„Der HERR thront auf der Wasserflut, der HERR thront als König in Ewigkeit. Der HERR wird Stärke geben seinem Volk, der HERR wird sein Volk segnen mit Frieden.“ (Ps 29:10,11)
„David präsentiert uns hier den Herrn als einen mächtigen König auf seinem Thron. Wir sehen ihn, wie Er über den unruhigen, tobenden Wassern der Flut auf dem Thron sitzt. Damit sind gewaltige Kräfte gemeint, die um uns herum entfesselt sind und unser eigenes Leben bedrohen, die wir aber nicht kontrollieren können. Diese tobenden Wasser versinnbildlichen ebenfalls die unruhigen, rebellischen Nationen dieser Welt, die unter der Herrschaft von bösen geistlichen Mächten stehen. In seiner Vision auf Patmos sah Johannes eine Hure an vielen Wassern sitzen.
Ihm wurde gesagt: 'Die Wasser, die du gesehen hast, wo die Hure sitzt, sind Völker und Menschenmassen, Nationen und Sprachen' (Offb 17:15). Auch diese sind uns als Volk Gottes feindlich gesinnt. Vor diesem Hintergrund der tobenden, feindlichen Kräfte erinnert uns David daran, dass es einen König gibt, der sie alle beherrscht. Es ist der Herr. Er erwartet, dass wir sein Königtum anerkennen und ihm den Lobpreis und die Ehre geben, die ihm gebühren. Wenn wir das tun, dann erwidert Er unser Handeln zweifach: Er gibt uns Seine Kraft und Er segnet uns mit Seinem Frieden.
Die Stärke, die uns inmitten all dieser feindlichen Mächte aufrechterhalten wird, kommt nur von dem Herrn. Unsere eigene Stärke wird versagen, 'Alle, die auf den HERRN vertrauen, bekommen immer wieder neue Kraft' (Jes 40:31). Auch mitten im Druck wird der Herr sein Volk mit Frieden segnen. Frieden ist nicht von äußeren Umständen abhängig. Wir erlangen ihn, wenn wir anerkennen, dass der Herr über der Flut thront.“ (Derek Prince, Psalmen, Asaph Verlag 2022, S.52f)
"Der Fall Niko und Tino: 'Eine verfolgbare Straftat liegt nicht vor'
Im Februar 2025 begann die Hamburger Staatsanwaltschaft, wegen eines islamkritischen Videos gegen einen Christen zu ermitteln, später auch gegen seinen Mitstreiter. Nun wurde das Verfahren gegen Niko und Tino eingestellt. Die amtliche Begründung ist unmissverständlich: 'Eine verfolgbare Straftat liegt nicht vor.' Erleichterung – und ein bitterer Nachgeschmack: Warum mussten zwei unbescholtene Männer so lange unter dem Druck der Strafjustiz stehen?
Auf ihrem YouTube-Kanal «Eternal Life» hatten sie islamischen Antisemitismus kritisiert, Aufnahmen von Kalifatsforderungen auf einer Demonstration gezeigt und Jesus Christus als Weg zu Liebe und Frieden verkündigt... Das Video hatte weniger als 1000 Aufrufe. Trotzdem ermittelte die Staatsanwaltschaft gegen Niko wegen 'Beschimpfung von Bekenntnissen' (Art. 166 StGB), später auch gegen Tino. Das Urteil des bekannten Medienrechtlers Joachim Steinhöfel mir gegenüber war eindeutig: 'Die Strafverfolgung halte ich für indiskutabel.' Im Juni 2026 zeigte ich das Video bei einer Juristenkonferenz am Bibelseminar Bonn. Die Reaktion: ungläubiges Kopfschütteln.
Warum brauchte die Behörde so lange?
Ein Anfangsverdacht setzt «zureichende tatsächliche Anhaltspunkte» für eine verfolgbare Straftat voraus (Art. 152 Abs. 2 StPO). Ob solche Anhaltspunkte vorliegen, hat die Staatsanwaltschaft zu Beginn zu prüfen. Genau dafür ist diese Schwelle da: Sie soll Bürger vor unbegründeter Strafverfolgung schützen. Warum brauchte die Behörde hier rund 20 Monate, um festzustellen, dass keine Straftat vorliegt? Warum führte nicht spätestens die fundierte Stellungnahme von Nikos Anwalt zur Einstellung? Stattdessen wurde auch gegen Tino ermittelt.
Hinter jedem Ermittlungsverfahren stehen Menschen. Niko arbeitet als Angestellter bei der Polizei und gehört der Christlichen Polizeivereinigung an. Ein Ermittlungsverfahren kann Sorgen um die berufliche Zukunft auslösen und belastet das Privatleben erheblich. Auch Tino musste das ertragen. Ein späterer Einstellungsbescheid macht das nicht ungeschehen.
Hamburger Justiz: Über 100 000 Verfahren offen
Noch bedrückender wird der Vorgang angesichts der Lage der Hamburger Justiz. Ende August 2026 waren bei der Hamburger Staatsanwaltschaft einschließlich noch nicht registrierter Neueingänge 101 429 Verfahren offen. Werden hier die falschen Prioritäten gesetzt? Welche abschreckende Wirkung haben solche Verfahren auf andere Islamkritiker?
Für die Justizverwaltung trägt Justizsenatorin Anna Gallina (Bündnis 90/Die Grünen) die politische Verantwortung. Der Fall erinnert an den Bremer Pastor Olaf Latzel, dessen Verfahren wegen Äußerungen in einem Eheseminar nach über vier Jahren gegen Geldauflage eingestellt wurde. Die Fälle unterscheiden sich juristisch, gemeinsam ist ihnen jedoch die Belastung durch ein jahrelanges Verfahren.
Protest darf nicht zum Maßstab des Rechts werden
Das grundsätzliche Problem liegt auch im Tatbestand des Artikels 166 StGB. Die Vorschrift verbietet nicht Religionskritik schlechthin, sondern eine Beschimpfung, die geeignet ist, ‚den öffentlichen Frieden zu stören‘. Gerade diese Prognose verlangt rechtsstaatliche Zurückhaltung. Die Empfindlichkeit einer religiösen Gruppe darf nicht darüber entscheiden, wie weit die Meinungsfreiheit reicht. Sonst droht ein verhängnisvoller Anreiz: Wer mit Empörung reagiert, verschiebt faktisch die Grenzen des Sagbaren. Protest darf nicht zum Massstab des Rechts werden…
Für Christen bleibt der Auftrag, mutig von Jesus Christus zu reden – getragen von Gottes Kraft und mit Liebe und Besonnenheit –, statt aus Furcht zu schweigen (vgl. 2. Timotheus 1,7).“ (factum newsletter 29.10.2026 https://factum-magazin.ch/)
Wir können beten
Am Samstag kam es in vielen Städten unseres Lande zu Demonstrationen, die aber in vielen Städten in massive Gewalttaten und auch Plünderungen ausarteten.
„‘GenZ regelt‘: Friedlicher Protest und massive Gewalt…
Erst demonstrierten viele Menschen größtenteils friedlich – als es dunkel wurde, entlud sich vielerorts die Gewalt. Die sogenannten Gen-Z-Proteste, die überall in der Republik stattfanden, halten drei Lehren bereit.
Erstens: Es gab in vielen Städten durchaus friedliche Kundgebungen und Aufzüge, mehr als 100.000 Menschen gingen auf die Straße...
Zur Wahrheit gehört zweitens, dass die Stimmung gegen Abend in vielen Städten kippte. Barrikaden brannten in Hamburg, Steine flogen in Berlin auf Polizisten – und die Lage in Frankfurt entlud sich in einem Gewaltexzess auf der Einkaufsmeile Zeil. Organisierte Linksextreme und gewaltbereite Jugendliche, viele augenscheinlich mit Migrationshintergrund, mischten mit, kaperten mancherorts die bis dahin friedlichen Proteste. Palästina- und Antifa-Flaggen wehten.
Allerdings wirkten die deutschen Sicherheitsbehörden drittens deutlich besser vorbereitet als ihre Pariser Kollegen und gingen robust vor. So blieben die vorher vielfach herbeigeredeten 'französischen Verhältnisse' weitgehend aus.
Die Polizei habe 'Gewaltexzesse wie in Paris' verhindert, lobte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) via 'Bild'-Zeitung. Das Einsatzkonzept der Polizei mit massiver Präsenz und dezentraler Kräfteaufstellung sei aufgegangen. Allerdings sei es dazu gekommen, dass 'gewaltbereite linke Gruppen und Chaoten aus dem migrantischen Milieu' die Proteste am Abend gekapert hätten. Für diese 'Randalierer und Plünderer' müssten harte Strafen folgen, so Dobrindt...
Ministerpräsident Boris Rhein kündigt nach Plünderungen in Frankfurt Konsequenzen an
Nach zunächst friedlichen Gen-Z-Protesten eskaliert am Abend die Lage in Frankfurt. Vermummte randalieren und plündern Geschäfte. Linksextremisten hätten sich mit gewaltbereiten Jugendlichen verbunden, so der Hessische Ministerpräsident Boris Rhein.
Die Alternative für Deutschland dagegen sieht eine 'orchestrierte Struktur' und eine 'Inszenierung solcher Unruhen' am Werk: 'Die Einbindung gewaltbereiter Linksextremisten soll für Sichtbarkeit, die der Migranten für Masse sorgen', findet der AfD-Innenexperte Gottfried Curio. Dass deutsche Innenstädte inzwischen regelmäßig, nicht nur zu Silvester und zum 1. Mai, zu Kampfzonen werden, sei einer jahrelangen falschen Schwerpunktsetzung in der Sicherheitspolitik zu verdanken.
Zu einer Kampfzone entwickelte sich am Samstagabend insbesondere die Frankfurter Innenstadt. Dort war von friedlichem Protest nichts mehr zu sehen. Stattdessen brennende Pyrotechnik, maskierte Plünderer, die auf Ladenscheiben eindroschen, und Ausschreitungen rund um die Einkaufsstraße Zeil...
Das hessische Innenministerium meldete mehr als 100 verletzte Polizisten, etwa 54 Festnahmen, eine zweistellige Zahl an beschädigten Geschäften und mehrere geplünderte Läden. Auf Videos ist etwa zu sehen, wie Jugendliche Klamotten und Sneaker aus einem Sportgeschäft tragen. In anderen Clips schlagen Vermummte mit Stangen und Schildern auf die Schaufenster eines Waffenladens ein. Im Zusammenhang mit der Attacke auf das Geschäft nahmen die Beamten später einen Verdächtigen fest und beschlagnahmten zwei Waffen. Wegen der Ausschreitungen wurde die Einkaufspassage teilweise gesperrt.
Der Abend sei eine 'Zäsur' für die Polizei
'Mich hat zutiefst erschüttert, was ich gesehen habe', kommentierte Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) am Sonntag in Frankfurt seine Eindrücke. Er sprach von einer 'völlig enthemmten Gewalt' gegen Polizisten. 'So darf es nicht weitergehen, so was darf sich nicht wiederholen', sagte Poseck.
Die Einsatzkräfte hätten rund '1000 bis 1500' gewaltbereiten Randalierern gegenüber gestanden, sagte der CDU-Politiker. Diese stammten 'überwiegend aus einem migrantischen Milieu'. Die festgenommenen Verdächtigen seien zwischen 13 und 29 Jahre alt. Viele der Plünderer kämen nicht aus Frankfurt selbst, sondern seien wohl extra aus dem Umland angereist.
Frankfurts Polizeipräsident Stefan Müller sprach von massiven gezielten Angriffen auf Einsatzkräfte. Ihm zufolge wurden Beamte teils aus dem Hinterhalt angegriffen, unter anderem mit Abschussvorrichtungen für Pyrotechnik und Molotowcocktails. Ein Beamter wurde im Gesicht verletzt und verlor mehrere Zähne. Der Polizeipräsident sprach von einer neuen Dimension der Gewalt, der Abend sei eine 'Zäsur' für die Polizei.
Polizeigewerkschaften forderten nach dem Einsatzwochenende mehr Unterstützung durch die Politik: 'Die Belastung unserer Kolleginnen und Kollegen steigt extrem. Die nächsten Einsätze stehen bereits an. Wir brauchen mehr Reserven und mehr einsatzfähiges Gerät', erklärte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke. Die Kollegen verdienten 'großen Respekt und die volle Rückendeckung der Politik'.
Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Heiko Teggatz erklärte: 'Würden Politik und Justiz nur halb so gut arbeiten wie unsere Polizisten, hätten wir einige Probleme nicht.' Man erwarte eine lückenlose Aufklärung der Straftaten.
Innenminister Poseck kündigte eine konsequente Strafverfolgung der Krawalle in der Frankfurter Innenstadt an, eine Sonderkommission sei schon eingerichtet. 'Die heutige Nacht muss klare Konsequenzen haben. Diese Tätergruppe war überwiegend migrantisch geprägt. Und auch damit müssen wir uns auseinandersetzen', sagte Poseck. 'Es darf hier keine falschen Tabus geben.'
Wir können beten
Am Montag, den 2. November, sollen in Berlin die Verhandlungen zwischen der Linken, der SPD und den Grünen zur Bildung einer gemeinsamen Regierung beginnen.
„‘Linke Machtübernahme: Der Niedergang der Hauptstadt ist nur die Ouvertüre zum Niedergang des ganzen Landes‘
Wäre nicht alles so traurig, man könnte sich köstlich amüsieren über den Niedergang der deutschen Hauptstadt als Ouvertüre zum Niedergang des ganzen Landes...
Am Samstag hat die Linkspartei entschieden, mit Sozialdemokraten und Grünen in Berlin eine Regierung zu bilden… Enteignungen und zynische Lippenbekenntnisse zum Existenzrecht Israels wurden auf ödeste Art abgenickt, während sich auf den Straßen Berlins längst das wahre Gesicht der Partei zeigte: migrantisch, aggressiv, antiwestlich, dumm...
Die Berliner Linke steht aber nicht am Rand der politischen Landschaft, sondern bildet das neue Sinnzentrum der Linken. In ihr steckt das Laboratorium einer künftigen bundesdeutschen Regierung, die nur noch wenig mit den Werten der Bundesrepublik zu tun haben wird.
Die autoritäre Macht der NGOs
Überall in den linken Parteien arbeiten die sogenannten Vordenker mit ihren bürgerlichen Hornbrillen in spießiger Ernsthaftigkeit an einem Umsturz der Werte der Bonner und Berliner Republik. Das Ziel ist 2029. Dann sollen dreißig Jahre Kulturkampf und die Umwertung aller Werte gegen das einst normale und vernünftige Deutschland vollendet werden. Die Zeichen stehen gut für die Linken.
Dass aktuell eine solche Koalition mit derart radikalen Kräften, wie sie in der Berliner Linkspartei zu finden sind, nicht auf breiten Widerstand stößt, hat mit den totalitären Zügen des vorpolitischen Raums zu tun. Die 'Demos gegen rechts', orchestriert von staatsnahen Medien und staatsfinanzierten sogenannten NGOs … waren die Probe aufs Exempel. Es war der finale Zusammenbruch bürgerlicher Widerstandskräfte gegen die Zerstörer des Landes.
Die Dummheit der Bürgerlichen, damals mitzumachen, obwohl auf den Plakaten expressis verbis stand, dass auch sie gemeint waren, hat den Boden für das bereitet, was jetzt in Berlin passiert. Die 'Brandmauer' gegen alles rechts von Merkels linker CDU führte dazu, dass die Diskussionen in der Bundesrepublik signifikant nach links gerutscht sind. Links der Mitte ist inzwischen die vermeintliche Mitte. Alles rechts davon ist 'Nazi'.
SPD und Grüne… kommen jetzt ganz bei sich selbst an: im Hass auf den Kapitalismus, im Antiamerikanismus, im Antisemitismus, in all jenen 'Antis', die nur deshalb regierungsfähig sind, weil die Menschen, die nicht 'Anti' sind, das Ganze mit ihrem Fleiß, ihrer Innovationskraft, ihrer Ausdauer und ihrer Hingabe an eine funktionierende Marktwirtschaft überhaupt erst ermöglichen.
Mit der Linkspartei springt die Bundesrepublik zurück in eine kaputte Utopie aus dem 19. Jahrhundert… Es ist die ungebildetste Linke seit 200 Jahren – und zugleich die gefährlichste, weil sie in ihrer Führung und bei ihren Wählern auf umfassende Verblödung setzen kann.
Es ist eine Ironie der Geschichte, dass das Milieu dieser Linken am Abend jenes Parteitags, auf dem die Partei beschließt, die Geschicke des Landes zu übernehmen, überall in der Bundesrepublik zeigt, was es von der herrschenden Ordnung hält: nichts.
In deutschen Städten werden Polizisten verletzt, Läden geplündert, antisemitische Parolen gerufen und Barrikaden angezündet – und es findet sich immer ein weltanschaulich verblendeter Journalist, der das Ganze rechtfertigt… Und dennoch gibt es weiter Unionspolitiker, die gebückt zur 'taz' laufen, anstatt den Kollegen von 'Nius' ein Interview zu geben...
Deutschlands wirtschaftlicher Niedergang wird sich mit einer linksradikalen Landesregierung beschleunigen. Die lächerlichen Wachstumszahlen angesichts von 900 Milliarden Euro Sonderschulden sind nicht der Rede wert, und die notwendigen strukturellen Reformen fallen aus. Dass die Union die NGOs nicht finanziell trockengelegt hat, erweist sich als fataler strategischer Fehler. Er rührt daher, dass die Konservativen aufgehört haben, eigene Vordenker hervorzubringen, und stattdessen bei ihrer eigenen Demontage mitmachen. Grüne und Gewerkschaften, Jusos und Linke sind längst untergehakt, um die gute alte Bundesrepublik und ihren Wohlstand zu vernichten.“
Wir können beten
Heinz-Jürgen Heuhsen
1. November 2026