahs: denn wie ich geschworen habe, dass die Wasser Noahs nimmermehr die Erde überfluten sollen, also habe ich geschworen, dass ich nimmermehr über dich zürnen noch dich schelten wolle. Denn die Berge mögen weichen und die Hügel wanken, aber meine Gnade wird nicht von dir weichen und mein Friedensbund nicht wanken, spricht der HERR, dein Erbarmer.“
Zu diesen Versen ein Kommentar von Jamieson, Fausset, und Brown:
„Ich (Gott) bin im Begriff, in diesem Fall dasselbe zu tun wie bei der Flut Noahs. Wie ich damals schwor, dass sie niemals wiederkommen sollte (1 Mose 8,21; 9,11), und dieses Versprechen auch gehalten habe, ebenso schwöre ich jetzt Meinem Volk und werde Mein Versprechen erfüllen, dass die Flut Meines Zorns nicht wieder über sie hereinbrechen wird."
Mt 24,35:
„Himmel und Erde werden vergehen, aber Meine Worte werden nicht vergehen.“
Drei göttliche Umkehrungen
(R. Fausset schreibt zu diesem Vers: „Die Herrlichkeit der Gemeinde Jesu auf Erden wird vollendet sein, wenn die hebräische Gemeinde, dem ursprünglichen Plan entsprechend, die Metropole der Christenheit sein wird.")
In Jesaja 54 werden drei „göttliche Umkehrungen“ genannt, die alle im Sieg Jeshuas am Kreuz verwurzelt sind.
Wie du vielleicht weißt, sind die biblischen Texte in den Originalmanuskripten nicht in Kapitel unterteilt; der Text von Jesaja 53 geht also fließend in Jesaja 54 über. Jesaja 53 endet mit
Jes 53,10-11:
„Aber dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen, er ließ ihn leiden. Wenn er seine Seele zum Schuldopfer gegeben hat, so wird er Nachkommen sehen und lange leben; und des HERRN Vorhaben wird in seiner Hand gelingen. An der Arbeit seiner Seele wird er sich satt sehen; durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen, und ihre Schulden wird er auf sich nehmen.“
Nachdem Jeshua am Kreuz als Opfer für die Sünde Israels gestorben war (natürlich nicht allein für Israels Sünde), aber auch nicht weniger als das lesen wir…
Jes 53,8:
„Infolge von Drangsal und Gericht wurde er weggenommen; wer bedachte aber zu seiner Zeit, dass er aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, wegen der Übertretung meines Volkes geschlagen ward?“
Für die Übertretungen meines Volkes wurde er geschlagen (V 8). Gottes heilige Gerechtigkeit ist befriedigt (V 11). Das Ergebnis der Kreuzigung wird noch zu sehen sein, wie diese „göttlichen Umkehrungen“ zeigen. Durch eine Flut der Gnade und die Kraft des Heiligen Geistes wird Gott Sein Volk zu dem Gekreuzigten und Auferstandenen hinführen und den Zustand Israels völlig umkehren!
Von Unfruchtbarkeit zur Fruchtbarkeit
Jes 54,1-3:
„Frohlocke, du Unfruchtbare, die nicht gebar! Brich in Jubel aus und jauchze, die nicht in Wehen lag! Denn die Verlassene wird mehr Kinder haben als die Vermählte, spricht der HERR. Erweitere den Raum deines Zeltes und dehne die Teppiche deiner Wohnungen aus; spare nicht, spanne deine Seile weit aus und befestige deine Pfähle; denn zur Rechten und zur Linken wirst du ausbrechen, und dein Same wird die Nationen besitzen, und sie werden verlassene Städte bevölkern.“
Diese Verse sprechen nicht nur von einer physischen, sondern auch von einer geistlichen Wiederherstellung. Siehe dazu Gal 4,27, wo Paulus diese Verse zitiert. Siehe auch das ganze Kapitel Röm 11!
Gottes Handeln wird ein großes Wunder auf der Erde sein - und ein sehr freudiges dazu! Ließ Psalm 98, und du bekommst einen Eindruck von der Herrlichkeit und Freude, die uns erwartet und kommen wird.
Von Ablehnung zur Annahme - von Witwenschaft zur Wiedervereinigung
Jes 54,4-8:
„Fürchte dich nicht, denn du wirst nicht zuschanden werden. Schäme dich nicht, denn du sollst nicht beschimpft werden; denn du wirst der Schande deiner Jugend vergessen, und der Schmach deiner Witwenschaft wirst du nimmermehr eingedenk sein. Denn dein Eheherr ist dein Schöpfer, HERR der Heerscharen ist sein Name; und dein Erlöser, der Heilige in Israel, wird Gott der ganzen Erde genannt. Denn wie ein verlassenes und im Geiste bekümmertes Weib wird der HERR dich rufen, wie ein junges Weib, das verstoßen ist, spricht dein Gott. Einen kleinen Augenblick habe ich dich verlassen; aber mit großer Barmherzigkeit werde ich dich sammeln. In überwallendem Zorn habe ich einen Augenblick mein Angesicht vor dir verborgen; aber mit ewiger Gnade will ich mich über dich erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser.“
So groß wird die sich sammelnde Barmherzigkeit Gottes sein, so tief und weit die Liebe und „ewige Güte", die sich offenbaren wird, so wunderbar wird die „Wiedervereinigung" Gottes mit Seinem Volk im Messias sein, dass sie die letzten zweitausend Jahre mit all den Schmerzen, Ängsten und Sorgen bloß wie einen Augenblick erscheinen lassen wird.
Von der Verwüstung Jerusalems zum Neuen Jerusalem
Jes 54,11-13:
„Du Elende, Sturmbewegte, Ungetröstete! Siehe, ich will deine Steine in Bleiglanz legen und dich gründen mit Saphiren. Ich will deine Zinnen von Rubinen machen und deine Pforten von Karfunkeln und alle deine Grenzen von köstlichen Steinen. Und alle deine Kinder werden vom HERRN gelehrt und groß wird der Friede deiner Kinder sein.“
Vers 12 verweist uns zweifellos auf Offenbarung 21,12.19. So deutet das prophetische Wort vor zur endgültigen Wiederherstellung und zum Triumph Gottes - sowohl in Israel als auch in der Gemeinde Jesu (Röm 11,11) und auf der ganzen Erde!
Abschließend sei noch einmal erwähnt, dass das Ende von Kapitel 54 auf einen heftigen Widerstand und Kampf gegen Gottes Handeln in diese Richtung hindeutet.
DIESER WIDERSTAND WIRD VERGEBLICH SEIN.
Gott ist entschlossen, die Erde mit Seiner Herrlichkeit zu erfüllen, und die Wiederherstellung Israels ist Teil Seines Plans.
Jes 54,14-17:
„In Gerechtigkeit wirst du erbaut werden, fern von Bedrückung, dass du dich nicht zu fürchten brauchst, und ohne Gefahr, denn sie wird nicht zu dir nahen. Siehe, sie mögen sich wohl zusammenrotten; aber es kommt nicht von mir. Wer sich aber wider dich rottet, der wird an dir zu Fall kommen. Siehe, ich habe den Schmied gemacht, der das Kohlenfeuer anbläst und eine Waffe hervorbringt nach seinem Handwerk; aber ich habe auch den Zerstörer gemacht, der sie vernichten wird; keiner Waffe, die wider dich geschmiedet ist, wird es gelingen; und alle Zungen, die sich wider dich vor Gericht erheben, wirst du Lügen strafen. Das ist das Erbteil der Knechte des HERRN und ihre Gerechtigkeit, die ihnen von mir zuteil wird, spricht der HERR.“
Wir können beten
Zu Beginn eine aus unserer Sicht sehr ermutigende Nachricht von Samstag, 21. Januar:
„Premierminister widerspricht Biden in außergewöhnlicher Schabbat-Erklärung
In einem ungewöhnlichen Schritt gab das Büro des Premierministers Israels während des Sabbats eine Erklärung ab, in der es die Äußerungen von Präsident Joe Biden bestritt, obwohl es die Worte des Präsidenten nicht dementierte:
‚In ihrem Gespräch am Freitag wiederholte der Premierminister seine seit langem geäußerte Aussage, dass Israel die volle Sicherheitskontrolle im Gazastreifen aufrechterhalten müsse, was im Widerspruch zu den palästinensischen Forderungen nach Souveränität stehen würde.‘
Am Freitag erklärte Biden gegenüber Reportern, dass Netanjahu die Tür zu möglichen Verhandlungen mit den Palästinensern über eine Zwei-Staaten-Lösung nicht geschlossen habe. Netanjahus Äußerungen auf einer Pressekonferenz am Vortag seien keine endgültige Ablehnung der US-Vorschläge gewesen und ein entmilitarisierter palästinensischer Staat sei immer noch eine Option.
Netanjahu sagte auf der Pressekonferenz, dass Israel in jeder künftigen Resolution die Kontrolle über das gesamte Gebiet westlich des Jordans haben müsse. Als Premierminister müsse er in der Lage sein, auch den besten Freunden Israels die Stirn zu bieten. ..
Die Enttäuschung über Netanjahu ist in Washington gewachsen, während Biden seine Kampagne für eine zweite Amtszeit im Weißen Haus beginnt…
Im Senat drängte eine wachsende Zahl von Demokraten darauf, die Hilfe für Israel an bestimmte Bedingungen zu knüpfen, um sicherzustellen, dass die israelischen Militäraktionen im Gazastreifen nicht die Zivilbevölkerung treffen.“
https://www.ynetnews.com/article/skhdpbtya
Wir können beten
Wir können beten
Jer 25,1-7:
„Das Wort, … das der Prophet Jeremia an das ganze jüdische Volk und an alle Einwohner von Jerusalem richtete, indem er sprach: Seit … dreiundzwanzig Jahren hindurch ist das Wort des HERRN an mich ergangen, und ich habe zu euch geredet, frühe und fleißig habe ich geredet, aber ihr habt nicht gehört. Dazu hat der HERR alle seine Knechte, die Propheten, immer wieder zu euch gesandt, aber ihr wolltet nicht hören und neigtet eure Ohren nicht, auf das zu hören, was sie sagten: Kehrt doch um ein jeder von seinem bösen Wege und von euren schlimmen Taten, …! Und wandelt nicht fremden Göttern nach, dienet ihnen nicht, verehret sie nicht und reizet mich nicht zum Zorn mit dem Werk eurer Hände, so will ich euch nichts Böses tun! Aber ihr habt mir nicht gehorcht, spricht der HERR, sondern habt mich erzürnt durch eurer Hände Werk, euch selbst zum Schaden.“
Gott spricht hier eine sehr ernste Warnung an das Volk Israel aus. Er hat die ganze Nation, die Leiter und die Menschen im Land, immer wieder vor ihren gottlosen Wegen gewarnt. Sie wussten, was Sein Wille war – aber sie haben nicht gehorcht.
Was hat uns das heute für unser Gebet für Deutschland zu sagen?
1 Kor 10,11:
„Das alles, was jenen widerfuhr, ist ein Vorbild und wurde zur Warnung geschrieben für uns, auf welche das Ende der Zeitalter gekommen ist.“
Wir haben heute, im Jahr 2024, in Deutschland noch viel mehr Offenbarung über das Wesen und den Willen Gottes als Israel zur Zeit Jeremias.
Hält sich unsere Regierung, halten sich die Menschen in unserem Land an Seine Ordnungen und tun, was ER erwartet? Sind wir in unserem Verhalten anders als die Juden zur Zeit Jeremias in Israel? Oder gilt nicht auch für uns das, was Paulus an die Korinther geschrieben hat?
„Gaza: Wenn Lehrer der UN den Hamas-Terror preisen
Wasim Ula ist ein von der UNRWA angestellter Lehrer. In einem von ihm betriebenen Telegram-Chat für die Lehrer des UN-Flüchtlingshilfswerks feiert Ula die Terrororganisation Hamas…
In dem Chat ruft er dazu auf, Israelis zu töten. Und verbreitet Propagandavideos der Hamas mit der Zeile: ‚Möge Allah sie beschützen‘, um im nächsten Satz trocken darüber zu informieren, dass die UNRWA-Gehälter ab Sonntag ausgezahlt würden. Dann postet er das Bild einer Sprengstoffweste weiter und kommentiert: ‚Wartet nur, Söhne des Judentums.‘
Kritiker der Vereinten Nationen sagen seit Jahren, dass UN-Institutionen in Gaza von der Hamas unterwandert sind, vor allem das palästinensische Flüchtlingshilfswerk UNRWA. Für diese Behauptung gibt es nun weitere schwerwiegende Belege.
UN Watch hat eine Telegram-Chat-Gruppe von UNRWA-Lehrern entdeckt und ausgewertet. Den Recherchen zufolge verherrlichen die Administratoren der Gruppe sowie normale Mitglieder darin die Terrortaten der Hamas. Der arabischsprachigen Gruppe sollen 3000 UNRWA-Lehrer angehören.
Seit 2015 hat UN Watch mehr als 150 UNRWA-Angestellte entlarvt, die in sozialen Medien Sympathien für die Terrororganisation Hamas bekundet haben.
Die jüngste Entdeckung hat jedoch eine völlig neue Dimension: 3000 UNRWA-Lehrer sind nicht mehr nur eine kleine Minderheit, sondern ein erheblicher Teil der Angestellten in Gaza und an anderen Orten.
UN reagieren nicht.
UN Watch hatte das Material nach eigenen Angaben zunächst den Vereinten Nationen zur Verfügung gestellt und sie aufgefordert, anzuerkennen, dass UN-Angestellte Terrorakte preisen würden. Eine offizielle Reaktion gab es nicht…
Tatsächlich sind die von UN Watch vorgelegten Beispiele aus der Chat-Gruppe zutiefst verstörend und oft auch leicht zuzuordnen. UN-Watch-Chef Hillel Neuer veröffentlichte einige der Posts – samt UNRWA-ID der einzelnen Personen. Es handelt sich um eine surreale Mischung aus normalen Lehrer-Chats und antisemitischer Hasspropaganda.
Da werden Memos des UNRWA-Chefs in Gaza, Thomas White, gepostet sowie Informationen über Lehrmaterial, Lehrerlisten und digitale Kurse ausgetauscht. Und dazwischen immer wieder Terroranschläge gepriesen. So reagierten UNRWA-Lehrer gleich nach dem Beginn des Hamas-Massakers an israelischen Zivilisten mit Begeisterung. Da ist etwa Morid Issa, der Juden als 'Affen' bezeichnet und feiert, dass das Hamas-Massaker vom 7. Oktober die Erwartungen übertroffen habe.
Andere wie die Administratorin Safaa al-Nadschar preisen die Hamas-Terroristen als 'heilige Krieger' und posten Videos des Massakers.
Ein anderer UNRWA-Lehrer, Abdallah Mehdsches, meint, Zivilisten sollten der Aufforderung des israelischen Militärs nicht folgen, die Kampfgebiete zu verlassen – was zum Zeitpunkt des Posts die offizielle Hamas-Position wiedergibt, deren Interesse es ist, ihre menschlichen Schutzschilde in den umkämpften Gebieten nicht zu verlieren…
Die UNRWA stellt einen erheblichen Wirtschaftsfaktor für Gaza dar, weil der Flüchtlingsstatus laut Statut von Generation zu Generation weitervererbt wird und UNRWA somit weiter zuständig bleibt für die Nachkommen derjenigen, die im ersten arabisch-israelischen Krieg von 1949 vertrieben wurden.
'UNRWA stellt mehr als 12.000 lokale Palästinenser in Gaza an und Einrichtungen der Organisation in dem Gebiet umfassen 245 Schulen mit mehr als 230.000 Schülern, 22 medizinische Erstversorgungszentren und viele Zentren für Frauen, für Gemeindearbeit und Berufsausbildungsstätten'…
Allein in Gaza beschäftigt die UN mehr Menschen als in New York oder in Genf, den Hauptsitzen der Organisation. Insgesamt sind mehr als 30.000 Menschen in der Region bei UNRWA angestellt.
Tatsächlich arbeiten bei dem nur für die Palästinenser geschaffenen Flüchtlingshilfswerk deutlich mehr Menschen als beim UNHCR, das für alle anderen Flüchtlinge in der Welt zuständig ist und nur etwa 17.000 Mitarbeiter bezahlt. UNRWA gibt pro Flüchtling auch mehr als doppelt so viel Geld aus wie das UNHCR.
In der Vergangenheit war die UNRWA unter anderem in die Kritik geraten, weil ihre Schulbücher antisemitische Inhalte verbreiten, Israel dämonisieren und 'Märtyrertum', also den bewaffneten Kampf gegen Israel, preisen. Und auch im aktuellen Konflikt haben UNRWA und andere UN-Institutionen oft ungeprüft Behauptungen der Hamas weiterverbreitet…
So hat die UNRWA die Terrororganisation nie klar dafür verurteilt, dass sie palästinensische Zivilisten als menschliche Schutzschilde nimmt oder kritisiert, dass Hamas Schulen der UNRWA nachweislich als Waffenlager, Waffenproduktionsstätten und Abschussrampen für Raketenwerfer missbraucht hat, darunter auch Schulen, die direkt von Deutschland mitfinanziert werden…
Und obwohl UNRWA-Schulen eine zentrale Rolle für die Ausbildung der jungen Generation in Gaza spielen, hat sich die Organisation in den vergangenen Jahren auch nie klar gegen die von der Hamas betriebene Militarisierung der palästinensischen Kindheit gewandt. Seit vielen Jahren betreiben die Hamas und andere Terrormilizen Sommerlager, in denen Jugendliche zu Kindersoldaten gemacht werden. Laut den Experten des Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center haben im vergangenen Sommer etwa 100.000 Kinder an den militärischen Sommercamps der Hamas teilgenommen.
Zum Teil beginnt die Militarisierung der Palästinenser schon im Kindergarten…
Wie stark der Einfluss der Hamas auf die UN-Unterorganisation ist, deutete sich schon im Jahr 2021 an. Damals hatte die Hamas den deutschen UNRWA-Direktor in Gaza, Matthias Schmale, zur Persona non grata erklärt, weil er nicht auf ihrer Linie war. Schmale wurde daraufhin von den UN aus Gaza abgezogen.“
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„Selbstbestimmungsgesetz (SBG): Warum die Regierung eine Beratungspflicht für Minderjährige als für ‚nicht erforderlich‘ erklärt.
Das von der Ampel-Regierung auf den Weg gebrachte Selbstbestimmungsgesetz (SBG) ist eines der umstrittensten gesellschaftspolitischen Vorhaben der Bundesregierung. Vor allem der Vorwurf mangelnder Schutzvorkehrungen für Kinder und Jugendliche, die eine Änderung ihres Geschlechtseintrags vornehmen lassen wollen, wird als Kritik laut. Dennoch sieht die Bundesregierung hier keinen Bedarf zur Nachjustierung. Das zeigt die Antwort des Queerbeauftragten Sven Lehmann (Grüne) auf eine Kleine Anfrage der Unionsfraktion.
In seinen Ausführungen verweist der Parlamentarische Staatssekretär im Familienministerium von Lisa Paus (Grüne) zwar darauf, dass sich der Gesetzentwurf derzeit noch in der parlamentarischen Beratung befinde und die Antworten sich daher auf den Kabinettsentwurf bezögen. Einen Änderungsbedarf sieht Lehmann aber offenbar nicht.
Das gilt auch für eine von mehreren Experten und zuletzt auch vom Bundesrat geforderte verpflichtende Beratung von Jugendlichen vor einer Änderung des Geschlechtseintrags. Die Frage der Union, ob es eine solche gesetzliche vorgeschriebene Beratung oder Begutachtung geben soll, beantwortet Lehmann abschlägig: ‚Die Bundesregierung hat bei der Erstellung des Gesetzentwurfs eine Beratungspflicht gerade auch im Hinblick auf Minderjährige geprüft und diese nicht für erforderlich gehalten. Es wird davon ausgegangen, dass die Kinder und Jugendlichen, die eine Änderung des Geschlechtseintrags beabsichtigen, und ihre sorgeberechtigten Personen eine so weitreichende Entscheidung im Regelfall nicht ohne Unterstützung treffen wollen und werden.‘
Das Selbstbestimmungsgesetz sehe bewusst keine staatlich kontrollierte Aufklärung über die Folgen der Änderung des Geschlechtseintrags oder eine verpflichtende Beratung vor, ‚da eine solche dem primären Regelungsziel des Gesetzes widerspräche, nämlich den betroffenen Personen eine autonome Entscheidung in Bezug auf ihre geschlechtliche Selbstbestimmung zu ermöglichen‘, so Lehmann…
Das gelte auch für Kinder und Jugendliche. Die Bundesregierung habe sich hierzu intensiv mit einer Vielzahl von Stellungnahmen von Wissenschaftsverbänden und wissenschaftlichen Institutionen auseinandergesetzt. ‚Unter den eingegangenen fachmedizinischen Stellungnahmen besteht weitgehend Konsens, keine verpflichtende Beratung oder Begutachtung von Kindern und Jugendlichen zu fordern, bevor diese ihren Geschlechtseintrag ändern dürfen.‘ …
Auf die Frage, ob auszuschließen ist, dass es durch den erleichterten Wechsel des Geschlechtseintrags womöglich auch zu verfrühten Entscheidungen bezüglich einer medizinischen Transition kommt, antwortet die Bundesregierung ausweichend…
Was, wenn die Eltern in der Sache uneins sind?
In seiner Antwort an die Union geht Lehmann auch auf die Frage ein, was passiert, wenn Eltern sich über den von ihrem Kind gewünschten Wechsel des Geschlechtseintrags nicht einig werden können. In diesem Fall kann das Familiengericht einem Elternteil die alleinige Entscheidung in der Sache übertragen…
Die CDU-Abgeordnete Mareike Wulf, Berichterstatterin der Union im Familienausschuss, zeigte sich unzufrieden mit den Antworten der Bundesregierung. ‚Die Ampel scheint weder willens noch in der Lage zu sein, auf berechtigte Zweifel und Sorgen angemessen einzugehen. Die Antworten deuten klar darauf hin, dass die Ampel hier nicht umsteuern möchte. Statt beim Geschlechtswechsel wenigstens ein Mindestmaß an Jugendschutz zu gewährleisten, sollen Familien in solch schwierigen Situationen komplett sich selbst überlassen werden.‘
Die stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Andrea Lindholz (CSU) sagte, der Gesetzentwurf werde ‚massive Probleme auslösen, die die gesamte Gesellschaft betreffen. Die Ampel verschließt vor diesen hochproblematischen Folgen einfach ihre Augen und versucht, eine Ideologie durchzudrücken, für die der Großteil der Gesellschaft kein Verständnis hat.“
Wir können beten
Wir geben hier Gebetsanliegen in Anlehnung an den Januar Gebetsbrief von Ebenezer Operation Exodus weiter (https://mcusercontent.com/1821c09cf3993858b03536501/files/8a3a735e-b8e5-ea5d-6b38-2a3d07c29ecf/GBJan2024_.pdf)
JÜDISCHE GEMEINSCHAFT
Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland befindet sich seit dem 7. Oktober 2023 in einem Zustand großer Verunsicherung. Wie auch in anderen Nationen stehen jüdische Familien vor der Frage, ob sie hier noch eine Zukunft haben oder ob nun tatsächlich der Zeitpunkt gekommen ist, Deutschland zu verlassen.
Unsere Mitarbeiter im IPC Berlin erhalten sehr viele Anfragen potentieller Olim. Die Umstände in Berlin bleiben angespannt - für alle jüdischen Einrichtungen gelten nun verstärkte Sicherheitsmaßnahmen.
Wir können beten
EBENEZER DIENSTE IN DEN GEMEINDEN
Die aktuelle Situation fordert auch die Gemeinde generell heraus, ihre biblische Sichtweise hinsichtlich der Pläne Gottes mit Israel zu vertiefen, die bisherige Haltung gegenüber Israel zu überprüfen und eine klare Position einzunehmen.
Wir können beten
Möge der Herr uns helfen, in unseren Tagen als Beter mit Ausdauer festzustehen!
Heinz-Jürgen Heuhsen