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Gebetsalarm

„Und solange Mose seine Hände
aufhob, siegte Israel“

(2 Mose 17,11)

2026 | Gebetsalarm 30. März

Die folgenden Ausführungen entstanden in Anlehnung an Hinweise zum Gebet von Ofer Amitai, Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem.

Liebe betende Freunde,

während wir Tag und Nacht Sirenen hören, in Schutzräumen ausharren und die chaotische Lage in der Welt miterleben, träumen wir von unserem König. Wir sehnen uns nach Seiner Erlösung. Wir sehnen uns nach Seiner Herrschaft. Wir warten sehnsüchtig auf Seine Wiederkunft und beten dafür.

Wir träumen von dem Tag, an dem Er unserem Volk als der Gekreuzigte erscheint; wir sehnen uns nach Seiner Gnade, Seinem Frieden, Seiner Gerechtigkeit im Land Israel und unter den Völkern. „Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden“ hat tiefere Bedeutung, größere Dringlichkeit bekommen.

Wir kämpfen gegen unsere Gedanken und Sinne an, die von einer Atmosphäre des Krieges und der Ungewissheit überwältigt sind. Wir müssen gegen den Lärm explodierender Raketen ankämpfen, gegen das Dröhnen der Jets, die Tag und Nacht über uns hinwegdonnern, gegen das hysterische Bellen des Nachbarhundes Tag und Nacht, bei jeder Explosion, die er hört.

All diese Dinge üben mit derartigen Realität Druck auf uns aus, dass das, wonach wir uns sehnen, so fern … so unmöglich erscheint.

Doch dann lesen wir von Unmöglichen Dingen in Lukas 1

Lk 1,31-33:

„Und siehe, du wirst empfangen und einen Sohn gebären; und du sollst ihm den Namen Jesus geben. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben; und er wird regieren über das Haus Jakobs in Ewigkeit, und seines Reiches wird kein Ende sein.“

In dieser erstaunlichen prophetischen Verkündigung Gabriels an Maria finden wir gleichsam in Keimform die Entfaltung des Heilsplans bis zu seiner eschatologischen Erfüllung.

Fünf Dinge werden über den Messias gesagt

1. Sein Name ist Yeshua (= Heil) – dies offenbart sein Werk. Darin ist das gesamte Werk der Sühne und Versöhnung eingeschlossen.

Zu Josef sprach der Engel des Herrn über Jesus:

Mt 1,21:

„Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.“

2. Er wird Sohn des Höchsten genannt werdendie Offenbarung Seiner Identität als Gottheit, als Sohn Gottes.

Joh 1,14:

„Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“

Kol 2,9:

„Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig“

3. Ihm wird der Thron seines Vaters David gegeben werden – die Offenbarung Seiner Position und menschlichen Abstammung.

Ps 132,11:

„Der Herr hat David in Wahrheit geschworen, davon wird er nicht abgehen: Von der Frucht deines Leibes will ich setzen auf deinen Thron!“

4. Er wird über das Haus Jakob für immer herrschen – die Offenbarung Seines Eigentums. Er wird über Jakob herrschen (d.h. die unverkennbare Identität Israels).

Jer 23,5-6:

„Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da ich dem David einen rechtschaffenen Sproß erwecken werde; der wird als König regieren und weislich handeln und wird Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden. In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel sicher wohnen; und das ist der Name, den man ihm geben wird: DER HERR, UNSERE GERECHTIGKEIT.“

5. Seines Reiches wird kein Ende sein – die Offenbarung der Ausdehnung und Dauer Seines Reiches. Seine Erlösung und Seine Herrschaft werden sich bis an die Enden der Erde erstrecken. Das Evangelium wird bis an die Enden der Erde verbreitet werden. Und Er wird für immer uneingeschränkt über die Erde herrschen.

Jes 52,10:

„Der HERR hat seinen heiligen Arm vor den Augen aller Heiden entblößt; und alle Enden der Erde werden das Heil unseres Gottes sehen!“

Ps 22,28-29:

„Es werden daran gedenken und sich zum HERRN bekehren alle Enden der Erde, und vor dir werden anbeten alle Geschlechter der Heiden. Denn das Königreich gehört dem HERRN, und er ist Herrscher über die Nationen.“

Von diesen fünf Verheißungen sind die letzten beiden, oder sogar ein Teil der dritten noch nicht erfüllt.

Niemand würde sich vorstellen, dass Gottes Wort nur teilweise erfüllt sein könnte; es muss hundertprozentig erfüllt sein, sonst ist es nicht Gottes Wort.

Jeschuas Geburt setzte den Prozess in Gang, der erst enden wird, wenn Er uneingeschränkt über Sein Volk und die Erde herrscht. Das ist es, was Sein Wort impliziert. Es ist überwältigend, herausfordernd und ergreifend – jenseits unserer kühnsten Träume.

Jes 9,6:

„Der Mehrung der Herrschaft und des Friedens wird kein Ende sein auf dem Throne Davids und in seinem Königreich, daß er es gründe und mit Recht und Gerechtigkeit befestige von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird solches tun!“

Er wird über das Haus Jakob herrschen in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben!

Das Wort Gottes ist genau das: das WORT GOTTES. Es wird sich erfüllen. Gott hat Israel als Nation noch nicht aufgegeben. (Die Kirche hat nie behauptet, Jakob zu sein.)

Doch Jakobs König muss auch ihr Erlöser sein. Er kann nicht anders als beides sein. Er wird in Jakob ein Werk vollbringen, das sich kein Traum vorstellen kann.

Wie sieht „Ich werde euch von all eurer Unreinheit reinigen“ auf nationaler Ebene aus? Wie sieht „Ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch nehmen und euch ein fleischernes Herz geben“ in großem Ausmaß aus? Wie wird sich „Ich werde meinen Geist in euch legen“ anfühlen, wenn es so gewaltig ist? Könnt ihr euch die Buße vorstellen? Die Tränen? Die Freude? Den Trost? Wie sieht das Ende von zweitausend Jahren der Entfremdung vom Messias aus?

Nein, unser Problem ist nicht, dass wir von Unmöglichem träumen, sondern dass wir nicht groß genug träumen.

Betet, betet, betet, liebe Freunde, nicht nur für den Kampf, sondern für das Wort Gottes und die Erfüllung Seiner Pläne. Betet. Für die gewaltige Heimsuchung des Herrn in diesem Land beten wir um Seine Herrschaft über die Völker.

Der Iran wird eines Tages unter seiner Herrschaft stehen; auch dein Land wird eines Tages unter seiner Herrschaft stehen. Nur unter der Herrschaft des Messias wird es wahren Frieden geben, der durch Recht und Gerechtigkeit gefestigt wird.

3 Mose 9,23-24:

„Und Mose und Aaron gingen in die Stiftshütte hinein. Und als sie wieder herauskamen, segneten sie das Volk. Da erschien die Herrlichkeit des HERRN allem Volk; und es ging Feuer aus von dem HERRN und verzehrte das Brandopfer und die Fettstücke auf dem Altar. Als alles Volk solches sah, jubelten sie und fielen auf ihre Angesichter.“

Offb 1,17-18:

„Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige; ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Totenreichs“.

Seid gesegnet im Namen des Gesegneten, unseres Königs und Erlösers –

Ofer

1. Versöhnung Israels mit seinem Gott

Wir können beten

  • und dem HERRN danken, dass die kommende Herrschaft Jesu über Israel feststeht, auch wenn „schon“ 80 Jahre seit der modernen Staatsgründung Israels vergangen sind und Seine Gemeinde im Land wie ein schwaches, im Sturm gebeuteltes Pflänzchen aussieht. „Er wird über das Haus Jakobs herrschen in Ewigkeit, und sein Königreich wird kein Ende haben.“ (Lk 1,33)
  • dass ER Seiner messianischen Gemeinde in Israel hilft, den physischen Druck durch den Krieg zu überwinden und an der Wahrheit der Segensverheißungen Gottes für das Volk Israel im Gebet festzuhalten. „Sie sind doch Israel, das von Gott erwählte Volk. Ihnen gehört das Vorrecht, Kinder Gottes zu sein. Ihnen offenbarte er seine Herrlichkeit. Mit ihnen hat er wiederholt seinen Bund geschlossen. Ihnen hat er sein Gesetz gegeben und die Ordnungen für den Opferdienst zu seiner Verehrung. Ihnen hat er das künftige Heil versprochen.“ (Röm 9,4)
  • dass der HERR doch täglich einen Menschen nach dem anderen zu der Zahl derer hinzufügen möge, die zu dem wahren Zion, der Gemeinschaft der Erretteten, dazugehören.  „Aber von Zion wird man sagen: ‚Mann für Mann ist in ihr geboren, und der Höchste selbst wird sie befestigen!‘" (Ps 87,5)
  • dass der HERR fortfährt, Menschen aus Seinem Volk von Sünde  zu reinigen. „Ich werde den Leuten von Juda und den Leuten von Israel die Schuld vergeben, die sie auf sich geladen haben, ihren Ungehorsam, ihre Vergehen und ihre Auflehnung gegen mich!“ (Jer 33,8)
  • dass ER Sein Volk von versteinerten, selbstbezogenen Herzen befreit und ersetzt durch ein Herz, das für IHN lebt. „Ich gebe euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Ich nehme das versteinerte Herz aus eurer Brust und schenke euch ein Herz, das lebt.“ (Hes 36,26)
  • und dem HERRN danken, dass ER alle Seine Verheißungen zu Seiner Zeit erfüllen wird. „Denn so viele Gottesverheißungen es gibt, in ihm ist das Ja, und deshalb durch ihn auch das Amen, Gott zum Lobe durch uns!“ (2 Kor 1,20)

2. Militärische Situation

Inzwischen wurde in den israelischen Medien eine neue, veränderte und gefährliche Situation veröffentlicht, die wir in unsere Gebete aufnehmen wollen.

„Neunzehn Verletzte bei Beit Schemesch, Berichte über Splittereinschlag in Eilat

Mindestens 19 Menschen wurden am Samstagnachmittag bei einem Raketenangriff aus dem Iran auf Zentralisrael in der Nähe von Beit Schemesch verletzt. Israelische Rettungsdienste berichteten, dass in Moschav Eschtaol mehrere Häuser und eine Synagoge durch den Einschlag beschädigt wurden. Etwa zehn Häuser und Dutzende Autos wurden beschädigt. Mehrere weitere Personen litten laut Magen David Adom (MDA) unter Angstzuständen und posttraumatischen Belastungsstörungen infolge der Explosion.

‚Wir erhielten eine Meldung über einen Einschlag. Wir trafen mit mobilen Intensivstationen, einem Krankenwagen und Motorrad-Notfallsanitätern am Einsatzort ein. Wir sahen Zerstörung und Menschen, die bei vollem Bewusstsein umhergingen‘, sagte MDA-Rettungssanitäter Elad Kadmon. ‚Wir leisteten Erstversorgung für die Leichtverletzten und suchen nach weiteren Opfern.‘“

https://www.jpost.com/israel-news/defense-news/article-891463

Zentrum von Tel Aviv von iranischer Rakete mit 100 kg Sprengkopf getroffen; Gebäude beschädigt, Autos zerstört

Eine Rakete mit einem 100 kg schweren Sprengkopf schlug in einer kleinen Straße im Zentrum von Tel Aviv ein und verursachte erhebliche Schäden. Der sechste iranische Raketenangriff seit Mitternacht führte nach einem Volltreffer zur schweren Zerstörung von drei Gebäuden und umliegenden Fahrzeugen.

Autos wurden nach dem Einschlag der Rakete auf der Straße als Totalschaden eingestuft, und umliegende Gebäude wurden schwer beschädigt. Glücklicherweise wurden keine Schwerverletzten gemeldet. Vier Personen wurden wegen leichter Rauchvergiftung behandelt und mussten nicht in Krankenhäuser gebracht werden.

Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom gab an, dass mindestens sechs Personen an vier Einschlagstellen in der Stadt leicht verletzt wurden. Aufnahmen vom Ort des Geschehens zeigten schwere Schäden an einem Gebäude und mehreren Fahrzeugen, während dichter Rauch über Teilen von Tel Aviv aufstieg.

Feuerwehr und Rettungskräfte wurden zur Einschlagstelle in Tel Aviv entsandt und meldeten Druckwellenschäden, Gebäudeschäden und brennende Fahrzeuge. Sie löschten den Brand, suchten nach eingeschlossenen Personen und nach unterbrochenen Stromquellen. Die Behörden gaben später bekannt, dass sich Menschen in einem Schutzraum in einem der Gebäude aufgehalten und Kontakt zu ihnen aufgenommen wurde. 'Ihre Anwesenheit im Schutzraum verhinderte weitere Opfer', so die Feuerwehr.

Der Bezirkskommandant von Tel Aviv, Haim Sargarof, sagte vor Ort: 'Ich kann bestätigen, dass es sich um eine Rakete mit einem Sprengkopf von etwa 100 Kilogramm handelte. Es entstanden erhebliche Schäden; es war ein Volltreffer. Glücklicherweise traf die Rakete mitten auf der Straße und nicht ein Wohnhaus.'

Zuvor waren nach der jüngsten Angriffsserie laute Explosionen im Großraum Tel Aviv zu hören. Ersten Berichten zufolge schlugen Raketen an mehreren Orten ein. Rettungskräfte wurden zu mindestens zwei Orten entsandt, um nach Opfern zu suchen.

In Zentralisrael, darunter in der Region Dan, der Schfela, der Scharon-Region und Teilen des Westjordanlandes, heulten die Luftschutzsirenen, nachdem Raketenangriffe auf das Gebiet registriert worden waren. Der nächtliche Beschuss war Teil einer Serie von iranischen Raketenangriffen, die seit Mitternacht andauerten und mehrere Regionen des Landes trafen.“

https://www.ynetnews.com/article/rkntvsjo11x

„Israel reduziert Einsatz modernster Raketenabwehrsysteme

Israel hat begonnen, den Einsatz seiner modernsten Raketenabwehrsysteme einzuschränken, da die anhaltenden iranischen Angriffe die Bestände belasten und das Militär zwingen, zunehmend auf modernisierte, aber weniger leistungsfähige Systeme zurückzugreifen.

Diese Umorientierung erfolgt zu Beginn der vierten Kriegswoche, in der der Iran weiterhin fast täglich ballistische Raketen und Drohnen abfeuert. In den letzten Tagen schlugen zwei iranische Raketen in den südlichen Städten Dimona und Arad ein, nachdem Abfangversuche mit modifizierten Systemen niedrigerer Leistungsklasse gescheitert waren.

Die israelische Luftverteidigung, die lange als eine der modernsten der Welt galt, setzte bisher hauptsächlich auf das Arrow-System zur Abwehr ballistischer Langstreckenraketen. Nun schonen die Verantwortlichen diese hochmodernen Abfangsysteme und greifen stattdessen auf verbesserte Versionen von David’s Sling und sogar Iron Dome zurück, um Bedrohungen abzuwehren, für die diese Systeme ursprünglich nicht konzipiert wurden.

Dieser Schritt spiegelt den zunehmenden Druck auf die militärischen Bestände wider, da sowohl Israel als auch seine Verbündeten mit den hohen Kosten und der langsamen Produktionsgeschwindigkeit moderner Abfangraketen im Vergleich zu den in Massenproduktion hergestellten Raketen und Drohnen des Iran zu kämpfen haben.

Militärplaner müssen jede eingehende Bedrohung sorgfältig abwägen.

'Die Anzahl der Abfangraketen jedes Typs ist begrenzt', sagte Tal Inbar von der Missile Defense Advocacy Alliance und merkte an, dass ein langwieriger Konflikt zunehmend schwierige Entscheidungen darüber erzwingt, wann und wie Verteidigungssysteme eingesetzt werden sollen.

Seit Kriegsbeginn hat der Iran mehr als 400 Raketen und Hunderte von Drohnen abgefeuert. Obwohl die Intensität der Angriffe gegenüber der Anfangsphase nachgelassen hat, belastet das stetige Tempo, kombiniert mit dem täglichen Beschuss durch die Hisbollah, Israels mehrschichtiges Luftverteidigungsnetz weiterhin. Militärplaner müssen jede eingehende Bedrohung sorgfältig abwägen und entscheiden, ob ein Abfangen notwendig ist und welches System eingesetzt werden soll, während gleichzeitig die Fähigkeiten für zukünftige Szenarien erhalten bleiben.

Israels mehrstufige Verteidigungsstruktur, die von Iron Dome für Kurzstreckenbedrohungen bis zu Arrow 3 für die Abwehr von Zielen außerhalb der Atmosphäre reicht, wurde zwar auf Flexibilität ausgelegt, jedoch nicht für anhaltende, intensive Kriegsführung über längere Zeiträume. Jüngste Bemühungen zur Anpassung der Systeme niedrigerer Stufen umfassten Software-Upgrades und die Erweiterung der Einsatzparameter. So wurde beispielsweise David’s Sling zur Abwehr ballistischer Bedrohungen auf größere Entfernungen eingesetzt, allerdings mit unterschiedlichem Erfolg. Auch Iron Dome wurde angepasst, um Drohnen und Projektile mit größerer Reichweite zu bekämpfen. Dennoch wurden die Grenzen dieser Anpassungen durch die direkten Treffer in Dimona, dem Standort der wichtigsten israelischen Atomanlage, und in Arad deutlich – Vorfälle, die die Besorgnis in der Bevölkerung verstärkten und einige Bewohner veranlassten, in verstärkte Schutzräume umzuziehen.“

https://www.jpost.com/middle-east/article-891460

Iranischer Angriff auf Saudi-Arabiens Luftwaffenstützpunkt Sultan zerstört wichtige Plattformen der US-Luftwaffe

Ein iranischer Angriff, bei dem US-Truppen auf dem Luftwaffenstützpunkt Prinz Sultan in Saudi-Arabien verwundet wurden, beschädigte auch mehrere Flugzeuge und zerstörte vermutlich eine E-3 Sentry vollständig. Der Angriff, der sich in den frühen Morgenstunden des 27. März etwa 95 Kilometer südlich der Hauptstadt Riad ereignete, soll einen koordinierten Präzisionsangriff mit mindestens einer iranischen ballistischen Rakete und mehreren Kampfdrohnen umfasst haben.

Der Angriff am Freitag traf eine Truppenunterkunft und verursachte zudem erhebliche Schäden an US-amerikanischen KC-135 Stratotanker-Tankflugzeugen, die für die Aufrechterhaltung von US-amerikanischen und israelischen Langstrecken-Luftoperationen unerlässlich sind, sowie an der E-3 Sentry AWACS, einer der wichtigsten Führungs- und Kontrollplattformen der US-Luftwaffe.

Der Verlust einer E-3 Sentry AWACS hat strategische Konsequenzen, die weit über die physische Zerstörung eines einzelnen Flugzeugs hinausgehen, da er die Fähigkeit zur Erkennung anfliegender feindlicher Bedrohungen und zur Koordinierung von Gegenmaßnahmen erheblich beeinträchtigt.

Die E-3 Sentry ist ein mit einem AWACS (Airborne Warning and Control System) ausgestattetes Flugzeug vom Typ Boeing 707, das sofort an der großen, drehbaren Radarkuppel über dem Rumpf erkennbar ist. Ihr Radar ermöglicht eine 360-Grad-Überwachung in einem Radius von 400 Kilometern und erlaubt so die Erkennung von Flugzeugen, Drohnen und Raketenstarts bei gleichzeitiger Koordination der eigenen Streitkräfte.

Die Operation Epic Fury umfasste Tausende von US-amerikanischen und israelischen Einsätzen über dem Iran und der gesamten Region. Die Führung eines solch umfangreichen Luftkriegs erfordert eine kontinuierliche Luftunterstützung, und die E-3 Sentry spielte dabei eine zentrale Rolle. Ihre Fähigkeit, Bedrohungen zu verfolgen, Flugzeuge zu lenken und das Lagebild aufrechtzuerhalten, macht sie zum Rückgrat koordinierter Luftoperationen.

Der Verlust einer E-3 während eines laufenden, intensiven Luftkriegs beeinträchtigt die Fähigkeit der Koalition, den Luftraum zu kontrollieren, auf iranische Raketenstarts zu reagieren und komplexe Angriffsverbände zu synchronisieren.

Der Iran griff nicht einfach nur den Stützpunkt an, sondern gezielt wichtige Flugzeuge, darunter Tankflugzeuge und das AWACS-System.

Iran soll von Verbündeten wie China und Russland Unterstützung im Bereich der Aufklärung erhalten, um wichtige Einrichtungen am Golf gezielt anzugreifen. Die Präzision des Angriffs deutet darauf hin, dass Iran über zeitnahe und hochwertige Informationen zu Flugzeugpositionen und Einsatzmustern auf dem Luftwaffenstützpunkt Prinz Sultan verfügte, auf dem unter anderem F-15E Strike Eagles, F-35A Lightnings und F-16 Fighting Falcons stationiert sind.“

https://www.jpost.com/defense-and-tech/article-891510

Wir können beten

  • und dem HERRN für das Wunder danken, dass ER die iranischen Raketen auf das Zentrum von Tel Aviv so gelenkt hat, dass kein einziger Israeli ums Leben gekommen ist.
  • dass der ER den Verantwortlichen Israels, die Entscheidungen zum Einsatz der Abwehrraketen treffen müssen, die Weisheit gibt, die ER Issachar gegeben hat, ob, wann und wie sie die unterschiedlichen vorhandenen Abwehrsysteme einsetzen sollen. „von den Kindern Issaschar, die sich auf die Zeiten verstanden, um zu wissen, was Israel tun sollte“ (1 Chr 12,32a)
  • dass der HERR in Seiner Gnade das Leben der Menschen in Israel schützt, wie ER durch Jesaja gesagt hat. „Gleich flatternden Vögeln, so wird der HERR der Heerscharen Jerusalem beschützen, erretten, verschonen und befreien.“ (Jes 31,5)
  • dass der HERR der Heerscharen sich für Sein Volk Israel erhebt. „HERR, stehe auf, dass deine Feinde zerstreut werden, und die dich hassen vor dir fliehen!“ (4 Mose 10,35b)
  • dass ER Sein Volk in dieser Situation zur Umkehr führt und zu sich zieht, damit ER Seine Verheißung an Mose wahrmachen kann. „Und der HERR, dein Gott, wird dich in das Land zurückbringen, das deine Väter besessen haben, und du wirst es einnehmen, und er wird dir wohltun und dich mehren, mehr als deine Väter.“ (5 Mose 30,5)
  • dass der HERR allen Verantwortlichen in den USA und in Israel die Gnade schenkt, sich vor IHM zu demütigen und zu erkennen, dass nur ER, der HERR ALLER HERREN, den Sieg über die vereinte Bosheit von Iran, Russland, China…. geben kann. „Du bist derselbe, mein König, o Gott; verordne Jakobs Heil! Denn ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen, und mein Schwert kann mir nicht helfen; sondern du hast uns geholfen vor unseren Feinden und hast zuschanden gemacht, die uns hassen. Gottes rühmen wir uns alle Tage, und deinen Namen loben wir ewig. - Sela“ (Ps 44,5.7-9)

3. Situation der Bevölkerung Israels und unserer messianischen Geschwister

Wie Ofer Eingangs geschildert hat, sind viele Menschen in Israel ziemlich erschöpft in dieser physischen und seelischen Dauerbelastung.

König David machte eine ähnliche Erfahrung und beschreibt sie in

Ps 13,2-3:

„Wie lange, o HERR, willst du mich ganz vergessen? Wie lange verbirgst du dein Angesicht vor mir? Wie lange soll ich Sorgen hegen in meiner Seele, Kummer in meinem Herzen tragen Tag für Tag? Wie lange soll ich Sorgen hegen in meiner Seele, Kummer in meinem Herzen tragen Tag für Tag?“

Doch - weil David GOTT kennt, ruft ER zu IHM, findet Stärke in Seiner Gegenwart und kann dann sagen: „Ich aber habe mein Vertrauen auf deine Gnade gesetzt. Mein Herz soll frohlocken in deinem Heil; ich will dem HERRN singen, dass er mir wohlgetan!“ (Ps 13,6)

Lasst uns für unsere Geschwister in Israel beten.

Wir können beten

  • und dem HERRN danken, dass ER in Seinem Wort Stärkung und Hilfe für all unsere Lebenssituationen verborgen hat.
  • dass ER Seine Gemeinde verstärkt zu sich zieht, IHN in dieser Situation zu suchen und Zeit im Harren auf IHN zu verbringen. „Seid stark, und euer Herz fasse Mut, alle, die ihr auf den HERRN harrt!“ (Ps 31,25)
  • dass ER unsere Geschwister in Israel in Sein Wort zieht und sie dadurch gestärkt werden. „Darum werden wir nicht entmutigt; sondern wenn auch unser äußerer Mensch zugrunde geht, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert.“ (2 Kor 4,16)
  • dass sie diese neu gewonnene Stärke nutzen, um für die Menschen im Land einzutreten,  die den HERRN noch nicht erkannt haben. „Und ich will auf den HERRN harren, der sein Angesicht verbirgt vor dem Haus Jakob, und will auf ihn hoffen.“ (Jesaja 8,17)
  • dass die Gemeinde für die Menschen um sie HERR eine praktische Hilfe ist, die aktuellen Drucksituationen zu bewältigen und dadurch ihre wahre Hilfe in Yeshua zu finden. „So spricht der HERR, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin der HERR, dein Gott, der dich lehrt, was nützlich ist, und dich den Weg leitet, den du wandeln sollst.“ (Jes 48,17)
  • dass unsere Geschwister durch ihren Lebensstil die Zuversicht in Gewissheit weitergeben, die nur in IHM zu finden ist. „Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unsrem Herrn!“ (Röm 8,38-39)
  • dass der HERR die Herzen Seiner Kinder in allen Herausforderungen und Schwierigkeiten mit Seiner Freude erfüllt. „Unsre Seele harrt auf den HERRN; er ist unsre Hilfe und unser Schild. Ja, an ihm soll unser Herz sich freuen; denn auf seinen heiligen Namen haben wir unser Vertrauen gesetzt. Deine Gnade, o HERR, sei über uns, wie wir es von dir erhoffen!“ (Ps 33,20-22)

Möge der Herr uns helfen, in unseren Tagen als Beter mit Ausdauer festzustehen!

Heinz-Jürgen Heuhsen