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Wachen und Beten

Wachen und Beten – November 2026

„Der HERR thront auf der Wasserflut, der HERR thront als König in Ewigkeit. Der HERR wird Stärke geben seinem Volk, der HERR wird sein Volk segnen mit Frieden.“ (Ps 29:10,11)

„David präsentiert uns hier den Herrn als einen mächtigen König auf seinem Thron. Wir sehen ihn, wie Er über den unruhigen, tobenden Wassern der Flut auf dem Thron sitzt. Damit sind gewaltige Kräfte gemeint, die um uns herum entfesselt sind und unser eigenes Leben bedrohen, die wir aber nicht kontrollieren können. Diese tobenden Wasser versinnbildlichen ebenfalls die unruhigen, rebellischen Nationen dieser Welt, die unter der Herrschaft von bösen geistlichen Mächten stehen. In seiner Vision auf Patmos sah Johannes eine Hure an vielen Wassern sitzen.

Ihm wurde gesagt: 'Die Wasser, die du gesehen hast, wo die Hure sitzt, sind Völker und Menschenmassen, Nationen und Sprachen' (Offb 17:15). Auch diese sind uns als Volk Gottes feindlich gesinnt. Vor diesem Hintergrund der tobenden, feindlichen Kräfte erinnert uns David daran, dass es einen König gibt, der sie alle beherrscht. Es ist der Herr. Er erwartet, dass wir sein Königtum anerkennen und ihm den Lobpreis und die Ehre geben, die ihm gebühren. Wenn wir das tun, dann erwidert Er unser Handeln zweifach: Er gibt uns Seine Kraft und Er segnet uns mit Seinem Frieden.

Die Stärke, die uns inmitten all dieser feindlichen Mächte aufrechterhalten wird, kommt nur von dem Herrn. Unsere eigene Stärke wird versagen, 'Alle, die auf den HERRN vertrauen, bekommen immer wieder neue Kraft' (Jes 40:31). Auch mitten im Druck wird der Herr sein Volk mit Frieden segnen. Frieden ist nicht von äußeren Umständen abhängig. Wir erlangen ihn, wenn wir anerkennen, dass der Herr über der Flut thront.“ (Derek Prince, Psalmen, Asaph Verlag 2022, S.52f)

1. Die Gemeinde in unserem Land

"Der Fall Niko und Tino: 'Eine verfolgbare Straftat liegt nicht vor'

Im Februar 2025 begann die Hamburger Staatsanwaltschaft, wegen eines islamkritischen Videos gegen einen Christen zu ermitteln, später auch gegen seinen Mitstreiter. Nun wurde das Verfahren gegen Niko und Tino eingestellt. Die amtliche Begründung ist unmissverständlich: 'Eine verfolgbare Straftat liegt nicht vor.' Erleichterung – und ein bitterer Nachgeschmack: Warum mussten zwei unbescholtene Männer so lange unter dem Druck der Strafjustiz stehen?

Auf ihrem YouTube-Kanal «Eternal Life» hatten sie islamischen Antisemitismus kritisiert, Aufnahmen von Kalifatsforderungen auf einer Demonstration gezeigt und Jesus Christus als Weg zu Liebe und Frieden verkündigt... Das Video hatte weniger als 1000 Aufrufe. Trotzdem ermittelte die Staatsanwaltschaft gegen Niko wegen 'Beschimpfung von Bekenntnissen' (Art. 166 StGB), später auch gegen Tino. Das Urteil des bekannten Medienrechtlers Joachim Steinhöfel mir gegenüber war eindeutig: 'Die Strafverfolgung halte ich für indiskutabel.' Im Juni 2026 zeigte ich das Video bei einer Juristenkonferenz am Bibelseminar Bonn. Die Reaktion: ungläubiges Kopfschütteln.

Warum brauchte die Behörde so lange?

Ein Anfangsverdacht setzt «zureichende tatsächliche Anhaltspunkte» für eine verfolgbare Straftat voraus (Art. 152 Abs. 2 StPO). Ob solche Anhaltspunkte vorliegen, hat die Staatsanwaltschaft zu Beginn zu prüfen. Genau dafür ist diese Schwelle da: Sie soll Bürger vor unbegründeter Strafverfolgung schützen. Warum brauchte die Behörde hier rund 20 Monate, um festzustellen, dass keine Straftat vorliegt? Warum führte nicht spätestens die fundierte Stellungnahme von Nikos Anwalt zur Einstellung? Stattdessen wurde auch gegen Tino ermittelt.

Hinter jedem Ermittlungsverfahren stehen Menschen. Niko arbeitet als Angestellter bei der Polizei und gehört der Christlichen Polizeivereinigung an. Ein Ermittlungsverfahren kann Sorgen um die berufliche Zukunft auslösen und belastet das Privatleben erheblich. Auch Tino musste das ertragen. Ein späterer Einstellungsbescheid macht das nicht ungeschehen.

Hamburger Justiz: Über 100 000 Verfahren offen

Noch bedrückender wird der Vorgang angesichts der Lage der Hamburger Justiz. Ende August 2026 waren bei der Hamburger Staatsanwaltschaft einschließlich noch nicht registrierter Neueingänge 101 429 Verfahren offen. Werden hier die falschen Prioritäten gesetzt? Welche abschreckende Wirkung haben solche Verfahren auf andere Islamkritiker?

Für die Justizverwaltung trägt Justizsenatorin Anna Gallina (Bündnis 90/Die Grünen) die politische Verantwortung. Der Fall erinnert an den Bremer Pastor Olaf Latzel, dessen Verfahren wegen Äußerungen in einem Eheseminar nach über vier Jahren gegen Geldauflage eingestellt wurde. Die Fälle unterscheiden sich juristisch, gemeinsam ist ihnen jedoch die Belastung durch ein jahrelanges Verfahren.

Protest darf nicht zum Maßstab des Rechts werden

Das grundsätzliche Problem liegt auch im Tatbestand des Artikels 166 StGB. Die Vorschrift verbietet nicht Religionskritik schlechthin, sondern eine Beschimpfung, die geeignet ist, ‚den öffentlichen Frieden zu stören‘. Gerade diese Prognose verlangt rechtsstaatliche Zurückhaltung. Die Empfindlichkeit einer religiösen Gruppe darf nicht darüber entscheiden, wie weit die Meinungsfreiheit reicht. Sonst droht ein verhängnisvoller Anreiz: Wer mit Empörung reagiert, verschiebt faktisch die Grenzen des Sagbaren. Protest darf nicht zum Massstab des Rechts werden…

Für Christen bleibt der Auftrag, mutig von Jesus Christus zu reden – getragen von Gottes Kraft und mit Liebe und Besonnenheit –, statt aus Furcht zu schweigen (vgl. 2. Timotheus 1,7).“ (factum newsletter 29.10.2026 https://factum-magazin.ch/)

Wir können beten

  • dass wir, Seine Gemeinde, es neu lernen, Tag für Tag furchtlos und entschlossen für Jesus und das Reich Gottes zu leben. „Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens“ (Hebr 12:1b,2a)
  • dass die Gemeinde Jesu in Deutschland den Auftrag Jesu wieder neu ergreift, Menschen das Reich Gottes zu verkünden und sie zu Jüngern zu machen. „Geht hin und macht zu Jüngern alle Heiden, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit! Amen“ (Matth 28:19,29)
  • dass die die Gemeindeleiter diesen Auftrag mit Kühnheit ergreifen. „Verkünde den Menschen die Botschaft Gottes, gleichgültig, ob es ihnen passt oder nicht! Rede ihnen ins Gewissen, weise sie zurecht und ermutige sie! Werde nicht müde, ihnen den rechten Weg zu zeigen!“ (2 Tim 4:2)
  • dass die Gemeinde den dringlichen Ruf Jesu hört. „Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte aussende!“ (Matth 9:37,38)
  • dass der HERR für diese Aufgabe auch Evangelisten freisetzen, die in Seiner Salbung das Evangelium proklamieren.
  • dass Älteste und Leiter mit Eifer das Wort Gottes studieren, damit sie an die Gemeinde den ganzen Ratschluss Gottes weitergeben können. „Denn ich habe nichts zurückbehalten, dass ich euch nicht den ganzen Ratschluss Gottes verkündigt hätte.“ (Apg 20:27)

2. GenZ regelt – Halloween Demos

Am Samstag kam es in vielen Städten unseres Lande zu Demonstrationen, die aber in vielen Städten in massive Gewalttaten und auch Plünderungen ausarteten.

„‘GenZ regelt‘: Friedlicher Protest und massive Gewalt…

Erst demonstrierten viele Menschen größtenteils friedlich – als es dunkel wurde, entlud sich vielerorts die Gewalt. Die sogenannten Gen-Z-Proteste, die überall in der Republik stattfanden, halten drei Lehren bereit.

Erstens: Es gab in vielen Städten durchaus friedliche Kundgebungen und Aufzüge, mehr als 100.000 Menschen gingen auf die Straße...

Zur Wahrheit gehört zweitens, dass die Stimmung gegen Abend in vielen Städten kippte. Barrikaden brannten in Hamburg, Steine flogen in Berlin auf Polizisten – und die Lage in Frankfurt entlud sich in einem Gewaltexzess auf der Einkaufsmeile Zeil. Organisierte Linksextreme und gewaltbereite Jugendliche, viele augenscheinlich mit Migrationshintergrund, mischten mit, kaperten mancherorts die bis dahin friedlichen Proteste. Palästina- und Antifa-Flaggen wehten.

Allerdings wirkten die deutschen Sicherheitsbehörden drittens deutlich besser vorbereitet als ihre Pariser Kollegen und gingen robust vor. So blieben die vorher vielfach herbeigeredeten 'französischen Verhältnisse' weitgehend aus.

Die Polizei habe 'Gewaltexzesse wie in Paris' verhindert, lobte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) via 'Bild'-Zeitung. Das Einsatzkonzept der Polizei mit massiver Präsenz und dezentraler Kräfteaufstellung sei aufgegangen. Allerdings sei es dazu gekommen, dass 'gewaltbereite linke Gruppen und Chaoten aus dem migrantischen Milieu' die Proteste am Abend gekapert hätten. Für diese 'Randalierer und Plünderer' müssten harte Strafen folgen, so Dobrindt...

Ministerpräsident Boris Rhein kündigt nach Plünderungen in Frankfurt Konsequenzen an

Nach zunächst friedlichen Gen-Z-Protesten eskaliert am Abend die Lage in Frankfurt. Vermummte randalieren und plündern Geschäfte. Linksextremisten hätten sich mit gewaltbereiten Jugendlichen verbunden, so der Hessische Ministerpräsident Boris Rhein.

Die Alternative für Deutschland dagegen sieht eine 'orchestrierte Struktur' und eine 'Inszenierung solcher Unruhen' am Werk: 'Die Einbindung gewaltbereiter Linksextremisten soll für Sichtbarkeit, die der Migranten für Masse sorgen', findet der AfD-Innenexperte Gottfried Curio. Dass deutsche Innenstädte inzwischen regelmäßig, nicht nur zu Silvester und zum 1. Mai, zu Kampfzonen werden, sei einer jahrelangen falschen Schwerpunktsetzung in der Sicherheitspolitik zu verdanken.

Zu einer Kampfzone entwickelte sich am Samstagabend insbesondere die Frankfurter Innenstadt. Dort war von friedlichem Protest nichts mehr zu sehen. Stattdessen brennende Pyrotechnik, maskierte Plünderer, die auf Ladenscheiben eindroschen, und Ausschreitungen rund um die Einkaufsstraße Zeil...

Das hessische Innenministerium meldete mehr als 100 verletzte Polizisten, etwa 54 Festnahmen, eine zweistellige Zahl an beschädigten Geschäften und mehrere geplünderte Läden. Auf Videos ist etwa zu sehen, wie Jugendliche Klamotten und Sneaker aus einem Sportgeschäft tragen. In anderen Clips schlagen Vermummte mit Stangen und Schildern auf die Schaufenster eines Waffenladens ein. Im Zusammenhang mit der Attacke auf das Geschäft nahmen die Beamten später einen Verdächtigen fest und beschlagnahmten zwei Waffen. Wegen der Ausschreitungen wurde die Einkaufspassage teilweise gesperrt.

Der Abend sei eine 'Zäsur' für die Polizei

'Mich hat zutiefst erschüttert, was ich gesehen habe', kommentierte Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) am Sonntag in Frankfurt seine Eindrücke. Er sprach von einer 'völlig enthemmten Gewalt' gegen Polizisten. 'So darf es nicht weitergehen, so was darf sich nicht wiederholen', sagte Poseck.

Die Einsatzkräfte hätten rund '1000 bis 1500' gewaltbereiten Randalierern gegenüber gestanden, sagte der CDU-Politiker. Diese stammten 'überwiegend aus einem migrantischen Milieu'. Die festgenommenen Verdächtigen seien zwischen 13 und 29 Jahre alt. Viele der Plünderer kämen nicht aus Frankfurt selbst, sondern seien wohl extra aus dem Umland angereist.

Frankfurts Polizeipräsident Stefan Müller sprach von massiven gezielten Angriffen auf Einsatzkräfte. Ihm zufolge wurden Beamte teils aus dem Hinterhalt angegriffen, unter anderem mit Abschussvorrichtungen für Pyrotechnik und Molotowcocktails. Ein Beamter wurde im Gesicht verletzt und verlor mehrere Zähne. Der Polizeipräsident sprach von einer neuen Dimension der Gewalt, der Abend sei eine 'Zäsur' für die Polizei.

Polizeigewerkschaften forderten nach dem Einsatzwochenende mehr Unterstützung durch die Politik: 'Die Belastung unserer Kolleginnen und Kollegen steigt extrem. Die nächsten Einsätze stehen bereits an. Wir brauchen mehr Reserven und mehr einsatzfähiges Gerät', erklärte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke. Die  Kollegen verdienten 'großen Respekt und die volle Rückendeckung der Politik'.

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Heiko Teggatz erklärte: 'Würden Politik und Justiz nur halb so gut arbeiten wie unsere Polizisten, hätten wir einige Probleme nicht.' Man erwarte eine lückenlose Aufklärung der Straftaten.

Innenminister Poseck kündigte eine konsequente Strafverfolgung der Krawalle in der Frankfurter Innenstadt an, eine Sonderkommission sei schon eingerichtet. 'Die heutige Nacht muss klare Konsequenzen haben. Diese Tätergruppe war überwiegend migrantisch geprägt. Und auch damit müssen wir uns auseinandersetzen', sagte Poseck. 'Es darf hier keine falschen Tabus geben.'

https://www.welt.de/politik/deutschland/article6ae6fd1a4b901a24d5d479f9/genz-regelt-friedlicher-protest-und-massive-gewalt-wie-die-politik-jetzt-um-reaktionen-ringt.html

Wir können beten

  • und dem HERRN danken, dass ER die befürchteten Gewaltexzesse wie in Frankreich in unserem Land verhindert hat. „Hallelujah! Danket dem HERRN, denn er ist gut, seine Gnade währt ewiglich!“ (Ps 106:1)
  • und dem HERRN danken, dass im Vorfeld von verschiedenen christlichen Gruppen zum Gebet aufgerufen wurde. „Seid um das Wohl der Städte besorgt, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie! Denn wenn es ihnen gut geht, dann geht es auch euch gut“ (Jer 29:7)
  • dass dieses Ereignis für viele Christen und Gemeinden Anstoß wird, langfristig für unsere Regierenden zu beten, damit sie in allen Bereichen erkennen, was in den Augen Gottes gut oder böse ist, das Gute fördern und das Böse strafen. „Vor den staatlichen Machthabern müssen sich nicht die fürchten, die Gutes tun, sondern nur die, die Böses tun. Wenn du also ohne Angst vor der Staatsgewalt leben willst, dann tu, was recht ist, und sie wird dich dafür loben. Denn die staatliche Macht steht im Dienst Gottes, um dich zum Tun des Guten anzuspornen. Wenn du aber Böses tust, musst du dich vor ihr fürchten. Ihre Vertreter tragen nicht umsonst das Schwert. Sie stehen im Dienst Gottes und vollstrecken sein Urteil an denen, die Böses tun.“ (Röm 13:3,4)
  • und dem HERRN danken, dass inzwischen in verschiedene Medien die Täter, nämlich „gewaltbereite linke Gruppen und Chaoten aus dem migrantischen Milieu“, klar benannt werden.
  • dass die angekündigte „konsequente Strafverfolgung der Krawalle“ tatsächlich erfolgreich durchgeführt wird.
  • dass es bei Tätern und Politikern, die durch ihre politischen Entscheidungen diese Zustände möglich gemacht haben, Gnade zur Umkehr geben möge. „des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist.“ (Lk 19:10)
  • dass der HERR in unserem Land Regierende und Abgeordnete einsetzt, die Gesetzesvorlagen erstellen, die in Seinen Augen gut und richtig sind und für deren Umsetzung auch eintreten.

3. Regierungsbildung in Berlin 

Am Montag, den 2. November, sollen in Berlin die Verhandlungen zwischen der Linken, der SPD und den Grünen zur Bildung einer gemeinsamen Regierung beginnen.

„‘Linke Machtübernahme: Der Niedergang der Hauptstadt ist nur die Ouvertüre zum Niedergang des ganzen Landes‘

Wäre nicht alles so traurig, man könnte sich köstlich amüsieren über den Niedergang der deutschen Hauptstadt als Ouvertüre zum Niedergang des ganzen Landes...

Am Samstag hat die Linkspartei entschieden, mit Sozialdemokraten und Grünen in Berlin eine Regierung zu bilden…  Enteignungen und zynische Lippenbekenntnisse zum Existenzrecht Israels wurden auf ödeste Art abgenickt, während sich auf den Straßen Berlins längst das wahre Gesicht der Partei zeigte: migrantisch, aggressiv, antiwestlich, dumm...

Die Berliner Linke steht aber nicht am Rand der politischen Landschaft, sondern bildet das neue Sinnzentrum der Linken. In ihr steckt das Laboratorium einer künftigen bundesdeutschen Regierung, die nur noch wenig mit den Werten der Bundesrepublik zu tun haben wird.

Die autoritäre Macht der NGOs

Überall in den linken Parteien arbeiten die sogenannten Vordenker mit ihren bürgerlichen Hornbrillen in spießiger Ernsthaftigkeit an einem Umsturz der Werte der Bonner und Berliner Republik. Das Ziel ist 2029. Dann sollen dreißig Jahre Kulturkampf und die Umwertung aller Werte gegen das einst normale und vernünftige Deutschland vollendet werden. Die Zeichen stehen gut für die Linken.

Dass aktuell eine solche Koalition mit derart radikalen Kräften, wie sie in der Berliner Linkspartei zu finden sind, nicht auf breiten Widerstand stößt, hat mit den totalitären Zügen des vorpolitischen Raums zu tun. Die 'Demos gegen rechts', orchestriert von staatsnahen Medien und staatsfinanzierten sogenannten NGOs … waren die Probe aufs Exempel. Es war der finale Zusammenbruch bürgerlicher Widerstandskräfte gegen die Zerstörer des Landes.

Die Dummheit der Bürgerlichen, damals mitzumachen, obwohl auf den Plakaten expressis verbis stand, dass auch sie gemeint waren, hat den Boden für das bereitet, was jetzt in Berlin passiert. Die 'Brandmauer' gegen alles rechts von Merkels linker CDU führte dazu, dass die Diskussionen in der Bundesrepublik signifikant nach links gerutscht sind. Links der Mitte ist inzwischen die vermeintliche Mitte. Alles rechts davon ist 'Nazi'.

SPD und Grüne… kommen jetzt ganz bei sich selbst an: im Hass auf den Kapitalismus, im Antiamerikanismus, im Antisemitismus, in all jenen 'Antis', die nur deshalb regierungsfähig sind, weil die Menschen, die nicht 'Anti' sind, das Ganze mit ihrem Fleiß, ihrer Innovationskraft, ihrer Ausdauer und ihrer Hingabe an eine funktionierende Marktwirtschaft überhaupt erst ermöglichen.

Mit der Linkspartei springt die Bundesrepublik zurück in eine kaputte Utopie aus dem 19. Jahrhundert… Es ist die ungebildetste Linke seit 200 Jahren – und zugleich die gefährlichste, weil sie in ihrer Führung und bei ihren Wählern auf umfassende Verblödung setzen kann.

Es ist eine Ironie der Geschichte, dass das Milieu dieser Linken am Abend jenes Parteitags, auf dem die Partei beschließt, die Geschicke des Landes zu übernehmen, überall in der Bundesrepublik zeigt, was es von der herrschenden Ordnung hält: nichts.

In deutschen Städten werden Polizisten verletzt, Läden geplündert, antisemitische Parolen gerufen und Barrikaden angezündet – und es findet sich immer ein weltanschaulich verblendeter Journalist, der das Ganze rechtfertigt… Und dennoch gibt es weiter Unionspolitiker, die gebückt zur 'taz' laufen, anstatt den Kollegen von 'Nius' ein Interview zu geben...

Deutschlands wirtschaftlicher Niedergang wird sich mit einer linksradikalen Landesregierung beschleunigen. Die lächerlichen Wachstumszahlen angesichts von 900 Milliarden Euro Sonderschulden sind nicht der Rede wert, und die notwendigen strukturellen Reformen fallen aus. Dass die Union die NGOs nicht finanziell trockengelegt hat, erweist sich als fataler strategischer Fehler. Er rührt daher, dass die Konservativen aufgehört haben, eigene Vordenker hervorzubringen, und stattdessen bei ihrer eigenen Demontage mitmachen. Grüne und Gewerkschaften, Jusos und Linke sind längst untergehakt, um die gute alte Bundesrepublik und ihren Wohlstand zu vernichten.“

https://www.welt.de/debatte/plus6ae4b5569cc46e5eac2c3fba/linke-machtuebernahme-der-niedergang-der-hauptstadt-ist-nur-die-ouvertuere-zum-niedergang-des-ganzen-landes.html?source=puerto-reco-2_ABC-V51.1.D_schlagzeilen

Wir können beten

  • und dem HERRN danken, dass er uns Menschen gute Ordnungen gegeben hat, die uns Leben bringen, wenn wir sie tun. „Es bleibt also dabei: Das Gesetz ist der heilige Wille Gottes, und die Gebote sind heilig, gerecht und gut.“ (Röm 7:12)
  • und als Schuld bekennen, dass diese drei Parteien in ihren Programmen viele Absichten nennen, die Seinen Ordnungen widersprechen – und um Vergebung bitten.
  • dass der HERR eingreift und diese Verhandlungen NICHT zu einer Regierungsbildung dieser drei Parteien führen.
  • dass viele Menschen in Politik und Gesellschaft die Zerstörungen und den Niedergang unseres Landes als Gottes gerechtes Gericht über unsere Sünden erkennen und zu Gott umkehren. „Kommt, wir wollen wieder umkehren zum HERRN! Er hat uns zerrissen, er wird uns auch heilen; er hat uns verwundet, er wird uns auch verbinden“ (Hos 6:1)
  • dass Männer aus dem politischen Spektrum unseres Landes von Gott bewegt werden, persönlich zu IHM umzukehren und ihr handeln an Seinem Willen zu orientieren. „Kehret um zu mir, spricht der HERR der Heerscharen, so will ich mich zu euch kehren! spricht der HERR der Heerscharen.“ (Sach 1:3b)
  • dass der HERR viele Männer in politische Verantwortung bringt, die Seinen Kriterien für gute Leiter entsprechen. „Sieh dich aber unter dem ganzen Volk um nach redlichen Leuten, die Gott fürchten, wahrhaftig sind und dem ungerechten Gewinn feind. Die setze über sie als Oberste über tausend, über hundert, über fünfzig und über zehn.“ (2 Mose 18:21)
  • dass Männer mit einer grundlegend biblischen Einstellung in Politik und Gesellschaft mehr Einfluss gewinnen. „Lass der Gottlosen Bosheit ein Ende nehmen, aber die Gerechten lass bestehen; denn du, gerechter Gott, prüfest Herzen und Nieren.“ (Ps 7:10)
  • dass der HERR Politiker bewegt, Gesetzesvorlagen einzubringen, die Seinen Ordnungen entsprechen. „Mose nämlich schreibt von der Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt: Wer die Gebote befolgt, gewinnt dadurch das Leben.“ (Röm 10:5)

Heinz-Jürgen Heuhsen

1. November 2026

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