Psalm 2
„Warum toben die Nationen und sinnen Eitles die Völkerschaften? Die Könige der Erde treten auf, und die Fürsten beraten miteinander gegen den HERRN und gegen seinen Gesalbten: 'Lasst uns zerreißen ihre Fesseln und von uns werfen ihre Seile!' Der im Himmel thront, lacht, der Herr spottet ihrer. Dann wird er zu ihnen reden in seinem Zorn, und in seiner Zornglut wird er sie schrecken. 'Habe ich doch meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berg!' Vom Beschluss will ich erzählen: Der HERR hat zu mir gesprochen: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt. Fordere von mir, und ich will dir die Nationen zum Erbteil geben und die Enden der Erde zum Besitztum. Mit eisernem Zepter wirst du sie zerschmettern, wie ein Töpfergefäß sie zerschmeißen. Und nun, ihr Könige, seid verständig, lasst euch zurechtweisen, ihr Richter der Erde! Dient dem HERRN mit Furcht, und freut euch mit Zittern! Küsst den Sohn, damit er nicht zürnt und ihr umkommt auf dem Weg, wenn nur ein wenig entbrennt sein Zorn. Glückselig alle, die zu ihm Zuflucht nehmen!“
Im Bibelkommentar JFB lesen wir dazu:
„In diesem Psalm von König David wird „die unverbesserliche und wütende, wenn auch vergebliche Feindseligkeit der Nationen gegen Gott und Seinen gesalbten Sohn Jesus sichtbar. Gleichzeitig wird Gottes Entschlossenheit dargelegt, Seinen Plan zu verwirklichen und die unmittelbare Gefahr für alle benannt, die sich diesem Plan widersetzen, sowie der Segen für alle, die sich Seinem Willen unterordnen.“
Auch in Jesaja 60 werden Gottes Gedanken über Israel im Zusammenhang mit dem Verhalten der Völker der Welt klar erkennbar.
Jes 60,1-3.10,12
„Mache dich auf, werde Licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN erglänzt über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und tiefes Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und Nationen werden zu deinem Lichte wallen und Könige zu dem Glanz, der über dir erstrahlt… Fremde werden deine Mauern bauen, und ihre Könige werden dir dienen. Denn in meinem Zorn habe ich dich geschlagen, aber in meiner Gnade erbarme ich mich über dich.… Aber die Nation und das Königreich, die dir nicht dienen wollen, werden untergehen, und diese Nationen werden gewiss vertilgt werden.“
Wie sich Deutschland in diesen Wochen – inmitten vieler Nationen – gegenüber dem Staat Israel verhält, wird aus den folgenden Artikeln sichtbar.
„Europa droht Israel wegen E1-Siedlungsplänen mit Konsequenzen
Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Italien verurteilten am Donnerstagabend, 20. August, eine vom israelischen Wohnungsbauministerium veröffentlichte Ausschreibung für den Bau von 1.234 Wohneinheiten im Gebiet E1 zwischen Jerusalem und Ma’ale Adumim. In einer gemeinsamen Erklärung der vier europäischen Staaten hieß es: ‚Die Entscheidung der israelischen Regierung, Bauausschreibungen für das E1-Siedlungsprojekt zu veröffentlichen, ist inakzeptabel.‘
Die vier Länder fügten hinzu: Die internationale Gemeinschaft lehnt diese Siedlungserweiterung seit Langem ab und hat ihre ernste Besorgnis sowohl intern als auch öffentlich geäußert. Die E1-Siedlung würde die Aussicht auf eine Zwei-Staaten-Lösung untergraben, indem sie einen Keil in das Westjordanland treibt und die territoriale Kontinuität der palästinensischen Gebiete beeinträchtigt. Nach internationalem Recht sind israelische Siedlungen im Westjordanland eindeutig illegal.
'Wir fordern die israelische Regierung nachdrücklich auf, diese Pläne unverzüglich zurückzunehmen und die Siedlungserweiterung im Westjordanland zu stoppen...‘
Bereits zuvor am Donnerstag hatte sich der neue britische Außenminister Ed Miliband geäußert: 'Dies ist inakzeptabel, destruktiv und gefährdet die Zwei-Staaten-Lösung.' Zudem bestellte er den israelischen Geschäftsträger in Großbritannien, Christian Kantor, ein, um seinen Protest zu übermitteln...
Großbritannien hat sich sowohl intern als auch öffentlich klar gegen das Projekt und für eine Zwei-Staaten-Lösung ausgesprochen – als einzigen Weg, langfristige Sicherheit und Frieden für Palästinenser und Israelis zu gewährleisten‘, sagte der britische Minister genau einen Monat nach seinem Amtsantritt. ‚Alle Siedlungen untergraben diese Aussicht und stellen einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht dar.‘
Ein europäischer Diplomat warnte zudem, dass aus Sicht der europäischen Staaten ein Vorantreiben des Baus im Gebiet E1 einen deutlichen Kurswechsel in der Politik Europas gegenüber Israel rechtfertigen könnte.“
https://www.ynetnews.com/article/hjpwpnedgl
„Palästinenser lernen den Hass auf Juden in der Schule – Deutschland zahlt dafür
In den Schulen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und des Hilfswerks der UNO für Palästinaflüchtlinge (UNRWA) im Westjordanland und Gaza werden die Schüler von klein auf einer Gehirnwäsche unterzogen. Sie sollen lernen, Juden zu hassen, und darauf vorbereitet werden, Israel anzugreifen.
Massaker vom 7. Oktober als beispielhafte Heldentat
Das war bereits bekannt. Doch neuerdings wird auch das Massaker an jüdischen Zivilisten durch die Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 in den Unterricht als beispielhafte Heldentat einbezogen. Diese hemmungslose Indoktrination zieht sich durch alle Unterrichtsfächer und taucht auch in simplen Rechenaufgaben auf, die Lehrer ihren Schülern stellen. Einen entsprechenden Bericht hat das 'Palestinian Media Watch' (PMW) am Donnerstag, den 27. August, veröffentlicht. Das PMW ist ein regierungsunabhängiges Forschungsinstitut in Israel.
‚Möge Allah dich beschützen! Ausgezeichnet!‘
In dem Bericht werden Beispiele aus verschiedenen Schulen genannt, unter anderem dieses: ‚Mindestens 150 Israelis wurden an einem Tag getötet. Wie hoch war die Zahl der Getöteten in neun Tagen?‘ So war die Aufgabe formuliert, die eine Lehrerin stellte. Lösung des Schülers: '9 × 150 = 1.350 Tote.‘ Dafür gab es ein großes Lob der Lehrerin: ‚Möge Allah dich beschützen! Ausgezeichnet!‘ Schrieb die Lehrerin unter das Aufgabenblatt. Noch ein Beispiel: ‚Die Al-Qassam-Brigaden entsandten 150 Dschihad-Kämpfer in jede von neun israelischen Siedlungen. Wie viele Dschihad-Kämpfer drangen in die Siedlungen ein?‘ 'Antwort: 1.350 Dschihad-Kämpfer.' Kommentar des Lehrers: ‚Möge Allah dich beschützen, Champion! Sieg für die Bewohner von Gaza!‘
Mord und Folter als ‚Quelle des Lachens‘
An den palästinensischen Schulen wird tagtäglich Volksverhetzung betrieben, Lüge auf Lüge über Israel und die Juden wird an die Kinder und Jugendlichen herangetragen, sie müssen es glauben, sie haben keine Wahl. Dazu werden die Massaker vom 7. Oktober 2023 mit Lesungen und auf Plakaten gefeiert. Der Mord an Juden, Tod und Folter wird als ‚ein schöner Traum‘ und ‚Quelle des Lachens# beschrieben.
158 Millionen Euro aus Deutschland
Die Schulen, an denen diese Gehirnwäsche zum Bildungsalltag gehört, werden von der UNO, der EU und außerdem noch durch einzelne Länder finanziert. Deutschland überweist durch das Entwicklungshilfeministerium im Zeitraum 2025/2026 insgesamt 158 Millionen Euro für Projekte in den Palästinensergebieten, hauptsächlich für Bildungseinrichtungen, also auch für Schulen.
Vergeblich Reformen des Lehrplans verlangt
Nach dem 7. Oktober hatte Deutschland – genauso wie andere EU-Länder und die USA – die Zahlungen eingestellt und von der Palästinensischen Autonomiebehörde eine Reform des Lehrplans an ihren Schulen verlangt. Diese Reform wurde von palästinensischer Seite zugesagt, woraufhin die Zahlungen wieder anliefen. Nach Angaben des 'Palestinian Media Watch' (PMW) und des britischen 'Institute for Monitoring Peace and Cultural Tolerance in School Education' (IMPACT-SE) hat es diese Reformen des Lehrplans aber nie gegeben.
EU-Resolution gegen Hass ohne Folgen
Deutschland zahlt und lässt sich betrügen. So etwa kann man die Lage zusammenfassen. Und die Lage ist nicht neu: Schon im Mai verabschiedete das EU-Parlament eine Resolution, in der ‚fortgesetztes Versagen‘ bei den Bemühungen festgestellt wurde, problematische Inhalte aus palästinensischen Schulbüchern zu entfernen. Die Resolution blieb ohne Folgen.
Märtyrertod als ‚der wichtigste Sinn des Lebens‘
In jenem Jahr 2020 untersuchte das Institut IMPACT-SE alle 170 Schulbücher in den Palästinensergebieten und kam zu dem Schluss, dass sie sämtlich 'gegen alle Prinzipien und Mindeststandards verstoßen, die die Unesco für Schulbücher formuliert hat'. In einem Buch für die 5. Klassen hieß es, dass für einen Palästinenser der 'Heilige Krieg' gegen Juden und Ungläubige und der eigene Tod ‚der wichtigste Sinn des Lebens‘ seien. 'Wir lernen, in ihre Fußstapfen zu treten', heißt es dort über Selbstmordattentäter, ‚… jeder von uns möchte wie sie sein‘.
Vernichtungswille wird anerzogen
Es ist mehr als Hass, der an den Schulen geschürt wird, es ist ein regelrechter Vernichtungswille, der den palästinensischen Kindern und Jugendlichen anerzogen werden soll, damit sie sich für den Krieg gegen Israel einspannen lassen, damit es keinen Frieden mit Israel gibt. Das ist das einzige Ziel der palästinensischen Organisationen, allen voran der Hamas, die die Vernichtung des jüdischen Staates auf ihre Fahnen geschrieben hat.“
Wir können beten
Ps 2,12
„Küsst den Sohn“
Lk 7,37-38.47
„Und siehe, eine Frau war in der Stadt, eine Sünderin; und als sie vernahm, dass er in dem Hause des Pharisäers zu Tische wäre, brachte sie eine alabasterne Flasche voll Salbe und trat hinten zu seinen Füßen, weinte und fing an, seine Füße mit Tränen zu benetzen, und trocknete sie mit den Haaren ihres Hauptes, küsste seine Füße und salbte sie mit der Salbe. Darum, sage ich dir, ihre vielen Sünden sind vergeben worden, denn sie hat viel Liebe erwiesen; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.“
Zur Gemeinde Jesu gehören Menschen, die wissen, dass ihre vielen Sünden vergeben sind. Es sind Menschen, denen bewusst ist: ich habe Leben, ewiges Leben, weil Jesus Sein Leben als Sühnopfer für meine Schuld gegeben hat. „Ihn hat Gott zum Sühnopfer verordnet, durch sein Blut, für alle, die glauben“ (Röm 3,25a).
ER tat dies im Gehorsam gegenüber dem Willen Seines Vaters.
Wir, die wir Vergebung erfahren haben, wollen die Liebe Jesu erwidern, wie diese Frau es tat, der ihre Sünden vergeben worden waren.
Als einen Ausdruck dieser Liebe hat sie Seine Füße geküsst.
Die Füße zu küssen bezeugt eine Haltung von Unterwerfung und Loyalität.
Wir können Jesus unsere Liebe und Loyalität heute nicht dadurch zum Ausdruck bringen, dass wir IHM die Füße küssen. Aber wir können Liebe zu Ihm so ausdrücken, wie es uns Sein Wort sagt. „Das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten“ (1 Joh 5,3a)
Lasst uns beten, dass ER uns dazu Gnade gibt.
Wir können beten
Folgende Wahlen finden im September statt:
06. September Sachsen-Anhalt Landtag
13. September Niedersachsen Kommunalwahl
20. September Berlin Wahl zum Abgeordnetenhaus
20. September Mecklenburg-Vorpommern Landtag
Als Orientierung zur Wahl am kommenden Sonntag in Sachsen-Anhalt lest doch bitte unser Mail zum Gebet für Deutschland vom 26. August.
Lasst uns für die o.a. Wahlen grundlegend beten.
Wir können beten
Heinz-Jürgen Heuhsen
1. September 2026