Gebetsalarm Nr. 9 - 20. Oktober 2023

Liebe Mitbeter,

heute (20. Okt. 2023) versenden wir keine direkte Anleitung zum Gebet.

Warum?

In 1. Kor 14,15 werden wir aufgefordert:

Wie soll es nun sein? Ich will im Geiste beten, ich will aber auch mit dem Verstande beten.

Um mit dem Verstand beten zu können, suchen wir nach Informationen. Das, was wir jetzt erfahren haben und hier an euch weitergeben wollen, ist so erschreckend anders, als wir bisher angenommen haben, dass wir euch und uns etwas Zeit geben wollen, diese Informationen im Herzen zu verarbeiten. Wir möchten zur Ruhe kommen vor dem Herrn. Wir wollen IHM vertrauen, dass ER uns wieder im Geist zum Gebet anleitet.

Wir vertrauen auf Seine Zusage:

Die aber, die ihren Gott kennen,
werden sich stark erweisen und handeln.“
(Dan 11,32)

Aus: Caroline Glick Show (youtube videos)

17. Okt. 2023: Aufrufe an Israel, sich zurückzuhalten, sind ILLEGAL

https://www.youtube.com/watch?v=3T-XulyiOl4

Israel ist in Gefahr, die souveräne Kontrolle über sein Militär zu verlieren

US-Außenminister Tony Blinken hatte gerade ein 7-stündiges Gespräch mit dem israelischen Kriegskabinett.

Dazu ein Kommentar zunächst zu speziellen rechtlichen Aspekten aus einem Interview von Caroline Glick mit Avraham (Avi) Bell, israelischer Professor der Rechtswissenschaft (School of Law Bar-Ilan University Ramat Gan und School of Law University of San Diego).

Avi Bell ist Experte für Kriegsgesetze unter internationalem Recht

Prof. Bell:

In den Kriegsgesetzen gibt es gibt zwei grundlegende Regeln:

  1. betreffs Zielauswahl
  2. betreffs Kollateralschäden

1. betreffs Zielauswahl

Der Kampf ist auf legitime Ziele zu richten, d.h.

  • auf feindliche Kämpfer
  • auf Ziele, die die Kampfbemühungen des Feindes unterstützen oder zu diesen beitragen, selbst wenn sie ziviler Art sind!

2. Kollateralschadensrichtlinien oder Verhältnismäßigkeitsrichtlinien

Oben genannten Ziele können auch dann beschossen werden, wenn es dabei zu Kollateralschäden kommt - selbst wenn diese Schäden für Zivilisten und Krankenhäuser erheblich sind - solange die Kollateralschäden im Verhältnis zur militärischen Notwendigkeit nicht eindeutig übermäßig sind.

Offensichtlich ist, dass die militärische Notwendigkeit für Israel in der aktuellen Situation groß ist. Für Israel ist es notwendig, die sadistische, völkermordende, antisemitische Terrororganisation, die diese Gräueltaten begangen hat, zu zerstören, und - da diese Organisation nicht nur Gräueltaten begangen hat, sondern auch weiterhin Kriegsverbrechen begeht, indem sie israelische Zivilisten ins Visier nimmt und angreift, Geiseln festhält und erneut versucht, in israelisches Gebiet einzudringen, um weitere Anschläge zu verüben - ist es unerlässlich, dass Israel seinen erfolgreichen Angriff auf die Hamas so schnell wie möglich durchführt.

Wenn über internationales Recht gesprochen wird, ist absolut klar, dass Israel große Anstrengungen unternimmt, die Regeln einzuhalten. In der Tat war Israel übermäßig streng mit sich selbst, um die Regeln einzuhalten. Daher ist es meiner Meinung nach pervers und moralisch obszön, sich darüber zu beschweren, dass Israel sich nicht an die Gesetze hält, vor allem wenn wir sehen, dass die andere Seite das Gesetz auf jede erdenkliche Weise verletzt. (6:08)

Ich denke, die Leute, die diese Kommentare abgeben, müssen damit aufhören. Sie arbeiten mit der Propaganda der Hamas zusammen. Die Hamas hat in jeder Runde der Kämpfe den ungeheuerlichen Vorwurf erhoben, dass Israel gegen das Gesetz verstößt, und wenn die Leute das mitmachen, kennen sie das Gesetz nicht und tun etwas, das unmoralisch ist.

Im aktuellen Fall gibt es internationale Gesetze, wie Staaten mit der Hamas umgehen sollten!

Die Hamas ist eine sadistische, völkermordende, antisemitische Terrororganisation. Das ist wichtig für das internationale Recht.

Nach der Völkermordkonvention müssen zum Beispiel Personen, die Völkermord begehen, versuchen zu begehen oder zum Völkermord aufrufen, von allen Staaten der Welt verhindert und bestraft werden.

Deshalb ist es rechtswidrig, dass die EU jetzt mehr Hilfe als zuvor (50 Millionen Euro mehr) an die Palästinenser gibt. 

Dafür gibt es zwei Gründe:

1. Die Völkermordkonvention

Diese Konvention verlangt, dass Staaten Völkermord verhindern und bestrafen. Wenn eine Gruppe nur das Ziel hat, andere Menschen auszulöschen, indem sie dieses Ziel angibt und nur eine Person tötet, hat sie gegen diese Konvention/dieses Gesetz verstoßen. Die Hamas hat dies inzwischen mindestens 1300 Mal getan.

Daher ist es der EU nach internationalem Recht nicht gestattet, den Palästinensern Hilfe zu leisten!

Sie ist verpflichtet, genau das Gegenteil zu tun. Nach dem Gesetz müssen sie alles tun, um die Hamas daran zu hindern, weitere Morde zu verüben.

2. Die Tatsache, dass die Hamas eine sadistische, völkermordende, antisemitische, terroristische Organisation ist.

Für terroristische Organisationen gibt es ein weiteres internationales Gesetz, das hier wichtig ist.

Gemäß Resolution Nr. 1373 des Sicherheitsrates sind alle Staaten verpflichtet, sich gegenseitig in vollem Umfang zu unterstützen, um terroristische Organisationen zu bekämpfen. Sie sollen jede Art von Unterstützung für terroristische Organisationen, auch indirekt, verhindern. Das heißt: Wenn man in der jetzigen Situation, in der die Hamas den Gazastreifen kontrolliert, Hilfe für die Bevölkerung des Gazastreifens leistet und mit Sicherheit weiß, dass die Hilfe zumindest teilweise zur Unterstützung der Operationen der Hamas abgezweigt wird, dann verstößt man gegen die Resolution Nr. 1373. Die EU muss dies also sofort stoppen!

C. Glick: Wie sieht es mit Katar und dem Iran aus? Außenminister Blinken ist von Israel nach Katar gereist, wo sich alle hochrangigen Führer der Hamas aufhalten. Von dort senden sie öffentlich alle Direktiven an die Hamas und die weltweite muslimische Gemeinschaft und rufen zum Völkermord am jüdischen Volk auf. Sie vertreten die Hamas in Gaza.

Prof Bell:

Hier sollte Israel die USA daran erinnern, dass es sich auch nach dem Völkerrecht zu richten hat!

Katar verstößt gegen die Sicherheitsratsresolution Nr. 1373, es verstößt gegen die Völkermordkonvention. Das tut Katar schon lange. Es sponsert die Hamas seit vielen Jahren zusammen mit der Türkei und natürlich dem Iran. (12:30) ...

C. Glick: Wie sehen Sie die Position Ägyptens, der EU, der USA und anderer, die sagen, dass Israel allein dafür verantwortlich ist, d.h. die humanitäre Krise auf Israel schieben? (16:30)

Prof. Bell:

Ägypten handelt auf seiner Seite pragmatisch, indem es 1 Million oder mehr Zivilisten aus dem Gazastreifen, die vor dem Konflikt fliehen und den Sinai überqueren wollen, der jetzt zu Ägypten gehört, keinen Schutz gewährt.

Es gibt eine sehr einfache Lösung für dieses Problem:

Alle Heuchler und Rechtsbrecher in der EU und der „demokratischen Welt" können hier einspringen. Es ist keine unüberschaubare Anzahl von Zivilisten, die für den Konflikt umgesiedelt werden müssen. Eine viel größere Anzahl von Zivilisten wurde in der Ukraine in sehr kurzer Zeit untergebracht. Es kann also getan werden. Es muss getan werden.

Sie müssen einen Screening-Mechanismus einrichten, um sicherzustellen, dass es sich bei den Personen, die die Grenze überschreiten, nur um Zivilisten handelt. Es sollte Dutzende von Staaten geben, die ihr jahrelanges Gejammer über ihre Sorge um palästinensische Zivilisten aufgeben und sie für die Dauer des Konflikts außerhalb des Konfliktgebiets aufnehmen. Es liegt auf der Hand, dass Israel nicht zulassen kann, dass eine große Zahl palästinensischer Zivilisten in sein Gebiet einreist. Das wäre abwegig und gefährlich.

Daher kann dies nur über Ägypten geschehen, das den Zivilisten des Gazastreifens die Ausreise in ein sicheres Land ermöglicht. Die EU sollte ihr Geld nicht für die Unterstützung der Hamas verwenden, sondern für eine Luftbrücke, um die Flüchtlinge nach einer Überprüfung in die Türkei zu bringen. Die Türkei hat erklärt, dass sie Flüchtlinge aufnehmen würde.

C. Glick: Wie sehen Sie die Rolle der UN und des UNRWA bei der Unterstützung der Hamas?

Prof. Bell:

Auch sie handeln gegen das Völkerrecht (21:16).

Die UNO tut das Übliche: sie handelt völkerrechtswidrig, schützt Terroristen, greift deren Opfer an und verschärft den Konflikt auf jede erdenkliche Weise. Diejenigen, die glauben, dass die UNO einen positiven Einfluss auf die Welt hat, werden jetzt eines Besseren belehrt. Man kann die Opfer des Terrorismus nicht weiter zum Opfer machen. 

C. Glick: Eine letzte Frage zu den „Zivilisten". Wir haben in den letzten Tagen Filmmaterial gesehen und haben auch Augenzeugenberichte von Opfern, dass zusammen mit den Hamas-Schlächtern, die in Israel einfielen, auch ein paar tausende „Zivilisten" aus dem Gazastreifen kamen. Sie verübten ebenfalls mutwillige Gewalt gegen Juden, waren an einer Vergewaltigung beteiligt und drangen, nachdem die Juden tot waren, in ihre Häuser ein, stahlen ihr Eigentum und brachten diese Dinge zurück nach Gaza. Wir haben auch Berichte, dass einige der Geiseln von „Zivilisten" festgehalten werden. Wir sehen also Beweise dafür, dass Zivilisten in Gaza an Gräueltaten beteiligt waren. Wie sollen wir dann die Bevölkerung von Gaza betrachten, die die Genozidakte der Hamas mit Jubel begrüßt hat?

Prof. Bell:

Zivilisten, die an einem Konflikt teilnehmen, sind legitime Ziele. Wenn Zivilisten an Kriegsverbrechen beteiligt sind, haben sie keinen Anspruch auf die Vorteile des Flüchtlingsgesetzes. Wenn sie aus dem Gazastreifen fliehen, müssen sie gefasst und vor Gericht gestellt werden. Wenn sie in Israel während des feindlichen Akts der Invasion gefangen werden, sollten sie auf der Stelle getötet werden. Sie sind legitime Ziele. Tödliche Gewalt sollte gegen sie eingesetzt werden, ohne Fragen zu stellen.

Aber das macht nicht die gesamte Zivilbevölkerung von Gaza zu einem legitimen Ziel. Es unterstreicht die Notwendigkeit einer Überprüfung.

Israel ist nicht verpflichtet, den Zivilisten, die an den Verbrechen beteiligt waren, Hilfe zu leisten. Israel ist verpflichtet, sie zu finden und zu bestrafen.

Nach den letzten Umfragen, die vor einigen Monaten durchgeführt wurden, genießt die Hamas entweder eine Mehrheit oder eine Mehrheit in der palästinensischen Bevölkerung insgesamt und eine ziemlich deutliche Unterstützung in Gaza. Das sagt uns etwas darüber, wie wir diesen Konflikt angehen sollten.

Als die USA und ihre Verbündeten darüber nachdachten, wie sie mit Nazi-Deutschland umgehen sollten (und ich denke, das ist eine sehr gute Analogie), hatten sie mit einem Regime zu tun, das unmenschlich und barbarisch ist und vollständig zerstört werden musste. Zugleich musste man auch an die dazugehörende Gesellschaft denken, die das Nazi-Regime möglich gemacht und unterstützt hat. Das bedeutet nicht, dass jeder ein Nazi war, sondern dass es einen beträchtlichen Teil der Bevölkerung gab, der Nazi war.

Deutschland musste entnazifiziert werden, und das war ein wichtiger Teil der alliierten Politik, nachdem das Naziregime selbst zerstört worden war.

Das ist auch im Fall der Hamas so. Wir müssen bereits darüber nachdenken, was getan werden muss, um all die vielen Zivilisten zu identifizieren und zu bestrafen, die diese abscheuliche Ideologie unterstützen. Wir können dies nicht ungestraft lassen.

18. Oktober 2023: Die wahren und schrecklichen Gründe, warum Biden nach Israel kommt

https://www.youtube.com/watch?v=9xwPA57xOXA

Israel steht vor Gefahren, die viele nicht vorhergesehen haben.

Sie kommt nicht von der Hamas, nicht vom Libanon, nicht vom Iran an sich - sie kommt tatsächlich von der Regierung Biden.

Israel ist in der Gefahr, die souveräne Kontrolle über sein Militär zu verlieren!

Ich werde erklären, was ich meine.

Außenminister Tony Blinken ist in Israel eingetroffen, er hatte ein siebenstündiges Treffen mit unserem Kriegskabinett, dem Premierminister, dem Verteidigungsminister, Benny Gantz, Gadi Eisenkott usw.

Nach dem, was bei dem Treffen herauskam, wollte Tony Blinken Israel überhaupt nicht helfen!

Er verlangte vielmehr, dass Israel die Versorgung des Gazastreifens mit Hilfsgütern ermöglicht, was euphemistisch als „menschliche Hilfe" bezeichnet wird; dazu komme ich gleich.

Tony Blinken drohte damit, Israel amerikanisches Kriegsmaterial vorzuenthalten, das wir brauchen, insbesondere Dinge wie Bunkerbuster-Bomben, aber auch normale Bomben für unsere Jets, die alle amerikanisch sind, und andere Dinge, einschließlich Artilleriegranaten - falls Israel keine „humanitäre Hilfe" leistet. 

Meinen Quellen zufolge wurde Präsident Biden, der am Mittwoch nach Israel kam, nicht aus freien Stücken von Israel eingeladen, sondern die amerikanische Regierung forderte Israel auf, Präsident Biden einzuladen.

Alle unsere Streitkräfte sind bereit, den Gazastreifen anzugreifen. Uns wurde berichtet, dass die Bataillons- und Brigadekommandeure die Bereitschaft und die Moral ihrer Truppen, die auf die Invasion warten, aufgrund der langen Wartezeit immer schwieriger aufrechterhalten können.

Die Antwort, die das Militär erhalten hat, lautet: Wir können nichts tun, bis Biden geht. Biden fungiert in Wahrheit als menschlicher Schutzschild für die Hamas. Bis Biden gekommen und wieder gegangen ist, ist ihr Terrorstaat frei von Invasion.

Zurück zu dem Besuch von Blinken. Im Kriegskabinett forderte Blinken, Israel solle humanitäre Hilfe für Gaza bereitstellen. Er sagte, in Ägypten stünden Hunderte von Lastwagen bereit, um den Bewohnern des Gazastreifens humanitäre Hilfe zukommen zu lassen, als wären sie Opfer eines Erdbebens und nicht willige Teilnehmer an einem Völkermord gegen das jüdische Volk.

Was würde „humanitäre Hilfe" bedeuten? Sie würde bedeuten, die Hamas wieder zu versorgen. Sie kontrolliert den gesamten Gazastreifen. Sie kontrollieren jeden, der in Gaza lebt.

Der jüngste Tweet dazu war ein Tweet eines UNRWA-Mitarbeiters in Gaza, in dem es hieß:

„Eine Gruppe von Leuten mit Lastwagen, die vorgeben, vom Gesundheitsministerium in Gaza zu sein, hat Treibstoff und medizinische Ausrüstung vom UNRWA-Gelände in Gaza-Stadt entfernt."

Kurze Zeit später wurde dieser Tweet wieder gelöscht.

Aus den vergangenen Jahren wissen wir, dass die meisten UNRWA-Mitarbeiter auch Mitglieder der Hamas sind. Die Hamas feuert ihre Raketen gegen Tel Aviv und Jerusalem sowie gegen größere Bevölkerungszentren in Israel von Raketenabschussrampen ab, die sich unter UN-Schulen und Krankenhäusern im gesamten Gazastreifen befinden.

Tony Blinken sitzt also 7 Stunden lang mit unserem Kriegskabinett zusammen und fordert, dass wir den Nachschub für die Hamas ermöglichen, denn jede einzelne Fahrt in den Gazastreifen steht unter der Kontrolle der Hamas. (7:18; Anmerkung EdP: aus zeitlichen Gründen können wir diesen Beitrag hier nicht ganz wiedergeben; er kann unter dem angegebenen Link auf Englisch gehört werden)

 Nun noch ein Artikel aus deutschen Medien:

Gaza-Krankenhaus-News: Wie Medien Terrorpropaganda zu Fakten machten

Am Dienstagabend meldeten die großen internationalen Medien wie CNN, „Guardian“, die „New York Times“, BBC und das „Wall Street Journal“ den Tod "mehrerer hundert" Menschen nach einem "israelischen Angriff" auf ein Krankenhaus in Gaza. Der Deutschlandfunk schrieb auf Twitter: „Bei einem israelischen Luftangriff auf den Gazastreifen sind in einem Krankenhaus nach Angaben der Hamas hunderte Menschen getötet worden.“ 

Als Quelle dienten wahlweise das von der Hamas kontrollierte "Gesundheitsministerium in Gaza" oder die islamistische Terrororganisation Hamas selbst.

Zehn Tage nach den bestialischen Morden an 1400 unschuldigen Menschen in Israel wurden die Terroristen zu einer glaubwürdigen Quelle für gerade jene Medien, die sonst auf ihre Faktenchecks so viel geben. Noch immer befinden sich mehr als 200 Geiseln in der Gewalt der Hamas, und CNN, BBC, die „New York Times“, „Tagesschauund der Deutschlandfunk hielten die Sichtweise einer Terrororganisation für so glaubwürdig, dass sie nicht auf die Informationen aus Israel, einem demokratischen Rechtsstaat, warteten.

Knapp zwei Stunden später meldete sich die Israelische Armee (IDF) mit einem ausführlichen Statement: "Aus der Analyse der operativen Systeme der IDF geht hervor, dass ein feindliches Raketenfeuer auf Israel abgefeuert wurde, das in der Nähe des Krankenhauses vorbeiflog, als es getroffen wurde." Im Laufe des folgenden Tages wurden die Erkenntnisse immer klarer: Es ist wohl gar nichts so, wie die Terrororganisation über ihr Gesundheitsministerium verlauten ließ. Und wie es zahlreiche namhafte Medien im Westen bereitwillig verbreiteten.

Dezent formuliert: zweifelhaft

Und doch hielten es nicht alle Medien für notwendig, ihre Berichterstattung zu korrigieren: Noch am Mittwoch um 14.42 Uhr hieß es in einem Fragen-Antworten-Artikel der Tagesschau: "In einem Krankenhaus im Gazastreifen sollen nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums bei einem israelischen Luftangriff Hunderte Menschen getötet worden sein." Und weiter: "In der Klinik seien Tausende Flüchtlinge aus dem Norden der Region untergebracht, teilte das Ministerium, das der militant-islamistischen Hamas untersteht, am Dienstagabend mit."

Am Mittwochabend, zur besten Sendezeit um 20 Uhr, wiederholte der „Tagesschau“-Sprecher: "Die Hamas berichtet von fast 500 Toten." Zu dem Zeitpunkt lagen bereits eine Vielzahl von Videoaufnahmen und Mittschnitte vor, die zumindest darauf hinweisen, dass die Hamas-Version vom Vorabend – dezent formuliert – zweifelhaft ist.

Im öffentlich-rechtlichen Sender „Phoenix“ zitierte der Moderator im Interview mit dem israelischen Botschafter Ron Prosor das Statement der Terrororganisation und erklärte dem widersprechenden Botschafter: "Die Hamas sieht das eben anders." Als zitiere er die Haltung einer oppositionellen Bundestagsfraktion…

Wer die Bilder von randalierenden Mobs in der arabischen und westlichen Welt sieht, der ahnt, dass es hierbei nicht um Semantik geht. Wenn angesehene Nachrichtenseiten Desinformationen von Terroristen verbreiten, verwandeln sie Propaganda in Fakten. Oder wie ein „Spiegel“-Redakteur auf Twitter schrieb: "Hamas-Propaganda verbreiten ist kein Missgeschick, sondern ein Beitrag zum Anzünden der Welt…."

Der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Rias) dokumentierte seit dem 7. Oktober, dem Tag des blutigen Überfalls der Terrormiliz auf Israel, bundesweit 202 antisemitische Vorfälle – 240 Prozent mehr als in der gleichen Zeit des Vorjahrs. Noch höher ist die Zahl der Straftaten im Zusammenhang mit dem Krieg, die allein die Berliner Polizei registrierte. Neun von zehn der dokumentierten Vorfälle seien "israelbezogener Antisemitismus", teilte Rias am Mittwoch in Berlin mit.

Mit Aufklärungsprojekten über Desinformation und Faktenchecks lassen sich Journalistenpreise abräumen, weil man dort auf der vermeintlich richtigen Seite steht. Es sei denn, es handelt sich um Desinformationen über Israel. Da braucht es offenbar keine Faktenchecks.“

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article248081430/Gaza-Krankenhaus-News-Wie-Medien-Terrorpropaganda-zu-Fakten-machten.html

Möge der Herr uns helfen, als Beter mit Ausdauer festzustehen!

Heinz-Jürgen Heuhsen


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