"Berührungen" Nr. 46

4 Mose 13:26
„Und sie kamen zu Mose und Aaron und zu der ganzen Gemeinde der Kinder Israel in die Wüste Paran gen Kadesch; und sie brachten ihnen und der ganzen Gemeinde Bericht und ließen sie die Früchte des Landes sehen.“
4 Mose 13:27
„Und sie erzählten ihm: Wir sind in das Land gekommen, dahin du uns sandtest. Es fließt von Milch und Honig und dies ist seine Frucht.“
4 Mose 13:28
„Jedoch das Volk, welches im Lande wohnt, ist stark, und die Städte sind sehr fest und groß. Und außerdem haben wir auch die Nachkommen Enaks daselbst gesehen.“
4 Mose 13:29
„Die Amalekiter wohnen im Süden. Die Hetiter, Jebusiter und Amoriter wohnen im Hügelland. Und die Kanaaniter wohnen am Meer und entlang des Jordan.“
4 Mose 13:30
„Aber Kaleb beschwichtigte das Volk vor Mose und sprach: Lasst uns alsbald hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir sind sehr wohl in der Lage, es zu überwältigen!“
4 Mose 13:31
„Dann sagten die Männer, die mit hinaufgezogen waren: Wir sind nicht in der Lage   hinaufziehen gegen das Volk, denn sie sind stärker als wir."
 
​5 Mose 1:27
„…weil der HERR uns hasst, deshalb hat Er uns aus Ägypten geführt, daß er uns in die Hände der Amoriter gebe, uns zu zerstören.“
 
Weshalb ist es so, dass wir nicht jede Verheißung Gottes mit großem Gefallen ergreifen? Weshalb träumen wir nicht Tag und Nacht von jener Stadt, die keine Sonne braucht? Weshalb kämpfen wir nicht mit Freude gegen unser Fleisch, um alles zu gewinnen, was der Herr auf Golgatha für uns erkauft hat? Weshalb ist in der Gemeinde so wenig Frucht des Wesens und Charakters des Messias zu finden? So wenig von der Schönheit der Heiligkeit?
 
Es läuft auf Unglauben hinaus.
 
Eine hohe Meinung vom Menschen (der sich selbst zu wichtig nimmt, und wir uns auch) und eine zu schwache Auffassung von Gott (wir machen Ihn nicht groß genug) führen uns immer zum falschen Ergebnis. So kam auch Israel zu dem falschen Schluss, dass Gott sie hasst und sie aus der Sklaverei Ägyptens errettet hat, um sie zu zerstören!
 
Der anfängliche Bericht über das Land drückte Glauben aus, indem er auf die ursprüngliche Verheißung Gottes Bezug nahm: „…wir kamen in das Land, das von Milch und Honig fließt…“ (2 Mose 3:8).
Doch dann ist da dieses „jedoch“ in ihrem Bericht. „Aber die Menschen…sind stark…etc.“ Das hebräische Wort für ‚jedoch/aber‘ ist „ephes“, das ist übersetzt das Wort für „null“. Das bedeutet, da ist keinen Raum für eine andere Schlussfolgerung, außer dass wir es nicht tun können; wir sind nicht in der Lage dazu (4 Mose 13:31).
 
Kein Raum für eine andere Schlussfolgerung? Wirklich? Sieh mal, was Mose in dieser Situation sagte.
5 Mose 1:29-31
„Ich aber sprach zu euch: Entsetzet euch nicht und fürchtet euch nicht vor ihnen; denn der HERR, euer Gott, zieht vor euch her und wird für euch streiten, wie er mit euch vor euren Augen in Ägypten getan hat und in der Wüste, wo du gesehen hast, wie dich der HERR, dein Gott, getragen hat, wie ein Mann seinen Sohn trägt, auf allen Wegen, die ihr zurückgelegt habt, bis ihr an diesen Ort gekommen seid.“
 
Und das sagt Gott zu uns jetzt:
 
Röm 8:31
„Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein?“
Röm 8:32
„Welcher sogar seines eigenen Sohnes nicht verschont, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“
Röm 8:33
„Wer will gegen die Auserwählten Gottes Anklage erheben? Es ist Gott, der sie rechtfertigt.“
Röm 8:34
„Wer will verdammen? Es ist Christus, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes ist, der auch Fürbitte für uns tut.“
Röm 8:35
„Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?“
Röm 8:36
„Wie geschrieben steht: „Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag, wir sind geachtet wie Schlachtschafe!" Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat!“
 
Sehnst du dich nach dem ausgetauschten Leben?
Gal 2:20
„Und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleische lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.“
 
Gibt es da ein „jedoch“ in deinem Leben?
 
Sei gesegnet in Yeshua.

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