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Wachen und Beten

Wachen und Beten – April 2025

Ps 1,1-6:

„Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rate der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen; sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und in seinem Gesetz forscht Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und dessen Blätter nicht verwelken, und alles, was er macht, gerät wohl. Nicht so die Gottlosen; sondern sie sind wie Spreu, die der Wind zerstreut. Darum werden die Gottlosen nicht bestehen im Gericht, noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten; denn der HERR kennt den Weg der Gerechten; aber der Gottlosen Weg führt ins Verderben.“

Diese Aussagen der Bibel sind klar und eindeutig. Sie sind für jeden Menschen leicht verständlich und fordern vom Leser eine Entscheidung… Wo stehe ich?

Gott sagt uns in diesem Psalm:

Es gibt nur zwei Kategorien von Menschen

  1. V 1-3
    Die Menschen, die nach Gott fragen und forschen - die „Gerechten“
  2. V 4-6
    Die „Gottlosen“, die Spötter, die Sünder, die nichts von Gott wissen wollen.

Das Leben des „Gerechten“ bringt Frucht und gerät wohl (V3), der Weg des „Gottlosen“ bringt Nichts, führt ins Verderben (V6).

Was ist das Erste, Wichtigste im Leben eines „Gerechten“? Was ist das Geheimnis seines Lebensstils?

Er muss lernen, nicht dazuzugehören und „NEIN“ zu sagen! (V1) – die Gute Nachricht Übersetzung drückt das so aus: der Gerechte, ist der, der

  • sich nicht verführen lässt von denen, die Gottes Gebote missachten.
  • nicht dem Beispiel gewissenloser Sünder folgt.
  • nicht zusammensitzt mit Leuten, denen nichts heilig ist.

Noch ein wichtiger Hinweis für uns, den wir diesem Psalm entnehmen können:

Der Weg des „Gerechten“ wird in V1-3 im Singular beschrieben, als der Weg einer Person, eines Mannes.

Der Weg der „Gottlosen“ in V 4-6 wird im Plural beschrieben, als der Weg einer Menge von Menschen.

Der Weg, den die Menge geht, ist der breite Weg, der Weg, den viele gehen.

Den Weg des „Gerechten“ kann nur der gehen, der sich immer wieder persönlich neu dazu entscheidet.

„Ich will heute, in dieser Situation, den Weg Gottes gehen. Das bedeutet: Ich will prüfen, was in Gottes Augen, nach Seinen Ordnungen richtig ist – dafür entscheide ich mich.“

So lasst uns prüfen, vor welche Entscheidungen wir in unserer Zeit gestellt sind – und bei dem falschen Weg laut und vernehmbar NEIN sagen!

1. Regierung

Zur Beurteilung und auch dann zum Gebet sind die Aussagen und Gedanken zu Ps 1 eine große Hilfe, wenn wir für die derzeitigen Ereignisse in unserem Land mit dem Regierungswechsel und dem Versuch, eine neue Regierung zu bilden, beten wollen.

„Austritte aus der CDU: 'Klimaneutralität im Grundgesetz hat das Fass zum Überlaufen gebracht'

In Mecklenburg-Vorpommern steht ein Stadtverband der CDU aus Ärger über die Schuldenpolitik von Parteichef Friedrich Merz vor dem Aus. In einem offenen Brief kündigten 14 der 41 Mitglieder ihren Austritt an – darunter wichtige Kommunalpolitiker. Weitere Austrittserklärungen folgten.

'Mit dem Austritt fast des gesamten Vorstands der Fraktion sowie zahlreicher weiterer Mitglieder wird der CDU-Stadtverband Kühlungsborn in sich zusammenfallen und faktisch nicht mehr handlungsfähig sein', heißt es in dem Schreiben, das der bisherige Vorstand auf der Verbandswebsite veröffentlichte.

Lars Zacher ist einer der Unterzeichner. Der 46-jährige Immobilienunternehmer und Fahrradhändler ist in Kühlungsborn aufgewachsen. Im Interview spricht er über seine Gründe, der CDU den Rücken zu kehren.

WELT: Herr Zacher, seit wann sind Sie CDU-Mitglied?

Lars Zacher: Ich bin vor 17 Jahren in die CDU eingetreten. Als Unternehmer war ich zunächst skeptisch, mich in der Politik zu engagieren. Aber ich war immer an Politik interessiert und auf kommunaler Ebene kann man auch viel bewirken. Mir ist eine solide Wirtschafts- und Finanzpolitik wichtig. Auch christliche Werte spielten bei meiner Entscheidung für die CDU eine Rolle.

WELT: Warum sind Sie jetzt ausgetreten?

Zacher: Ich spreche für mich, aber auch für 95 Prozent der Fraktion und des Vorstands der CDU Kühlungsborn. Was uns bewogen hat auszutreten, ist die Grundgesetzänderung der vergangenen Woche. Die enormen Schulden, die damit aufgenommen werden, sind für uns nicht tragbar. Auch ein Sondervermögen ist nichts anderes als Schulden. Da muss Berlin auch das Vokabular einmal überdenken. Die Klimaneutralität bis 2045 in das Grundgesetz zu schreiben, hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Das war ein Stich ins Herz für uns CDUler an der Basis. Wir sind angetreten, um eine Politik, die unter Wirtschaftsminister Robert Habeck gelaufen ist, zu korrigieren – auch das Heizungsgesetz. Wir hoffen, dass sich die CDU in diesem Punkt noch in den Koalitionsverhandlungen durchsetzt.

WELT: Friedrich Merz war eigentlich ein Hoffnungsträger der wirtschaftsfreundlichen und konservativen CDU. Sind Sie von ihm enttäuscht?

Zacher: Ich war ein Riesenfan von Friedrich Merz. Auch seine Mannschaft um Carsten Linnemann, Thorsten Frei – das sind top Leute. Im Wahlkampf konnten wir damit Wähler abholen. Wir hatten ein gutes Wahlprogramm. Uns ist auch bewusst, dass in Koalitionsverhandlungen jeder seine Punkte machen will. Aber am Ende muss man sich selbst fragen, ob man sich noch weiter verbiegen kann.

WELT: Also sind Sie enttäuscht?

Zacher: Ich bin enttäuscht von den aktuellen Verhandlungen. Wir brauchen für Deutschland einen großen Wurf. Jeder hat vor der Wahl von der einen Patrone im Colt geredet. Wenn ich mir angucke, welche Forderungen von der SPD aufgestellt werden, ist mir schleierhaft, wie dieser große Wurf gelingen soll. Wir haben viele Leistungsträger bei uns in der Mannschaft und wir haben ein Gesicht zu wahren. Wenn nach dem Wahlkampf alles zurückgedreht wird, dann schwindet auch die eigene Glaubwürdigkeit. Und dann muss man sich fragen, wie weit man den Kurs der CDU noch mitgehen kann…

WELT: Sie, aber auch andere der ausgetretenen CDU-Mitglieder sind Unternehmer. Fühlen Sie sich noch politisch vertreten?

Zacher: Von der abgewählten Regierung ohnehin nicht... Insgeheim schlägt mein Herz noch für die CDU, weil sie meine Werte vertritt. Wir brauchen als Unternehmer aber den großen Wurf bei Themen wie Migration, Energiekosten, Abgaben und Inflation. Wenn der Mindestlohn wie von der SPD gefordert auf 15 Euro steigt, ist das eine Erhöhung um 17 Prozent. Das wird alle Dienstleistungen und Waren verteuern. Wer das aushandelt, hat Maß und Mitte verloren. Ganz ehrlich: Wenn es nicht geht mit der SPD, muss man sagen, es geht nicht. Dann gibt es Neuwahlen oder eine Minderheitsregierung.“

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus255796050/Austritte-aus-der-CDU-Klimaneutralitaet-im-Grundgesetz-hat-das-Fass-zum-Ueberlaufen-gebracht.html?icid=product.animatedbanner.plus.9

„Ultimative Ohrfeige für alle Unionswähler

Monsterschulden, keine echte Stärkung der Bundeswehr und obendrauf Steuererhöhungen für die Mittelschicht, die an linke NGOs weitergereicht werden: So fühlt sich die ultimative Ohrfeige für alle an, die CDU/CSU gewählt haben. Von dem Gedanken, dass uns, die wir den Staat finanzieren, der Staat irgendeine Gegenleistung schuldet, und sei es auch nur Respekt, muss man sich wohl auch verabschieden...

Die Grünen verlangten sogar Einfluss auf das Team der Union in den Koalitionsverhandlungen. Ihr stellvertretender Fraktionschef hat Friedrich Merz aufgefordert, alle CDUler von diesen Verhandlungen auszuschließen, die eine Wiederaufnahme russischer Gasimporte für denkbar halten.

Das war eine Frechheit. Die Grünen sind an den Koalitionsverhandlungen überhaupt nicht beteiligt. Aber die Grünen sind Realisten. Frechheit siegt!.. Aber das, was gerade passiert, ist absurdes Theater. Eine Zwölf-Prozent-Partei und eine 16-Prozent-Partei wollen bestimmen, wo’s in Deutschland lang geht. Und ihre Chancen stehen gut. Wenn man sich erpressbar macht wie die Union, dann kann es halt passieren, dass man erpresst wird.

Die neue Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat im Wahlkampf gepostet: 'Für das, was ihr wollt, müsst ihr nicht die AfD wählen. Dafür gibt es eine demokratische Alternative: die CDU.'…

Dann hat sie erklärt, dass sie sich vor der Bundestagspräsidentenwahl allen Fraktionen vorstellen werde, also auch der AfD. Als die Grünen ihr das verboten haben, sagte sie den AfD-Termin ab. Aber nicht einmal zu dieser Absage stand Klöckner, es hieß, sie habe einen anderen wichtigen Termin gehabt…

Bei dem Vorstellungsbesuch ging es um eine Geste der Höflichkeit, mehr nicht. Es ging um Fairness. Aber es ist linke Vorschrift, dass die christlichen Regeln der Mitmenschlichkeit für die AfD nicht zu gelten haben. Indem sie die AfD-Abgeordneten quasi zu Nichtmitmenschen erklärt, deklariert die CDU in Gestalt von Julia Klöckner auch deren Millionen Wähler zu Abschaum. Also genau die Leute, die sie in ihrem Post vor der Wahl noch zu umgarnen versucht hatte.

In ihrer Antrittsrede als Bundestagspräsidentin forderte sie dann 'Anstand' und 'ordentlichen Umgang miteinander'. Die stärkste Oppositionspartei aber darf nicht mal in der Fußballmannschaft des Bundestags mitspielen. So definiert man 'Anstand' in Wokeistan.

Zwei Dinge sind bemerkenswert. 

Erstens die völlige Abwesenheit irgendwelcher Lernprozesse. Weder die Ausgrenzung der AfD noch ihre Gleichsetzung mit der NSDAP, bei der den meisten Historikern sich die Fußnägel hochrollen, haben etwas gebracht in all den Jahren. Selbst ein begabtes Tier, etwa ein Tintenfisch oder ein Kakadu, hätte das inzwischen begriffen. Die Leute wählen nicht AfD, weil sie Sehnsucht nach Adolf Hitler haben…,

Sie wählen diese reaktionäre Partei, weil sie Sehnsucht nach der Vergangenheit haben. Aber nach einer Vergangenheit, die nur wenige Jahre her ist, einer, in der es noch Volksfeste gab, auf denen niemand Angst vor Massenmördern haben musste, Schulen, in denen alle Kinder lesen lernten, Arbeitsplätze, die sich nicht schon im nächsten Monat in Luft aufgelöst haben könnten.

Es war eine angenehme Welt, natürlich nicht heil, aber relativ frei von Angst, eine Welt, die hierzulande zu großen Teilen von der Union geschaffen wurde und die jetzt ironischerweise unter Mithilfe der gleichen Partei vernichtet wird. Erst kam Merkel. Friedrich Merz gibt der Welt von gestern vermutlich den Rest...

Bemerkenswert ist zweitens auch die Union. Ich hätte nie gedacht, dass sie für ein bisschen Pseudomacht von Gnaden der Linken fast alles verraten würde, was die meisten ihrer Wähler gut an ihr fanden, damals in den 48-Prozent-Zeiten. Jeden Morgen schlage ich die Zeitung auf, fahre den Laptop hoch und hoffe, dass in dieser Partei vielleicht doch irgendwer einen Arsch in der Hose hat.

Das ist der Unterschied zu den Grünen... Denn die tun genau das, wofür sie gewählt wurden.“

https://www.welt.de/politik/deutschland/harald-martenstein/plus255805364/Neben-der-Spur-Ultimative-Ohrfeige-fuer-alle-Unionswaehler.html#Comments

„Neuer Bundestag: Der Umgang mit der AfD ist einer Demokratie unwürdig

Muss die Demokratie vor der AfD geschützt werden? Diese Einschätzung bestimmt seit geraumer Zeit die deutschen Debatten. Die Institutionen seien 'verwundbar', heißt es, deshalb müsse ihre 'Resilienz' gestärkt werden. Das klingt so, als handle es sich bei der Demokratie um einen schwächelnden Risikopatienten, dessen Immunsystem mit allen Mitteln aufgepeppelt werden muss, damit er bloß die nächsten Wahlen überlebt.

Wozu diese Strategie führt, konnte man bei der konstituierenden Sitzung des 21. Deutschen Bundestags beobachten. Die AfD, die ihren Stimmenanteil bei der Bundestagswahl verdoppelte, beherrschte zwar mit 152 Abgeordneten die rechte Hälfte des Plenarsaals bis weit in die Mitte des Parlaments hinein und ließ die roten und grünen Tortenstücke am anderen Rand schmal aussehen, von der akustischen Wucht eines geschlossenen Applauses ganz zu schweigen. Doch von den Ehrbezeugungen, Ritualen und Würden der demokratischen Saisoneröffnung blieb sie ausgeschlossen. 

Schon vor dem Bundestagseinzug im Jahr 2017 hatten die anderen Parteien prophylaktisch die Geschäftsordnung des Parlaments geändert, so dass nicht mehr wie bisher der älteste, sondern nur mehr der dienstälteste Abgeordnete als Alterspräsident die erste Sitzung eröffnet – eine Lex AfD, die auch diesmal sicherstellte, dass nicht der 84-jährige Alexander Gauland am Rednerpult stand, sondern stattdessen der 77-jährige Gregor Gysi eine ausschweifende Eröffnungsrede zur Lage der Nation aus Linksparteisicht halten durfte.

Auch die gängige Praxis, dass jede Fraktion einen Bundestagsvizepräsidenten benennt, der dann vom Parlament bestätigt wird, bleibt im Fall der AfD ausgesetzt: Der AfD-Mann Gerold Otten fiel als einziger Kandidat durch, und das in drei Wahlgängen...

Der Versuch, den Bundestagsalltag so zu gestalten, als gäbe es die AfD-Fraktion nicht, wirkt zunehmend absurd. Schließlich sind ihre Abgeordneten keine Viren, vor denen man den Parlamentarismus schützen müsste oder auch nur könnte. Es sind gewählte Vertreter des deutschen Volks, und von dem geht laut Grundgesetz nun einmal alle Staatsgewalt aus.

Dass der AfD-Abgeordnete Bernd Baumann den Umgang mit seiner Partei als 'abgekartetes Spiel' bezeichnete und sogar von einem 'Parteienkartell' sprach, das er 'erbärmlich' und 'perfide' nannte, war im erregten, scharfen Sound unangenehm. Aber in der Sache ist seine Kritik nicht von der Hand zu weisen. 'Dabei bringt es Ihnen doch gar nichts, uns unsere Rechte alle vorzuenthalten: Alterspräsident, Vizepräsidenten, Ausschussvorsitzende', fuhr Baumann fort, 'mit Ihren Tricks werden Sie unseren Aufstieg nicht verhindern'.

Hier hat er zweifellos recht: Das zeigt die jüngste Insa-Meinungsumfrage, welche die AfD mit 23,5 Prozent nur noch dreieinhalb Prozentpunkte hinter der Union verbuchen.

Die im Tonfall der Betroffenheit vorgetragene Bekundung von CDU-Vorstandsmitglied Serap Güler, sie fände es 'ein bisschen bedrückend, die lange Sitzreihe der AfD zu sehen, wenn man reinkommt', steht beispielhaft für eine politische Haltung, die das Symptom mit dem Problem verwechselt. Denn der wachsende Zuspruch für die AfD ist die Reaktion der Wähler auf den Eindruck, dass ihre politischen Willensbekundungen konsequent ignoriert werden... 

Die systematische Ausgrenzung der zweitstärksten Fraktion ist einer repräsentativen Demokratie unwürdig – und spricht nicht für die Resilienz des Parlamentarismus in Deutschland.“

https://www.welt.de/debatte/article255784682/Neuer-Bundestag-Der-Umgang-mit-der-AfD-ist-einer-Demokratie-unwuerdig.html

Enorme Lücken in der Finanzplanung – Schwarz-roter Koalition fehlen rund 600 Milliarden Euro – Stand 28. März, 07:27 Uhr –

Trotz gelockerter Schuldenbremse klaffen in der Finanzplanung der künftigen Bundesregierung für die nächsten Jahre enorme Lücken. Berechnungen des Bundesfinanzministeriums zufolge summieren sich die Fehlbeträge bis 2029 auf rund 110 Milliarden Euro.

Für das laufende Jahr stelle sich die Lage noch am günstigsten dar. Demnach müssten die Verhandler von Union und SPD für 2025 keine zusätzlichen Einsparungen vornehmen, da etliche Ausgaben, für die bereits Geld bereitstand, nach der Novellierung der Schuldenbremse mit neuen Krediten finanziert werden dürfen. Den Rest steuern Mittel aus einer Rücklage bei.

2026 würden jedoch knapp über 20 Milliarden Euro fehlen, 2027 und 2028 wären es eher Richtung 30 Milliarden Euro und 2029 mit knapp unter 35 Milliarden Euro noch mehr.

Neue Vorhaben, die die künftigen Koalitionäre planen, seien dabei noch nicht einmal berücksichtigt. Die dafür notwendigen Mittel summierten sich auf zusätzlich knapp 500 Milliarden Euro, wie Berechnungen von Experten der künftigen Koalition ergeben...

Besonders teuer kämen Pläne zur energieeffizienten Gebäudesanierung, zum sozialen Wohnungsbau und Entlastungen im Rahmen der Einkommensteuer.“

https://www.welt.de/politik/deutschland/article255808150/Koalitionsverhandlungen-Soeder-zu-Steuererhoehungen-Das-werden-wir-nicht-tun-Wir-brauchen-Steuersenkungen-Liveticker.html?source=puerto-reco-2_ABC-V45.3.C_new_conversion

Wir können beten

  • und dem HERRN danken, dass ein ganzer Stadtverband aus Politikern, die sich auf christliche Werte und als Unternehmer auf wirtschaftspolitische Kompetenz berufen, aus der CDU austreten, weil sie den aktuellen völligen Schwenk der CDU nicht mehr mittragen können.
  • und IHM danken, dass in Details benannt wird, an wie vielen Stellen die CDU/CSU – zusammen mit allen anderen Parteien, die im neuen Bundestag vertreten sind - Grundwerte unserer Demokratie inzwischen erkennbar verlassen hat.
  • und IHM danken, dass Gott sich in Seinem Wort offenbart hat und auch für die Regierenden klare Anweisungen gegeben hat, wie ein Land im Schutz und Segen Gottes regiert werden kann.
  • dass Jesus es allen Menschen in unserem Land - und in dieser Situation besonders den gewählten Abgeordneten der CDU/CSU, die ihre christlichen Wertebindung über Bord werfen - bewusst macht, dass sie eines Tages vor IHM stehen werden und ER sie fragen wird: „Habt ihr nicht gelesen…?“ (Mt 19,4)
  • und danken, dass Gott Seine Maßstäbe nicht ändert. „Irret euch nicht; Gott lässt seiner nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.“ (Gal 6,7)
  • dass der Herr unserm Land gnädig ist und eine Regierungsbildung von CDU/CSU mit der SPD auf der Basis von Täuschung und Lüge nicht zustande kommen lässt. „Der Gottlose wird durch seine Bosheit gestürzt.“ (Spr 14,32a)

2. Beziehung Deutschland – Israel

„Pressekonferenz am 27.3.: Auswärtiges Amt verurteilt Israels Siedlungspolitik

Wagner (AA)

Sie haben vielleicht gesehen, dass das israelische Kabinett am Wochenende die Entscheidung getroffen hat, 13 bestehende illegale Siedlungen im Westjordanland anzuerkennen und zu eigenen Gemeinden zu ernennen. Diese Entscheidung verurteilen wir scharf. Damit wird nämlich eine expansive Siedlungspolitik vorangetrieben, die die Vision der Zweistaatenlösung aktiv unterminiert. Sie wissen, dass die Bundesregierung die gesamte Siedlungspolitik Israels als völkerrechtswidrig ablehnt. Deshalb ist klar, dass diese Politik beendet und diese Entscheidungen rückgängig gemacht werden müssen.

Lassen Sie mich noch kurz zur Lage in Gaza kommen. Denn Sie wissen, dass auch dort seit dem Bruch der Waffenruhe durch die Wiederaufnahme der Kampfhandlungen durch die israelische Armee die Kampfhandlungen weitergehen. Wir erhalten Berichte über die Tötung von Hamas-Funktionären, aber eben auch Berichte über eine große Anzahl ziviler Opfer und auch toter Familien. Das ist extrem besorgniserregend, weil damit nicht nur die verbliebenen Geiseln in Gaza nicht freikommen, sondern weil diese Entwicklung auch zur Folge hat, dass die humanitäre Lage in Gaza wieder katastrophal wird…

Wir müssen jetzt rasch zu Verhandlungen und zu der Waffenruhe, die es gab, zurückkommen. Insofern sind auch die inakzeptablen Äußerungen des israelischen Verteidigungsministers Katz, der Gaza mit ‑ Zitat ‑ absoluter Zerstörung droht, nicht hilfreich…“

https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/regierungspressekonferenz-2707220

„'Deutschland tut sich damit keinen Gefallen' – Mehrheit der Deutschen gegen Baerbocks Wechsel zur UN

Die scheidende Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat ihre Nominierung zur Präsidentin der UN-Generalversammlung verteidigt... Sie wies die Kritik zurück, sie habe mit ihrer Kandidatur die deutsche Spitzendiplomatin Helga Schmid verdrängt und deren seit Monaten in New York geknüpften Kontakte wertlos gemacht.

Die 'deutsche Kandidatur' sei 'natürlich auch gemeinsam' vorbereitet worden, ebenso die Themensetzung, sagte die Grünen-Politikerin. 'Deswegen geht es nicht um einzelne Personen.' Schmid werde 'an führender Stelle weiter wirken', sagte Baerbock.

Einer Umfrage zufolge kommt Baerbocks Kandidatur bei den meisten Menschen in Deutschland jedoch nicht gut an. 57 Prozent… sehen die Nominierung der inzwischen geschäftsführenden Außenministerin für den Vorsitz der UN-Generalversammlung negativ oder eher negativ. Als positiv beziehungsweise eher positiv stuften nur 12 und 16 Prozent der Befragten die Nominierung ein.

Auch der langjährige UN-Botschafter Christoph Heusgen kritisierte abermals Baerbocks Nominierung: 'Die UN sind kein Selbstbedienungsladen', sagte er… und … zeigte sich sichtlich verärgert über die Entscheidung der Bundesregierung. 'Ich kenne die Vereinten Nationen sehr gut und schätze sie. Die Glaubwürdigkeit Deutschlands dort ist extrem wichtig.' Der Posten sei aus seiner Sicht nicht für innenpolitische Rochaden geeignet.

Besonders störe ihn die Abkehr von der ursprünglich vorgesehenen Kandidatin: 'Helga Schmid ist die beste deutsche Diplomatin. Sie hat Russen, Chinesen, Europäer und Amerikaner an einen Tisch gebracht, sie hat das Iran-Abkommen mitverhandelt. Sie war die ideale Kandidatin, um die 193 Staaten der Generalversammlung zusammenzuhalten.'

Baerbock sei 'polarisierende Figur'

Heusgen kritisierte, dass Schmid bereits offiziell nominiert gewesen sei, Gespräche mit über 100 Delegationen geführt habe und international geschätzt werde. 'Dann plötzlich diese Kehrtwende. Ein UNO-Kollege hat mir geschrieben: ‚Wir dachten, so was passiert nur in autoritären Staaten.‘ …

Eigentlich hatte die Bundesregierung die Diplomatin Schmid bereits als deutsche Kandidatin für den Vorsitz der UN-Vollversammlung vorgeschlagen... Vergangene Woche wurde bekannt, dass die Bundesregierung statt Schmid nun Baerbock als deutsche Kandidatin für den Vorsitz der UN-Vollversammlung 2025/26 benannt hat.

Das Amt der Präsidentin der UN-Generalversammlung steht aufgrund der internen UN-Absprachen für die Sitzungsperiode 2025/26 der westeuropäischen Staatengruppe zu. In dieser hatte Deutschland schon vor einiger Zeit das Besetzungsrecht erhalten. Der Vorsitz der Vollversammlung in New York, in der alle 193 UN-Mitgliedstaaten vertreten sind, wird Anfang Juni gewählt. Die Amtszeit beginnt dann im September und dauert ein Jahr.“

https://www.welt.de/politik/deutschland/article255805628/Annalena-Baerbock-Heusgen-legt-mit-Kritik-an-UN-Job-nach-Deutschland-tut-sich-damit-keinen-Gefallen.html

Wir können beten

  • und danken, dass in Deutschland immer noch klare Stimmen zu hören sind, die Berichte über die Beziehung unserer Regierung zu Israel veröffentlichen, die der Wahrheit entsprechen und notwendige Korrekturen aufzeigen.
  • und die Schuld unseres Landes bekennen, dass die deutsche Regierung Israel mit Worten Gutes wünscht, während sie gleichzeitig mit ihren Taten zu Leid, Tod und Zerstörung im Land Israel beiträgt. „Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen; die Finsternis für Licht und Licht für Finsternis erklären; die Bitteres süß und Süßes bitter nennen!“ (Jes 5,20)
  • und bekennen, dass wir als deutsche Nation die Feinde Israels politisch und finanziell unterstützen und diese dadurch Israel das Land wieder stehlen können, das Gott ihnen verheißen und seit 1948 Zug um Zug zurückgegeben hat.
  • und bekennen, dass wir als Nation durch die fortgesetzte finanzielle Unterstützung der Feinde Israel mitschuldig sind an den Opfern des Terrors in Israel. „Denn eure Hände sind mit Blut befleckt und eure Finger mit Unrecht; eure Lippen reden Lügen, und eure Zunge dichtet Verdrehungen.“ (Jes 59,3)
  • dass Gott Gnade gibt und die Zahlungen Deutschlands an alle Feinde Israels eingestellt werden.
  • dass wir eine Regierung bekommen, die die Regierung Israels in ihrem Kampf gegen Terrorismus rückhaltlos unterstützt, anstatt dagegen zu arbeiten.
  • dass Politiker in Verantwortung kommen, die in der Beziehung zu Israel der Wahrheit entsprechend handeln wollen.  „Das ist es aber, was ihr tun sollt: Redet untereinander die Wahrheit, übet treulich Recht und schaffet Frieden in euren Toren.“ (Sach 8,16)

3. Gemeinde Jesu in Deutschland

Psalm 1 mit seinen Aussagen steht an erster Stelle im Buch der Psalmen, weil Gott hier Sein Volk darauf vorbereitet, in dieser Welt numerisch eine Minderheit zu sein und zu wissen: wenn sie zu vielen Dingen, die um sie herum geschehen und heute als „normal“ angesehen werden, NEIN sagen müssen – dann sind sie auf dem richtigen Weg. Jesus hat diese Aussage von Psalm 1 in  der Bergpredigt bestätigt. „Geht ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der ins Verderben führt, und viele sind es, die da hineingehen. Aber die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden!“ (Mt 7,13-14)

Wir können beten

  • und dem Herrn danken, dass wir, Seine wahre Gemeinde, in Jesus zu den Gerechten aus Psalm 1 gehören. „Denn er hat den (Jesus), der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.“ (2 Kor 5,21)
  • und dem Herrn danken, dass wir ohne jede Furcht leben können und IHM dienen dürfen. „Schon unserem Ahnvater Abraham hat er mit einem Eid versprochen, - uns aus der Macht der Feinde zu befreien, damit wir keine Furcht mehr haben müssen und ihm dienen können ohne Furcht unser Leben lang in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor ihm.“ (Lk 1,73-75)
  • und IHM danken, dass unser Schutz und unsere Stärke darin liegen, IHM und Ihm allein zu vertrauen. „Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Zuversicht der HERR geworden ist! Denn er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln zu den Bächen ausstreckt. Er fürchtet die Hitze nicht, wenn sie kommt, sondern seine Blätter bleiben grün; auch in einem dürren Jahr braucht er sich nicht zu sorgen, und er hört nicht auf, Frucht zu bringen.“ (Jer 17,7-8)
  • und IHM danken, dass uns die auch in unserem Land sichtbare Zunahme der gottlosen „Spreu“ (Ps 1,4), die so mächtige erscheint, nicht beängstigen muss. „Er hat die Wurfschaufel in seiner Hand und wird seine Tenne gründlich reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln; die Spreu aber wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer.“ Mt 3,12)
  • und IHM danken, dass ER uns durch Sein Wort Leben gegeben hat. „Aus seinem freien Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit ein neues Leben geschenkt. So sind wir gleichsam die Erstgeborenen seiner neuen Schöpfung.“ (Jak 1,18; GN)
  • dass ER uns anleitet, wie wir anderen eine Hilfe sein können, auch diese Quelle zum Leben zu finden. „Der Mund des Gerechten ist eine Quelle des Lebens; aber der Gottlosen Mund birgt Gewalttat.“ (Spr 10,11)
  • dass die Gemeinden in unserem Land die gesellschaftspolitischen Entwicklungen zur Kenntnis nehmen und in der Kraft des Heiligen Geistes in allen Bereichen in Gebet und Tat für Gottes Wahrheit aufstehen. „Und ich will dich diesem Volke gegenüber zur festen, ehernen Mauer machen, dass, wenn sie wider dich streiten, sie dich nicht zu überwältigen vermögen; denn ich bin bei dir, um dich zu retten und zu befreien, spricht der HERR.“ (Jer 15,20)

Heinz-Jürgen Heuhsen

April 2025